Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Karlsson » Mi 3. Aug 2016, 23:25

Toumal hat geschrieben:
Wenn dein Benziner sparsamer als ein Mildhybrides SUV ist, dann bist du damit u.U. tatsaechlich umweltfreundlicher unterwegs ;)

Was ist den das für eine Logik? Einen SUV hab ich nicht zur Verfügung, sondern nen Benziner Kleinwagen und nen Elektro Kleinwagen. Ich kann den Benziner nehmen und bin dann nicht darauf angewiesen, Dir auf meinen Langstrecken die Säulen zu blockieren. Allerdings hab ich auf meinen Langstrecken meist kein anderes E-Auto gesehen, dem ich den Ström hätte wegnehmen können.

Toumal hat geschrieben:
Dieses "Ich hab nen Stecker, ich reiz alles aus was geht" halte ich gerade bei den Mildhybriden fuer Schwachsinn.

Ist ja dasselbe wenn ich den Zoe für 300km nehme wo der Benziner dafür doch viel besser geeignet ist.

Toumal hat geschrieben:
Beim Verbrenner der dort einfach nur parkt anstatt zu laden, der aber weniger Benzin saeuft als manches PHEV SUV?

Also der Outlander PHEV lässt sich wohl mit recht ähnlichen Verbräuchen fahren wie unser Benzin-Corsa. Allerdings steht der Corsa nicht mehr zur Diskkussion, wenn Familienzuwachs kommt. Dann wird mit einem ausgewachsenen Verbrenner verglichen, der einen gleich großen Kofferraum hat wie der Outlander.
Der Outlander könnte aber auf dem Weg zu meinen Eltern ohne Nachladen >50% elektrisch fahren. Und auf dem Weg zu Schwiegereltern vielleicht 33%, wenn wir bei einer kurzen Pause Chademo laden. Eine kurze Pause machen wir auf dem Weg auch mit dem Verbrenner oft (alten Kaffee raus, neuen rein).

Toumal hat geschrieben:
Ich haette lieber einen reinen BEV-Fahrer dafuer, der in der gleichen Zeit wesentlich mehr in seinen Fahrakku reinlaedt und damit auch wesentlich weiter kommt.

Das hat jetzt was mit Ladeleistung zu tun. Da ist ein E-Golf aber auch sehr böse. Gerade wenn er mit 3,7kW an einer 43kW Box hängt...
Und da frage ich mich ehrlich gesagt auch, ob der nicht vielleicht nicht auch eine andere Lademöglichkeit hätte finden können.

Toumal hat geschrieben:
Beim mild-PHEV SUV mit <10km elektrischer Reichweite, der eh schon mehr kostet als so manches Model S, und der damit ein paar cent pro 100km "guenstiger" faehrt, aber dennoch mehr Benzin verbraucht als ein normales Auto?

Was sollte der denn unterwegs nachladen? Nachladen auf einer Phase ist doch eh relativ sinnfrei, wie lang soll die Pause denn sein, damit das was bringt?

Toumal hat geschrieben:
3.6kW einphasig? Ist dir bewusst dass die Effizienz damit in den Keller geht? (nicht nur beim Zoe)

Sorry, ist Schwachsinn. Zumindest wenn Du die Ladeverluste meinst. Die Effizenz bezogen auf den Nutzen geht natürlich schon runter, weil nicht sooo viel weniger Aufwand als 22kW, wo ich in einer Stunde immerhin 150km Reichweite nachgeladen bekomme.
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Karlsson » Mi 3. Aug 2016, 23:33

Toumal hat geschrieben:
angesichts des Preisunterschieds Zoe vs. Outlander ist der Ratschlag, man solle sich doch einfach auch einen Hybriden kaufen, eine schlechter Witz.

