Pendeln mit dem Elektroauto

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Re: AW: Pendeln mit dem Elektroauto

Beitragvon Helfried » Mi 17. Aug 2016, 15:23

KyRo hat geschrieben:
Sinkt die Kapazität ab 70% rapide ab?

Nicht die Kapa, sondern der Innenwiderstand bringt den Exitus.
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Beitragvon Jochen2003 » Mi 17. Aug 2016, 15:24

meikel66 hat geschrieben:
Beispiel: Kostet der Akku beim Händler 10.000 Euro und hält 150.000 km, so sind schon mal 6,66 Euro pro 100 km fällig.
Liegt der Verbrauch bei 15 kWh kostet das Aufladen rund 17 kWh (Stromzähler). Das wären weitere 4,60 Euro. Damit kommst Du auf rund 11.20 Euro pro 100 km.


Diese Rechnung ist mal überholt, der Akku eines 24 kwh Leafs kostet ziemlich genau 4.000,-€ Preis weiter fallend

meikel66 hat geschrieben:
Bei der Zuverlässigkeit gibt es keine verlässlichen Daten. In der Pannenstatistik tauchen E-Fahrzeuge erst gar nicht auf. Offizielle Daten gibt es nicht. Der Abschleppdienst, der mein E-Fahrzeug aufgeladen hat, meinte zumindest, ich sei heute der dritte Stromer.


Da muss aber schon ein Nest sein für den Appschleppdienst, bei im Moment 26.000 zugelassenen E-Fahrzeugen brauch ich mehr als eine Woche um 3 Fahrzeuge zu sehen und diese Ausfallhäufigkeit spiegelt sich hier im Forum in keinster Weise wieder.


Welches Fahrzeug hast du nochmal gefahren bei dem Ausfall?
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Re: Pendeln mit dem Elektroauto

Beitragvon Erich2405 » Mi 17. Aug 2016, 16:09

Was die Kosten betrifft, muss man selbst schauen mit was man vergleicht. Bei mir ist der Vergleich mit meinem Vorgänger – ein Verbrenner – MB A250CDi

Anschaffungskosten 2009 42.000€
Anschaffungskosten Leaf: 38.000€ - 5.000€ Bonus = 33.000€

Wertverlust: A-Klasse nach 3 Jahren Restwert 16.800€ bei 100.000 KM
Verlust 25.200€ Entspricht pro Jahr: 8.400€
Verkauf nach 6 Jahren und 280.000Km 4992€ - Verlust in 6 Jahren 37.008€ - Pro Jahr: 6168€

Versicherung: A-Klasse 308€ pro Jahr Teilkasko
Leaf 312€ Vollkasko

Steuer: A-Klasse 372€ pro Jahr
Leaf 0€

Werkstattkosten: A-Klasse 6 Jahre und 218.000Km 11.200€ - 1.900€ pro Jahr
(inkl. Service, Ersatzteile, TÜV etc.)

Leaf: ?? (noch keine Erfahrung)

Verbrauchkosten: ca. 4000KM pro Monat
A-Klasse: ca. 370€
Leaf: ca.105€

Es spricht immer nur jemand von E-Auto ist zu teuer – aber kann es nicht mit echten Zahlen belegen. Leider bin ich ein Excel Freak und erfasse seit Jahren meine Ausgaben für die Autos (Ist ein Hobby von mir) 8-)

Ich hoffe doch, dass mir jemand diese Zahlen widerlegen kann und ich somit seit Jahren falsche Zahlen erfasse…… :mrgreen:

Was mich auch total stört oder besser wundert, bei der Berechnung des oh so schmutzigen E-Autos wird die Produktion, sowie die Stromerzeugung berücksichtigt…..

Hat da jemand mal konkrete Zahlen, wie das mit dem Sprit aussieht? Förderung, Raffination, Transport etc.?
Das gleiche bei der Verbrenner Produktion – Gibt es da nicht auch Zahlen???
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Re: Pendeln mit dem Elektroauto

Beitragvon Jochen2003 » Mi 17. Aug 2016, 16:30

@ Erich
das deckt sich ziemlich mit meiner Vergleichsrechnung
Touran
Leaf
Peugeot 2008 (der auch zur Debatte stand)
Nur habe ich auf 25.000 km p.A. gerechnet und ohne Reparaturen, sondern nur Wartung, da Reparaturen eine nicht erfaßbare Größe sind beim Leaf und auch Peugeot, was der Touran gefressen hat Instandsetzung das weiß ich.
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Re: Pendeln mit dem Elektroauto

Beitragvon drilling » Mi 17. Aug 2016, 17:44

Jochen2003 hat geschrieben:
Peugeot 2008 (der auch zur Debatte stand


Ich hatte einen nagelneuen Peugeot 2008 Diesel als Leihwagen als unser Drilling in der Werkstatt war, vom Fahrverhalten war das mit Abstand das schlechteste Auto das ich in den letzten 20 Jahren gefahren bin. Traktor-Motor, sehr schlecht dosierbare Gas und Bremspedale, wage Lenkung als ob man ein Boot steuern würde, nur die Gangschaltung war ganz gut, schön präzise für einen nicht sportlichen Kompaktwagen.
Ich würde den nicht einmal Gratis nehmen (angenommen ich dürfte ihn nicht gleich wieder weiterverkaufen), der Peugeot iOn fährt sich um Welten besser, nicht nur wegen des Elektromotors, auch bezüglich Lenkung und Pedalverhalten.
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Re: Pendeln mit dem Elektroauto

Beitragvon meikel66 » Mi 17. Aug 2016, 19:49

@ KyRo,

ich denke, die sieben Jahre Garantie bei Kia sind ein wesentlicher Vorteil bei einer neuen Technologie, vor allem aufgrund der hohen Ersatzteilpreise.

