Wie hoch ist der Wirkungsgrad eines Elektroautos?

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Re: Wie hoch ist der Wirkungsgrad eines Elektroautos?

Beitragvon mawat » So 27. Okt 2013, 19:28

agentsmith1612 hat geschrieben:
Gefährlicher ist H2 nicht, Benzin ist eher wohl eher die gefährlichere Technologie.

Ein Unterschied zwischen Benzin/LPG und H2 gibt es aber.
Selbst wenn man damals kein LPG bekommen hat war man weiterhin in der Lage noch Benzin zu tanken und damit weiter zufahren. Bekommt man in Zukunft keinen Wasserstoff, steht die Kiste und es ist eben nicht so wie bei einem EV wo man noch zu Hause laden kann.

Kein Käufer wird akzeptieren, dass der H2 Tank innerhalb weniger Tage von alleine leer wird. Minimal nach einem Monat, aber wenn das wirklich wie hier erwähnt wurde innerhalb von 9 Tagen geschieht, sehe ich wenig Akzeptanz.

In anderen Foren ließt man manchmal, dass man ja das normale Gasnetz für H2 nutzen könnte. Da muss ich immer schmunzeln.
Denn H2 in einem Tank zu speichern geht nur mit Temperaturen von -252°C als Flüssigkeit oder bei Drücken von 800bar.
Beides ist technisch enorm aufwendig und kosten- sowie energieintensiv.

Technologien wie Ab- oder Adsorption sind bei weitem noch nicht praxistauglich.

An alle die die meinen H2 wäre die Lösung für die Mobilität, schon das Bauen von Ladesäulen für EVs klappt ja nicht so wie es sollte, wie soll das dann mit H2 Erzeugung, Lagerung, Transport und Betankung ablaufen und wer soll das Bezahlen?

Aus den Tests von Mercedes mit ihren F-Cell Fahrzeugen ging hervor, dass 100 km etwa 1kg H2 benötigen die derzeit etwa 8-10 € kosten. Benzin ist genauso teuer (noch?).
Von daher billig wird es mit H2 in keinen Belangen.


Die Diskussion ist in einem Wasserstoff-Thread besser aufgehoben :!:
Problemstellung gut dargestellt --> Stand Heute gibt es für alles geschilderte einen Lösung!
Kosten sind relativ --> es ist immer effizienter bei Spitzenlast Solar-u.Windkraftanlagen nicht abzuschalten oder Strafgebühren durch den Export ins Ausland zu zahlen. --> Speicherung ist immer sinnvoll
In Foren wird die Technologie immer verwechselt: Wasserstoffverbrennungsmotor vs Brennstoffzelle
bedenke den Last und Fernverkehr (den PKW ähnlich der Gastankstelle in 2min für 500km tanken) --> kein Problem
Plug-In, elek.Pufferspeicher bis 100km Reichweite, für das Laden zu Hause --> kein Problem
Die Infrastruktur... wird es geben (Industrie und Haushalte müssen doch... ohne Kohle,Öl) --> kein Problem
Mikrospeicher für PV zu Hause --> kein Problem
usw.
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Re: Wie hoch ist der Wirkungsgrad eines Elektroautos?

Beitragvon MarkusD » So 27. Okt 2013, 20:15

mawat hat geschrieben:
- dein Streitthema mit dem "apfelmännchen" --> Epot=mFahrz*g*delta h --> er hatte sicher Recht
Nö. Laß deine Phantasie spielen. Wie ich schrieb (und was auch apfelmännchen geflissentlich immer und dauernd überlesen hat): Es ist eine Frage der Ausgangssituation.
Aus dem gleichen Grund kann ein E-Motor über einen definierten Zeitraum auch eine Effizienz von mehr als 100% aufweisen.
Das ist etwas, was kein Verbrenner dieser Welt kann. Ein wasserstoffbetriebenes Fahrzeug auch nicht, weil es auch nur ein Verbrenner ist (ob über Brennstoffzelle oder direkt ist egal, beides ist eine Oxidation).
Desweiteren braucht man bei H2-betriebenen Fahrzeugen auch wieder einen Strom-Zwischenspeicher. Und dann ist das Ding letztendlich nichts anderes vom Prinzip her wie ein Ampera oder i3 (der mit RE).

