Kosten für Akkuersatz

Alles zum Energiespeicher eines Elektroautos

Re: Kosten für Akkuersatz

Beitragvon Yardonn » Di 5. Nov 2013, 22:38

Karlsson hat geschrieben:
Zum heutigen GEBRAUCHTPREIS - nicht lohnend, aber immerhin in der Region, dass man darüber nachdenken kann, sich den Luxus zu gönnen.
Wenn Du vom Listenpreis ausgehst - definitiv nein!

Das ist die alte Verbrennerdenke...
Wer sich schon was länger mit gebrauchten E-Fahrzeugen beschäftigt, der weiß, es gibt den Fahrzeugwert, und es gibt den Akkuwert... Deshalb lohnt sich ein neuer Akku auch (wenn sich das Konzept überhaupt mal "gelohnt" hat...), da man eine entsprechenden Gegenwert in der Hand hält, der nur langsam wieder altert.
Andersrum, bei vielen alten E-Fahrzeugen ist der Akku das WErtmerkmal, über das sich der Preis hauptsächlich definiert.
In der Tat durfte ein Ampera mit "fertigem" Akku praktisch unverkäuflich sein...
aber natürlich gilt auch beim Akkukauf das, was beim Neuwagenkauf gilt: der Neukäufer zahlt ein paar Euro mehr, und kriegt schon einen Tag später auf dem Gebrauchtmarkt nicht mehr annähernd den Neupreis raus, weshalb man einen neuen Akku auch selber was fahren sollte, damit er sich "lohnt".
Aber wie gesagt, tonneschwere Kisten mit Strom aus Akkus zu bewegen ist ein teuere Spass.... so oder so.
WEr noch was im Leben Vor hat mit seinem Geld, sollte da 3 mal drüber nachdenken, ehe er seinen Kohle da versenkt.
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Für ein "echtes" E-Auto bin ich nicht reich genug.
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Re: Kosten für Akkuersatz

Beitragvon Semi » Di 5. Nov 2013, 23:42

Yardonn hat geschrieben:
Aber wie gesagt, tonneschwere Kisten mit Strom aus Akkus zu bewegen ist ein teuere Spass.... so oder so.
WEr noch was im Leben Vor hat mit seinem Geld, sollte da 3 mal drüber nachdenken, ehe er seinen Kohle da versenkt.


Es geht nicht nur um Kohle sondern auch um Umweltschutz, das war jedenfalls bei mir das allererste Argument, warum ich mir ein EV gekauft habe.
Dazu habe ich auch festgestellt das man bei vernünftigen Mädels mit einem EV Sympatiepunkte sammelt. :lol: Dafür bekommt jeder Typ mit einem Sportwagen an der Ampel Komplexe, wenn man mit dem lautlosen EV angedüst kommt, anderst kann ich mir die Vollgasstarts an der Ampel sonst nicht erklären, jedesmal wieder köstlich :lol: Und ab und zu streckt einer seinen erhobenen Daumen aus dem Auto mit einem fetten Grinsen im Gesicht :) (Das soll jetzt keine Anleitung sein, sein ganzen Geld in ein EV zu pumpen :mrgreen: )

Spass beiseite, es gibt heute durchaus zahlbare EV's als Occasionen und das EV rechnet sich bei mir auch, wenn ich über 10 Jahre mit meinem EV rumfahre, spare ich durchaus eine Menge Geld. Kollegen von mir fahren alte günstige Verbrenner, da kostet das Benzin, Motorfahrzeugsteuer, Reparaturen (und Parkgebüren) schon deutlich mehr im Unterhalt als mein EV. Und bei uns gehen nächstes Jahr die Bezinpreise noch ein Stück rauf und auch die Motorfahrzeugsteuer wird neu berechnet.

Es lohnt sich schon, EV zu fahren. Dafür ist EV fahren halt nicht so bequem, man muss immer UptoDate sein mit dem E-Tankstellennetz, wissen wo die Points sind, die Reichweite abschätzen können, Reserven einplanen, bei Zielpoints fragen ob man Laden darf, Wetter und Höhenmeter beachten, immer Ökonomisch fahren, cool bleiben wenns mit der Reichweite mal knapp wird oder Umfahrungen gibt wegen Baustellen.

