Wirtschaftlichkeitsberechnung E-Mobilität

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Re: Wirtschaftlichkeitsberechnung E-Mobilität

Beitragvon Mei » Di 30. Aug 2016, 15:56

Hachtl hat geschrieben:
Da ist ja der Audi meiner Frau sparsamer.....


Der Audi ist auch nicht so schnell und macht sicher nicht soviel Spass.

Was soll der Geiz ;)

Auf 10 € Sprit kommen noch 5€ Reifen drauf.

0,1mm Reifen pro 100 km ;)
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Re: Wirtschaftlichkeitsberechnung E-Mobilität

Beitragvon meikel66 » Di 30. Aug 2016, 16:07

@ Hachtl
4,2 Liter braucht ein Motorrad auf 100 km - das hätte ich nicht gedacht....

Pauschal kann man das so nicht sagen. Das hängt vom Modell und der Fahrweise (Fahrprofil) ab. Die NTV 650 ist - gemessen an ihrem Baujahr - schon recht sparsam. Da ich mit dem Bike zur Arbeit über Kreis- und Landstraßen mit 80 km/h gefahren bin (täglich 70 km), erreicht man diese Werte. Minimalverbrauch lag bei mir bei 3,7 Liter (aber damit bist Du ein Verkehrshindernis), maximal habe ich 5,2 Liter durch den Vergaser gejagt (Autobahnfahrt). Meine neue Honda CTX 700 mit Doppelkupplungsgetriebe braucht etwa 3,6 Liter auf 100 km. Mein Moped kommt auf 1,8 Liter auf 100 km.

@Schneemann
Da haben wir es doch: Die E-Mobilität fördert sogar die soziale Gerechtigkeit in Form der PV-Anlage auf dem Dach des Eigenheims des Schlechtverdieners. Besser gehts doch nicht. Amen. :lol:

Jetzt müsste sich der Schlechtverdiener nur noch ein Eigenheim leisten können. Nach der Neuregelung der Kreditvergabe würde der Schlechtverdiener nicht einmal eine Hypothek bekommen, da sich die Bewertung der Immobilie als Sicherheitsleistung deutlich verschlechtert hat. Seit der Neuregelung wurden rund 25% Hypothekdarlehen auszgeahlt.
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Re: Wirtschaftlichkeitsberechnung E-Mobilität

Beitragvon meikel66 » Di 30. Aug 2016, 16:15

@ Hachtl
Da ist ja der Audi meiner Frau sparsamer.... okay wieder was gelernt

Sportmotorräder werden nicht auf Verbrauchsoptimierung hin entwickelt. In der 48PS-Klasse sieht das schon ganz anders aus. Hier sind Verbräuche von 3,5 bis 5,5 Liter üblich. Auch der Reifenverschleiß ist mäßiger Fahrweise deutlich geringer. Mit meinem hinteren Schlappen von Bridgestone konnte man die 20.000 km erreichen. Bei mir war meist zwischen 16.000-18.000 km Schluss. Bei dem vorderen Reifen waren 12.000-13.000 km drin. Wenn man will, sind die Reifen aber auch schon nach 5.000 austauschbedürftig.
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Re: AW: Wirtschaftlichkeitsberechnung E-Mobilität

Beitragvon Helfried » Di 30. Aug 2016, 16:16

Mei hat geschrieben:
Hachtl hat geschrieben:
4,2 Liter braucht ein Motorrad auf 100 km - das hätte ich nicht gedacht....
...


meins braucht so 7 bis 8 Liter Super auf 100km. (150PS)


Ja, die Motorräder hinken technisch leider 15 Jahre hinterher.
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Re: Wirtschaftlichkeitsberechnung E-Mobilität

Beitragvon meikel66 » Di 30. Aug 2016, 16:40

@ Helfried
Ja, die Motorräder hinken technisch leider 15 Jahre hinterher.

Würde ich so auch nicht sagen. Bei Sportmotorrädern gibt es halt eine andere Priorität. Und der neue Honda-Reihenzweizylinder mit 670 ccm ist schon auf der Höhe der Zeit. Zum Glück gibt es noch keine Benzin-Direkteinspritzer mit Turboaufladung. Aber die Abgasreinigung, das ABS und das Doppelkupplungsgetriebe sind top.
Ein Problem ist, dass die Nutzungsdauer von Motorrädern deutlich höher ist. Es fahren also noch viele Maschinen aus den 90er Jahren rum (ohne Kat, ohne ABS, mit Vergaser und noch relativ hohen Verbräuchen).
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Re: Wirtschaftlichkeitsberechnung E-Mobilität

Beitragvon Karlsson » Do 1. Sep 2016, 13:08

Hachtl hat geschrieben:
4,2 Liter braucht ein Motorrad auf 100 km - das hätte ich nicht gedacht....

Mein Kollege hat mehrere Maschinen, wo >180PS auf <180kg treffen, die er auf der Rennstrecke bewegt mit weit über 200km/h. Der Verbrauch kann da sicher auch auf 20l/100km kommen.
Das untere Ende ist wohl die Honda Wave 110i mit 8PS, Halbautomatik und Einspritzung. Da sollen 1,6 l/100km wohl drin sein. Das entspricht dann meinem Zoe im Ganzjahresmittel inklusive Ladeverlusten.

meikel66 hat geschrieben:
Honda NTV Revere 650:

Hab auch überlegt, mir noch so eine zu holen. Der unkaputtbare V2 plus Kardan gefallen mir einfach. Ist wohl auch mit die billigste Möglichkeit, ein solides Kardanmotorrad zu fahren. Aber ich bin noch unentschieden, vielleicht geht es auch in Richtung Roller oder doch eine Rebel 250 oder Yamaha XV535. Früher bin ich auch gern Enduro (DT80, später XT600) gefahren, aber heute kriegt man ja keinen Stein mehr legal unter die Stollen, da ist der Sinn irgendwie dahin.

