Akkupack aus 18650 Zellen

Alles zum Energiespeicher eines Elektroautos

Re: Akkupack aus 18650 Zellen

Beitragvon trilobyte » Di 26. Jul 2016, 21:41

ein punktschweissgerät entsteht:

Bild

zellen zum testen sind auch schon unterwegs (Samsung SDI INR18650-25R NMC)

gruss
siegi
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Re: Akkupack aus 18650 Zellen

Beitragvon e-beetle » Mi 27. Jul 2016, 08:59

Habe auch mal etwas mit den 18650er Zellen "experimentiert".
Diese Spacer (Link zu eBay) aus China haben bei meinem zweiten 18650-Versuch einen guten Eindruck gemacht.
18650_Li-Ion_Batterie_Pack.jpg

Das Paket ist dadurch recht kompakt und lässt sich gut hantieren.
Man kommt gut an die Pole und hat gleichförmige Ausmaße bei mehreren Blöcken.
Die Zellen sind nicht so sehr zusammengerückt, was eine Belüftung möglich macht.

Mir gefällt das mit dem Löten persönlich nicht so sehr. Wenn ich ein Pack für ein E-Bike zusammenbauen würde, dann würde ich punktschweißen.
Habe zwar noch keine praktischen Erfahrungen mit diesem Teil gemacht, aber dieses Punktschweißgerät wäre für mich das Mittel der Wahl: Link zu eBay.

Wenn das Volumen des Packs nicht ganz so entscheidend ist (E-Auto), kommt mein Aufbau für Versuch Nummer 3 evtl. in Frage.
Diese Halter (Link zu eBay) klemmen jeweils vier Zellen zusammen.
4-holder-case.png
4-holder-case.png (176.23 KiB) 889-mal betrachtet

Wenn man durch die Anordnung die einzelnen Zellen vor dem herausrutschen schützt, dürfte da eigentlich nicht viel passieren.
Natürlich darf der Pack nicht feucht werden, damit die Kontakte vor Korrosion geschützt sind, aber jeweils 10A sollten die auch problemlos mitmachen.
Dahinter dann die Sicherungen (evtl. mit Sockel, damit austauschbar: Link zu eBay).

Ich halte nicht so viel von den Dingen, die man nur einmal zusammenbauen kann und danach nicht mehr kontrollieren oder reparieren :-)
Michael
mein Umbau eines VW New Beetle zum Elektroauto:
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Re: Akkupack aus 18650 Zellen

Beitragvon Oliver » Mi 27. Jul 2016, 09:12

Ich habe mir einen DIY Spot Welder aus einem Arduino und einer Autobatterie gebaut (http://www.instructables.com/id/DIY-Ard ... ot-Welder/). Soweit ich das bisher beurteilen kann, hat das sehr gut funktioniert (habe mein Pack mit knapp 500 Zellen fertig und schon etwas getestet).
Ich habe die rechteckigen Spacer von oben verwendet. Die machen einen guten Eindruck.

Gesendet von meinem D5803 mit Tapatalk
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Re: Akkupack aus 18650 Zellen

Beitragvon ElektroAutoPionier » Mi 27. Jul 2016, 10:03

Hallo,
ich habe gerade mal hier mitgelesen. Ich versuche ja auch so etwas:
pedelec/lohnt-sich-der-akkuumbau-beim-pedelec-t18035.html
@Gausi das ist doc genau das, was du auch machen willst.

Bisher hat mir dort noch keiner geantwortet.
Bis jetzt bin ich eigentlich sehr unkonventionell an die Sache rangegangen.
Mit dem Selbstbau eines Akkuspacks habe ich mit noch nicht so beschäftigt.
Renault Zoe Zen mit Rückfahrkamera aus F, EZ 07/2013, Import 06/2014,
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Re: Akkupack aus 18650 Zellen

Beitragvon trilobyte » Mi 27. Jul 2016, 10:29

e-beetle hat geschrieben:
Habe zwar noch keine praktischen Erfahrungen mit diesem Teil gemacht, aber dieses Punktschweißgerät wäre für mich das Mittel der Wahl: Link zu eBay.


