Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Karlsson » Fr 2. Sep 2016, 20:45

volker hat geschrieben:
Also entweder hast du nicht vorher an alles gedacht, oder du musst dir den Vorwurf des Suchens nach Haaren in der Suppe gefallen lassen.

Das ist doch albern. Wenn es den Wagen nur in kackbraun gibt, ist er auch raus, kann man aber vorher nicht ahnen. Dass ein Hersteller auf die Idee mit so ner beknackten Akkumiete kommt, hätte ich mir auch früher nie träumen lassen (aber wie Du siehst, war ich hier kompromissbereit). Man kann unmöglich alles vorher definieren, was zu einem Kaufausschluss führen könnte.

volker hat geschrieben:
Wer auf's Geld schauen muss, kauft gebraucht.

Es muss so ziemlich JEDER aufs Geld schauen, nur die Summen sind verschieden.

volker hat geschrieben:
4 Jahre alte Model X wird es aber erst 2020 geben.
Wetten dass dann auch wieder nix ist - weil die Garantie abgelaufen ist? :evil:

Bei alten Jaguar V12 Modellen hab ich mal gelesen, dass den nur kaufen sollte, wer ihn auch neu bezahlen könnte, weil ihn sonst die fachgerechte Wartung auffressen würde.
So würde ich auch ein Model X einschätzen, wo allein ein Satz 21''er ein Vermögen kostet und ein irgendwann eventueller Ersatzakku den Listenpreis eines anderen Fahrzeuges inklusive Akku, das für mich auch nicht neu erschwinglich wäre.
Ich brauche keine Luxuskarossen, ein Kleinwagen und ein kompakter Kombi (gekauft als Gebrauchtfahrzeuge) vor der Tür machen mich schon vollkommen glücklich. Den Kleinwagen hab ich schon, der kompakte Kombi fehlt noch.

volker hat geschrieben:
oder du musst dir den Vorwurf des Suchens nach Haaren in der Suppe gefallen lassen.

Das ist doch Hohn und Spott, wo es noch nicht mal ein ernsthaftes Modell gibt, das einen Focus Turnier 1.6 TDCI Trendline ersetzen könnte bezogen auf den Nutzen und die Kosten. Von mir aus auch etwas teurer, aber nicht ganzzahlige Faktoren.
Als ob ich einen Ferrari geschenkt wollte...
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Karlsson » So 25. Sep 2016, 11:58

Zur aktuellen Lage - es gibt weiter nichts im Budget unter 20k für 2-jährige Gebrauchte mit Platz und AHK.

Nach dem Urteil von Düsseldorf würde ich von Dieseln auch die Finger lassen bis die möglichen Fahrverbote final geklärt sind.
Benziner mit Platz und wenig Verbrauch sind dazu auch ziemliche Mangelware. Es gibt als Hybrid den Auris Kombi, bei meiner Suche mit Metallic, Tempomat, Sitzheizung und <50tkm werden da aber >17k€ fällig für ein Fahrzeug, das auch nur Benzin tanken kann.
Erdgas ist vorerst auch keine Option nach dem explodierten Touran und dem weiträumigen CNG Verkaufsstop.
Flüssiggas ist theoretisch schon eine Option, die Angebote sind aber äußerst rar und bei Selbstumrüstungen hört man immer wieder von Problemen beim Ventiltrieb. Will man sich das wirklich antun?

Müsste ich heute kaufen, würde es ein Skoda Fabia Kombi als Benziner werden. Die 3. Generation hat einen für die Klasse gewaltig großen Kofferraum, das ersetzt dann durchaus den Focus Kombi. Und die aktuelle Version ist auch nicht mehr so pottenhässlich wie früher. Weil er klein und leicht ist, ist der Verbrauch noch irgendwie vertretbar.

Ist jetzt definitiv nicht mein Traumauto, aber elektrisch ist halt auch noch immer kein Land in Sicht und in die alte Technik will ich auch nicht mehr groß Geld stecken - den Skoda gibts für 12 Scheine als Vorführwagen und er tut, was er soll.

Aber zum Glück muss ich heute noch nicht kaufen :lol:
Man gibt die Hoffnung ja nicht auf, auch wenn meine Hoffnung, dass es in 12 Monaten anders aussieht, bei 10% liegt.
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Helfried » So 25. Sep 2016, 12:11

Karlsson hat geschrieben:
Müsste ich heute kaufen, würde es ein Skoda Fabia Kombi als Benziner werden. Die 3. Generation hat einen für die Klasse gewaltig großen Kofferraum, das ersetzt dann durchaus den Focus Kombi. Und die aktuelle Version ist auch nicht mehr so pottenhässlich


Ich bin ja auch Skoda-Fan, aber der Fabia ist doch mittlerweile die einzige Type, die noch aus der Ostblock-Zeit stammt, denk ich. Da gibt es wirklich schon Skodas höherer Ingenieurs-Kunst von der Marke! Meine Nerven... :)
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Rita » So 25. Sep 2016, 12:12

Karlsson hat geschrieben:
Erdgas ist vorerst auch keine Option nach dem explodierten Touran und dem weiträumigen CNG Verkaufsstop..

