Die Deutschen müssen neu lernen, wie man Autos baut

Re: Die Deutschen müssen neu lernen, wie man Autos baut

Beitragvon franmedia » Di 13. Sep 2016, 11:23

Mmh. Nachdem ich erst die Kommentare und dann den verlinkten Artikel gelesen hab, hatte ich einen ganz anderen Artikel erwartet ;-) Ich find die Einschätzung eigentlich ganz realistisch.

Ja, ich find meinen i3 seit fast drei Jahren immer noch jeden Tag geil. Es ist mit das beste Auto, dass ich je hatte. BMW hat das ganz ganz toll gemacht. So geht es ja vielen hier.

Aber was nützt es, wenn das nur wenige Prozent der Autokäufer so sehen. Und sind wir ehrlich. Wer aus voller Überzeugung das Richtige zu tun, Kilometer um Kilometer mit seinem Diesel frisst, weil der Kilometerpreis so schön niedrig ist, der hat eben auch einen weiten Weg zu einem i3 zurückzulegen. Vermutlich genauso weit wie ein überzeugter Aldi/Lidl/Penny Käufer zu seinem Biomarkt um die Ecke hat. Das braucht alles seine Zeit. Und in der Zeit will BMW halt trotzdem Geld verdienen. Die Strategie anzupassen ist allemal besser als über blöde Kunden zu weinen, auch wenn ich den Impuls gut verstehen kann ;-)

Das Fazit in dem Artikel ist doch auch ganz optimistisch:
"Als einen Gesichtsverlust sollten Harald Krüger und seine Leute die Elektro-Kehrtwende daher nicht betrachten. Einmal mehr hat das Unternehmen bewiesen, dass es die Herausforderungen der Branche so ernst nimmt wie vielleicht kein anderer etablierter Autohersteller - und gegebenenfalls drastische Konsequenzen zieht. Diese Agilität ist extrem wichtig und sollte sich für die Münchener früher oder später auch auszahlen."
franmedia
 
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