Bericht in Bild

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Beitragvon marfuh » Di 10. Mai 2016, 16:26

Hat von Euch schon jemals ever so einen Schwachmaten Bericht gelesen: (unglaublich)

http://www.bild.de/regional/leipzig/ele ... .bild.html
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Beitragvon fridgeS3 » Di 10. Mai 2016, 17:22

was willst Du von den Schnösel anderes erwarten?? Radio kostet Reichweite?? ja nee , is' klar...^^
BMW i3 - 60Ah - BEV (Baudatum 09-2013) - I001-16-07-506 - max. SoC 17,8 [19,8 kWh das war einmal]
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Re: Bericht in Bild

Beitragvon Highlander_mue » Di 10. Mai 2016, 18:00

Hallo Forum,

der Bericht ist ja wirklich unter aller Kanone, sowas kommt raus wenn man einem Ahnungslosen fahren läßt. Übrigens, hat von euch schon jemand links neben dem Lenkrad den Schalter zur Steckerentriegelung gefunden? bei mir ist da nur die Tankdeckelentriegelung für den Rex (....g).

Viele Grüße aus München, Highlander_mue
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Re: Bericht in Bild

Beitragvon STEN » Di 10. Mai 2016, 19:27

E - wie entsetzlich !

Bemerkenswert, dass solche Beiträge nach der Verkündung der 4000€ Förderung
noch abgesondert werden.

Aber es gilt so wie oft: "Folge dem Geld und wirst den waren Verursacher erblicken!"
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Re: Bericht in Bild

Beitragvon PowerTower » Di 10. Mai 2016, 19:55

Und würde man das richtige Verzeichnis benutzen, dann hätte man gesehen, dass gleich neben der langsamen Ladesäule in Rathen immerhin ein 20 kW Lader mit CCS in Bad Schandau steht.
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Re: Bericht in Bild

Beitragvon meisterlind » Di 10. Mai 2016, 20:38

Was ein bescheuerter Bericht. Auch diese beiden Schnösel werden(müssen) es früher oder später lernen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Nissan Leaf von 2014 - 2015. Seit 2016 Renault Zoe R240 mit ca. 25 tkm/Jahr. Seit 11/2016 zusätzlich noch Zoe Q210. Ab 2018 -> ≡ :-)
Geladen mit 77% PV und 23% Naturstrom. PV mit ca. 9 kWp, 83% Autarkie.
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Re: Bericht in Bild

Beitragvon amk » Di 10. Mai 2016, 20:44

Ich glaube gar nicht mal, das da geschoben wurde oder ein bestimmtes Ergebnis des Test "erwünscht" war. Das ist einfach klassische Dumpfbacken-Presse für Dumpfbacken-Publikum. Es ist immer wieder spannend zu beobachten, das die Materie halt doch komplizierter ist, als es auf den ersten Blick scheint. Die beiden Jungredakteure waren jedenfalls intellektuell überfordert, das Thema angemessen vorzubereiten und zu durchdringen.Da kann dann auch nicht die rotzige Schreibe darüber hinwegtäuschen.
Allerdings: Der typische Bild-Leser ist gleich aus mehreren Gründen nicht Zielgruppe für die Elektromobilität.

Was man aber schon sagen kann, ist das die PR-Abteilung von BMW sich ziemlich dilettantisch anstellt, positive Kommunikation zu lancieren. Das mag auch daher kommen, das der eine oder andere in der Fachabteilung dort selber nicht sonderlich überzeugt von der Elektromobilität ist und dieses Feld eher halbherzig beackert.
Schließlich sind 100 Jahre (...) ein wesentlich einfacher und dankbarer zu platzierendes Thema :roll:
i3 Rex - es funktioniert...
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Re: Bericht in Bild

Beitragvon Greenhorn » Di 10. Mai 2016, 21:31

Der Bericht ist bescheuert geschrieben und wenn die Aussagen den BMW Mitarbeiter wahr sind äußerst peinlich für BMW.

Aber mal ganz ehrlich. Genauso ergeht es jedem der unbedarft heute an das Thema Elektromobilität herangeht.
Wenn Du keine vernünftige Einweisung beim Händler bekommst, bist Du genauso aufgeschmissen wie die Jungs und jede Probefahrt wird chaotisch.

Gesendet von meinem YOGA Tablet 2-830F mit Tapatalk
Gruß Bernd

Seit 26.02.15 Leaf Tekna: schon über 56.000 km Erfahrung :-)

„Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende" (Oscar Wilde)
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Re: Bericht in Bild

Beitragvon Semi » Di 10. Mai 2016, 21:34

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Hab ichs doch gewusst, der Adblocker ist intelligenter als gedacht, blockt die Blödelpresse grad mit :mrgreen: Kann den Bericht also nicht lesen, sorry :lol:

Gruss
Semi
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Re: Bericht in Bild

Beitragvon Pivo » Di 10. Mai 2016, 22:03

Klasse Artikel!

