Ladeflatrate von E.ON

Re: Ladeflatrate von E.ON

Beitragvon jhg » Fr 24. Mär 2017, 21:56

Ich tippe auf unter 8 Cent.
Eher 5 oder so.

Keine wirkliche Quelle, aber ich habe schon einige Berechnungen von Grossverbrauchern gesehen die mit Stromkosten
unter 10 Cent kalkulieren
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Re: Ladeflatrate von E.ON

Beitragvon freifallspoiler » So 16. Apr 2017, 09:13

Mit 5 bis 8ct/kWh wird kein Anbieter profitabel verkaufen können. Der durchschnittliche Strombörsenpreis liegt meist bei 4,5 bis gut 5ct/kWh, dazu kommt zumindest die EEG Umlage von etwas über 6ct/kWh und die Umsatzsteuer (MWSt) von 19% (ja, auch auf die Abgaben). Ob Ladestationen von Energieversorgern von der STromsteuer befreit sind weiß ich nicht, sonst kommt der Betrag (meines Wissens +MWSt) noch dazu. Damit wären wir bei mindesten 15-20ct/kWh ohne dass die Kosten der Infrastruktur (Errichtung, Wartung...) eingerechnet wären.
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Re: Ladeflatrate von E.ON

Beitragvon eDEVIL » So 16. Apr 2017, 10:50

umrath hat geschrieben:
Ich habe 5 GB Datenvolumen drin, obwohl ich im Schnitt nicht viel mehr als 2 GB brauche.

Bei mir sind es 60GB (auf 3 Karten verteilt) und aktuell liege ich <10GB, aber nachbuchen geht oft nicht oder ist extrem teuer.

Bzgl. eAuto-Ladeflat würde mich interessieren, wie dann die Stromnebenkosten kalkuliert werden.
Was ist mit Netzgebühren, EEG-Umlage etc.
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Re: Ladeflatrate von E.ON

Beitragvon Priusfahrer » Mi 19. Apr 2017, 08:10

Klebaer hat geschrieben:
Für wie viel könnten die Unternehmen den Strom an Ladesäulen anbieten, wenn sie keinen Gewinn erzielen würden?

Also ihren Stromkosten. Vermutlich irgendwo zwischen 8 und 16 Cent.
Weiß da jemand genauer drüber bescheid?


Kommt darauf an ob der Anbieter ein Versorger ist oder den Strom gewerblich einkaufen muss. Als Versorger hat man nur die Gestehungskosten und Netzentgelte, da das als Eigenverbrauch deklariert werden kann. Als gewerblicher Anbieter kommen noch Stromsteuer und andere Abgaben dazu. Da die Säule als Letztverbraucher zählt, wird der Strom nicht verkauft sondern eine Dienstleistung angeboten, für die der Strom benötigt wird.

Die Flatrate selbst würde dann ganz normal als Dienstleistung mit Märchensteuer belegt. Sonst nix.
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Re: Ladeflatrate von E.ON

Beitragvon umrath » Mi 19. Apr 2017, 09:07

Ich habe gerade mit E.ON telefoniert. Offenbar verzögert sich die Flatrate etwas.
Das ist zumindest für mich schade, da ich dadurch zur Entega-Flatrate gezwungen werde, da dies die einzige (mir bekannte) Option ist, um die horrenden Allego-Preise abzufangen.
Eigentlich wäre die E.ON-Flatrate vermutlich geeigneter für mich, da ich davon ausgehe, dass die Abdeckung in Bayern besser sein dürfte.
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Re: Ladeflatrate von E.ON

Beitragvon umrath » Fr 21. Apr 2017, 00:58

Ich habe heute eine Mail bekommen:

"herzlichen Dank für Ihr Interesse an der E.ON Ladekarte.

Diese wird voraussichtlich ab Mai/Juni verfügbar sein.
Bitte wenden Sie sich dann vlt. ab Mitte Juni an unseren Produktverantwortlichen"

Und damit rutscht der Termin noch weiter nach hinten ... :(
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Re: Ladeflatrate von E.ON

Beitragvon Sewi » Fr 21. Apr 2017, 08:17

umrath hat geschrieben:
Ich habe heute eine Mail bekommen:

"herzlichen Dank für Ihr Interesse an der E.ON Ladekarte.

Diese wird voraussichtlich ab Mai/Juni verfügbar sein.
Bitte wenden Sie sich dann vlt. ab Mitte Juni an unseren Produktverantwortlichen."

Und damit rutscht der Termin noch weiter nach hinten ... :(


Völlig normal, das ist EON. Sie haben auch keine Jahreszahl angegeben :lol:
Zuletzt geändert von Guy am Mi 31. Mai 2017, 16:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ladeflatrate von E.ON

Beitragvon twizyfan » Fr 21. Apr 2017, 21:06

Wo funktioniert die E.ON Ladekarte dann?
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Re: Ladeflatrate von E.ON

Beitragvon zitic » Fr 21. Apr 2017, 21:35

Priusfahrer hat geschrieben:
Kommt darauf an ob der Anbieter ein Versorger ist oder den Strom gewerblich einkaufen muss. Als Versorger hat man nur die Gestehungskosten und Netzentgelte, da das als Eigenverbrauch deklariert werden kann. Als gewerblicher Anbieter kommen noch Stromsteuer und andere Abgaben dazu.

Hast du dazu mal die rechtlichen Grundlagen parat? Das wäre interessant, ob das wirklich so funktioniert allgemein über das Netz hinweg und explizit für den von dir genannten Fall. Gerade auch dahingehend, wo sich dieser Fall von der Hausanschlussdiendtleistung unterscheidet. Da wird es ja dann auch entsprechende Gutachten etc. geben.

Ansonsten ist die Betrachtung, ob die Herrschaften Großverbraucherpreise bekommen ja eigentlich irrelevant. Das bekommen die Anbieter, die man als Versorger dahoam auswählen kann. Das ist ja eine relativ einfache Dienstleistung, die man entsprechend preislich als Sockel sehen kann. Dann kommt da noch die aufwändigere Abrechnung hinzu, Kapitaldienst für die Planung, Beschaffung und Installation der Anlage(- Subventionen), Überwachung(inkl. größerem Callcenteraufwand) und Wartung der Anlagen.

Also ich habe schon Respekt für Fastnet, dass sie die laufenden Kosten an manchen Standorten einfahren.
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