Bilanz nach 2 Jahren I3

Re: Bilanz nach 2 Jahren I3

Beitragvon Twizyflu » So 18. Sep 2016, 19:03

fred36 hat geschrieben:
Twizyflu hat geschrieben:
Nein, nur der REX hat hinten 175er statt 170er wie beim BEV.
ABER: die Reku sollte doch nicht das Thema sein außer man ist vollgeladen und er macht dann diese Reibungsbremse Geschichte.

Die Reku ersetzt zu 90% die mechanische Bremse. Dabei ist die gesamte Bremslast auf den hinteren Reifen, auf den Vorderen gar nix.

(Das hat nichts mit einer vollgeladenen Batterie zu tun wo die Reku schwächer ist und von der mechanischen Bremse unterstützt wird. Das gehört in die 10% mechanische Bremsleistung.)


Das bedeutet also, er nutzt sich immer etwas ab auch wenn nur rekuperiert wird aber keinesfalls das Bremspedal betätigt wird?
Ne oder? Das wäre doch sinnlos - macht ja kein BEV so?

Und sonst Probleme gehabt?
Auf Facebook meint einer er empfiehlt niemandem den i3 weil nur Probleme ...
Und irgendwer hatte 3 mal einen geplatzten Klimakompressor?
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Re: Bilanz nach 2 Jahren I3

Beitragvon RegEnFan » So 18. Sep 2016, 19:17

Naja, "Montagsautos" gibt es immer. An mir hat BMW sicher nichts verdient. Die Reparaturkosten liegen bestimmt über einem Drittel der Anschaffungskosten. Aber eigentlich hatte ich nur ein echtes Problem mit dem Fahrzeug. Dafür habe ich aber über zwei Jahre regelmäßig immer ganze Wochen in die Werkstatt gemusst. Jetzt meinen sie die echte Ursache gefunden zu haben (Generator des Rex).
Trotzdem andere wahrscheinlich mit dem Auto schon lange verzweifelt wären, meinen Kollegen kann ich ihn leider nicht mehr schmackhaft machen, bin ich immer noch absolut überzeugt von dem Auto.
Wenn man eines der ersten Autos (ich muss unter den ersten 20 in der Niederlassung München gewesen sein) einer komplett neuen Entwicklung kauft denke ich muss man zu so etwas bereit sein.
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Re: Bilanz nach 2 Jahren I3

Beitragvon Twizyflu » So 18. Sep 2016, 19:20

Hm ja aber es spricht nicht für BMW
Muss aber sagen: zoe hatte technisch keine Probleme
Mein leaf ist 3,5 Jahre und kennt keine Werkstatt
0... nada... nix...

Ich erwarte mir jetzt beim i3 94Ah - für den interessiere ich mich - keine solchen Probleme oder zumindest ein hohes Maß an Qualität

Ich finde für 47.000 Euro darf man sowas erwarten.
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Re: Bilanz nach 2 Jahren I3

Beitragvon Helfried » So 18. Sep 2016, 19:43

Twizyflu hat geschrieben:
Das bedeutet also, er nutzt sich immer etwas ab auch wenn nur rekuperiert wird

Der Hinterreifen wird sich immer abnutzen, egal wie gebremst wird (elektrisch oder mechanisch).
Der Reifen merkt nicht einmal, wer ihm die Bremsung und damit den Gummiabrieb antut.
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Re: Bilanz nach 2 Jahren I3

Beitragvon Twizyflu » So 18. Sep 2016, 23:08

Naja stimmt auch wieder... hab das mit der Bremse verwechselt, die merkt das.
Außerdem ist das Gewicht ja auch wichtig und wie wird beschleunigt, Luftdruck der Reifen und Fahrbahnbeschaffenheit usw.
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Re: Bilanz nach 2 Jahren I3

Beitragvon wrzlpfrmft » Mo 19. Sep 2016, 07:14

NotReallyMe hat geschrieben:
Etwas verspätet (das Jubiläum war im Juni) hier meine Bilanz nach zwei Jahren I3.