Ich finde wir sollten den zum Anlass nehmen und ein paar Realworld-Erfahrungen in die Bild-Kommentare schreiben
(sofern denn einer einen Account dort hat).
Z.B.:

"DieBestenZwei" schreibt:
Wir hatten uns vor einem Jahr einen Renault ZOE gekauft. Die anfängliche Begeisterung über die spritzige Fahrweise ist aber ziemlich schnell einer entäuschenden Ernüchterung gewichen.
Sehr bald stellte sich heraus, dass der ZOE höchstens an jeder zweiten Ladestation laden kann. An allen anderen funktioniert es einfach nicht mit dem Laden und für die einzige DC-Schnellladestation in der weiteren Gegend bietet Renault keinen Adapter an.
Wäre das nicht schon schlimm genug, könnte man noch drüber wegsehen wenn man zu Hause laden könnte. Aber denkste auch das hat nicht so richtig funtkioniert. In 2 von 3 Fällen ist die Haussicherung geflogen. Sehr zum Unmut der anderen Mietparteien, nach 2 Wochen trudelten Anwaltsschreiben ein...
Ein Kostenvoranschlag vom Elektriker, um die Hauselektrik kompatibel zu machen, belief sich auf mindestens 20.000 Eur. Nach nur 3 Monaten hatten wir die Schnauze voll und haben den ZOE (mit bereits einsetzendem Akkuschwund!!) wieder abgestossen.
Unser neuer VW Polo ist mit 160PS auch spritzig und der Haussegen wiederhergestellt.

"JoeClever" schreibt:
Kann nur abraten. Hatte fast ein Jahr lang einen Nissan Leaf. Es braucht schon eine gewisse Leidensfähigkeit bis man sich durch den Asiatischen Steckerwirrwar durchgebissen hat, um überhaupt mal laden zu können.
Dabei bietet der Leaf eigentlich ganz gut Platz (wenn da nicht der winzige Kofferraum f. max. eine Getränkekiste wäre). Los gings im letzten Sommer: Mehrfach wollte das Auto nicht starten. Es hat einfach die Fahrt verweigert wg. zu hoher Akkutemperatur.
Der Gipfel war dann als der das mitten auf freier Strecke gemacht hat. Einfach abgeschaltet, Motor aus und finito nur weils draussen lächerliche 29°C hatte.
Und jetzt kommts: Der Nissan Service hat uns am Telefon empfohlen einfach ein paar Stunden zu warten bis der Akku von alleine wieder abkühlt. HALLO? bei 30°C in der prallen Sonne in der Pampa - die haben echt ein Rad ab.
Endgültig ist mir der Kragen geplatzt als dann im darauf folgenden Winter das Auto wg. zu kaltem Akku abgeschaltet hat. Das wars dann.
Jetzt habe ich wieder einen Diesel. Denn ich brauche ein Auto, dass sowohl im Sommer als auch im Winter fährt und nicht weder noch. Ausserdem soll es einfach sein und kein Studiengang in Elektrik an der Unität brauchen.

"Mausibaer62" schreibt:
Aus einem falsch verstandenen und fehlgeleiteten Anflug von Ökowahn habe ich mir einen Elektro-Smart geholt. Okay zwar gebraucht, aber dafür aus der letzten Serie und mit Sonnenverdeck (weil mich das an meine Studienzeit im R4 erinnert hat).
Ja, ich wusste, dass Elektroautos nur ganz kleine Reichweiten haben, aber dass es so krass war, daran musste ich mich erst noch gewöhnen. Allerhöchstens schafft man 80km mit Ach und Krach und Rückenwind. Sobald das kleinste Bisschen dazwischen kommt, sinds schnell nur noch 60km.
Und im Winter mit Heizung nur noch 40km. Traurig und pervers aber wahr: Bei geöffnetem Verdeck sinkt die Reichweite auch im Sommer auf gerade mal 40km.
Besonders übel hatte es mich mal erwischt, als ich den Fehler gemacht habe, mein Smartphone während der Fahrt zu laden. Ruckzuck war der Akku leer und ich bin liegengeblieben. Glück im Unglück war, dass wenigstens das Smartphone voll war und ich so meinen Freund zu Hilfe rufen konnte.
Der hat sein Notstromaggregat geholt. 6 Stunden knattern und 2 Kanister Sprit später konnte ich dann wieder nach Hause fahren. Soviel Strom für so wenig fahren? Inzwischen habe ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich damit fahre insbesondere wenn das Verdeck auf ist, weil das soviel verbraucht.
Unsere Deutsche Kohle ist wirklich viel zu schade, um sie für eine solch spinnerte Öko-Lüge zu verfeuern.

"JayDee<<89>>" schreibt:
Mein Kumpel hat einen E-Golf und war damit glücklich und zufrieden. Bis die erste Jahresinspektion fällig war. Die von VW haben seinen Akku vermessen und festgestellt, dass die Spannungskapazität nach knapp einem Jahr schon auf unter 90% gesunken war.
Dem ist die Kinnlade regelrecht hörbar runter gefallen. VW verweigert allerdings jede Garantie, weil die erst unter 70% Akkuspannung gilt. Er hat sich dann einen Kostenvoranschlag für einen neuen Akku machen lassen. Ganze 15.900,- will VW für einen neuen Akku (aus dreckiger Chemie).
Meinem Kumpel sind die Gesichtszüge entglitten und die Sache wäre fast eskaliert, hätte ich ihn nicht zurückgehalten, als sie ihm noch 120,- nur fürs Akkumessen abgeknüpft haben.
Also für mich kommt das nie in Frage, alle 3 Jahre für den Preis eines normalen Autos (dass aber 10 Jahre halten würde) ein paar hundert kg hochgiftigen Sondermülls zu kaufen, denn man weiss ja nicht was da drinne ist.
Pivo
 
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