Im tiefsten Grund fahre ich ein EV, weils einfach vernünftig ist, wenn man sich mal fünf Minuten hinsetzt und überlegt, einfach gesunder Menschenverstand.
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Re: Kosten für Akkuersatz

Beitragvon Karlsson » Mi 6. Nov 2013, 14:51

Yardonn hat geschrieben:
Das ist die alte Verbrennerdenke...
Wer sich schon was länger mit gebrauchten E-Fahrzeugen beschäftigt, der weiß, es gibt den Fahrzeugwert, und es gibt den Akkuwert...Deshalb lohnt sich ein neuer Akku auch (wenn sich das Konzept überhaupt mal "gelohnt" hat...), da man eine entsprechenden Gegenwert in der Hand hält, der nur langsam wieder altert.
Andersrum, bei vielen alten E-Fahrzeugen ist der Akku das WErtmerkmal, über das sich der Preis hauptsächlich definiert.

Eher nein als ja. Schau mal - mein 100PS Diesel Kleinwagen hatte einen Listenpreis von 17.500€. Gekauft habe ich den mit 20tkm für 8.500€.
Ein Zoe kostet ab ca 21.000€ - aber OHNE Akku. Da ist das abschreckende wirklich erstmal der Fahrzeugwert. Beim Leaf nicht anders. Da ist der anteilige Wert des Akkus sogar noch darunter.
Bei mir ging es ja nun um den Ampera... und der Sinn eines Plug-in Hybrid wäre für mich heute, dass man einen nicht so großen und teuren Akku braucht - und der soll nun auf einmal bis 15.000€ kosten, wo der größere vom Leaf noch nicht mal die Hälfte kostet?
Aber selbst wenn man das akzeptiert - die Amperas, die man jetzt für 26.000€ kriegt, sind maximal 2 Jahre alt und haben schon gut 20.000€ vom ehemaligen Listenpreis verloren.
Opel rückt mit dem Preis ja nur sehr ungenau raus - aber der Ampera ohne Akku muss wohl zwischen 23.000 und 28.000€ liegen. Sprich der absolute Wert des Fahrzeuges ohne Akku ist schon noch ziemlich hoch. Beim Ampera kann man das auch noch durch den Benziner, Kupplungen, gleich 2 E-Motoren etc begründen - so gesehen müsste der Leaf eigentlich noch um einiges billiger sein.

Yardonn hat geschrieben:
In der Tat durfte ein Ampera mit "fertigem" Akku praktisch unverkäuflich sein...

Das steht und fällt mit dem Preis für den Akkuersatz und betrifft damit vor allem auch die Besitzer heute. Und mit jedem Tag, dem das Ende der Garantie näher rückt, natürlich um so mehr.
Ich hatte auch mal (unverbindlich natürlich) gelesen, dass es nur 4.000€ kosten soll, die Zellen erneuern zu lassen.
Ausgehend von dem Preis eins Leaf Akkus scheint das ja auch durchaus realitisch.
Wenn dem denn wirklich so wäre, fände ich das extremst attraktiv, in einigen Jahren einen Ampera mit defektem Akku günstig zu erwerben. Sofern es dann nicht schon besseres für das Geld gibt. Wenn es doch eher um 15.000€ geht, ist der Wagen natürlich nur noch ein Ersatzteilespender.

Yardonn hat geschrieben:
aber wie gesagt, tonneschwere Kisten mit Strom aus Akkus zu bewegen ist ein teuere Spass.... so oder so.

Warum eigentlich? Wegen dem Stromverbrauch? Ist doch nicht wirklich wild. Es ist doch erstaunlich, wie wenig Strom der 1700kg (erschreckende Zahl!) Ampera braucht.
Gehen wir von einem halbwegs guten Preis / kwh aus, dann sieht das doch ganz ok aus. Geschenkt ist Autofahren halt nicht.

