10'000 km im i3 - meine Erfahrungen

Re: 10'000 km im i3 - meine Erfahrungen

Beitragvon NotReallyMe » Mi 24. Feb 2016, 21:02

campomato hat geschrieben:
Zu gefühlten 50% verabschiedet sich das System gleich nach der Aktivierung, egal zu welcher Tageszeit, bei welcher Temperatur, bei welchem Wetter. Die Werkstatt kann nichts feststellen, da keine Fehler eingetragen werden.


Siehe zu diesem Thema diesen Thread. Es ist schon etwas traurig, dass trotz der vielen Meldungen (zuletzt von mir nochmal vorletzte Woche) auch direkt an den BMW I Support incl. Bildern die Thematik noch nicht bis zu den Werkstätten durchgedrungen ist. Es ist leider auch noch keine effiziente Lösung seitens BMW in Sicht. Es könnte nützlich sein, dass sich hier noch mehr betroffene direkt bei BMW melden.
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Beitragvon campomato » Mi 24. Feb 2016, 22:07

Danke für den Hinweis auf den Thread, aber den kenne ich, und handele auch danach.
Trotzdem fällt die Kamera sehr oft aus, oft auch erst, wenn sie schon 10 Minuten einwandfrei funktionierte. Einfach nur lästig.
Auch diese Kollisionsmeldungen mit Bremsung, oft wenn einem LKWs auf schmaleren Landstraßen entgegenkommen. Aber auch aus heiterem Himmel ohne ersichtlichen Grund(keine anderen Verkehrsteilnehmer). Auf der Landstraße schalte ich sie deshalb oft aus und nutze die normale CC. Das ist aber eigentlich nicht Sinn der Sache.
Und diese notwendigen Tricks und Kniffe, um die Kamera nutzen zu können, entbehren jeglicher Rechtfertigung. Da hätte BMW schon lange handeln können, sogar müssen. Die Probleme gibt es nicht erst seit gestern.

Groetjes
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Re: 10'000 km im i3 - meine Erfahrungen

Beitragvon NotReallyMe » Do 25. Feb 2016, 10:27

Das geht mir genauso. Deshalb bitte ich darum den Unmut über dieses Problem -auch wiederholt - bei BMW bekannt zu machen und neue Infos zum Thema im verlinkten Thread zu posten.

Es wäre schön, wenn bestimmte Themen im Forum oben angeheftet werden könnten.
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Re: 10'000 km im i3 - meine Erfahrungen

Beitragvon Highlander_mue » Do 25. Feb 2016, 13:21

Hallo beisammen,

ist zwar dev. der falsche Tred, da hier aber die Frage war gebe ich halt mal meinen Senf dazu.

Ich habe bei mir eine gewisse Regelmäßigkeit feststellen können, die so ca. zu 90 % (bei mir) zutrifft.

- Die Kamera ist auf jeden fall (auch wenn manche Ansprechpartner bei BMW was anderes behaupten) wie auch schon im Tred über die Kamera berichtet beheizt. Die Heizung startet kurzzeitig durch verschiedene Aktionen (im Kameratred beschrieben). Die Laufzeit der Heizung ist aber deutlich zu kurz und das Heizelement zu schwach.

- Ab ca 5 bis 6 Grad + läuft das Fensterfeld vor der Kamera eigentlich immer an. Wenn es sehr feucht ist gleich vom Start weg, ansonsten innerhalb der des Ersten km. Wenn man in der Stadt unterwegs ist, und die Heizung einschaltet, ich schalte immer die Frontscheibenspülung ein, dann unterstützt auch noch das zusätzliche aufwärmen der Scheibe, bekommt man die Kamera relativ zügig wieder frei.

