Wirkungsgrad Elektroauto

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Re: Wirkungsgrad Elektroauto

Beitragvon bm3 » Mo 17. Jun 2013, 20:00

Ich denke ich muss euch etwas enttäuschen,
soviel ich weis nimmt er einige der letzten gefahrenen Kilometer und kalkuliert darauf dann die Restreichweite... wenns da aber nur bergab ging...
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Re: Wirkungsgrad Elektroauto

Beitragvon ZoePionierin » Mo 17. Jun 2013, 20:26

Erst bergauf, dann bergab. Start und Ziel gleicher Punkt.
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Re: Wirkungsgrad Elektroauto

Beitragvon Twizyflu » Mo 17. Jun 2013, 20:32

Das heißt du hast eig. 80 km rekuperiert oder rechne ich da falsch?
112 km abzgl. ca 35 sind 77-> also sogar mehr.

wie hast du das angestellt oder rechne ich da komplett falsch oO

PS: RES PEKT! aber fetten respekt!!
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Re: Wirkungsgrad Elektroauto

Beitragvon privatpilot » Mo 17. Jun 2013, 20:54

ZoePionierin hat geschrieben:
Erst bergauf, dann bergab. Start und Ziel gleicher Punkt.


Die Restreichweite sagt überhaupt nichts aus!
Wenn, dann die Batterieanzeige, hier siehst Du wie viel rekuperiert wurde.

Wenn der Leaf voll geladen ist, es 24° C hat und ich einige Kilometer bergab fahre, zeigt die Restreichweite 248 km an.
Mit fast leeren Akku, habe ich nach einer längeren Bergabfahrt noch über 60 km Reichweite, wenn's eben wird, holt einen die Wahrheit ein.

Die Reichweiten Anzeige funktioniert gut, auf einer längeren Strecke, mit gleich bleibenden Bedingungen.
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Re: AW: Wirkungsgrad Elektroauto

Beitragvon molab » Mo 17. Jun 2013, 20:54

ZoePionierin hat geschrieben:
Erst bergauf, dann bergab. Start und Ziel gleicher Punkt.


Hi,

Respekt auch von mir! Hättest Du allerdings auch in der Ebene geschafft, heißt nämlich "nur", dass Du gut gefahren bist und die Leute vor Dir nicht.

Grüße,
Georg
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Re: Wirkungsgrad Elektroauto

Beitragvon Hinundher » Mo 17. Jun 2013, 21:06

Die Energierückgewinnung ( Rekuperation ) beim Bremsen ist bei den meisten E-Cars die am Markt sind mager bis nicht vorhanden, einige wurden Live am Samstag den 08 06 13 in Marchtrenk http://www.oeamtc.at/?id=2500%2C1397333%2C%2C am Rundkurs zur Probe gefahren ( Leaf,Skoda Romstar, MIA, ZOE, Twizy, Eimiv,) einzig der neue Eimiv glänzte mit guter Reku schaltbar mit dem Fahrwählhebel ( normale Reku, starke Reku oder Segeln ) .

Die Reku Prüfung ( nur mit Reku bremsen )bei meiner Teststrecke ( 23 % ) hat bisher der Tazzari , mein E-Saxo und das ich bin ein Fahrrad bestanden.

Bei einem anderen Test mit dem E-Saxo , 4 Km bis zur Passhöhe 800 Meter ü.m. 10% Energieverlust :( , oben kurze Schreib-Pause und den Berg wieder runter, unten 5 % Energie gewonnen :mrgreen:

So viel von mir zum Thema.
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Re: Wirkungsgrad Elektroauto

Beitragvon ZoePionierin » Mo 17. Jun 2013, 21:09

Ja am Ende bedeutet es tatsächlich nur, das die Fahrer vor mir die Zoe aufs übelste geprügelt haben müssen. Ich bin aber auch wie gesagt, nicht gefahren wie ein Engel. Trotzdem zeigt es, was ein Elektroauto gegenüber einem Verbrenner voraus hat. Wenn ich mit dem Stinker unterwegs bin, ärgert mich jedes mechanische Bremsen was nur Wärme und Abrieb produziert.
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Re: Wirkungsgrad Elektroauto

Beitragvon Twizyflu » Mo 17. Jun 2013, 21:15

Ok ZoePionierin, war das jetzt ironisch gemeint?
Also mich ärgerts net wenn ich mit dem Stinker bremse ich meine gsd funktionieren die sonst wärs bissl blöd.
Aber ich weiß was du meinst.
Aber das gibts inzwischen ja auch. Zb. der neue Skoda Octavia kann das (Rekuperation - entlastet die Lichtmaschine).

Aber in der Tat ist es echt toll wenn man wo runterfährt und man weiß: Yessss... das gibt Fett Saft :)

Ich fuhr damals um unseren See (Wörthersee) mit DEM Zoe. Das sind so gute 45 km.
Zwar im Eco Modus und nie mehr als 50-70 km/h - aber eben mit 17" Felgen und Klima an (22 Grad automatik).
Verbraucht (lt. meiner Anzeige) waren dann so 27km an Reichweite (also für mich damals als Anhaltspunkt).