Yardonn hat geschrieben:
WEr noch was im Leben Vor hat mit seinem Geld, sollte da 3 mal drüber nachdenken, ehe er seinen Kohle da versenkt.

Da ich wohl vor dem nächsten Autokauf bauen / kaufen werde, werde ich eh gar nicht in Versuchung kommen können, vorhandenes Geld leichtfertig zu verprassen :lol:
Aber wenn dann eine halbwegs wirtschaftliche Lösung kommt, wäre ich wohl nicht abgeneigt.
Ich kann mir vorstellen, dass das mit einem Peugeot Ion funktionieren könnte.
Die Zukunft wird da ja sicher noch einiges weitere bringen. Letztlich wird das nur eine Frage der Zeit sein.

Semi hat geschrieben:
Dazu habe ich auch festgestellt das man bei vernünftigen Mädels mit einem EV Sympatiepunkte sammelt.
Ist ein Minuspunkt, bin schon verheiratet ;)

Semi hat geschrieben:
Spass beiseite, es gibt heute durchaus zahlbare EV's als Occasionen und das EV rechnet sich bei mir auch, wenn ich über 10 Jahre mit meinem EV rumfahre, spare ich durchaus eine Menge Geld


Da bin ich eben noch nicht so richtig von überzeugt. Was mir fehlt, sind da einfach belastbare Erfahrungen und Zahlen. Billiger muss es garnicht sein, es ist mehr eine Bauchentscheidung. Aber es soll halt auch nicht groß teurer sein.

Semi hat geschrieben:
Dafür ist EV fahren halt nicht so bequem, man muss immer UptoDate sein mit dem E-Tankstellennetz, wissen wo die Points sind, die Reichweite abschätzen können, Reserven einplanen, bei Zielpoints fragen ob man Laden darf, Wetter und Höhenmeter beachten, immer Ökonomisch fahren, cool bleiben wenns mit der Reichweite mal knapp wird oder Umfahrungen gibt wegen Baustellen.

Das ist bei uns nicht so der Punkt, da es erstmal nur um eines von 2 Autos geht. Das würde wahrscheinlich immer nur zuhause geladen werden für Fahrten, wo die Reichweite locker ausreicht.

Super-E hat geschrieben:
Deine Frage ist durchaus berechtigt, aber ich vermute auch warum kein Hersteller sagen will, was es kosten wird/würde.

Auf Dauer können sie es auf jeden Fall nicht durchziehen. Wenn die ersten i3 und Amperas aus der Garantie durch Kilometer oder Alter rutschen, müssen auch Zahlen auf den Tisch, sonst sind die Fahrzeuge unverkäuflich.

Super-E hat geschrieben:
Dann hätte man den Erstausrüsterpreis. Ein Ersatzscheinwerfer z.B. kostet leider durchaus das dreifache des Originalpreises. Der Zulieferer macht oft seinen Gewinn erst mit der Ersatzteilen. Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass das auch beim Akku in dieser Größenordnung sein wird, aber teurer als der Einkaufspreis von BMW und Co. wird er schon sein.

Der Gewinn wird ja auch mit den neuen Akkus gemacht werden. Und wenn sie es mit den Preisen für die Ersatzakkus übertreiben, floppt das Modell.

Super-E hat geschrieben:
Die Akkutechnik ist natürlich so eine Sache. Wird man auf den Originallieferanten angewiesen sein, oder bekommt man ggf. ein Fremdprodukt?!?

Vorerst halt nicht, da alle Akkus noch Garantie haben und es somit keinen Bedarf gibt.
Auf Dauer wahrscheinlich schon.

Super-E hat geschrieben:
Hat aber ein Fahrzeughersteller ein Interesse daran seinen Fahrzeugen billig eine Lebensdauerinjektion einzujagen?

Das kann ein sehr wichtiges Kaufargument für die Neufahrzeuge sein!

Super-E hat geschrieben:
Ein Hersteller gibt ja auch keine Preise für einen Ersatzmotor an und auf den hast Du keine 100.000km Garantie...