- Bei 0 Grad und kälter hat man dann eigentlich keine Chance mehr, vor allem wenn man Überland unterwegs ist. Da ist die Scheibe so kalt dass auch die Scheibenspülung nichts mehr in diesem Bereich ausrichtet und die Heizung allein schafft es dann auch nicht mehr. Ich habe noch mal genau geschaut, als ich auf der Autobahn von Passau nach München bei ca. -8 Grad unterwegs war. Die Gesamte Strecke bis kurz vor München keine Funktion. Ich habe da mehrfach nachgeschaut, es blieb immer ein kleiner Bereich (so ca. ein 1 bis 2 € Sück durchmessend) genau vor der Kamera angelaufen. Erst kurz vor München war der Fleck dann weg, weil die Sonne rausgekommen ist und die Scheibe zusätzlich aufgeheizt hat.

Ich habe das ganze auch an BMW geschrieben, aber leider bisher keine Antwort bekommen.

Viele Grüße aus München, Highlander_mue
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Re: 10'000 km im i3 - meine Erfahrungen

Beitragvon beemercroft » Mo 30. Mai 2016, 14:05

Zwischenstand neu 40'000 km, davon rund 35'000 km elektrisch und rund 5'000 km mit dem REX.

Wendigkeit
Bin weiterhin eigentlich sehr zufrieden. Die Wendigkeit lernt man zu schätzen bei Manöverieren, der i3 hat schon einen sehr kleinen Wendekreis.

Abstandtempomat
Da ich doch sehr viel mit Adaptive Cruise Control (ACC) unterwegs bin, fangen mich die Mägel von dem Abstandstempomaten an zu stören. Es gibt regelmässig Situationen, vor allem im Nahbereich, in denen die Kamera das vorausfahrende Fahrzeug nicht zuverlässig erkennt und man "von Hand" resp. Fuss selber rasch reagieren muss. Schwierig sind vor allem flache Transportanhänger, aber mich dünkt auch altmodische Formen von flachen Oldtimern (englische Sportwagen) mit abgerundeten Kofferraumformen. Auch kontrastarme Situationen, z.B. im Tunnel, sind nicht immer zuverlässig. Hier merkt man schon, dass dem ACC des i3 der Radar fehlt. Es ist schon störend und irgendwie stressig, wenn man sich nicht 100% auf das System verlassen kann. Mit CHF 4'000 ist das System ja auch recht teuer. Schon speziell, wenn man bei diesem stolzen Preis auf Kosten der Sicherheit den Radar wegspart.

Nachfolgemodell
Ich werde das Fahrzeug sicher mit Freude weiter fahren die nächsten paar Jahre. Nachdem nun das i3-Facelift und der Batterie-Upgrade vorgestellt wurden, habe ich mich entschieden, nicht mehr weiter bei BMW zu kaufen und das Tesla Model 3 zu bestellen. Dieses wird dereinst meinen i3 ersetzen und mein Autointermezzo mit BMW wieder beenden. Vor allem der fehlende Autopilot, das unbefriedigende ACC, fehlendes Supercharging, fehlende "Over-the-Air"-Softwareupgrades und die geringe Reichweite des Facelifts waren dazu eigentlich ausschlaggebend.
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Re: 10'000 km im i3 - meine Erfahrungen

Beitragvon endurance » Mo 30. Mai 2016, 17:06

naja das M3 kommt ja auch erst 2018 oder für uns evtl. gar erst 2019 - schaun wir mal wo sich der Markt dann befindet. Aber das ist OT nur ein Kurzkommentar meinerseits (habe auch ein M3 reserviert - bin aber auch für andere offen wenn was passendes da ist).
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Re: 10'000 km im i3 - meine Erfahrungen

Beitragvon dike71 » Do 2. Jun 2016, 16:11

Zunächst mal danke an all die Teilnehmer hier im Forum, zumindest an die meisten die einigermaßen Sachlich an die Sache rangehen. Ich hab hier noch nix weiter geschrieben, bin eher der stille Zuhörer ;)

Ich habe meinen i3 (Rex) nun seit Februar 2016 und heute 7000km überschritten. Ich fahre jeden Tag zwischen 80 und 90 km zum Kunden und darüber hinaus noch private Kilometer, lade ihn an der Standard Steckdose in der Garage oder auch mal an der Ladesäule wenn eine in der Nähe ist. der Rex läuft nahezu nie, nur wenn ich mal auf die Autobahn muss und dann mit 150 im Verkehr mit schwimme.
Mich fasziniert dieser Wagen jeden Tag auf's Neue und ja, er hat Macken. Aber ich denke die meisten Macken - abgesehen von Ausnahmen wie z.B. gebrochene Haltebolzen - sind wirklich nur kleinere Dinge die den Alltagsbetrieb nicht wirklich einschränken.

