Wie hoch ist der Wirkungsgrad eines Elektroautos?

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Re: Wie hoch ist der Wirkungsgrad eines Elektroautos?

Beitragvon eDEVIL » Mo 28. Okt 2013, 09:38

Mit einer kohlensäurefreien Apfelsaftschorle fällst DU in der Bierrunde nicht so auf :mrgreen:
303,8km Q210 ZOE ohne Nachladen oder schieben 8-)
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt es nicht, das ich auch hier im Forum bin, sondern nur das einer meiner PCs oder mobilgeräte online ist.
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Re: AW: Wie hoch ist der Wirkungsgrad eines Elektroautos?

Beitragvon Karlsson » Di 29. Okt 2013, 17:07

Von solchen Experimenten mit dem Körper halte ich nichts, der braucht seine Grundnahrungsmittel Fett und Alkohol :mrgreen:
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Re: Wie hoch ist der Wirkungsgrad eines Elektroautos?

Beitragvon mawat » Di 29. Okt 2013, 18:26

Hallo MarkusD,
entschuldige bitte meine harschen Reaktionen auf diese Aussagen in der Vergangenheit.
MarkusD hat geschrieben:
... der Elektromotor kann sogar auf einen Wirkungsgrad von über 100% kommen.
... Es ist eine Frage der Ausgangssituation.
... Aus dem gleichen Grund kann ein E-Motor über einen definierten Zeitraum auch eine Effizienz von mehr als 100% aufweisen.


Aber... der Energieerhaltungsatz ist die naturwissenschaftliche Grundlage. -->Und ist nicht diskutierbar.


Wirkungsgrad einer Maschine


Der Wirkungsgrad ist ein Maß für die Effizienz von Energiewandlungen und Energieübertragungen. Er ist eine dimensionslose Größe und beschreibt das Verhältnis der Nutzleistung Pab zur zugeführten Leistung Pzu oder das Verhältnis der in einer bestimmten Zeit erhaltenen Nutzenergie Eab zur in der gleichen Zeit zugeführten Energie Ezu.

Unser Beispiel: (Betrieb als Motor)
Pab ist beispielsweise die mechanische Leistung, die ein Elektromotor an der Welle abgibt und Pzu die elektrische Leistung, die dem Motor zugeführt wird.
Unser Beispiel: (Betrieb als Generator)
Pzu ist beispielsweise die mechanische Leistung, die ein Generator an der Welle aufnimmt und Pab die elektrische Leistung, die der Generator abgibt.

Ein Motor und ein Generator kann nicht verlustfrei arbeiten:
Bild

Wirkungsgrade größer 100 %

Perpetuum mobile

Maschinen mit Wirkungsgraden größer als 100 % werden als „Perpetuum Mobile erster Art“ bezeichnet. Solche Maschinen können aufgrund des Energieerhaltungssatzes nicht einmal theoretisch existieren. Falls in der Praxis trotzdem Wirkungsgrade über 100 % angegeben werden, so liegt die Ursache in dem Aufstellen einer unvollständigen Energiebilanzgleichung.

Ein Perpetuum mobile (lat. ‚sich ständig Bewegendes‘, Pl. Perpetua mobilia) ist eine hypothetische Konstruktion, die – einmal in Gang gesetzt – ohne weitere Energiezufuhr ewig in Bewegung bleibt und dabei Arbeit verrichtet. Das Konzept widerspricht der Energieerhaltung, da das Perpetuum mobile Nutzenergie bereitstellen soll, ohne dass von außen Energie zugeführt wird.

Energieerhaltungssatz:

Der Energieerhaltungssatz sagt , dass die Gesamtenergie eines abgeschlossenen Systems sich nicht mit der Zeit ändert. Zwar kann Energie zwischen verschiedenen Energieformen umgewandelt werden, beispielsweise von Bewegungsenergie in Wärmeenergie. Es ist jedoch nicht möglich, innerhalb eines abgeschlossenen Systems Energie zu erzeugen oder zu vernichten: Die Energie ist eine Erhaltungsgröße.

Energieerhaltung gilt als wichtiges Prinzip aller Naturwissenschaften, das besagt:
Die Gesamtenergie in einem abgeschlossenen System bleibt konstant. (Evor = E nach)
Unter einem abgeschlossenen System versteht man ein System ohne Energie-, Informations- oder Stoffaustausch und ohne Wechselwirkung mit der Umgebung.
Zuletzt geändert von mawat am Di 29. Okt 2013, 18:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: AW: Wie hoch ist der Wirkungsgrad eines Elektroautos?

Beitragvon Karlsson » Di 29. Okt 2013, 18:56

Du willst es nicht begreifen, oder?
Es kann beim E-Auto sein, dass nach einer Strecke X ( mit x>0) mehr Strom im Akku ist also vorher.
Das ist kein Perpetuum Mobile sondern Rekuperation.
Fremd zugeführte Energie, ja.
Und auch die Wandlung hat als nicht idealer Prozess Verluste.

Beim Verbrennungsmotor ist diese Wandlung aber nicht möglich. Daher ist es sinnvoll, auch diesen Unterschied zu berücksichtigen.

Wenn ich potentielle Energie nicht als hineingesteckt betrachte, weil diese beim Verbrennungsmotor nur in Form von Wärme und Verschleiß in den Bremsen endet, kann ich den E-Antrieb auf über 100% Wirkungsgrad bilanzieren.
Das ist nicht verkehrt, sondern einfach eine gleiche Betrachtungsweise beider Antriebe.

