BMW verliert i-Entwickler an die Chinesen

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Beitragvon preda7 » Mi 20. Apr 2016, 09:08

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Re: BMW verliert i-Entwickler an die Chinesen

Beitragvon AlexDD » Mi 20. Apr 2016, 10:23

Traurig, aber passt zur Tatsache, dass BMW da derzeit auf die Bremse tritt. (siehe i4/i5 nicht vor 2020)

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Re: BMW verliert i-Entwickler an die Chinesen

Beitragvon franmedia » Mi 20. Apr 2016, 10:35

Ja, sehr schade. Im Moment ist ja sehr viel Bewegung bei den (alten und neuen) Autoherstellern. Besonders bei E-Auto Entwicklern und guten Managern. Warum sollten die Mitarbeiter ihre Aufstiegschancen nicht nutzen?

Die einzigen, die da vermutlich gerade nicht so gefragt sind, sind Hardcore-Verbrennungsmotor-Experten und VW-Manager. Für die anderen ist der Job-Markt ja gerade gut.

Letztlich dient es aber doch insgesamt der Förderung der E-Mobilität. Und mit mehr Wettbewerb lohnt es sich auch für BMW dann wieder mehr zu investieren.
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Re: BMW verliert i-Entwickler an die Chinesen

Beitragvon bastel42 » Mi 20. Apr 2016, 10:52

[Sarkasmus on]
immerhin steigt damit die Wahrscheinlichkeit daß es einen i3-Nachfolger mit brauchbarer Reichweite geben wird.
Der heisst dann halt nicht mehr BMW i3 sondern Foxcon i3
[Sarkasmus off]

Btw.- Foxcon ist Auftragsfertiger von Apple... ob das was zu bedeuten hat?

Der Weg von Nokia vom Marktführer mit 7Mrd Überschuss 2007 über 2011 mit 1Mrd Verlust bis zum Verkauf der Handysparte an Microsoft 2013 hat gerade mal 6 Jahre gedauert.

Bin gespannt wo die deutschen Autobauer 2022 stehen...
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Re: BMW verliert i-Entwickler an die Chinesen

Beitragvon preda7 » Mi 20. Apr 2016, 10:55

Aber wenn der E-Auto Zug in China und USA abfährt, ist das nicht gut für Deutschland.

Dafür hängt hier viel zu viel an der Automobilindustrie, als dass man das hier abwarten (=verschlafen sollte). :(
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Re: BMW verliert i-Entwickler an die Chinesen

Beitragvon rolandk » Mi 20. Apr 2016, 11:05

preda7 hat geschrieben:
Aber wenn der E-Auto Zug in China und USA abfährt, ist das nicht gut für Deutschland.

Dafür hängt hier viel zu viel an der Automobilindustrie, als dass man das hier abwarten (=verschlafen sollte). :(


Das ist etwas, was hier im Forum schon seit Jahren den deutschen/europäischen Herstellern vorgehalten wird. Aber die sind da anscheinend taub.

- warum sind die Fahrzeuge künstlich verkrüppelt (B-Klasse ED, Kangoo usw.)?
- warum hat nicht wenigstens jede größerer Automobilhändler Ladestationen mit entsprechender Power die 24/7, barrierefrei (nicht kostenlos) geöffnet sind?
- wie kann es angehen, das (speziell) deutsche Händler das laden von Fremdfabrikaten verbieten?

Drei Punkte (es gibt sicher einige mehr), die leicht geändert werden könnten, an denen deutsche teilweise anderen Herstellern gegenüber gleichziehen könnten, wenn nicht sogar besser wären.

Nein, stattdessen redet man von Schubladen, in denen sich Entwürfe (oder sogar fertige Modelle) befänden. Und ansonsten gibt es nur heiße Luft und ständig die Forderung, das der Staat mit Fördergeldern kommen soll.

Heißt für mich in der Summe: Die wollen gar nicht.

Die Konsequenzen dieses "nichtwollens" hat nachher wieder niemand gesehen.

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Re: BMW verliert i-Entwickler an die Chinesen

Beitragvon 1234567890 » Mi 20. Apr 2016, 11:09

Das ist in der Automobilindustrie normal, die Mitarbeiter wechseln da ständig hin und her. Gerade die von BMW sind bei den Asiaten beliebt, weil BMW in Asien die europäische Automarke mit dem höchsten Ansehen ist. Viele ehemalige BMW-Leute sitzen heute in den Führungsetagen der Koreaner, Chinesen und Inder.

Es mag auch für manchen an Motivation mangeln, da die nächsten Fahrzeuge mit Elektroantrieb bei BMW keine eigenständigen Autos mehr sein werden sondern die Elektrovarianten der Mainstream-Fahrzeuge (neuer 3er und der MINI). Da kann man seine Kreativität nicht ausleben, das ist reines Engineering und das noch dazu in einem großen Entwicklungsteam, in dem man nur noch ein Rädchen ist und zu einem bestimmten Termin das Elektromodul liefern muss.
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Re: BMW verliert i-Entwickler an die Chinesen

Beitragvon JuergenII » Mi 20. Apr 2016, 12:24

Dazu passt Doch auch ganz gut die Meldung, das Mitusbishi ebenfalls beim Abgastest betrogen hat: http://www.automobilwoche.de/article/20160420/AGENTURMELDUNGEN/304209976/1276/vier-modelle-betroffen-mitsubishi-hat-abgastests-manipuliert
So allmählich bricht das Kartenhaus der schönen sauberen fossilen Fahrzeuge zusammen. Ob das andere Hersteller als temporäre thermische Abschaltung bezeichnen ist doch Punkt egal. Das alles ist nur Betrug um die Unfähigkeit zu kaschieren, heute Abgaswerte einzuhalten.

Und dann eiern wir hier herum und wollen keine blaue Plakette in den Innenstädten dank Dobrindt. Das ist mittlerweile kein Skandälchen mehr sondern ein ausgewachsener Skandal. Aber vielleicht sollten unsere Politiker mal den Eid abändern. Nicht zum Wohle der deutschen Bevölkerung, sondern nur zum Wohle der Industrie wird regiert. Ach geht ja nicht, da müsste das Grundgesetz geändert werden. Mist aber auch! Aber da finden sie sicher auch noch einen Weg.

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Re: BMW verliert i-Entwickler an die Chinesen

Beitragvon mutle » Mi 20. Apr 2016, 12:36

bastel42 hat geschrieben:
Btw.- Foxcon ist Auftragsfertiger von Apple... ob das was zu bedeuten hat?


Nein, das ist extrem unwahrscheinlich. Die aktuellen Apple Gerüchte deuten auf Magna Steyr als fertiger für die Autos.
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Re: BMW verliert i-Entwickler an die Chinesen

Beitragvon lgross » Mi 20. Apr 2016, 12:53

Naja, zumindest zeigt es das die Top BMWi-Leute offenbar keine Perspektive bei BMW sehen.

Ich denke, das i3 Konzept ist zu sehr ein Nischenprodukt um die Entwicklungskosten über hohe Stückzahlen wieder hereinzuholen. Damit fehlt das Vertrauen, noch mehr Budget in E-Mobilitaet zu stecken.

Der i3 ist zu klein, zu extrovertiert im Design, zu teuer (Carbon) und hat (obwohl mich das als ex-i3 Besitzer nie gestoert hat) eine zu geringe Reichweite. 10cm breiter, 15cm länger etwas konventioneller designed wäre wohl besser gewesen.

Und noch wichtiger: BMW hat seine eigenen Leute nicht wirklich an Bord. Der Service ist grauenhaft (zumindestens hier in HH), weil die Motivation fehlt.
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