Ich denke wir "jammern" hier auf sehr hohem Niveau und vor allem ist das persönliche "Projekt E-Fahrzeug" eine sehr subjektive Angelegenheit.

BMW ist hier in ein sehr neues und spannendes Thema eingestiegen. Hierfür zahlt BMW und damit auch die Kunden in Gewissem Sinne Lehrgeld. Das ist bei Tesla nicht anders. Der Model S hat ebenfalls Probleme, z.B. mit dem autonomen Fahren. Das passiert es schon mal das er Gas gibt wenn das Hindernis an der falschen Stelle steht. Oder der Tesla X ist mal flügellahm. Und der der Tesla 3 wird auch Probleme haben. (kein Tesla Bashing)

Ich denke sowohl Hersteller als auch wir als Kunden sind in gewissem Sinne Pioniere und das weiß auch jeder von uns.

Zu diversen Anmerkungen noch ein paar von mir:

- Winterbetrieb: Ich habe den Wagen im Februar bekommen. Eis, Schnee, Kälte, alles dabei gehabt. Ich fahre leider grundsätzlich zu schnell und wollte natürlich auch mal sehen wie er sich denn nun auf Schnee und Eis verhält. Ich kann nichts negatives anmerken. Er verhält sich den Grenzen der Physik und er der Assistenzsysteme ganz normal, ich würd fasst sagen sehr gutmütig. Ist mein erster Heckantrieb, keine Probleme. Ich hatte davor einen Mini Cooper S und der war wesentlich empfindlicher was Schnee, Eis und generell Kurven angeht, trotz der augenscheinlich dünnen Reifen (die Auflagefläche entspricht beim i3 normalen Reifen, daher der Durchmesser)

- Verkehrshinderniss auf der Autobahn: Ja, wenn ich den Anspruch habe mit dem i3 möglichst viel Zeit auf der linken Fahrspur zu verbringen. Auf der mittleren (wenn vorhanden) oder rechten Fahrspur definitiv nicht. Im Gegenteil, dort empfindet man anderen Verkehrsteilnehmer eher als hinderlich.

- Das "Segeln": Vielleicht habe ich das ja nicht richtig begriffen. Aber im Moment fahre ich mit durchschnittlich 16,5 kwh/100km, vieles davon mit dem Tempomat. Ist da der permanente Versuch zu segeln noch sinnvoll (keine Ironie, ernst gemeint)

- Langstrecke: Der 320d meiner Frau schafft über 800km mit einem Tank bei Autobahnbetrieb. Aber im Ernst, nach 200 km steige ich gerne mal aus und trinke eine Kaffee. E-Auto ist halt nunmal anders. Eigentlich gefallen mir die Stop's. Aber das ist natürlich wie so Vieles Geschmackssache.

- Tesla M3 Vorbesteller: Der Wagen wird bestimmt super (ernst gemeint). Aber ich habe den Eindruck das viele vergessen, dass die Entwicklung nicht nur bei Tesla voranschreitet. Die Frage ist also, wenn der Tesla M3 dann 2019 vor der Haustüre steht, ist er dann noch der hippste und modernste Wagen? Oder ist es ein Mercedes, ein BMW i?, ein was weiss ich was?