Oder man rechnet zum Sprit bzw Strom noch die verlorene potentielle Energie als Aufwand dazu. Dann ist der Wirkungsgrad natürlich immer unter 100%.
Hat mit der Praxis aber nichts zu tun.
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Re: AW: Wie hoch ist der Wirkungsgrad eines Elektroautos?

Beitragvon mawat » Di 29. Okt 2013, 19:10

Karlsson hat geschrieben:
Du willst es nicht begreifen, oder?
Es kann beim E-Auto sein, dass nach einer Strecke X ( mit x>0) mehr Strom im Akku ist also vorher.
Das ist kein Perpetuum Mobile sondern Rekuperation.
Fremd zugeführte Energie, ja.
Und auch die Wandlung hat als nicht idealer Prozess Verluste.

Beim Verbrennungsmotor ist diese Wandlung aber nicht möglich. Daher ist es sinnvoll, auch diesen Unterschied zu berücksichtigen.

Wenn ich potentielle Energie nicht als hineingesteckt betrachte, weil diese beim Verbrennungsmotor nur in Form von Wärme und Verschleiß in den Bremsen endet, kann ich den E-Antrieb auf über 100% Wirkungsgrad bilanzieren.
Das ist nicht verkehrt, sondern einfach eine gleiche Betrachtungsweise beider Antriebe.

Oder man rechnet zum Sprit bzw Strom noch die verlorene potentielle Energie als Aufwand dazu. Dann ein der Wirkungsgrad natürlich immer unter 100%.
Hat mit der Praxis aber nichts zu tun.


Und du? --> kannst Du es begreifen?

Deine Betrachtungsweise bei Maschinen bzgl. des Wirkungsgrades ist naturwissenschaftlicher Schwachsinn!
Wenn du potentielle Energie als nicht hineingesteckt betrachtest, gibt es auch keine kinetische Energie. Und ein Generator ohne zugeführte kinetische Energie ist nicht arbeitsfähig. Lege ihn mal auf den Tisch und warte ob er rekuperiert.

Vergleiche lieber die Rekuperationsleistung!

Der Generator ist Teil des Systems... auch beim Verbrenner!
Der Elektromotor ist auch ein System mit verschiedenen Bauteilen.
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Re: Wie hoch ist der Wirkungsgrad eines Elektroautos?

Beitragvon Kelomat » Di 29. Okt 2013, 19:49

Ich sag mal er hat es nicht begriffen.

Nehmt einfach die potenzielle Energie beim Bergabfahren in die Rechnung mit hinein.
Dann kommt das E-Auto nicht über 100% und der Verbrenner wird noch schlechter.

Doch halt! Man darf den Verbrenner ja nicht schlecht machen! :roll: :mrgreen:
Hauptauto: Nissan Leaf 2012er mit isolierter Heizung
Zweitauto (Von meiner Frau): Citroen Saxo Elektro mit Lithiumakkus
Sonst keine fossile Dreckschleuder zur Fortbewegung ;)

Strom kommt von der PV-Anlage ca. 15kW mit Speicher im Keller
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Re: Wie hoch ist der Wirkungsgrad eines Elektroautos?

Beitragvon lingley » Di 29. Okt 2013, 20:09

Reku führt in der Tat zu kuriosen Reichweiten ...

http://www.goingelectric.de/forum/renault-zoe-batterie-reichweite/zoe-reichweiten-olympiade-t1056-20.html#p23009

... das ist mir mit 'nem Verbrenner noch nie passiert 8-)
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Re: Wie hoch ist der Wirkungsgrad eines Elektroautos?

Beitragvon mawat » Di 29. Okt 2013, 20:16

Kelomat hat geschrieben:
Ich sag mal er hat es nicht begriffen.

Nehmt einfach die potenzielle Energie beim Bergabfahren in die Rechnung mit hinein.
Dann kommt das E-Auto nicht über 100% und der Verbrenner wird noch schlechter.

Doch halt! Man darf den Verbrenner ja nicht schlecht machen! :roll: :mrgreen:


Ich habe diesen Thread als Technikforum betrachtet. "Wie hoch ist der Wirkungsgrad eines Elektroautos?" lässt es ja vermuten.
MarkusD, Kelomat, Karlson... sind da anderer Meinung :?:

Macht den Verbrenner bitte so schlecht und den Elektromotor so gut wie er ist. Haltet euch nur an die Realität und naturwissenschaftliche Grundlagen.
Oder wollt ihr der Streitlust wegen, weiterhin behaupten, die Farbe blau schmeckt besser als Eis.

Ein Wirkungsgrad von über 100% bleibt unmöglich :!: Wo, wird etwas anderes gelehrt :?:
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Re: Wie hoch ist der Wirkungsgrad eines Elektroautos?

Beitragvon mawat » Di 29. Okt 2013, 20:22

lingley hat geschrieben:
Reku führt in der Tat zu kuriosen Reichweiten ...

http://www.goingelectric.de/forum/renault-zoe-batterie-reichweite/zoe-reichweiten-olympiade-t1056-20.html#p23009

... das ist mir mit 'nem Verbrenner noch nie passiert 8-)


Und wo steht da was von einem Wirkungsgrad >100% :?:
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Re: Wie hoch ist der Wirkungsgrad eines Elektroautos?

Beitragvon xado1 » Di 29. Okt 2013, 20:33

ein leben ohne malt whisky und zigarren..............unvorstellbar :D :D :D :D :D
Lebenskunst ist die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten

Nissan Leaf Tekna,Bj.10/2013 ,weiß
Tesla Teilhaber bei Blitzzcar.com
Model3 reserviert,und wieder storniert
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