10'000 km im i3 - meine Erfahrungen

Re: 10'000 km im i3 - meine Erfahrungen

Beitragvon green_Phil » Fr 5. Feb 2016, 09:17

beemercroft hat geschrieben:
Frunk

Das wusste BMW schon von Anfang an. Deshalb gibt es diese Tasche dazu, die passt perfekt in den Frunk und schützt, was nicht dreckig oder nass werden soll, z.b. das Ladekabel, bei mir auch mal (im Winter) Fleisch oder Tiefkühlkost.

beemercroft hat geschrieben:
Leistungsverlust

Sind die Leistungsbalken grau, dann ist der Akku zu kalt und zum Schutz von eben diesem wird die Leistung vorrübergehend reduziert. Für mich ein Zeichen, dass da jemand mitdenkt, damit mein Eigentum (Akku) möglichst lange hält.

beemercroft hat geschrieben:
Winterverbrauch

Ganz normal. Wer viele kurze Strecken im Winter fährt und dabei heizt, vielleicht sogar im Comfort-Modus, der kommt nicht unter 20 kWh/100 km. Das ist reine Physik. Und das ist bei keinem anderen E-Auto anders.

beemercroft hat geschrieben:
Winterreifenverschleis

Nun, bei mir ist das nicht so. Meine Winterreifen sind schon über 20.000 km gefahren und sind noch immer nicht verschlissen. Ist es möglich, dass Du die Leistung des i3s nicht nur gerne, sondern auch oft ausnutzt, gern rasant Kurven fährst...?
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Re: 10'000 km im i3 - meine Erfahrungen

Beitragvon Starmanager » Fr 5. Feb 2016, 10:22

beemercroft hat geschrieben:

Software-Fehler Intervall-Schalter
Der Intervall-Schalter für den hinteren Scheibenwischer hat einen Softwarefehler. Wenn der hint. Scheibenwischer auf Intervall gestellt ist, und man das Fahrzeug ausschaltet, geht der Scheibenwischer nach dem erneuten Einschalten nicht mehr in Intervall, obwohl der Schalter noch auf der Position ist. Man muss zuerst wieder den Scheibenwischer aus-, dann wieder auf Intervall schalten, damit er wieder Intervall-Wischbewegungen macht. .


Das ist ein Feature und kein Fehler... Macht ja auch wenig Sinn das der Heckscheibenwischer wieder arbeitet wenn z.B. das Auto in der Garage getrocknet ist und dann wieder gestartet wird...
MFG

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Re: 10'000 km im i3 - meine Erfahrungen

Beitragvon Hasi16 » Fr 5. Feb 2016, 10:47

... hat mit Frost zu tun. Daher wird die Automatik für Vorne (im Gegensatz zu MB) auch immer wieder deaktiviert!
Sonst ist der Motor im Fall des Falles ruck zuck kaputt.

Viele Grüße
Hasi
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Re: 10'000 km im i3 - meine Erfahrungen

Beitragvon franmedia » Fr 5. Feb 2016, 11:47

Starmanager hat geschrieben:
Das ist ein Feature und kein Fehler...

Wow. Bin immer wieder begeistert, was ich hier lernen kann. Hatte bis jetzt noch gar nicht gemerkt, dass der Heckwischer zusammen mit dem i3 abschaltet aber nicht wieder an, da ich den Wischer selten nutze. Die Erklärungen sind auch logisch. Cool.