Super! Vielen Dank!
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Re: Bilanz nach 2 Jahren I3

Beitragvon Lindum Thalia » Mo 19. Sep 2016, 08:04

Mein BEV ist 3/15 und ich habe letzt 12 Monate gefahren Europaweit 35k km , 6 Mo im Winter nicht benutzt und nicht einmal in der Werkstatt gewesen auch sonst keinerlei Probleme , das hatte ich von Autos der alten Zeit noch nie . Hut ab von der tollen Leistung von BMW u jetzt das Bat.Upgrade mit 120 er Bat. u alles Gerede über Reichweite ist Schnee von gestern . Der i 3 macht einfach nur Spaß .
Gruß aus Holland
BMW i 3 BEV ,37000 km in 13 Monaten null Problemo
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Re: Bilanz nach 2 Jahren I3

Beitragvon JuergenII » Mo 19. Sep 2016, 09:21

Auch wir haben die ersten zwei Jahre mit dem i3 hinter uns gebracht und ich kann NotReallyMe nur zustimmen. Bis auf den ersten Monat lief der i3 wirklich wie ein Uhrwerk.

In der Zeit hatten wir bei unserem REX die gleiche Problematik wie RegEnFan: Der Generator wurde bereits nach drei Wochen Nutzung ausgetauscht. Dabei wurden dann auch die Winterreifen korrekt montiert (zwei waren gegen die Laufrichtung angebracht worden !!!).

Auch gab es anfangs öfters Fehlermeldungen beim Laden mit unserm juice booster 1, der als Hauptlader bei uns eingesetzt wird, bzw. der Ladevorgang wurde abgebrochen (rotes Licht). Der Grund war - nachdem wir ihn entdeckt hatten - relativ simpel: Der i3 lieferte diesen Fehler immer dann, wenn der Lader zwischen den einzelnen Ladevorgängen nicht vom Netz genommen wurde.

Im übrigen kann ich für BEV-Besitzer mit eigener Garage bzw. abgeschlossenem Ladeplatz einen mobilen Lader nur empfehlen. Eine CEE Dose verbaut einem jeder Elektriker für wenig Geld und man ist mit diesen Ladern auch sehr flexibel. Er war und ist ein ständiger Begleiter wenn es mal etwas weiter weg geht, und die Ladesituation während der Fahrt bzw. vor Ort nicht prickelnd ist. Das Nachfolgemodell hat jetzt sogar mehr Anschlussmöglichkeiten und auch die entsprechende FI Sicherung ist mit dabei.

Folgende zwei Punkte wurden beim Service behoben: Neuste Soft wurde eingespielt, jetzt gibt es auch keine Probleme mehr mit der Bluetooth-Verbindung unserer Win10 Telefonen (das Navi ist da immer abgestürzt), und wir hatten - ohne es zu merken - auch das Problem mit der Motoraufhängung. Der entsprechende Bolzen war defekt.

Zusätzlich haben wir bereits nach zwei Jahren den TüV gemacht. Hat den Vorteil, dass man den jetzt immer mit dem Service machen kann und nicht immer zwischen den Intervallen nochmal zur Hauptuntersuchung muss. Finde ich praktischer.

Insgesamt sind wir jetzt 40.000 km mit dem i3 unterwegs. Dank TüV wissen wir, das die Bremsen noch "neuwertig" sind und die Sommerreifen mit 4 mm Reifenprofil noch weit von den 1,6 mm Mindestprofil entfernt sind.

Was der Service gekostet hat, kann ich leider nicht sagen, denn wir waren vorsichtig und haben mit der Bestellung sowohl den Repair Service für 5 Jahre und 100.000 km als auch den Service plus für 5 Jahre und 60.000 km abgeschlossen. Man weiß ja nie was da so alles kommen kann. Interessant dabei, dass man den Service plus während der Laufzeit jederzeit verlängern kann. Das geht bis zu 10 Jahren und 200.000 km (!).

Apropos Service /Werkstattaufentalte: Die Mädels bei SIX in der Niederlassung meines es gut mit mir. Bekomme da immer ziemlich dicke BMW zur Verfügung gestellt. Kaum zu glauben, was die immer für aufsehen bei der Nachbarschaft erregen. Ich persönlich merke dann immer wie veraltet diese Fahrzeuge doch sind. Vor allem wenn sie mit Automatik ausgestattet sind. Da ist man von der sofortigen und unterbrechungsfreien Beschleunigung eines EV doch mehr als verwöhnt.

