Teure Windstille für Segelfreunde

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Teure Windstille für Segelfreunde

Beitragvon novalek » Mo 12. Sep 2016, 07:13

In manchen Bundesländern werden Abstandsmessungen durchgeführt und heftig geahndet.
2 Punkte und nicht mal gratis.
Die Herren Bürokraten rechnen in 4/10 oder 5/10 vom halben Tachostand - kritisch wird's oberhalb vom 100km/h, Fahrverbot könnte es werden. Abhilfe, ein Abstandmessgerät vom Baumarkt.
2 Sekundenregel, aber bei 50km/h mindestens 15 Meter und bei 30 km/h gar 9 Meter.
Ansonsten immer 1/2-Tachoregel. Damit wäre das Segelthema auf 2-3 ErwischtwerdenFälle beschränkt.
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Beitragvon Guin » Mo 12. Sep 2016, 08:13

Abstandsunterschreitungen werden leider noch viel zu selten geahndet.
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Re: Teure Windstille für Segelfreunde

Beitragvon AbRiNgOi » Mo 12. Sep 2016, 08:40

Ich war noch nie ein Freund des "extreme coasting", Sicherheit geht vor. Der 2 Sekundenabstand für mich Pflicht. Und trotzdem kann man mit den 94km/h laut Tacho (~90km/h) genauso billig 2 Sekunden hinter dem LKW fahren wie mit 84 km/h ohne LKW. Und vor allem gibt es kaum Überholmanöver, weil man mit den LKWs schwimmt. Besser ist halt ein Bus mit realen 100km/h, auch hier ist der 2 Sekundenabstand Pflicht
So richtig wichtig wird es bei Gegenwind. Weil zwar die groundspeed "nur" zwischen 90 und 100, aber die Windgeschwindigkeit dann schon mal 130-150km/h sein (100+Wind) und da ist der 2 Sekundenabstand mehr als genug, der ja nur mit 100 gerechnet wird. :)
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Re: Teure Windstille für Segelfreunde

Beitragvon novalek » Mo 12. Sep 2016, 10:43

AbRiNgOi hat geschrieben:
extreme coasting
Ich muß feststellen, dasß die Lkw-Fahrer sichtbar nervös hin und her pendeln, wenn sich ein kleiner Wicht dranklemmt - bis die dann über CB-Funk Entwarnung bekamen - geht natürlich nicht bei Osteuropa-Fahrern, die reduzieren auf 80 km/h, zumal das "E" am Kennzeichen als "Emergency" oder "Einsatztruppe" übersetzt wird.
Der Bremsweg eines 40-Tonners (wenn beladen) ist nicht ohne, also hätte man ganz viel Reaktionssekunden - außer ein 40-Tonner sitzt einem noch im Nacken und Fahrerchen kocht Kaffee.
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Re: Teure Windstille für Segelfreunde

Beitragvon Jarod » Mo 12. Sep 2016, 11:09

Laut http://www.oeamtc.at/portal/auto-motorr ... 00+1634729 ist der Bremsweg nicht so wahnsinnig viel länger, laut https://www.youtube.com/watch?v=UL7A6Fb8AGw sogar geringfügig kürzer.

Wird wohl auch drauf ankommen wie neu der LWK ist, wie stark der Fahrer auf die Bremse tritt, Fahrbahnbeschaffenheit usw usw.

Ich würde es da nicht drauf ankommen lassen, weniger wegen den Punken/Busgeld und vielmehr dass ich mein Leben mag.
Schlussendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, wieviel er für ein paar kwh (und Cent) riskieren mag; und ob man dort dritte (den LWK Fahrer vor euch) mit reinziehen will.
Wenns knallt muss er nämlich auch damit klarkommen das jemand von seinem LKW gekratzt wird, egal ob unschuldig oder nicht ist das wohl keine schöne Erfahrung.
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Re: Teure Windstille für Segelfreunde

Beitragvon Tho » Mo 12. Sep 2016, 11:14

Das Problem ist aber oft eher der Abstand zum LKW hinter einem, als der zum Vordermann...
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Re: Teure Windstille für Segelfreunde

Beitragvon Jarod » Mo 12. Sep 2016, 12:39

Keine Frage, auch wenn mir das selten passiert, empfinde ich dies dennoch extrem unangenehm. Aber darum ging es hier nicht.
Wenn dir jemand dich auffährt bekommt dieser die Punkte und das Bußgeld um welches es sich hier dreht.

Wenn du selber dicht auffährtst oder nicht hast du das in der Hand.

Ich finde dicht auffahren generell daneben, egal es ich oder jemand hinter mir. Zeit spart man nicht und Geld auch kaum, es ist es einfach nicht wert.
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Re: Teure Windstille für Segelfreunde

Beitragvon Solarmobil Verein » Mo 12. Sep 2016, 13:04

50m Abstand bei 90-100km/h hinter einem LKW ist völlig im Rahmen des Legalen und auch nicht so dicht, daß das unangenehm wäre.
Die meisten LKW-Fahrer werden nur deshalb nervös, weil sie glauben, eine Zivil-Streife ist hinter ihnen.

Man braucht halt einen, der auch mal 200m am Stück die gleiche Geschwindigkeit fahren kann und nicht dauernd langsamer und schneller wird. Oder auch nicht so einen, der am Berg immer halb verhungert.
Das finde ich inzwischen bei vielen Bussen immer blöd. In der Ebene fahren die ihre 100-110km/h, aber sobald eine kleine Steigung kommt, macht sich die mangelnde Motorleistung bemerkbar.

Wie auch immer, 50m Abstand hinter einem Container-LKW bedeuten im Schnitt ca. 10% weniger Verbrauch (abhängig vom sonstigen Gegenwind). Mit 110km/h ist man auch nicht viel schneller am Ziel.
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Re: Teure Windstille für Segelfreunde

Beitragvon Greenhorn » Mo 12. Sep 2016, 13:15

Busse sind aber wesentlich windschnittiger als so ein Container LKW. Da muss man schon gut unter den Mindestabstand damit es Windschatten gibt.
Außer bei Gegenwind, da hilft alles.

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Gruß Bernd

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Re: Teure Windstille für Segelfreunde

Beitragvon novalek » Mo 12. Sep 2016, 14:03

Tho hat geschrieben:
Das Problem ist aber oft eher der Abstand zum LKW hinter einem, als der zum Vordermann...

Oh, wie wahr - fährt man auf der AB nicht 95km/h, ist man für andere LKWs zur Nötigung freigegeben - was hilft dann der Busgeldkatalog ? Das kennt jeder, 1-3 m in der Heckscheibe. (Ich dreh dann immer den Rückspiegel auf Abblendung).
Käme es evtl. mal zur Anzeige, "ich nix fahren - Kollege fahren - weiß nix wo Kollege heute -is weg".
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