Das Einzige, was man dem Designer dann vorwerfen kann, dass es nicht sinnvoll ist, einen Hardwareschalter mit Positionsänderung für eine per Software geschaltete Funktion zu verwenden. Die Position des Schalters suggeriert ja den Schaltzustand per Definition dieses Typs Schalter. Wenn das aber nicht immer passt (aus welchen guten Gründen auch immer), ist das halt nicht der richtige Schaltertyp für diese Aufgabe. Man hätte ja vielleicht auch eine zurückfedernde Wippe nehmen können und ne zweite andersfarbige LED für den Schaltzustand... Aber ok, das ist schon vergleichsweise spitzfindig ;-) Ich hatte es ja eh noch nie bemerkt, also stört es wohl nicht so arg.
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Re: 10'000 km im i3 - meine Erfahrungen

Beitragvon Poolcrack » Fr 5. Feb 2016, 21:45

beemercroft hat geschrieben:
Winterverbrauch
Der Verbrauch im Winter ist zum Teil schon heftig für einen Kleinwagen. Mein Durchschnittsverbrauch über die 30'000 km ist nun auf 19.3 kwh/100km hoch, im Winter ist es oft über 20 kwh/100 km, manchmal auch 22 kwh/100 km auf meiner Pendlerstrecke. Comfort-Modus natürlich, ich will ja nicht frieren oder mich mit beschlagenen Scheiben abquälen.

Zu allen Punkten haben meine Vorgänger hier schon etwas erwidert. Ich möchte zu diesem Punkt noch ergänzen, dass mit dem REX eben leider die Wärmepumpenoption nicht zur Verfügung steht. Außerdem kann es helfen etwas weniger zu heizen und dafür die Sitzheizung zu verwenden, die ist ja deutlich sparsamer.
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Re: 10'000 km im i3 - meine Erfahrungen

Beitragvon beemercroft » Mo 15. Feb 2016, 09:21

Poolcrack hat geschrieben:
Außerdem kann es helfen etwas weniger zu heizen und dafür die Sitzheizung zu verwenden, die ist ja deutlich sparsamer.


Dummerweise lässt sich die Sitzheizung nicht per Timer einschalten, sondern nur die Luftheizung als Standheizung aktivieren. So muss man jedes mal vor dem Losfahren daran denken, die Sitzheizung wieder einschalten.
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Re: 10'000 km im i3 - meine Erfahrungen

Beitragvon Gerandalf » Mo 15. Feb 2016, 16:55

One-Pedal-Feeling
One Pedal Feeling - sprich, man muss immer das Pedal drücken, um die Geschwindkeit halten zu können, ist grundsätzlich eine gute Sache. Man gewöhnt sich schnell daran und schätzt es, praktisch alle Fahrsituationen mit einem Pedal meistern zu können. Die Bremse brauch man eigentlich nicht mehr. Trotzdem gibt es zwischendurch mal Situationen, wo ich es gern anders hätte, z.B. manchmal auf der Autobahn mit ausgeschaltetem Tempomaten. Es sollte individuell einstellbar sein.

Gibt es wirklich außer mir niemanden sonst, der 95 Prozent seiner täglichen Pendelstrecke mit Tempomat fährt und mit der Wippe sowohl beschleunigt, als auch abbremst, daher also den Fuß nur zum einmal täglichen festen Drücken der Bremse (zwecks Reinigung verwendet?

REX
Gerade auf der Deutschen Autobahn ist man mit 120 km/h ja ein Hindernis, 140 km/h sind da fast schon Pflicht. Und bei diesen Tempi ist nix mit "Ladezustand halten".

Immer dieses Märchen. Hinter einem Lkw ist man mitnichten ein Verkehrshinders und der Verbrauch sinkt auch. Dass man durch rasen kaum zeit gewinnt, ist inzwischen so bekannt, dass man es wohl nicht mehr extra erwähnen muss.

Türen
Merkwürdig ist die Fenstersteuerung. Wozu öffnet sich das Fenster der Fahrertür leicht nach dem Öffnen und schliesst sich nach dem Schliessen? Da scheint etwas nicht ganz gepasst zu haben - wirklich vertrauenserweckend ist diese Lösung nicht.

Mal in einem Smart (Version 1998 oder 2007) setzen und probieren. Die Riesentür im Vergleich zum kleinen Innenraum führt dazu, dass immer ein Überbruck innen entsteht, der das normale schließen für alle Nicht-Insider zum Geduldsspiel macht. "Premiummarken" versuchen das zu vermeiden.