Dafür ist das aber auch kein typisches Verschleißteil. Bei Akkus müssen wir heute dagegen schon davon ausgehen.
Im ADAC Test gibts sogar schlechte Noten in der Kostenwertung für teure Reifengrößen - zb bei Opel, wo die Reifen oft viel mehr kosten als bei gleich großen VWs.

Super-E hat geschrieben:
Gerade bei BMW kann man ja die 8 Module einzeln tauschen. D.h. man wird möglicherweise gar nicht den kompletten Satz tauschen. Vielleicht tauscht man dann nur die schlechtesten Akkus durch welche mit deutlich höherer Kapazität und bringt dadurch die die Kapazität bereits wieder auf das Ausgangsniveau?

Schließe ich aus. Wenn das BMS nicht völlig Grütze ist, werden die Zellen im wesentlichen homogen altern.

Super-E hat geschrieben:
Tja, das hilft Dir jetzt mit Deiner Frage auch nicht weiter, aber ich denke Du musst mit Abschätzungen leben müssen.

Bzw noch etwas warten müssen. Das werde ich wohl auch tun.
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Re: Kosten für Akkuersatz

Beitragvon Super-E » Do 7. Nov 2013, 15:20

Karlsson hat geschrieben:
Dafür ist das aber auch kein typisches Verschleißteil. Bei Akkus müssen wir heute dagegen schon davon ausgehen.


Diese Diskussion wollen die Fahrzeughersteller gerne vermeiden. Und typisches Verschleißteil wollen sie erst Recht nicht hören. Irgend ein Technikchef (BMW?) hat gesagt, dass der Akku ein Autoleben hält. Ich bin mir da ja nicht so sicher und BMW mit ihrer Garantie ja wohl auch nicht...

Bleibt immer noch das Problem, dass man nicht wirklich weiß, was ein Ersatzakku in 5 Jahren kostet und die Preise von heute würden die Leute vermutlich echt verschrecken...
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Re: Kosten für Akkuersatz

Beitragvon lophiomys » Do 7. Nov 2013, 15:47

Hier gäbe es eine gute Anwendung für ein faires Mietmodell für Traktionsakkus, weil es Verschleißteile mit ungewissem Alterungsverhalten sind.

Dazu müsste der Vermieter mir anbieten, dass
+ für mind. 8 Jahre neue Akkus angeboten werden,
+ alle 3 Jahre eine bezahlbare Upgrade-Möglichkeit entsprechend dem technischen Stand besteht und
+ bei 20% Kapazitäts- oder Reichweitenverlust der Akku ersetzt wird.
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Re: Kosten für Akkuersatz

Beitragvon Karlsson » Fr 8. Nov 2013, 00:15

Super-E hat geschrieben:
Irgend ein Technikchef (BMW?) hat gesagt, dass der Akku ein Autoleben hält. Ich bin mir da ja nicht so sicher und BMW mit ihrer Garantie ja wohl auch nicht...

Wenn ein "Autoleben" für den betuchten Neuwagenkäufer 5 Jahre bedeutet... :?
Also wenn bei 95% der i3s nach 10 Jahren noch 90% der Kapazität verfügbar ist, haben sie wohl Recht gehabt. Wir wissen es halt einfach nicht. Ausgehend von den Erfahrungen er Vergangenheit rechne ich halt nicht damit

Super-E hat geschrieben:
Bleibt immer noch das Problem, dass man nicht wirklich weiß, was ein Ersatzakku in 5 Jahren kostet und die Preise von heute würden die Leute vermutlich echt verschrecken...

Also meinen Pedelec Akku hab ich 2009 gekauft, der ist in dem Shop teurer geworden. Das BMS allerdings etwas besser...aber er ist jedenfalls nicht zum Schnäppchen geworden.
Daher - der Preis heute und gut ist. Alles für die Zukunft ist Spekulation. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass der Akkupreis sich in 5 Jahren halbiert. Ich freue mich, wenn es denn doch so sein sollte, bleibe aber skeptisch.
Vielleicht 20 oder 25%. Da bleibt der Preis heute aber ja schon mal die grobe Hausnummer, er wird nicht um 90% fallen.
Und wenn doch, sind das wahrscheinlich andere Zellen, wo man wieder einen neuen Kniff in der Produktion gefunden hat.