Ich habe die letzten 9 Jahre einen Opel Combo gefahren mit Erdgas … weitgehend problemlos..bis auf die Tatsache, daß oft an den Anblagen zuwenig Druck anlag…es hätten also ca 20KG Gas reingepaßt…aber die Säule hat nach 13 oder 14KG abgeschaltet…1/3 weniger Reichweite mit dieser Füllung…
Was den Touran betrifft.. da gabs von VW einen Rückruf wegen minderwertiger Qualität der Gasflaschen…das betroffen Fahrzeug war nur nicht in die Werkstatt gebracht worden…
Viele Tankstellen haben dann in einer Panikreaktion die Erdgassäule abgeschaltet, was z.B. den Frankfurter Taxifahrern ziemlich sauer aufgestoßen ist. Die EVO (Energieversorgung Offenbach) hat mir und allen anderen Kunden per mail mitgeteilt, daß die Säule aber anbleibt, aber die Betankung von Touran Modellen verboten ist
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Karlsson » So 25. Sep 2016, 12:19

Helfried hat geschrieben:
der Fabia ist doch mittlerweile die einzige Type, die noch aus der Ostblock-Zeit stammt, denk ich.

Nope, das war der Felicia, der war wirklich schrott. Der Fabia war schon, wie der Octavia auch, aus der VW Zeit. Wir hatten auch mal einen in der Familie, der einen guten Eindruck machte. Und das war noch ein Modell von 2001.
Für mich war nur die Optik in der Kombi Version bisher ein NoGo. Aber mit der 3. Generation geht es.
Der sehr ähnliche, optisch etwas ansprechendere Ibiza ist leider vom Gepäckraum deutlich kleiner und für mich daher keine Option.

CNG - wie auch immer, da wäre ich erstmal vorsichtig bei der aktuellen Lage. Ist ähnlich wie beim Diesel. Den hätte ich bislang als EU6 noch gekauft. aber nicht wenn Fahrverbote für alle Diesel im Raum stehen (und Düsseldorf betrifft mich sogar direkt).
Ich war sonst grundsätzlich auch CNG Freund. Die Gerauchtmarkt sieht da aber ohnehin auch ziemlich mau aus. In den Preisregionen kann man dann eher den Toyota Hybrid nehmen.
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon lingley » So 25. Sep 2016, 15:08

Karlsson hat geschrieben:
Zur aktuellen Lage - es gibt weiter nichts im Budget unter 20k für 2-jährige Gebrauchte mit Platz und AHK...
Müsste ich heute kaufen, würde es ein Skoda Fabia Kombi als Benziner werden. Die 3. Generation hat einen für die Klasse gewaltig großen Kofferraum, das ersetzt dann durchaus den Focus Kombi...
Ist jetzt definitiv nicht mein Traumauto, aber elektrisch ist halt auch noch immer kein Land in Sicht und in die alte Technik will ich auch nicht mehr groß Geld stecken ...

Wir überlegen i.M. auch in die Richtung da wir uns nur ein Auto leisten wollen und es uns in Zukunft mehr auf Langstrecke zwingt.
Wenn das Akku Upgrade nicht bald kommt, oder für uns unbezahlbar wird, wechseln wir wohl oder übel zur dunklen Seite der Macht.
lingley
 

Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Twizyflu » So 25. Sep 2016, 15:18

Lingley wechselt?
Ja sagt mal spinnt denn nun schon die gesamte Welt?

Ja das Upgrade kommt.
40 kWh dürften es werden.
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon lingley » So 25. Sep 2016, 17:34

Tja ... es gibt halt noch kein befriedigendes alle Lebensumstände berücksichtigendes e-Mobiles individual Angebot für das Prekariat.
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Twizyflu » So 25. Sep 2016, 17:43

Ja das verstehe ich
Grippe wird mit Tamiflu behandelt, Verbrennerfahrer mit Twizyflu
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon redvienna » So 25. Sep 2016, 18:05

Wie bei Renault üblich werden vermutlich die Nettokapazitäten angegeben.

Also 40 kWh netto sind dann brutto vielleicht die 44 kWh. ;)



Twizyflu hat geschrieben:
Lingley wechselt?
Ja sagt mal spinnt denn nun schon die gesamte Welt?

Ja das Upgrade kommt.
40 kWh dürften es werden.
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