Die Aktualisierung der Akkus (wie zurzeit bei BMW) ist nur bedingt möglich. Jeder Akkutyp benötigt einen ganz bestimmten Ladezyklus. Solange BMW den gleichen Akkutyp verwendet (ich glaube es sind LiNiMnCo), ist ein Update möglich. Aber gerade bei den Akkus stehen enorme Innovationen ins Haus. Die Feststoffzellen (wie zurzeit von Bosch entwickelt) werden wohl in 5 Jahren serienreif sein und möglicherweise zum Standard in der Fahrzeugtechnologie werden. Will man auf die Akkutechnik updaten, dann ist der Aufwand unverhältnismäßig groß. Das würde sich vermutlich nicht lohnen.

Die Akkus von Nissan und Mercedes waren letztes Jahr die mit Abstand günstigsten. Da die kWh zurzeit unter 200 Dollar kostet, kann man die Preisaufschläge der Hersteller recht einfach ausrechnen. Nissan und Mercedes hatten letztes Jahr die geringsten Aufschläge. Frag doch einfach mal beim Händler Deines Vertrauens nach. Für mich wäre die Preispolitik beim Akku ein mitentscheidendes Kaufargument.

Gruß
Meikel
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Re: Pendeln mit dem Elektroauto

Beitragvon Helfried » Mi 17. Aug 2016, 19:56

meikel66 hat geschrieben:
Die Aktualisierung der Akkus (wie zurzeit bei BMW) ist nur bedingt möglich. Jeder Akkutyp benötigt einen ganz bestimmten Ladezyklus.


Die haben doch alle einen relativen simplen CC/CV-Algorithmus. Und selbst wenn nicht, ist die Änderung in der Software machbar. Zumindest bei den Ladegeräten für andere Zwecke als Autos.
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Re: Pendeln mit dem Elektroauto

Beitragvon Alex1 » Mi 17. Aug 2016, 20:51

meikel66 hat geschrieben:
Hi Alex,

ich bin mir nicht sicher, ob wir daraus eine ethische Diskussion machen können.
Warum machst Du es dann :?:
Wie sähe es denn aus, wenn ich einen günstigen Verbrenner (am besten Erdgas) wähle und das eingesparte Geld gegenüber einem E-Auto für dei dritte Welt spenden würde. Was wäre jetzt die ethisch bessere Handlung?
Wenn Du es wirklich tun würdest, könnte man drüber reden, allein ich glaube es Dir nicht. Widerlege mich gerne :D
Wir könnten ja auch wieder auf Pferdekutschen umsteigen, dann gäbe es statt giftiger Abgase nur Pferdemist auf unseren Straßen.
Du machst wohl mit beim Wettbewerb um das skurrilste Argument :?:
Lassen wir das, ich denke ethisch sollten wir nicht über E-Mobilität diskutieren ...
Du kannst es ja lassen. Die ethischen Vorteile des eAutos sind trotzdem klar:
- Fast komplette Einsparung der 3 Tonnen CO2, die jeder Verpester bei uns pro Jahr emittiert,
- Mit 100% echtem Ökostrom fahrbar,
- Unnachahmlich leise (Verkehrslärm tötet jährlich Tausende),
- Keine Feinstaubemissionen (töten auch jährlich Tausende),
- Keine NOx-Emissionen (ähnlicher Blutzoll),
- Ideale Voraussetzungen, das Netz zu glätten (sogar ohne V2G).

Das bei Weitem Wichtigste ist die Einsparung der CO2-Emissionen. Die globale Erwärmung ist schließlich das Wichtigste unserer Probleme auf dieser Welt.

Insofern solltest Du, wenn schon, das durch den Verpester gesparte Geld bei atmosfair.de anlegen für die effizienteste CO2-Kompensation.
Herzliche Grüße
Alex
Meine Zoe Intens: weiß 16/15" 04/14; Sommer 10,8/Winter 13,5 kWh/100 km, Reset 08/16: 129 km :D = SOH 98%
So gelingt die Energiewende. Alternativlos.
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Re: Pendeln mit dem Elektroauto

Beitragvon drilling » Mi 17. Aug 2016, 20:57

Alex1 hat geschrieben:
Das bei Weitem Wichtigste ist die Einsparung der CO2-Emissionen. Die globale Erwärmung ist schließlich das Wichtigste unserer Probleme auf dieser Welt.


Ich hoffe das ist ironisch gemeint? :?
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Re: Pendeln mit dem Elektroauto

Beitragvon Alex1 » Mi 17. Aug 2016, 20:59

Hat da jemand geschrieben, dass eAutos besonders stark an Wert verlieren würden :?:

Dem sei gesagt, dass genau das Gegenteil der Fall ist, im Forum hier gut belegt. Er frage mal Leute, die gerne ein günstiges gebrauchtes eAuto kaufen würden :lol:
Herzliche Grüße
Alex
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