Wasserstoffbetriebene PKWs werden sich aus den von agentsmith1612 aufgeführten Gründen nicht in absehbarer Zeit durchsetzen. Stationäre Kraftwerke, ja, ok, ist auch insgesamt unproblematischer, denke ich.
Aus der Wasserstoff-Diskussion klinke ich mich aus, das führt aktuell im PKW-Antriebsbereich zu nichts. Auch aus dem zusätzlichen Grund, daß ich mich nicht von einer Abhängigkeit in die nächste begeben will. Es reichen schon die Versuche der Regierung, daß sich E-Autos an Steckdosen identifzieren müssen, um Strom zu bekommen. Denk mal drüber nach, warum.

Gruß
Markus
MarkusD
 

Re: Wie hoch ist der Wirkungsgrad eines Elektroautos?

Beitragvon mawat » So 27. Okt 2013, 20:50

MarkusD hat geschrieben:
mawat hat geschrieben:
- dein Streitthema mit dem "apfelmännchen" --> Epot=mFahrz*g*delta h --> er hatte sicher Recht
Nö. Laß deine Phantasie spielen. Wie ich schrieb (und was auch apfelmännchen geflissentlich immer und dauernd überlesen hat): Es ist eine Frage der Ausgangssituation.
Aus dem gleichen Grund kann ein E-Motor über einen definierten Zeitraum auch eine Effizienz von mehr als 100% aufweisen.
Das ist etwas, was kein Verbrenner dieser Welt kann. Ein wasserstoffbetriebenes Fahrzeug auch nicht, weil es auch nur ein Verbrenner ist (ob über Brennstoffzelle oder direkt ist egal, beides ist eine Oxidation).
Desweiteren braucht man bei H2-betriebenen Fahrzeugen auch wieder einen Strom-Zwischenspeicher. Und dann ist das Ding letztendlich nichts anderes vom Prinzip her wie ein Ampera oder i3 (der mit RE).

Wasserstoffbetriebene PKWs werden sich aus den von agentsmith1612 aufgeführten Gründen nicht in absehbarer Zeit durchsetzen. Stationäre Kraftwerke, ja, ok, ist auch insgesamt unproblematischer, denke ich.
Aus der Wasserstoff-Diskussion klinke ich mich aus, das führt aktuell im PKW-Antriebsbereich zu nichts. Auch aus dem zusätzlichen Grund, daß ich mich nicht von einer Abhängigkeit in die nächste begeben will. Es reichen schon die Versuche der Regierung, daß sich E-Autos an Steckdosen identifzieren müssen, um Strom zu bekommen. Denk mal drüber nach, warum.

Gruß
Markus


Sorry Markus, aber diese Art der Diskussion ist mir zu zeitaufwändig.
(Vermischung von Thematiken, fehlende Objektivität, Wissensdefizit KFZ-Technik, keine soziale Kompetenz)
Hier ein paar Stichpunkte um deine Phantasie anzuregen:
KFZ-Technik, Schubabschaltung, Schleppbetrieb, unbefeuert, Elektrifizierungsgrade, Systemverbund, BMS, Micro-Hybrid, Mild-Hybrid, Physik, Energieformen, Epot, Ekin, elek.Widerstand, Wandlungsverluste, Aggregatzustandswechsel, Isolation, Dichte, Druck, Trägerstoff, andere Automobilhersteller (nicht Opel), Reichweite, Gastankstelle, NKW, LKW, Öl, H2O, Steuerquote
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Re: AW: Wie hoch ist der Wirkungsgrad eines Elektroautos?

Beitragvon Karlsson » Mo 28. Okt 2013, 00:22

Geht doch mal ein Bier zusammen trinken, der Rest findet sich.

Sorry, ihr habt mich abgehängt, mir ist das zu viel Text.
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Re: Wie hoch ist der Wirkungsgrad eines Elektroautos?

