Norwegen doch noch nicht so weit?

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Norwegen doch noch nicht so weit?

Beitragvon harlem24 » Di 16. Aug 2016, 09:17

Und ich dachte, dass Norwegen das E-Auto Paradies ist...

http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 95360.html

Wobei ich mir auch vorstellen könnte, dass eher negativ eingestellte Personen gefragt wurden...
Gruß

CHris

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Re: Norwegen doch noch nicht so weit?

Beitragvon pjw » Di 16. Aug 2016, 09:34

harlem24 hat geschrieben:
Und ich dachte, dass Norwegen das E-Auto Paradies ist...

http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 95360.html

Wobei ich mir auch vorstellen könnte, dass eher negativ eingestellte Personen gefragt wurden...

Die Handvoll Norweger, mir denen ich über Elektroautos gesprochen hatte, waren praktisch alle an den finanziellen Anreizen interessant und der Umweltschutz war ihnen nicht wichtig, was mich schwer enttäuscht hat.
Solange das Elektroauto günstiger ist, wird es gekauft. Ist der Verbrenner günstiger, wird der gekauft.
Das waren alles Teslafahrer und zukünftige Elektroauto Fahrer.
Seit 3/2016 mit dem Tesla Model S 85 (EZ 5/2015) mit 100% erneuerbarer Energie unterwegs.
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Re: Norwegen doch noch nicht so weit?

Beitragvon rolandk » Di 16. Aug 2016, 09:38

Mich wundert es nicht. Wenn man einen Volvohändler fragt, wird man natürlich solche Antworten bekommen. Ich wurde vor kurzem von einem Volkswagen-Verkäufer gefragt, ob ich wirklich die Zukunft im E-auto sehe.
Meine Antwort, das ich mir mit Sicherheit keinen Verbrenner mehr kaufen werde, hat er wahrscheinlich nicht verstanden. Er war auch enttäuscht, das beim e-golf nach zwei Autobahnabfahrten (ca. 15km) schon die Hälfte des Akkus leer war.... naja, "sportlich" fahrender junger Verbrennerverkäufer halt.

Die Frau mit dem Akkuproblem wurde wahrscheinlich auch vorher nicht darüber aufgeklärt, worauf zu achten ist....

Leider weiß man nicht wie weit ihre Einkaufswege sind. Wenn die bei > 50km sind sollte sie schon am Ziel nachladen....

Roland
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Re: Norwegen doch noch nicht so weit?

Beitragvon Helfried » Di 16. Aug 2016, 09:39

pjw hat geschrieben:
der Umweltschutz war ihnen nicht wichtig


Norwegen hat viel Gegend und viel Regen. Ich denke nicht, dass die mit schlechter Luft zu kämpfen haben.
Ergo stehen wie auch bei sehr vielen Zentraleuropäern Geld und Spaß (und Reichweite) im Vordergrund.

Die haben, wie im Artikel angesprochen, wenn schon, dann mit Schiffen Luftprobleme.

Nach meiner Beobachtung sind übrigens 38-jährige Hausfrauen noch nicht die Top-Zielgruppe für Elektro-Autos.
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Re: Norwegen doch noch nicht so weit?

Beitragvon xado1 » Di 16. Aug 2016, 09:43

und was ist da bei uns anders?
alleine durch ihre 98% wasserkraft schutzen die norweger die umwelt mehr als wir,da können dann alle mit 20 liter autos rumfahren,produzieren sie immer noch weniger abgase als unsere kohlekraftwerke.
der umweltaspekt ist doch völlig egal,solange der himmel voll von flugzeugen ist,und jeder mal billig weit weg fliegen muß.
so siehts gerade über europa aus,und uns wollen sie ein 3 liter auto aufs auge drücken.
diese ewige umwelt heuchelei kotzt mich langsam an.
ich werd auch wieder auf verbrenner umsteigen,denn jetzt beginnt die abzocke an den ladesäulen erst richtig.
15 .-euro für 100km und dazu noch 40 minuten warten.da wird mein alter cayenne turbo auch wieder konkurrenzfähig
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Re: Norwegen doch noch nicht so weit?

Beitragvon xado1 » Di 16. Aug 2016, 09:50

https://de.wikipedia.org/wiki/Norwegen

Die wichtigste Energiequelle der Gewerbebetriebe und Privathaushalte in Norwegen stellt die elektrische Energie dar. Diese Energie ist mit umgerechnet 16,1 ct pro kWh (Stand 2015) im Vergleich zu Deutschland mit etwa 29,5 ct pro kWh für den Endverbraucher günstig.[37] Der Grund hierfür liegt in der Art der Energiegewinnung und den bislang noch geringen Exportmengen: Nahezu der gesamte Strombedarf (etwa 98 %) in Norwegen wird durch heimische Wasserkraftwerke gedeckt.[38] Im gesamten Land existieren weder Kern- noch Kohlekraftwerke (ausgenommen das Kohlekraftwerk in Longyearbyen auf Spitzbergen). Das von Norwegen geförderte Erdöl und Erdgas wird nicht für die Stromversorgung im eigenen Land eingesetzt.
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Re: Norwegen doch noch nicht so weit?

Beitragvon Robert28 » Di 16. Aug 2016, 10:45

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Re: Norwegen doch noch nicht so weit?

Beitragvon Alex1 » Di 16. Aug 2016, 11:00

Ist doch egal, ob die aus "falschen" Beweggründen das Richtige tun :mrgreen:

Genau dafür sind ja Steuern, Anreize, Subventionen & Co da, dass sie volkswirtschaftlich Sinnvolles auch privatwirtschaftlich sinnvoll machen. Sie müssen halt "nur" zielgerichtet zweckmäßig sein...

Sieht man doch gerade an den Dieselverpestern: Die würden ganz schnell vom Markt verschwinden, wenn es nicht so viele Subventionen für sie gäbe :roll:
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Norwegen doch noch nicht so weit?

Beitragvon novalek » Di 16. Aug 2016, 13:08

Was ich mir für Norwegen gemerkt habe:
1. seit Jahrzehnten muß man für die Einfahrt nach z.B. OSLO heftig Maut zahlen (E-Fahrzeuge haben Sonderregelungen)
2. ein Wissender in diesem Forum hat mir auf die Sprünge geholfen: E-Mobilität findet bei den Werktätigen einträchtig mit den vielen Schuko-Ladestellen in den (Tief-)Garagen statt - tagsüber langsam laden und heftig arbeiten ... (Vorteil: die Garagen sind im Winter geheizt - ob in N, wie in Schweden, die Straßen auch lauwarm durch Heißwasser-Schlauchmäander aufgeheizt werden, kann ich nicht sagen.)
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Re: Norwegen doch noch nicht so weit?

Beitragvon xado1 » Di 16. Aug 2016, 13:26

die schucko infrastruktur ist schon seit jahrzehnten vorhanden.
früher hatten dort alle,wie viele bei uns auch(mein 300d wollte ohne nicht anspringen) einen"GNOM" eingebaut,und jedes fahrzeug war über nacht und am arbeitsplatz angesteckt.
war einfach genial,bei uns hatte das fast jeder.
http://www.wb-brandstaetter.at/gnom_kue ... aermer.htm
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