das teil hatte ich auch im radar. was mich stutzig gemacht hat sind meldungen dass es einem die sicherung raushaut. das hier im auktionstext lässt auch aufhorchen:
"Electric Leakage Switch Requirement: 60 A Or More Than 60 A"

Unser Haus ist mit 25A abgesichert und danach habe ich eine C16 Automaten.

falls es nicht klappt kann man das 788H aber auch auf die elektronik von hier:
http://www.avdweb.nl/arduino/hardware-i ... oller.html
umbauen. diese elektronik schaut darauf den trafo zur richtigen zeit einzuschalten.

gruss
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Re: Akkupack aus 18650 Zellen

Beitragvon Gausi » Mi 27. Jul 2016, 15:54

ElektroAutoPionier hat geschrieben:
Hallo,
ich habe gerade mal hier mitgelesen. Ich versuche ja auch so etwas:
pedelec/lohnt-sich-der-akkuumbau-beim-pedelec-t18035.html
@Gausi das ist doc genau das, was du auch machen willst.

Bisher hat mir dort noch keiner geantwortet.
Bis jetzt bin ich eigentlich sehr unkonventionell an die Sache rangegangen.
Mit dem Selbstbau eines Akkuspacks habe ich mit noch nicht so beschäftigt.


Nicht ganz .... beim Pedelec Akku ist das BMS integriert ..... ein 10s BMS muss gekauft und verdrahtet werden ..... Außerdem: Wie ist die Spannungslage des alten Bleiladers? Bei Pedelecakkus aus 18650er habe ich noch nie ein Model deassembliert welches auf Zellebene mit Sicherungen ausgestattet ist ...... in Pedelecakkupacks die 18650er als Basis haben, sind 3-6 Zellen parallelgeschaltet ...... in meiner Variante möchte ich in Länge und Breite eine Saft 6V/100Ah ersetzen mit ein drittel der Höhe, aber auf der gleichen Grundfläche ..... außerdem liefert das 2s45p Gebilde 50% mehr Energie als die vergleichbare Saft ( 6V/100Ah vs. 7,4V/121Ah )

Bei der Punktschweißerei möchte ich zu bedenken geben, dass der Strom ja über die angepunkteten Leitungen muss .... habt ihr überhaupt eine Vorstellung welche Ströme durch http://www.nkon.nl/rechargeable/18650-size/nikkel-battijersoldeerstrip-10mm.html fließen? für ein Pedelecakku mag dass OK sein .... aber bei einem KFZ mit bis zu 250A?

Ja die Packdichte ist enorm .... nach Rücksprache mit Berndte wird ein Thermofühler so ziemlich in der Mitte des 2s45p Akkupacks eingesetzt und die Temperatur bei meinen Fahr/Ladeverhalten protokolliert .... ich werde erst die 3 Safts aus dem mittleren Batteriekasten herausnehmen .... die Wasserkühlung kurzschließen .... ein 7poliges Monitoring herausführen und 2 Leitungen für den Temperaturfühler vorsehen. Die C-Belastung liegt im Mittel zwischen 0,7-0,9 ...... wie sich das dauerhaft auf die Temperatur auswirkt, ist noch zu erfahren ( im doppelten Sinne ).

Ich füge mal ein Bild für den oberen Spacer an.

Bevor kluge Rückfragen kommen ...... es ist eine Sicherungstasche zuviel ( 45 + Pole ) Die Längsstromlaufschienen der - Pole müssen noch auf 10,5mm verbreitert werden ...... es fehlen die Querfurchen der - Polseite ..... die Querfurchen konnten wir mit dem CAD-Programm auf 5,6mm verbreitern .... 3mm Kupferblech kann ich mit der Stanze auf 5,5mm abstanzen ..... die 3*10mm Kupferschienen - längsseitig ( fertige Kaufware ) haben jetzt großzügigerweise einen 10,5mm breiten Kanal bekommen und werden + polseitig von der Seite unter den jeweiligen Sicherungen eingeschoben und verlötet ...... in den - Polseitigenlängsstromlaufschienen werden 13*2mm Löcher gebohrt .... dort lassen sich wunderbar die vorher auf den - Pol der 18650er aufgelöteten 1,4mm starken aus handelüblichen 1,5qmm NYM-Leitungen gewonnen Kupferdrähte versenken und mit der Schiene verlöten.

