Und weiter geht's mit den unqualifizierten Aussagen...

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Und weiter geht's mit den unqualifizierten Aussagen...

Beitragvon harlem24 » Mo 17. Okt 2016, 21:44

Diesmal äußert sich Christian Lindner, seines Zeichens Vorsitzender der FDP...

http://hd.welt.de/politik-edition/artic ... -Auto.html

Warum kann sich der Gute, bevor er so einen Artikel/Kommentar raushaut, nicht einfach mal ordentlich informieren?
Wie soll man erwarten, dass er so er den gewählt werden sollte, qualifizierte Entscheidungen triff, wenn er jetzt schon einfach unreflektiert raushaut.

Ich sage nur seltene Erden in LiOn-Akkus...*kopfschüttel
Gruß

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Beitragvon Vanellus » Mo 17. Okt 2016, 21:59

Herrn Lindner interessiert nicht das Pariser Klimaabkommen, die Reduzierung unserer CO2-Emissionen, die schlechte Luft in den Städten und der Lärm ("berauschende Motorengeräusche"), tausende Tote jährlich durch Stickoxide aus Dieselmotoren und durch Feinstaub aus Benzin-Direkteinspritzer. Herr Lindner will auch nicht Mehrheiten überzeugen.
Herr Lindner will die 5%-Hürde überspringen. Und da reicht es, wenn er Themen anspricht, die 7% der Deutschen für richtig halten.
Zuletzt geändert von Vanellus am Mo 17. Okt 2016, 22:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Und weiter geht's mit den unqualifizierten Aussagen...

Beitragvon harlem24 » Mo 17. Okt 2016, 22:03

Deswegen auch populistischer Müll...;)
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Re: Und weiter geht's mit den unqualifizierten Aussagen...

Beitragvon bm3 » Mo 17. Okt 2016, 22:40

Also über die Parteifunktionäre der FDP sollte man sich da zu allerletzt aufregen, das ist absolut normal ob nun Lindner..., die haben auch nach meinen Erfahrungen bisher durchweg (auch die Mitglieder) Desinteresse am Klimaschutz und eine ganz andere Wahrnehmung und "Wahrheit" zum Klimaschutz etc. . Und die haben mit den eben aufgezählten Dingen von Vanellus auch durchweg nichts am Hut. Das ist Parteilinie bei denen. Bei uns hier, wenn jemand motzt gegen EE ... ist es garantiert jemand von der FDP und noch äußerst schlecht in der Sache im Bilde dazu . :lol:
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Re: Und weiter geht's mit den unqualifizierten Aussagen...

Beitragvon TeeKay » Di 18. Okt 2016, 08:33

Ein echter Liberaler würde für die Internalisierung aller externen Kosten eintreten, um erstens Chancengleichheit zwischen allen Antriebsformen herzustellen und zweitens die Eigentums- und Freiheitsrechte aller Menschen zu schützen. In die greift schließlich die weitgehend unkontrollierte und unsanktionierte Emission von Schadstoffen ein.
Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
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Re: Und weiter geht's mit den unqualifizierten Aussagen...

Beitragvon AbRiNgOi » Di 18. Okt 2016, 09:15

Wenn man die deutschen "Freiheitlichen" mit unseren österreichischen "Freiheitlichen" vergleichen kann, geht es in deren Politik nur ums Angst machen ohne Lösung. Das Ziel ist es, vor den Entscheidungen der Regierung Angst zu machen, sodass die Wählerstimmen auf ihre Seite wechseln, ohne aber eine Lösung für Problem anbieten zu können. Daher sind diese prinzipiell mal gegen alles was die Regierung sagt. Da würde ich mir wenig Sorgen machen. Argumente werden solange verbogen bis der Angstpegel ein Maximum erreicht hat.
Für mich das größte Problem dieser "Freiheitlichen": Die Freiheit des Einzelnen hört dort auf, wo die Freiheit des anderen anfängt. Das wird immer ignoriert, es geht bei den "Freiheitlichen" immer nur um die Freiheit des eigenen Wählers, und diese so groß wie möglich zu machen auch wenn dadurch die Freiheit von nicht Wählern grob verletzt werden. Daher für mich eine reine "Egoisten Partei", tut mir echt Leid, wenn ich mit meiner Meinung sowohl deutschen als auch österreichischen Wähler dieser Partei auf die Füße getreten bin, wieder paar Freunde weniger....
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Re: Und weiter geht's mit den unqualifizierten Aussagen...

