Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

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Re: AW: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Karlsson » Do 25. Jul 2013, 14:42

Für Yardonn ist alles schwerere als sein überdachtes Fahrrad halt ein "Panzer", da ist diskutieren sinnlos.

Der Astra Sportstourer ist in der Tat extrem schwer - da frage ich mich, warum ein Focus Turnier 200kg leichter ist. Und ein Skoda Rapid 300 kg. Alles mit um 100 ps Diesel.
Ich hab den Astra daher für mich ausgeschlossen.
Also man muss das nicht alles so hinnehmen.
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Re: AW: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon agentsmith1612 » Do 25. Jul 2013, 14:57

Karlsson hat geschrieben:
Ich hab den Astra daher für mich ausgeschlossen.


Sorry für OT aber:
Du hast den Astra wegen der Masse ausgeschlossen ? Also Masse eines Fahrzeugs ist doch das letzte was mich kümmert.
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Re: AW: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Karlsson » Do 25. Jul 2013, 15:22

Es ist nicht die Zahl auf dem Papier sondern deren Auswirkungen. Der Astra beschleunigt schlechter und verbraucht mehr als die Konkurrenten. Das kommt vor allem auch vom Gewicht.
Zudem hab ich den 1.7cdti jetzt im Corsa und halte die 1.6er von VW und Ford für besser.
Mir ist der Verbrauch extrem wichtig. Da geht es gar nicht so um Cent und Euro sondern um das Prinzip.
Daher achte ich auch auf Gewicht, Anströmfläche und CW Wert.
Aus dem Grund will ich auch nichts vom Kango, Roomster, Touran etc. wissen. Die bauen mir alle zu hoch.

Ein Skoda Rapid ist relativ windschlüpfrig, hat über 500l Kofferraum und wiegt mit 1.6er Diesel 1135 kg.
Das ist weniger als der Corsa C 1.7cdti.

Das wichtigste ist natürlich ein Effizienter Motor und da wäre mir Elektro dann verständlicherweise am liebsten. Das nächste Auto, was ich brauche, gibt es so aber noch nicht zu kaufen.
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Twizyflu » Do 25. Jul 2013, 16:22

Ich sehe es auch in meinem Bekanntenkreis oft, wie sich das entwickelt.
Ich bin noch jung, bin alleinstehend und habe noch keine Kinder. Daher verfüge ich über mehr vom Rest meines Einkommens (die Fixen Kosten hat eh jeder!). Das erlaubt es mir auch zb. nicht darüber nachdenken zu müssen, welches Auto ich brauche.
Ein Zoe ist für eine junge Familie vll nicht ganz optimal, aber möglich ist es.
Leaf usw. das selbe.

Bis auf den Auris Touring Hybrid seh ich da auch nix. Auch der Jetta Hybrid kostet ja schon über 30.000 Euro.

Ein Arbeitskollege von mir, hat sich zb. einen Dacia Lodgy gekauft. Er weiß bescheid, wie die Qualität so ist.
Aber er sagt auch: Schau das ist ein Auto, das nix Wert is. Ob das dreckig ist oder nach ein paar Jahren kaputt geht ist mir egal, dafür ist er billig und nicht klein.

Solche Autos bekommt man ab 10.000 oder weniger. Fabia Combi ebenfalls.
ich sehe da noch in absehbarer Zeit, die technischen Anforderungen (Größe, Gewicht) mal außen vor gelassen, noch keine gescheiten Alternativen. Dafür ist es noch zu früh.
Es begann bei den Kleinstwagen, jetzt sind wir schon langsam in Kleinwagen und Kompaktwagenklasse.
Tesla bildet da vll ne Ausnahme, aber ich rede jetzt von "Autos, die man sich am ehesten leisten kann".