Spacer.png


mfg

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Re: Akkupack aus 18650 Zellen

Beitragvon Gausi » Mi 27. Jul 2016, 16:06

spark-ed hat geschrieben:
Brauchst es bei der Bündelung nicht eine aktive (Luft)Kühlung? Die Zellabstände sehen auf dem Foto recht bündig aus. Ich weiss ja mit welcher Leistung dein Auto jetzt schon lädt und welche Strecken du fährst ;)


Du hast da schon recht ... es sind noch viele Temperaturmessungen zu erfassen ..... thermisch komme ich eigenlich nur über die angelöteten - 1,5qmm des - Pols an die mittleren 18650er Becher ..... machbar wäre eine Konvektionskühlung an den Stromschienen .... eventuell ist ein 2,5qmm Draht aus handelsüblicher NYM-Leitung zu nehmen als "Heatpipe". Wir können uns auch in Sehnde darüber unterhalten.

mfg

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Re: Akkupack aus 18650 Zellen

Beitragvon trilobyte » Mi 27. Jul 2016, 21:07

Gausi hat geschrieben:
Bei der Punktschweißerei möchte ich zu bedenken geben, dass der Strom ja über die angepunkteten Leitungen muss .... habt ihr überhaupt eine Vorstellung welche Ströme durch http://www.nkon.nl/rechargeable/18650-size/nikkel-battijersoldeerstrip-10mm.html fließen? für ein Pedelecakku mag dass OK sein .... aber bei einem KFZ mit bis zu 250A?


durch so ein streifen muss jeweils nur was eine einzelne zelle an strom bringt. sind ja alle zellen in serie, quer fliessen ja nur kleine ausgleichsströme.
am anfang und ende vom akkupack muss diese querverbindung natürlich verstärkt werden. hier kann man ja dicken kupferdraht auf die zellenverbinder auflöten. idealerweise lötet man jeweils zwischen den zellen.

gruss
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Re: Akkupack aus 18650 Zellen

Beitragvon Berndte » Sa 30. Jul 2016, 11:14

Hallo,

naja, bei Gausi ist das anders, weil er in jedem Paket ja jede Menge Zellen parallel schaltet und nur zwei in Reihe.
Liegt an der Kompatibilität zu den alten Nickel-Camium Zellen, welche ersetzt werden sollen. Also kommt da auf der Busbar schon jede Menge Strom zusammen.

Aber mal eine Frage an euch, die schon Zellen gekauft haben:
- Welchen Typ genau habt ihr genommen?
- Warum genau dieser Typ?
- Wie gut sind die Zellen schon selektiert, habt ihr schon Messungen der Einzelkapazitäten gemacht?

Gruß Bernd
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Re: Akkupack aus 18650 Zellen

Beitragvon trilobyte » So 31. Jul 2016, 15:09

@Bernd:

ich habe diese Zellen gekauft:
http://eu.nkon.nl/samsung-18650-inr18650-25r.html
Bestellt bei NKON. Seriöser Lieferant mit anständigen Preisen.
wieso genau diese Zelle? Ich habe lange verglichen.
hier gibt es unabhängige Messungen:
http://www.dampfakkus.de/akkutest.php?id=490

ich habe diese Zellen genommen weil es NMC Akkus sind. (ob die jetzt wirklich geeigneter sind als LMO,NCA/NCR oder LCO, keine Ahnung) und weil er hier http://www.mountainprophet.de/2016/05/2 ... mmer-2016/ sie auch empfielt. und schlussendlich weil preis leistung sehr ok ist. es gibt sicher mittlerweilen zellen mit mehr energiedichte. die kosten aber auch deutlich mehr.
ich starte mal mit der inr18650-25r und schaue dass ich sie nicht zu tief und nicht voll auflade. 4V - 3.2V oder so.

um die zellen zu selektieren wäre wohl die Messung vom innenwiderstand am geeignetsten.
hier steht was dazu:
http://www.mountainprophet.de/forum/viewtopic.php?t=45


gruss
Siegi

ps: spotwelder ist fertig, warte nur noch auf die Nickelbänder

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