Zurück zum i3: Ich gehe davon aus, dass unser i3 auch nach dem Ablauf der Garantie keine großen Schwierigkeiten machen wird. Der SOC liegt bei 19,2, nichts klappert oder quietscht. Im Innenraum wirkt noch alles neuwertig. Auch der Außenlack hat kaum Gebrauchsspuren - gut wir versehen unsere Fahrzeuge immer mit einer professionellen Nano-Lack-Versiegelung. Damit reicht der normale Regenschauer und der Wagen sieht auch noch nach Jahren wieder sauber und neuwertig aus.

Er macht nach wie vor Spaß, und ich würde ihn nur ungern gegen ein anderes Fahrzeug eintauschen. Allerdings würde ich auch bei größeren Akkus nur ungern auf einen seriellen Hybrid verzichten. Er macht das Fahrzeug einfach unabhängiger, denn auch bei > 60 kWh Akkus und flächendeckenderer Ladeinfrastruktur kann es vorkommen, dass es auf weiteren Strecken eng wird. Aber das ist eine Grundsatzdiskussion die wir hier nicht weiter führen sollten.

Fazit: Ein klasse EV, den ich jedem nur empfehlen kann, auch wenn er preislich ziemlich abgehoben ist und vom Design polarisiert.

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Re: Bilanz nach 2 Jahren I3

Beitragvon Schibulski » Mo 19. Sep 2016, 16:31

Im Grunde ist die i3 Affäre bei uns genauso positiv verlaufen wie bei JuergenII.
Nur dass es jetzt schon etwas über 2,5 Jahre sind, aber eben auch nur 40tkm. Sommer und Winterreifen noch gut. Auch wir haben nix bezahlt, weil wir den Service vorab geordert haben. Wischerblätter haben wir einmal neu gekauft (wegen der Spoilergeschichte).

Einer der Werkstattaufenthalte war ein Rückruf wegen des Bolzens (wurde angeblich nicht gewechselt).
Unverständlich waren die nebulösen Software-Updates. "Versuch macht klug" was denn nun geändert wurde. Dieses Forum half. Auch konnte BMW leider nie ein Wörtchen entlockt werden, was denn nun unter den verkauften "Adaptive LED" Scheinwerfern zu verstehen ist. Keine sinnvolle Kommunikation seitens BMW, dabei wäre es doch ganz einfach.

Aber das Auto ist gut :-)
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Re: Bilanz nach 2 Jahren I3

Beitragvon jjj803 » Mi 21. Sep 2016, 08:38

nach einem Jahr (bekomme nächste Woche den mit 33 KW) kann ich zusammenfassend sagen: ein perfektes Auto, das in jeder Beziehung begeistert. Es gibt eine relativ lange "Kennenlernphase" mit einem E-Auto. Habe mit dem I3 Rex rein elektrisch einmal 147 km geschafft bevor sich der Rex zugeschaltet hat. Das hat aber nur begrenzt Spass gemacht. Bei normaler Fahrweise kommt man rein elektrisch zw. 100 und 120 km wenn man auf der Autobahn max. 130 km/h fährt (Drittelmix AB, LS, Stadt).
Die Elektronik (Navi etc.) funktioniert perfekt, das einzige Manko sind die Halogenscheinwerfer (insbes. im Winter wenn es wirklich diesig und dunkel ist). Der Komfort und der Platz sind super.
Das Paltzangebot sorgt immer wieder für Überraschungen - letztes Wochenende 3 Leute, 3 Golfbags unjd 3 Trolleys problemlos untergebracht.
All in all:
das Auto tut das was es soll perfekt
es ist insgsamt unglaublich preiswert ("Spritkosten" in einem Jahr für rd. 10.100 km rd. EUR 300,00) und somit
gilt der Spruch des Audi Managers: wer einmal elektisch gefahren ist ist für den Benzinermarkt verloren.
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