Aber warten wir es ab. Wäre ich in der Position, als Familienvater ein Auto anschaffen zu müssen, nebenbei vll noch eine Eigentumswohnung oder ein Haus abzahlen zu müssen und eine Frau + Kind zu haben, dann würde ich ganz ehrlich auch eher einen günstigen Verbrenner kaufen...
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon STEN » Do 25. Jul 2013, 17:25

Vielleicht brauchen wir ja doch diesen Wagen:

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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Yardonn » Do 25. Jul 2013, 17:38

agentsmith1612 hat geschrieben:
Nur mal nebenbei ein Sharan ist kein Panzer und ein Passat erst recht nicht. Nur die nutzlosen SUVs das sind Panzer.

also als ich noch jung war, konnte man ein Auto mit unter einer Tonne gut fahren, und ne vernüftige Familienkutsche wog auch nicht viel drüber.

Aber wenn man es nicht anders Kennt, dann sind 1,6 Tonnen für nen Golf (was ja noch nicht mal ne "echte" Famileinkutsche ist, zumindest ohne Plus oder Variant....) oder ähnliches natürlich völlig normal.
Nur Kinder, vor 20 Jahren ging es anders... Heute natürlich nicht mehr, das nennt ihr Fortschritt .
Ich nenne es halt dumm und Panzerfahren. Zurecht argumentieren die SUV-fahrer das ihre Kisten garnicht so viel mehr verbrauchen. Denn die SUV's zeigen es nur ein bisschen deutlicher, aber deutlich über ne Tonne, um meistens nur eine person zu bewegen, das ist die Tägliche Armut in Deutschland, auch abseits der SUV'S

Ich muss immer so lachen, wie argumentation und Wirklichkeit auseinander gehen.

Ich mit dem CityEl vor dem Aldi und unterhalte mich mit einem interessierten Kind (vielleciht 12 Jahre alt...).
Irgendwann kam natürlich " es passt aber nur einer rein". Und wie ich es dann immer mache, zeige ich auf die nächsten 3 Autos die vorbeikommen. und auch diesmal, 100%, alle mit nur einer Person besetzt.

P.S. Mein Familienverbrenner wiegt 1,1 Tonnen, hätte einen Neupreis von ca. 15 k€ gehabt, hat was merklich Platz als ein Zoe, und ist nur äußerst selten nur mit einer Person besetzt... Müssig zu erwähnen, das damit die Mobiltätskosten meiner 4-Köpfigen Familie + Hund den meisten hier die Tränen in die Augen treiben würden, obwohl insgesamt 3 Fahrzeuge (Fahrräder nicht mitgezählt...) zur Verfügung stehen.
Mit Hirn kann Elektrisch richtig preiswert sein... Mit tonnenschweren Panzern weniger.
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon lingley » Do 25. Jul 2013, 17:46

STEN hat geschrieben:
Vielleicht brauchen wir ja doch diesen Wagen...


Jo ... genauso und nicht anders - o.k. anders foliert :thumb:
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Twizyflu » Do 25. Jul 2013, 17:52

Yardonn hat geschrieben:
agentsmith1612 hat geschrieben:
Nur mal nebenbei ein Sharan ist kein Panzer und ein Passat erst recht nicht. Nur die nutzlosen SUVs das sind Panzer.

also als ich noch jung war, konnte man ein Auto mit unter einer Tonne gut fahren, und ne vernüftige Familienkutsche wog auch nicht viel drüber.

Aber wenn man es nicht anders Kennt, dann sind 1,6 Tonnen für nen Golf (was ja noch nicht mal ne "echte" Famileinkutsche ist, zumindest ohne Plus oder Variant....) oder ähnliches natürlich völlig normal.
Nur Kinder, vor 20 Jahren ging es anders... Heute natürlich nicht mehr, das nennt ihr Fortschritt .
Ich nenne es halt dumm und Panzerfahren. Zurecht argumentieren die SUV-fahrer das ihre Kisten garnicht so viel mehr verbrauchen. Denn die SUV's zeigen es nur ein bisschen deutlicher, aber deutlich über ne Tonne, um meistens nur eine person zu bewegen, das ist die Tägliche Armut in Deutschland, auch abseits der SUV'S

Ich muss immer so lachen, wie argumentation und Wirklichkeit auseinander gehen.