Beitragvon Nichtraucher » Mo 28. Okt 2013, 00:26

Mich würde bei dem Thema eigentlich nur interessieren, wo wir heute denn so stehen?
An welcher Stelle sind noch nennenswerte Optimierungen zu erwarten?
Oder ist schon alles (fast) ausgereizt und es geht nur noch um leistungsfähigere Akkus?
Gewichtsreduzierung des Fahrzeugs an sich, ist sicher auch noch eine Option, aber darum geht es mir nicht so.
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Re: AW: Wie hoch ist der Wirkungsgrad eines Elektroautos?

Beitragvon Karlsson » Mo 28. Okt 2013, 00:36

Beim Wirkungsgrad sind die Akkus doch schon super.
Der Energiebedarf geht dann irgendwann nicht mehr wirklich durch einen besseren Wirkungsgrad runter sondern durch Bedarfsvermeidung.
Sprich Gewicht, Anströmfläche, CW Wert, Rollwiderstandsbeiwert und auch Geschwindigkeit.
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Re: Wie hoch ist der Wirkungsgrad eines Elektroautos?

Beitragvon agentsmith1612 » Mo 28. Okt 2013, 07:05

Ich denke den Wirkungsgrad im Auto kann im reinen Antrieb kaum mehr optimiert werden.

Jedoch denke ich, dass bei den Nebenaggrataten sich noch was tun kann, sprich Heizung und Klima, auch für den Akku (BMS). Dazu gehört auch die Isolation des Fahrzeugs selbst um beispielsweise im Winter die Wärmeabstrahlung zu vermindern.
Je mehr Strom für Klima/Heizung verwendet wird je ineffizienter wird das Fahrzeug als Ganzes.
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Re: Wie hoch ist der Wirkungsgrad eines Elektroautos?

Beitragvon eDEVIL » Mo 28. Okt 2013, 08:22

Ja, bei der Iso sehe ich auch noch allerhand potential.Iso wieg ja nicht viel und der Komport steigt auch noch, da man die Geräusche der anderen lauten Verkehrsteilnehmer (=Verbrenner) dämpft :mrgreen:
303,8km Q210 ZOE ohne Nachladen oder schieben 8-)
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt es nicht, das ich auch hier im Forum bin, sondern nur das einer meiner PCs oder mobilgeräte online ist.
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Re: Wie hoch ist der Wirkungsgrad eines Elektroautos?

Beitragvon MarkusD » Mo 28. Okt 2013, 09:21

mawat hat geschrieben:
Hier ein paar Stichpunkte um deine Phantasie anzuregen:
KFZ-Technik, Schubabschaltung, Schleppbetrieb, unbefeuert, Elektrifizierungsgrade, Systemverbund, BMS, Micro-Hybrid, Mild-Hybrid, Physik, Energieformen, Epot, Ekin, elek.Widerstand, Wandlungsverluste, Aggregatzustandswechsel, Isolation, Dichte, Druck, Trägerstoff, andere Automobilhersteller (nicht Opel), Reichweite, Gastankstelle, NKW, LKW, Öl, H2O, Steuerquote

Du denkst viel zu kompliziert und wirfst mit jeder Menge Abkürzungen herum, mit denen ich nicht unbedingt auf Anhieb etwas anfangen kann (BMS, NKW? Ich kenne natürlich Institutionen/Gegenstände, die so abgekürzt werden, ob du das allerdings auch meinst, weiß ich nicht).
Genauso merkwürdig, wie einem E-Fahrer den Wasserstoffantreib schmackhaft machen zu wollen.

Ich brauche meine Phantasie nicht anzuregen, ich habe bereits ein Elektro-Fahrzeug, Wie schaut's da bei dir aus? Fährst du immer noch rein archaisch?

mawat hat geschrieben:
(Vermischung von Thematiken, fehlende Objektivität, Wissensdefizit KFZ-Technik, keine soziale Kompetenz)
Das fasse ich als Beleidigung auf. *plonk*
MarkusD
 

Re: AW: Wie hoch ist der Wirkungsgrad eines Elektroautos?

Beitragvon MarkusD » Mo 28. Okt 2013, 09:22

Karlsson hat geschrieben:
Geht doch mal ein Bier zusammen trinken, der Rest findet sich.

Sorry, ich trinke nichts, was Alkohol oder Kohlensäure enthält.
;)
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