Akustischer Fußgängerschutz

Re: Akustischer Fußgängerschutz

Beitragvon DeJay58 » Mo 11. Jul 2016, 22:39

Warum überlesen manche die Beiträge die relevant sind: Ein E-Auto ist bei 30 km/h und mehr nicht an der Geräuschkulisse von einem im höchstmöglichen Gang (wie man halt mal heute fährt) Verbrennerauto zu unterscheiden. Der Radfahrer schreckt sich von einem Toyota Kleinwagen genau so wie von einem Zoe oder i3. Das hat auch mit den Windgeräuschen am Rad zu tun die bei 30 km/h deutlich lauter sind als die meisten Autos hinter einem. Zudem müsste man einen solchen Radfahrer mit mind. 50 km/h überholen (jedenfalls in Österreich) was ohnehin schon so viele Windgeräusche beim Auto erzeugt, dass ein Motorgeräusch komplett überdeckt ist.
Da hilft auch keine Geräuschkulisse da ist schlicht der Radfahrer fehl am Platz wenn er sich auf der öffentlichen Straße vor Autos erschreckt....
Video Reku Test alte/neue SW: https://youtu.be/mTpot4lZYtA
Video 2: Reku Test: https://www.youtube.com/watch?v=HQd-0jxuzow
Video 3: i3 geht auch quer: https://www.youtube.com/watch?v=lM-mqv72fdY



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Re: Akustischer Fußgängerschutz

Beitragvon herrmann-s » Mo 11. Jul 2016, 23:00

es ging ja eher um die frage ob der fussgaengerschutz sinnvoll ist oder nicht. bei meinem kurzen kontakt mit dem i3 hatte ich das gefuehl, ich werde nicht als auto wahrgenommen. ich hatte den eindruck, die fussgaenger und radfahrer koennen das geraeusch nicht zuordnen und erkennen es u.u. nicht als gefahr. also es ging mir weniger um die lautstaerke sondern eher um die art des geraeusches.
ich musste etwas aufmerksamer fahren, hatte ich das gefuehl, als mit dem verbrenner. das kann aber auch ein psychologisches moment sein, weil der innenraum auch wesentlich leiser ist als bei meinem jetzigen verbrenner und meine dadurch etwas aufmerksamer fahren zu muessen.
ich persoenlich wuerde den fussgaengerschutz nicht ueberbewerten.
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Re: Akustischer Fußgängerschutz

Beitragvon Bernd_1967 » Mo 11. Jul 2016, 23:34

DeJay58 hat geschrieben:
Warum überlesen manche die Beiträge die relevant sind: Ein E-Auto ist bei 30 km/h und mehr nicht an der Geräuschkulisse von einem im höchstmöglichen Gang (wie man halt mal heute fährt) Verbrennerauto zu unterscheiden. Der Radfahrer schreckt sich von einem Toyota Kleinwagen genau so wie von einem Zoe oder i3. Das hat auch mit den Windgeräuschen am Rad zu tun die bei 30 km/h deutlich lauter sind als die meisten Autos hinter einem. Zudem müsste man einen solchen Radfahrer mit mind. 50 km/h überholen (jedenfalls in Österreich) was ohnehin schon so viele Windgeräusche beim Auto erzeugt, dass ein Motorgeräusch komplett überdeckt ist.
Da hilft auch keine Geräuschkulisse da ist schlicht der Radfahrer fehl am Platz wenn er sich auf der öffentlichen Straße vor Autos erschreckt....


Werde ich mal drauf achten. Ehrlich gesagt, sind aufgedrehte Motorräder, die knapp an einem vorbei fahren, viel schlimmer.
Gibt vielleicht noch Situationen, wo vielleicht berghoch vor einer unübersichtlichen Stelle ewig ein Auto hinter einem fährt mit ca. 10-20 km/h, das man dann nicht hört.
Muss da mal noch Erfahrungen sammeln mit E-Autos und selbst als E-Auto Fahrer....
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Re: Akustischer Fußgängerschutz

Beitragvon TechnikEn­thu­si­ast » Mo 11. Jul 2016, 23:37

Ich finde den Fußgänger Schutz reichlich unnötig. Dort wo man schneller als 30km/h fährt hat kein Fußgänger was auf der Straße verloren. Die Radfahrer tuen mir etwas Leid, wenn der Radweg so schlecht ist. Trotzdem ist es nicht OK, wenn sie dann auf der Straße fahren und den Verkehr behindern. Ich fahre selbst gelegentlich Fahrrad in einer wenig Fahrrad freundlich Stadt und muss dann halt einfach auf den Radweg. Da müssen aber auch die Fußgänger aufpassen. Alles eine Frage der Rücksicht und Ordnung.
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Re: Akustischer Fußgängerschutz

Beitragvon endurance » Di 12. Jul 2016, 08:09

OT:
Also in der Stadt mit dem Rennrad auf einem Fahrradweg ist quasi Selbstmord. An keiner Ausfahrt kann man sich sicher sein, dass nicht ein Auto einfach auf den Radweg fährt (von den Glasscherben die zwar auf der Straße aber auf dem Radweg nicht entfernt werden....). D.h. entweder schleicht man mit 10km/h dahin und kurvt um Autos, Scherben und Fusgänger rum oder man weicht auf die Straße aus.