Mir gefällt halt vorallem der Gedanke. Man fährt lautlos und mit Strom, der günstig oder sogar gratis (derzeit noch bzw. Photovoltaik) ist und kriegt sogar beim Fahren noch was zurück ;)
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Re: Wirkungsgrad Elektroauto

Beitragvon Karlsson » Mo 17. Jun 2013, 21:33

Twizyflu hat geschrieben:
Könntet ihr euch vorstellen ein E-Auto mit Schaltung zu fahren oO
Ich finde ja genau das so komfortabel... Aber gut, wenn das dann auch ne "Automatik" Schaltung bleibt?

Was soll das eine bitte mit dem anderem zu tun haben?
Für Automatik braucht man kein E-Fahrzeug.



bm3 hat geschrieben:
im Prinzip ist auch der permanent erregte Motor gut genug um keine Schaltung zu benötigen, wurde schon in vielen Fahrzeugen demonstriert.

Das hat auch keiner betweifelt.

bm3 hat geschrieben:
Bei Fahrten mit höherer Geschwindigkeit ist der permanenterregte Motor wohl gegenüber dem fremderregten auch eindeutig bei der Effizienz im Vorteil.

Kann man so nicht pauschalieren, kommt auf die Getriebeübersetzung an. Hohe Geschwindigkeiten sind für ein E-Auto ja eher selten, weil die Reichweite einfach rapide sinkt. Und wenn man kann Schaltgetriebe will, macht es wohl eher Sinn, auf die hauptsächlich verwendeten Geschwindigkeiten zu optimieren. Das könnte aber auch bedeuten, dass man dann bei höheren Geschwindigkeiten im Feldschwächungsbereich unterwegs ist (also noch Strom aufwendet, um das Felt zu schwächen, damit man überhaupt die hohen Drehzahlen erreichen kann).

bm3 hat geschrieben:
Im Teillastbereich und bei geringen Geschwindigigkeiten ist eher der fremderregte besser.

Nein, pauschal nicht richtig.

bm3 hat geschrieben:
Der fremderregte hat aber immer das zusätzliche Verschleißteil "Bürsten" mit an Bord.

Ein wohl eher theoretischer Vorteil.

bm3 hat geschrieben:
Selbst bei Tesla mit dem Asyncron-Induktionsmotor ging man am Anfang im Roadster wohl einen Irrweg und lieferte ihn mit automatischem Zweiganggetriebe aus. Das tauschte man aber später den Kunden wieder zurück nach 1-Gang.

Das taten sie, weil das alte Getriebe unter dimensioniert war, aber nicht weil ein fester Gang besser wäre.

Twizyflu hat geschrieben:
Ich meine bei 88PS / 59 PS Dauerleistung wie beim Zoe braucht man wohl eher nicht eine mehrstufige Automatik - oder würde das sogar was bringen (wahrsch. wärs dann wohl teurer!?).

Bessere Beschleunigung, etwas mehr Reichweite. Natürlich kostet es mehr, weil mehr Aufwand.

Twizyflu hat geschrieben:
Finde das sehr interessant, die Frage ist nur, wieso wirds dann nicht von vornherein so gemacht?

Der Ampera nutzt da seinen zweiten E-Motor über das Überlagerungsgetriebe, um den ersten nicht auf zu hohe Drehzahlen zu jubeln. Der Zoe ist durch die variable Erregung flexibler, das ist ja quasi ein Getriebe - nur eben elektrisch ausgeführt.
Unbedingt brauchen tut man es natürlich nicht. Ist ja Aufwand. Man kann dafür (mit dem Geld) halt einfach den Akku größer machen.

Twizyflu hat geschrieben:
Gut, den Zoe zb. wird man wohl vorallem im urbanen gebiet verwenden, da wird die Autobahn wohl nicht das Dauerspielfeld sein denke ich mal!?

Welches reine E-Auto sollte das denn überhaupt sein? Tesla S vielleicht, wenn man sich auf 200km beschränkt.
Nein, da passen sie derzeit nicht wirklich hin.

ZoePionierin hat geschrieben:
Das musst du jetzt mal mit einem Benziner probieren :mrgreen:

Hab ich mit dem Z3 auch hingekriegt. Da wird ja nur die Schätzung aufgrund des zurückliegenden Verbrauchs korrigiert. Voll wird der Tank ja leider dadurch nicht (falls das einer geglaubt hat).
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Re: Wirkungsgrad Elektroauto

Beitragvon Twizyflu » Mo 17. Jun 2013, 21:41

Nein ich meinte das so, dass ich das E-Auto eigentlich in seiner Gesamtheit so sehe, dass es gemütlich, ruhig/leise, einfach zu fahren ist damit. Unbeschwert halt.
Wenn ich da jetzt wieder Schalten müsste (!), wäre das ja irgendwie naja... unkomfortabel.
Und wenn es aber gleich bliebe wie jetzt nur dass eben das Auto schaltet (a la DSG), dann ginge das noch.
Das meinte ich. War nur meine eigene Meinung dazu, aber vll habe ich das auch falsch artikuliert!
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