Momentan fehlt aber auch eh ein überdachter Abstellplatz, da wartet meine Rückkehr zum Zweirad noch. Gedanken zum E-Roller hatte ich verworfen, oberhalb der 45km/h Klasse ist das alles noch zu teuer und 45km/h ist mir zu langsam, da wir ein Haus im Umland suchen und ich zur Arbeit dann auch ein Stück Autobahn hätte.

Mein bislang teuerstes Fahrzeug/km war mein Eigenbaupedelec

IMG_4088.JPG


Weil ich schon nach und nach auf fast 2000€ gekommen bin, den Motor nach etwas über 2tkm wieder rausgeworfen hab, als sich mein Arbeitsweg halbierte.
Die Teile sollen aber wieder in ein anderes Rad, von daher ist es schwer zu rechnen.
Der Lifepo4 Akku hatte 2009 schon nominal 612Wh (nutzbar 500Wh) und ist damit auch für heutige Verhältnisse recht üppig. Bei 38km/h reichte das für über 50km. Bei 25km/h durchaus doppelt so weit oder mehr. Je nachdem, wie faul man selbst ist ;)
Einen Unterschied sehe ich aber zu heute - der Akku wiegt 5kg :?
Das geht heute eigentlich auch halb so schwer und viel kleiner. Ins Rahmendreieck von dem Rad passte er nämlich leider nicht und das Gerät war arg hecklastig. Frehändig fahren war nicht drin.
---------------------
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Re: Wirtschaftlichkeitsberechnung E-Mobilität

Beitragvon SL4E » Do 1. Sep 2016, 13:24

meikel66 hat geschrieben:
@ Hachtl
Da ist ja der Audi meiner Frau sparsamer.... okay wieder was gelernt

Sportmotorräder werden nicht auf Verbrauchsoptimierung hin entwickelt. In der 48PS-Klasse sieht das schon ganz anders aus. Hier sind Verbräuche von 3,5 bis 5,5 Liter üblich. Auch der Reifenverschleiß ist mäßiger Fahrweise deutlich geringer. Mit meinem hinteren Schlappen von Bridgestone konnte man die 20.000 km erreichen. Bei mir war meist zwischen 16.000-18.000 km Schluss. Bei dem vorderen Reifen waren 12.000-13.000 km drin. Wenn man will, sind die Reifen aber auch schon nach 5.000 austauschbedürftig.


20000km auf dem Hinterreifen, ein Traum! Real sind es bei mir so 300-2000km je nach Strecke (Track/Straße). Und Verbrauch beim Mopped, einem Spaßgerät? Wayne interessiert's!
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Re: Wirtschaftlichkeitsberechnung E-Mobilität

Beitragvon meikel66 » Do 1. Sep 2016, 14:16

@ Karlsson
Das untere Ende ist wohl die Honda Wave 110i mit 8PS, Halbautomatik und Einspritzung. Da sollen 1,6 l/100km wohl drin sein.

Erst einmal: interessanter Bericht von Dir.
Die Honda Wave muss man mögen. Roller geht bei meiner Größe (1,96 m) gar nicht. Dann noch ein Roller mit Kettenantrieb, überzeugt mich nicht wirklich. Honda gibt selbst 1,8 Liter pro 100 km an. Das schafft die Honda CB 125 F auch fast (http://www.spritmonitor.de/de/uebersich ... ear_e=2016). Wobei der Durchschnittsverbrauch bei 2 Litern auf 100 km liegt. Dafür hat man eher ein Motorrad, fährt sich stabiler, hat etwas mehr Leistung (+2,6 PS) und fährt etwas schneller (+5 km/h). Und: Man wird von anderen Motorradfahrern auch gegrüßt! :D

NTV 650
Hab auch überlegt, mir noch so eine zu holen.

Die Sitzhaltung ist nicht wirklich überzeugend. Da ich mich stark der 50 nähere und meine beiden Knie nicht mehr ganz okay sind, waren längere Fahrten ohne Schmerzen nicht mehr drin. Beim Kauf vor 27 Jahren hatte mir das nichts ausgemacht. Ansonsten klare Empfehlung.

@ SL4E
20000km auf dem Hinterreifen, ein Traum! Real sind es bei mir so 300-2000km je nach Strecke (Track/Straße).

300 km??????? Wie schafft man denn das???? Ist ja heftig.
Die Lebensdauer ist natürlich auch von der Reifenmarke abhängig. Auf meiner NTV gingen auch Metzler und Dunlop. Beide Reifen haben die Lebensdauer des Bridgestone nicht erreicht.
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Re: Wirtschaftlichkeitsberechnung E-Mobilität

Beitragvon SL4E » Do 1. Sep 2016, 14:43

Auf dem Track liegt die Lebensdauer eines üblichen Bridgestone oder Dunlop Slicks bei max 300km, das entspricht in etwa einem üblichen Amateur-Rennwochenende. Bei GP Distanzen im Rennen verabschieden sich die Reifen auch schon mal nach ~100km. Dem gegenüber steht ein Verbrauch von ca 10-12l SuperPlus auf 100km bei meiner 600er. Ich habe in den Alpen auch schon einen Vorderreifen innerhalb von 1000km vernichtet. Gas ist rechts ;)
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Re: Wirtschaftlichkeitsberechnung E-Mobilität

Beitragvon meikel66 » Do 1. Sep 2016, 20:52

@ SL4E

Respekt. Ein teurer Sport - und nicht nur wegen dem Reifenverschleiß ...
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