OnT: ich halte den Fusgängerschutz (via Lärm) auch für unnötig - notfalls fenster runterlassen und GutenTag "rufen".
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Re: Akustischer Fußgängerschutz

Beitragvon Starmanager » Di 12. Jul 2016, 08:31

JuergenII hat geschrieben:
DeJay58 hat geschrieben:
Also der i3 hört sich bei 30 an wie jedes andere Auto.

So sehe ich das auch. Der i3 hört sich auch schon unter 30 km/h wie ein normaler Wagen an. Abrollgeräusche sind nicht zu überhören. Deshalb Finger weg von diesen Krawalldingern. Einzig sinnvoll ist ein akustisches Signal beim Rückwärtsfahren, da ist er im Regelfall nicht zu hören.

Juergen


Na ja im Parkaus hoert man den i3 beim rangieren nicht. Da ist es sehr praktisch wenn man den Generator an hat. Das Grundgeraeusch ist so leise dass man es in 10 m Entfernung eh nicht mehr wahrnimmt also warum regt Ihr Euch denn alle so auf... es wurde ja schon ein Kind von einem E-Taxi zu Tote gefahren. Meine Nachbarkinder haben sich schon an das Geraeusch gewoehnt und gehen immer schoen auf die Seite wenn ich im Schritttempo an ihnen vorbeifahre...
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Re: Akustischer Fußgängerschutz

Beitragvon MineCooky » Di 12. Jul 2016, 08:41

Warum ich mich darüber auf regen?
Weil ich ein leises Auto hab und es auch so bleiben soll. Mann könnte ja zum Beispiel auch im Parkhaus mit offenen Augen rum laufen und einfach mal kucken, welches Auto gerade das Licht an hat, dieses ist dann höchst wahrscheinlich noch am rangieren.
Der musikörende Held mit seinen Kopfhörer hört mich so oder so nicht und es sind eher die alten, die es nicht hören und diese sollen eben kucken wo sie hin laufen, das mann man ja auch erwarten. Kinder hören je nach dem noch nicht so ausgeprägt, weshalb diese eher schauen, wo sich etwas bewegt und wo man aufpassen muss.

Natürlich muss ich auch etwas aufpassen, das ist ja selbstverständlich, aber ich kann doch nicht alles DAU-sicher machen, dann müsste ich das Auto in der Garage lassen und mein Haus nicht verlassen.
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Re: Akustischer Fußgängerschutz

Beitragvon herrmann-s » Di 12. Jul 2016, 11:09

ich rolle die kette normalerweise nach dem schwaechsten glied auf und fahre dementsprechend.zumal der zeitvorteil bei den meisten situationen peinlich gering ist. zum anderen frage ich mich manchmal ob der begriff ruecksicht noch in der heutigen zeit aktuell ist. vllt wird es das mit der emobilitaet wieder ;)
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Re: Akustischer Fußgängerschutz

Beitragvon graefe » Di 12. Jul 2016, 14:30

Ich stimme Deejay zu: Außer bei Schleichfahrt und beim Beschleunigen hat das Elektroauto keinen Geräuschvorteil - leider! Und genau aus diesem Grund geht das Fußgängerwarnsignal ab 30km/h auch aus.

OT:
Flünz hat geschrieben:
Am letzten Samstag mitten im dichten Stadtverkehr: Ein Radfahrer, der es nicht einsieht, auf dem extrabreiten Radweg direkt daneben zu fahren, bremst eine ganze Auto-Schlange hinter sich aus. Dass da manche wegen gerissenen Geduldsfadens sehr knapp überholen, ist nachvollziehbar, auch wenn es gefährlich und verboten ist.

Ich bin auch Rennradfahrer und kenne die Probleme mit schlecht ausgebauten und verparkten Radwegen, schlangenlinien-fahrenden Radfahrern und Hundebesitzern mit 10m-Leinen etc.
Ich möchte gar nicht von Rüpel-Radfahrern anfangen, die jede Verkehrsregel mißachten und dabei andere Verkehrsteilnehmer nötigen. Aber wenn ich im Berufsverkehr manche Radfahrer trotz Radwegs auf der Landstraße sehe, wie sie eine Schlange von 20 Autos hinter sich herziehen, die wegen Gegenverkehr nicht überholen können - was für Nerven müssen die Radfahrer haben!? Mag ja rechtlich alles in Ordnung sein, aber so etwas kann man einfach nicht bringen, und da finde ich einen mittelmäßigen Fahradweg zumutbar, auch wenn es sich auf dem Straßenbelag besser fährt. Die de facto schwächere Position des Radfahrers dreht sich im Alltag oft in eine (fälschliche) Position der Macht über die Autofahrer um, die ausgenutzt wird - was für ein Irrtum.
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Re: Akustischer Fußgängerschutz

Beitragvon Flünz » Di 12. Jul 2016, 14:49

graefe hat geschrieben:
...Ich bin auch Rennradfahrer und kenne die Probleme mit schlecht ausgebauten und verparkten Radwegen, schlangenlinien-fahrenden Radfahrern und Hundebesitzern mit 10m-Leinen ...

Wie ich zwei Posts weiter unten schrieb:...der Radfahrer (Kein Rennsportler) ...(Sondern ein Trekkingbikeradler mit Einkaufstaschen.)
Wie ich weiter schrieb: ...direkt daneben ein extrabreiter Radweg... (Gefühlt zwei Meter breit, menschen- und hunde-leine-leer)
Radsportler stellen in der Stadt meist kein Hindernis dar, da sie flott unterwegs sind.
Meine Brünette bekommt größtenteils nur Strom von freilaufenden Elektronen aus eigenem Anbau.
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