Wirtschaftlichkeitsberechnung E-Mobilität

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Re: Wirtschaftlichkeitsberechnung E-Mobilität

Beitragvon ufty » Di 30. Aug 2016, 02:24

Die Zero S verbraucht ca. 6,6kwh/100km, Verbrennermotorradfahrer werden da neidisch, der Kaufpreis ist zwar sehr hoch, aber der Fahrspaß und der wegfall der Wartungskosten macht das wieder wett.
Gerade die Wartung ist bei Motorrädern m.E. sehr teuer.
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Re: Wirtschaftlichkeitsberechnung E-Mobilität

Beitragvon mcb » Di 30. Aug 2016, 04:16

Karlsson hat geschrieben:
...
Die PV hab ich leider noch nicht und das wird auch vor 2018 wahrscheinlich nichts. Also die Einspeisevergütung wird total mau sein, da ist selbst verbrauchen viel attraktiver.


Die PV auf dem Hausdach habe ich auch noch nicht. Bei einer Einspeisevergütung von um die 12Cent je kWh sollten die Gestehungskosten bei 10Cent je kWh liegen. Wenn man das Laden zu Hause als Hauptladeart nutzen kann, ist es von den "Kraftstoff"kosten her, meiner Ansicht nach, in der Langzeitnutzung unschlagbar. Das kostenlose Laden wird sich mit der Zeit an vielen jetzt noch möglichen Punkten erledigen.
Zu Hause habe ich durch Pakettarif auch ca. 20-22Cent je kWh Ökostrom.
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Re: Wirtschaftlichkeitsberechnung E-Mobilität

Beitragvon meikel66 » Di 30. Aug 2016, 07:34

@ ufty
Die Zero S verbraucht ca. 6,6kwh/100km, Verbrennermotorradfahrer werden da neidisch, der Kaufpreis ist zwar sehr hoch, aber der Fahrspaß und der wegfall der Wartungskosten macht das wieder wett.
Gerade die Wartung ist bei Motorrädern m.E. sehr teuer.


Wirtschaftlichkeitsrechnung meiner Zero S (Baujahr 2012)
Kaufpreis 06-2015: 5.500 Euro (1450 km)
Verkauf 08-2016: 500 Euro (7200 km)
Fehlerspeicherauslesung: 200 Euro
Strom (6 kWh / 1,50 Euro pro 100 km): 86,2 Euro (für 5.750 km)
Versicherung: 40 Euro
Anmeldung: 50 Euro
Steuern: 0 Euro

Gesamt: 5.376,20
Kosten pro km: 93,5 Cent

Der defekte Akku hätte 8.000 Euro gekostet. Da Zero aber keine Ersatzteile mehr für die 2012er Modelle liefert, ist eine Reparatur nicht mehr möglich.


Wartungsaufwand meiner Honda NTV Revere 650
Ölwechsel (2 Liter) + Ölfilter: alle 2 Jahre für 40 Euro (gesamt 480 Euro)
Kardanöl (150 ml): alle 36.000 km für 6 Euro (gesamt 6 Euro)
Zündkerzen: alle 20.000 km für 10 Euro (gesamt 20 Euro)
Bremsflüssigkeit: alle 4 Jahre für 10 Euro (gesamt 60 Euro)
Ventileinstellung: bei 30.000 km machen lassen für 200 Euro (gesamt 200 Euro)
Inspektion: einmal machen lassen für 220 Euro (gesamt 220 Euro)
Luftfilter: nie gewechselt (bis 58.000 km)
Bremsen: nie gewechselt (bis 58.000 km)
Reparaturen: - Kontakte Benzinpumpe: 25 Euro (Gesamt: 95 Euro)
Mikroschalter Bremshebel: 10 Euro
Dichtgummis: 50 Euro
Birnen: 10 Euro

Wartungskosten in 25 Jahren: 986 Euro
Verbrauch: 4,2 Liter pro 100 km = 2.436 Liter (3160 Euro)
Versicherung (Saisonkennzeichen 04-10): 40 Euro/Jahr (1.000 Euro)
Steuer (Saisonkennzeichen 04-10): 30 Euro/Jahr (750 Euro)

Kaufpreis: 3.750 Euro (2 Jahre mit 4.600 km)
Verkauf: 880 Euro (27 Jahre mit 62.600 km)
Wertverlust: 2.870 Euro

Gesamtkosten (25 Jahre): 9847
Kosten pro km: 17 Cent
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Re: Wirtschaftlichkeitsberechnung E-Mobilität

Beitragvon Helfried » Di 30. Aug 2016, 08:10

meikel66 hat geschrieben:
Kosten pro km: 17 Cent


Bei mir ähnlich bzw. noch deutlich billiger! Extrem geringe Wartungs- und Unterhaltskosten bei meinem (vor kurzem) verkauften Motorrad (80 PS).
Nach 26 Jahren noch 50% vom Neupreis bekommen, nur 1 Reparatur, Service nur sehr selten und billig gemacht.

Verbrenner-Motorräder sind pro Kilometer billiger als ein Elektro-Mountainbike, kein Scherz. Außer man fährt wie ein Irrer, dann braucht man öfter einen Reifen als beim Fahrrad.
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Re: Wirtschaftlichkeitsberechnung E-Mobilität

Beitragvon Bernd_1967 » Di 30. Aug 2016, 11:27

mcb hat geschrieben:
Karlsson hat geschrieben:
...
Die PV hab ich leider noch nicht und das wird auch vor 2018 wahrscheinlich nichts. Also die Einspeisevergütung wird total mau sein, da ist selbst verbrauchen viel attraktiver.