Beitragvon harlem24 » Di 18. Okt 2016, 09:23

@AbRiNgOi

Wobei man dazu noch sagen muss, dass man die österreichische FPÖ mal so gar nicht mit der deutschen FDP vergleichen kann.
Was bei Euch sich Freiheitliche nennt, heißt bei uns eher AfD und dass sind beides rechte Spinner.
Da ist die deutsche FDP weit von entfernt, gottseidank.
Gruß

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Re: Und weiter geht's mit den unqualifizierten Aussagen...

Beitragvon bm3 » Di 18. Okt 2016, 13:31

Soweit ist die FDP hier mit ihrem Parteiprogramm nun auch wieder nicht von der AFD entfernt.
Bei ihr liegt der Schwerpunkt nur anders, erstes Ziel ist da die Freiheit von Wirtschaft, Unternehmern, vermögenden Personen und Banken, also des Kapitals .
Ihre Wähler sind meist vermögende Leute und Manager, viele gut verdienende Unternehmer und Freiberufler... .
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Re: Und weiter geht's mit den unqualifizierten Aussagen...

Beitragvon bastel42 » Di 18. Okt 2016, 13:43

wozu braucht man eigentlich dauernd neue Gebote, Verbote und Vorschriften?

Da geht es doch nur darum, Streit und Mißgunst zu säen. Und solchen Populisten eine Basis zu bilden.

Sollen sie doch 2030 noch Verbrenner-Fahrzeuge zulassen.

Einfach die BESTEHENDEN Vorschriften ANWENDEN, allein das würden schon ausreichen:

Abgasprüfung im Real-Betrieb, nicht auf dem Prüfstand. Wenn Grenzwerte nicht eingehalten -> Ausserbetriebnahme bis zur Nachbesserung.

Lärmprüfung -> Einhaltung der TA Lärm:
Werte TAG/NACHT:
Kern-, Dorf- und Mischgebiete 60 dB(A) 45 dB(A)
6.1 d Allgemeine Wohngebiete 55 dB(A) 40 dB(A)
6.1 e Reine Wohngebiete 50 dB(A) 35 dB(A)
6.1 f Kurgebiete, Krankenhäuser und Pflegeanstalten 45 dB(A) 35 dB(A)

Ergebnis: Verbrennerfahrzeuge nachts im Wohngebiet verboten!



Aber nein, z.B. BW macht wieder auf freiwillig: Bitte liebe Autofahrer lasst Eure SUV zuhause, in Stuttgart stinkt es.
Interessiert keine Sau.
Wie wärs mit Anwendung aktueller Vorschriften: Feinstaubwerte überschritten -> Fahrverbot für Verbrenner.
Punkt, Fertig.

Damit würde sich das Thema Ruck-Zuck von selbst erledigen.

Aber dann müssten sich die Politiker ein anderes Thema suchen um Unfrieden zu erzeugen.
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Re: Und weiter geht's mit den unqualifizierten Aussagen...

Beitragvon novalek » Di 18. Okt 2016, 14:15

bastel42 hat geschrieben:
Abgasprüfung im Real-Betrieb, nicht auf dem Prüfstand. Wenn Grenzwerte nicht eingehalten -> Ausserbetriebnahme bis zur Nachbesserung.

Kontrollieren sollte man wollen, das hat die Kfz-Industrie auf unterschiedlichen Ebenen verhindert.
Allein der TüV macht KEINE Abgasprüfung, wenn eine OBD-Elektronik vorhanden ist.
Allein der Kfz-Hersteller kennt die Parameter-Änderungen von Steuerungen nach Inbetriebnahme. Wer sagt denn, ob die Lamdba- bzw. Harnstoff-Steuerung in den engen Grenzen funktioniert - der TüV guckt nur, ob ein Fehler angezeigt wird ... wo doch das Fahrzeug des Herstellers zu kontrollieren ist.
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