Optik
Der i3 sieht gut aus, vor allem von vorne. Grimmig, schwarze Motorhabe (sonst nur Tunig-Zubehör!). Auch von hinten ist er nicht schlecht gelungen, mit der schwarzen Abdeckung über den Rücklichtern. Etwas hochbeinig allerdings. Nicht sehr gelungen ist die Seitenlinie mit den Fenstern. Da war die Studie schon viel schöner.

Wie denn nun, weiter vorn wurde die Aussicht von den Rückbänken gelobt und nun ist es auf einmal Mist?

App
Die App ist nicht sonderlich gut gemacht. Unnütze Screens (diese komische Effizienz-Grafik, was soll das? Mich interessiert das nicht) sorgen dafür, dass die wirklich sinnvollen Funktionen (Timer, Remote-Klima, Statistik) schwer zugänglich sind. Ausserdem verliert die App die Anmeldedaten, ich musste schon mehrfach wieder mit dem Passwort einloggen und auch noch einen neuen Code eingeben. Nervig. Was mir fehlt ist die Möglichkeit, auf dem Handy einen Ort in Google Maps zu suchen und dies als Ziel ins Navi zu übertragen.

Einfach eine Mirrorfunktion vom Handy aufs Display und schon wäre alles gelöst. Aber BMW mag nicht zugeben, dass andere besserse Screendesigner haben.


Anhängerkupplung
Mir fehlt die Möglichkeit, eine Anhängerkupplung mit Zuglast für den i3 zu bestellen. Dann würde ich wohl gleich noch einen zweiten i3 kaufen. Pech für BMW, dann wird der Zweitwagen wohl ein Model X.

Für das Model X gibt es wohl eine Anhängerkupplung?
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Re: 10'000 km im i3 - meine Erfahrungen

Beitragvon beemercroft » Mo 15. Feb 2016, 21:08

Gerandalf hat geschrieben:
Gibt es wirklich außer mir niemanden sonst, der 95 Prozent seiner täglichen Pendelstrecke mit Tempomat fährt und mit der Wippe sowohl beschleunigt, als auch abbremst, daher also den Fuß nur zum einmal täglichen festen Drücken der Bremse (zwecks Reinigung verwendet?


Besonders jetzt im Winter würde ich mir eine Einstellung zum Reduzieren der Rekuperation wünschen. Geht man vom Pedal auf schneebedeckter Strasse, kommt schon mal das Heck - heikel.

Gerandalf hat geschrieben:
Für das Model X gibt es wohl eine Anhängerkupplung?


Ja, für das Tesla Model X gibt es das.
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Re: 10'000 km im i3 - meine Erfahrungen

Beitragvon green_Phil » Di 16. Feb 2016, 08:41

beemercroft hat geschrieben:
Besonders jetzt im Winter würde ich mir eine Einstellung zum Reduzieren der Rekuperation wünschen. Geht man vom Pedal auf schneebedeckter Strasse, kommt schon mal das Heck - heikel.

Das kann ich nicht bestätigen. Die Rekuperation wird bei glatter Straße (egal warum, egal ob Winter oder Sommer) automatisch zurückgenommen. Das geht soweit, dass man auf spiegelglatter Fahrbahn fast gar keine Bremswirkung mehr hat. Ein Ausbrechen des Hecks habe ich nicht bemerkt. Nicht bei Schnee, nicht bei Glatteis, nicht bei Matsch. Aber vielleicht ist es wichtig, nach Deiner Fahrweise bei glatter Fahrbahn zu fragen...
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Re: 10'000 km im i3 - meine Erfahrungen

Beitragvon beemercroft » Di 16. Feb 2016, 11:00

Vielleicht liegt es auch eher daran, dass du im Flachland auf 400 m ü.M. herumkurvst, und ich in den schneebedeckten Voralpen auf 800 bis 1200 m ü.M..
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