Mir ist er auch (noch) zu teuer. Aber objektiv muss man auch sehen, dass es kein billigeres Fahrzeug gibt, dass eine brauchbar großen Kofferraum hat, Anhänger ziehen und elektrisch fahren kann und dazu noch Langstreckentauglich ist.
Einen elektrischen Ersatz für den klassischen Familien Focus Kombi 1.6TDCI für 25k€ Listenpreis gibt es halt noch nicht.
Wenn die ersten Jahreswagen unter 25k liegen, denke ich evtl drüber nach.
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon p.hase » Do 4. Aug 2016, 00:18

komm mal zu uns nach metzingen outletcity.com, da geht dir die galle über. gesehen habe ich folgendes:

a) outlander aus amsterdam
b) i8 aus offenbach
c) c-klasse aus genf
d) i3 rex aus münchen
e) volvo aus holland

allesamt blockieren wichtige ladeplätze und wollen doch nur eines: wenig laufen, bischen show, parkplatz in bestlage.

mit dem i8-mann, der angab zwei davon zu fahren, gabs richtig ärger, der wollte erst nicht laden. schon standen chinesen und araber drumrum zum i8-fotografieren. dann hat er doch die ladekarte von seiner frau geholt und den ziegel über den lack gezogen! der stutzen ist nämlich fahrbahnseitig vorne links. hässliche kratzer...

doch allesamt haben ein positives: sie fahren im stadtzentrum auf strom. für die mutties mit den kinderwägen, oder eben shopping-touristen, für die stadtmenschen, mehr als recht. lärm und feinstaub machen krebs. punkt. daß es zu konfrontationen kommt, verständlich. in unterversorgten gebieten wie südlich von stuttgart ist ein PHEV erste wahl.
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Karlsson » Do 4. Aug 2016, 00:35

Klassischer Destinationcharger, klar laden da alle. Aber die stehen nicht an der Tanke beim Autohof bei Herford an der Säule. Oder höchstens solange sie bei Burger King zum pieseln sind.

Nach Metzingen fahre ich gern, schaffe es aber nur alle paar Jahre. Zuletzt 2013. Hochzeitsanzug kaufen hat ca 10 Minuten gedauert :lol:
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon p.hase » Do 4. Aug 2016, 00:49

Karlsson hat geschrieben:
Klassischer Destinationcharger, klar laden da alle. Aber die stehen nicht an der Tanke beim Autohof bei Herford an der Säule. Oder höchstens solange sie bei Burger King zum pieseln sind.

Nach Metzingen fahre ich gern, schaffe es aber nur alle paar Jahre. Zuletzt 2013. Hochzeitsanzug kaufen hat ca 10 Minuten gedauert :lol:

komm mal auf ein :prost: vorbei!
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon holobro » Di 16. Aug 2016, 00:37

Ich denke in einigen Fällen ist der Plug-In Hybrid sogar umweltfreundlicher als ein BEV.
Wir wohnen z.B. in einer Stadt mit ca 130.000 Einwohnern und fahren fast nie mehr als 30 km am Tag.
Wenn wir uns dann einen 60kWh Akku kaufen, würden wir bei der Akku Produktion viel mehr Co2 Ausstoß als nötig verursachen. Da ist es ökologischer und ökonomischer nur 10kWh + Rex zu fahren. Deswegen finde ich die Kritik von vielen an den PHEVs auch etwas unangebracht.
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon p.hase » Di 16. Aug 2016, 09:02

PHEV ist charaktersache.
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon mstaudi » Di 16. Aug 2016, 10:24

Dein Kommentar kann man jetzt so, oder so, oder so verstehen... ;-)
Gruß, mdtaudi
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon p.hase » Di 16. Aug 2016, 11:18

mstaudi hat geschrieben:
Dein Kommentar kann man jetzt so, oder so, oder so verstehen... ;-)
Gruß, mdtaudi

exakt ;)

ich finde man braucht beides. einen i-miev und einen outlander. der eine sorgt für mitleid, der andere für erhöhten blutdruck. alle anderen phevs sind für bügermeister ohne ladekarten geeignet.
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Jogi » Di 16. Aug 2016, 11:56

Hybrid fahren ist irgendwie wie Schorle trinken...

...man bekommt zwar seinen Durst gelöscht, aber so richtig besoffen wird man nicht...
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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