Es geht ja auch nicht nur um die Zellen, sondern auch um das BMS und den Aufwand für die Konfektionierung, bei einigen Akkupacks auch um die Klimatisierung. Ähnlich vielleicht wie bei den Solarzellen, wo der Montageaufwand und das Montagematerial halt auch immer bleibt.
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Re: Kosten für Akkuersatz

Beitragvon Karlsson » Do 21. Nov 2013, 14:33

Yuasa LEV 50 Zelle, bzw 4er Pack. 88 Zellen davon stecken im i-Miev, wurde bei C-Zero und Ion später auf 80 reduziert.

2008080618131.jpg
2008080618131.jpg (10.54 KiB) 3694-mal betrachtet


Und so ists angeordnet

mitsubishi-i-miev-electric-car-co02.jpg


Schön übersichtlich. Vielleicht kriegt man die sogar selbst gewechselt, wenn man beim Lösen der Akkuschrauben unterm Wagen nicht vom Akku erschlagen wird :lol:

Nen Preis hab ich noch nicht gefunden. Aber sieht ja fast so aus als ob man da auch nicht unbedingt an genau dieser Zelle hängen würde - das gefällt.
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Re: Kosten für Akkuersatz

Beitragvon Karlsson » Do 21. Nov 2013, 14:48

Und hier wird das Pack geöffnet

http://www.youtube.com/watch?v=EmgRuhqba0I
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Re: Kosten für Akkuersatz

Beitragvon Karlsson » Do 10. Apr 2014, 13:19

Greenhorn hat geschrieben:
@ Karlsson
... halte ich genauso unsinnig wie deine ständigen Fragen nach dem Kaufpreis für den Akku. Ich habe mir Bei keinem meiner bisher gut 20 Autos Gedanken gemacht, was ein AT Motor kostet.

Macht beim AT Motor Sinn, weil
- Preisregion in etwa bekannt
- normalerweise hält der Motor bis zum Schluss

Beim Akku gibt es diese Erfahrungswerte aber noch nicht und meine bisherigen Akkuerfahrungen machen mir auch wenig Hoffnung, dass der Akku im Fahrzeugleben garnicht gewechselt werden müsste. Ich denke, dass dies mindestens einmal der Fall ist und dafür muss für mich zumindest die Größenordnung bekannt sein.

Ich möchte so ein Fahrzeug auch durchaus länger behalten. Der E-Antrieb scheint mir dafür doch prädestiniert zu sein. Und für das 5.-15. Jahr nach Produktionsdatum wird die Frage nach dem Akkuersatz sicherlich zumindest einmal interessant werden.
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Re: Kosten für Akkuersatz

Beitragvon Greenhorn » Do 10. Apr 2014, 13:36

Das der Akku ein anderes Alterungsverhaltan hat als ein Motor, Stimme ich dir zu.

Aber es ist doch reine Kaffeesatz leserei. Niemand weiß, wie das in 5 Jahren aussieht.

Meinen ersten Farbdrucker habe ich für 1.400€ gekauft. Heute werden die mit besserer Qualität für unter 100€ verscherbelt.
Renault und Nissan geben beide ca 8 T€ für den Akku an.
Der kann später immer noch so viel kosten, weil es die heutige Technik nicht mehr gibt, dafür hat er vielleicht mehr Leistung. Er kann aber auch ein Bruchteil kosten, weil noch aktuelle Technik, aber in Massen produziert und entsprechend günstig geworden.

Die einzige die darauf eine Antwort geben kann ist die Wahrsagerin auf dem Jahrmarkt mit ihrer Glaskugel :-D
Gruß Bernd

Seit 26.02.15 Leaf Tekna: schon über 56.000 km Erfahrung :-)

„Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende" (Oscar Wilde)
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