Die PV auf dem Hausdach habe ich auch noch nicht. Bei einer Einspeisevergütung von um die 12Cent je kWh sollten die Gestehungskosten bei 10Cent je kWh liegen. Wenn man das Laden zu Hause als Hauptladeart nutzen kann, ist es von den "Kraftstoff"kosten her, meiner Ansicht nach, in der Langzeitnutzung unschlagbar. Das kostenlose Laden wird sich mit der Zeit an vielen jetzt noch möglichen Punkten erledigen.
Zu Hause habe ich durch Pakettarif auch ca. 20-22Cent je kWh Ökostrom.



Hier wiederhole ich mich gerne um zu helfen, da selbst mal falsch gerechnet hatte.
Also:
Wir zahlen pro KWh aus dem Netz 25ct.
Jemand, der kaum was verdient (Grenzsteuersatz 0%: Pro Euro Mehrverdienst 0 Euro Steuern) bezahlt die KWh von seinem Solardach mit 16ct,
bei Grenzsteuersatz 20% sind es 18ct und beim Spitzenverdiener mit Grenzsteuersatz 42% sind es 20ct/KWh.
Je nach Verdienst spart mal also zwischen 5 und 9 cent/KWh, wobei der Schlechtverdiener hier am Besten abschneidet.

Das heißt, dass jemand, der gut verdient und für 100km 20KWh ab Zähler braucht , dafür 4 Euro bezahlt.
Der Schlechtverdiener zahlt dagegen nur 3,20 Euro /100km, wenn der Strom jeweils aus der PV-Anlage kommt mit den 12,31cent/KWh netto-Vergütung.

P.S.: Hat mein Steuerberater überprüft. Stimmt so.
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Re: Wirtschaftlichkeitsberechnung E-Mobilität

Beitragvon Schneemann » Di 30. Aug 2016, 12:29

Da haben wir es doch: Die E-Mobilität fördert sogar die soziale Gerechtigkeit in Form der PV-Anlage auf dem Dach des Eigenheims des Schlechtverdieners. Besser gehts doch nicht. Amen. :lol:
Meine Erfahrungen mit der E-Mobilität auf Kennzeichen E

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Your legs got nothing to do
Some machine’s doing that for you
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Re: Wirtschaftlichkeitsberechnung E-Mobilität

Beitragvon meikel66 » Di 30. Aug 2016, 15:27

Da hat sich leider ein Fehler eingeschlichen. :oops: Ich habe die TÜV-Gebühren und die Reifen bei der Gesamtkostenrechnung vergessen. :oops: :oops: Also, ich korrigiere:

Honda NTV Revere 650:

Wartungskosten in 25 Jahren: 986 Euro
Verbrauch: 4,2 Liter pro 100 km = 2.436 Liter (3160 Euro)
Versicherung (Saisonkennzeichen 04-10): 40 Euro/Jahr (1.000 Euro)
Steuer (Saisonkennzeichen 04-10): 30 Euro/Jahr (750 Euro)
Reifen: 5 x vorne = 500 Euro
4 x hinten = 600 Euro
12 x TÜV: 660 Euro

Kaufpreis: 3.750 Euro (2 Jahre mit 4.600 km)
Verkauf: 880 Euro (27 Jahre mit 62.600 km)
Wertverlust: 2.870 Euro

Gesamtkosten (25 Jahre): 11.607 Euro
Kosten pro km: 20 Cent

@ Helfried
Verbrenner-Motorräder sind pro Kilometer billiger als ein Elektro-Mountainbike, kein Scherz. Außer man fährt wie ein Irrer, dann braucht man öfter einen Reifen als beim Fahrrad.

Es sind dann doch 20 Cent pro Kilometer geworden. Ich denke, dass könnte mit einem E-Motorrad auch gelingen, wenn es keine großen Defekte innerhalb von 15 bis 20 Jahren Nutzungsdauer gibt und das Bike mit zwei bis drei Jahren gebraucht (zum halben Neupreis) angeschafft wird. Benzin pro 100 km liegen bei rund 5,50 Euro, Stromkosten bei rund 1,50 Euro. Damit spart man bei 50.000 Laufleistung rund 2.000 Euro. Hinzu kommen Ersparnis der Kfz-Steuer, günstigere TÜV-Gebühren (da keine AU), geringe Wartungskosten. Zusammen könnte die Ersparnis bei rund 3.000 Euro liegen. Damit könnte man den Anschaffungs-Mehrpreis ausgleichen. Es darf halt nur der Akku nicht kaputt gehen wie bei meiner Zero S (oder die Steuereinheit oder irgendeine andere Elektronikkomponente).
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Re: Wirtschaftlichkeitsberechnung E-Mobilität

Beitragvon Hachtl » Di 30. Aug 2016, 15:49

4,2 Liter braucht ein Motorrad auf 100 km - das hätte ich nicht gedacht....

... Okay die meiste Energie geht wohl hier in Form von Lärm verloren :-(
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Re: Wirtschaftlichkeitsberechnung E-Mobilität

Beitragvon Mei » Di 30. Aug 2016, 15:53

Hachtl hat geschrieben:
4,2 Liter braucht ein Motorrad auf 100 km - das hätte ich nicht gedacht....
...


meins braucht so 7 bis 8 Liter Super auf 100km. (150PS)
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Re: Wirtschaftlichkeitsberechnung E-Mobilität

Beitragvon Hachtl » Di 30. Aug 2016, 15:55

Da ist ja der Audi meiner Frau sparsamer.... okay wieder was gelernt
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