Nunja, das war mein "Senf" dazu

Grüße
dike71
 
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Re: 10'000 km im i3 - meine Erfahrungen

Beitragvon Helfried » Mo 3. Okt 2016, 20:22

dike71 hat geschrieben:
Mich fasziniert dieser Wagen jeden Tag aufs Neue und ja, er hat Macken


Geht deine Heizung jetzt wieder?
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Re: 10'000 km im i3 - meine Erfahrungen

Beitragvon Man-i3 » Mi 5. Okt 2016, 16:24

Dann geb ich auch mal meinen Senf dazu:

Seit April 2016 bereichert ein i3 REX für drei Jahre meinen Fuhrpark, ich fahre fast täglich damit, immerhin schon fast 7.000 km. Um gleich den Glaubenskrieg ab zu handeln: imhO ist und war der REX eine sinnvolle Ergänzung, wird aber mit zunehmender Tankstellendichte und größeren Batterien abgelöst werden. Für den Aufpreis des REX bekäme man sich auch einen größeren Akku.....

Schlecht ge-timed gestartet: Dez 2015 bestellt, April 2016 Erstzulassung, d.h. habe keine Förderung der BaFa dafür aber den kleinen 66AH Akku :cry: Heute bekommt man für wenig Aufpreis 94AH + Förderung und (mir sehr wichtig) einen ordentlichen 3-phasigen Intern-Lader. Aber so ist es im Leben, manchmal hat man kein Glück, dafür ein andermal eben Pech. ;) Der Sinn, heute die 66AH-Version zu erstehen, erschließt sich mir nicht wirklich.

Meine Erfahrungen / Anmerkungen:
-Kopfsteinpflaster mag er gar nicht, mein Armaturenbrett (ja, es ist wirklich zum Teil aus Holz) vibriert dermaßen laut dass es unangenehm wird.

-Fast täglich bin ich auf Kriegsfuß mit dem Wahlhebel, gerade wenn es schnell gehen soll lässt er sich gerne zwei oder mehrfach bitten die gewählte Richtung oder Funktion auszuführen. Ausschalten klappt meist erst nach dem dritten oder vierten Druck auf die Start/Stop Taste.

-Mischbereifung: imho eigentlich ein Accessoire potenter Fahrzeuge hat an der fahrenden Hutschachtel (sorry) nichts verloren. Wenn man für den REX eine höhere Radlast hinten benötigt dann doch bitte die 175er Schlappen rundum. Hätte zumindest den Vorteil die Reifen von vorne nach hinten wechseln zu können. Ich gehe stark davon aus auf der Hinterachse einen großen Abrieb durch Antrieb und Verzögerung bei der Rekuperation zu erzeugen, vorne hingegen wird nur gerollt und gelenkt.

-Bedienung der I Remote App könnte durchaus intuitiver sein, gerade das Einstellen der Abfahrtszeit beim Vorheizen empfinde ich als unlogisch. Dass mein i3 Rex mit 14,2 kWh/100 km um ganze 2 kWh/100 km weniger braucht als die Community sagt mir dass die Anderen wohl noch rasanter unterwegs sind. :-)

-Tankvolumen REX: denke das 9L Volumen liegt an den US-Vorgaben zur Klassifizierung des Fahrzeugs als Elektrofahrzeug. Für Europa hätten die BMW-Ingenieure dem Wagen durchaus das doppelte Volumen spendieren können.

-Erstes Thema bei jedem Gespräch ums EV: "...Wie weit kommste denn mit dem?" und ".... dann musste ja fast jeden Tag nachladen" kennt hier sicher jeder hier. Ich entgegne meist: " ich lade mein Auto seltener wie Du dein Handy"

-Skeptische Blicke älterer Herren in Sandalen beim DC-Laden an der Autobahn erfreuen mittlerweile mein Gemüt

Irgendwie merkt man langsam den Willen der Autoindustrie sich auf das Thema einzulassen und alltagstauglichere Fahrzeuge anzubieten. 3-Phasenlader und größere Akkus sind schon ein Schritt in die richtige Richtung.

Manfred
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Re: 10'000 km im i3 - meine Erfahrungen

Beitragvon Helfried » Mi 5. Okt 2016, 17:53

Vielen Dank, Manfred. Das klingt recht nachvollziehbar, was du schreibst.
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