Ich mit dem CityEl vor dem Aldi und unterhalte mich mit einem interessierten Kind (vielleciht 12 Jahre alt...).
Irgendwann kam natürlich " es passt aber nur einer rein". Und wie ich es dann immer mache, zeige ich auf die nächsten 3 Autos die vorbeikommen. und auch diesmal, 100%, alle mit nur einer Person besetzt.

P.S. Mein Familienverbrenner wiegt 1,1 Tonnen, hätte einen Neupreis von ca. 15 k€ gehabt, hat was merklich Platz als ein Zoe, und ist nur äußerst selten nur mit einer Person besetzt... Müssig zu erwähnen, das damit die Mobiltätskosten meiner 4-Köpfigen Familie + Hund den meisten hier die Tränen in die Augen treiben würden, obwohl insgesamt 3 Fahrzeuge (Fahrräder nicht mitgezählt...) zur Verfügung stehen.
Mit Hirn kann Elektrisch richtig preiswert sein... Mit tonnenschweren Panzern weniger.


Ich widerspreche dir zwar nicht, dass wir keine Panzer brauchen, aber die Autos sind auch deshalb schwerer geworden, wegen der vielen elektrischen Helferlein bzw. den Assistenzsystemen.
Und ein Auto, ohne Klima, ESP, usw. wird kein mensch heute mehr verkaufen und soweit ich weiß ohne ESP darf man das auch nicht mehr bei Neuwagen (korrigiert mich bitte falls das net stimmt, hab da mal was aufgeschnappt!).

Früher waren die Motoren auch noch langlebig, dafür aber verbrauchsintensiver im Regelfall (nicht alle).
Heute wiegen sie weit weniger und man holt mehr Power raus, durch Aufladung.
Davon halte ich auch nix.
Einen unterdimensionierten Motor (2 oder 3 Zylinder) finde ich für manche Autos bzw. PS-stärken nicht gut.

Mein 1. Auto hatte 1.4l mit 75 PS (Saugbenziner)
Mein jetziges hat 1.8l 116 PS Common Rail Diesel.

Andere (VW zb.) holt das aus einer 1.2l Maschine raus und sogar 180 PS aus 1.4l.
Das finde ich bedenklich.

Was ich jedoch damit sagen will ist, dass trotz des technischen Fortschritts immer mehr gespart wird.
Vorallem am Gewicht.
100 kg bringen 0,1l weniger verbrauch auf 100km sagt man. Irgendwann wird einfach die Qualität drunter leiden.
Grippe wird mit Tamiflu behandelt, Verbrennerfahrer mit Twizyflu
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon eDEVIL » Do 25. Jul 2013, 18:09

STEN hat geschrieben:
Vielleicht brauchen wir ja doch diesen Wagen:

Perfekt STEN, wo muß ich unterschreiben? :mrgreen:
Mit 32 kwh Akku, 25000 EUR + 100 EUR Akkumiete bin ich dabei.

Ich bin ja auch für leichtere Fahrzeuge, aber ab wo will man deutlich Kilos einsparen, ohne die Kosten in die Höhe zu treiben?
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon STEN » Do 25. Jul 2013, 18:16

eDEVIL hat geschrieben:
Perfekt STEN, wo muß ich unterschreiben? :mrgreen:
Mit 32 kwh Akku, 25000 EUR + 100 EUR Akkumiete bin ich dabei.

Ich bin ja auch für leichtere Fahrzeuge, aber ab wo will man deutlich Kilos einsparen, ohne die Kosten in die Höhe zu treiben?


Ich finde Deine Eckwerte durchaus realisierbar - doch wie viele E-Auto Interessenten würden diesen Wagen
kaufen?
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