Maximale mögliche Ladung

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Re: Maximale mögliche Ladung

Beitragvon Hachtl » Sa 16. Jan 2016, 11:38

Turbothomas hat geschrieben:
tango hat geschrieben:
... Das ist netzverträglicher ...


Ein 4-Platten-Ceran-Kochfeld zieht 11kW der Backofen darunter 8 kW, zusammen also 19 (Alles A+ Geräte). Netzverträglich hat wohl eher mit Phasensymmetrie den mit abgenommener Leistung zu tun. Die Zoe lädt bei 22 und 43 kW immer dreiphasig, somit vollkommen netzverträglich. ;-)

Also mein Backofen hängt an einer Phase - möchte mal den Backofen sehen, der 8kW zieht
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Re: Maximale mögliche Ladung

Beitragvon Syon » Sa 16. Jan 2016, 12:12

Also die Netzvertäglichkeit soll und jetzt mal nicht stören... :D
Ich will ja auch nur wissen welche Autos jetzt und in vielleicht noch zwei Jahren bis zu 43kW aus der Leitung saugen können.
Die Installation ist ja schnell angepasst. 63A Fi und neuer Zähler mit neuer Verdrahtung.
Die Zuleitung wird auch jetzt schon min. 10qmm (bei ca. 17m Länge).
Wie hoch sind denn die Mehrkosten?
Fi ca. + 300 (Ladenpreis)
5m 10qmm Typ 2 Ladekabel ca. +50
Zäblerumbau + 200
Typ 2 Stecker ???
Lastrelais ???
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Re: Maximale mögliche Ladung

Beitragvon Karlsson » Sa 16. Jan 2016, 12:17

Der Herd hat auch 3 Phasen. Meiner zumindest.
3x16 für Herd und Backofen zusammen.

43kW kann nur der alte Zoe. Muss aber ja nicht bedeuten, dass zukünftige Autos das nicht wieder können werden. Wäre eigentlich der universellste Halbschnelllader (schnell heißt ja eher >100kW).
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Re: Maximale mögliche Ladung

Beitragvon eDEVIL » Sa 16. Jan 2016, 12:34

Herd belastet die Phasen aber nicht symmetrisch und taktet.

Byd e6 hat auch etwas von 43kw ac
303,8km Q210 ZOE ohne Nachladen oder schieben 8-)
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Re: Maximale mögliche Ladung

Beitragvon tango » Sa 16. Jan 2016, 12:45

Turbothomas hat geschrieben:
tango hat geschrieben:
... Das ist netzverträglicher ...

... Netzverträglich hat wohl eher mit Phasensymmetrie den mit abgenommener Leistung zu tun. Die Zoe lädt bei 22 und 43 kW immer dreiphasig, somit vollkommen netzverträglich. ;-)

Sorry, aber das stimmt so nicht. Natürlich ist die Frage der Phasenschieflast von spezieller Bedeutung und daher oberhalb von 5 kW zu vermeiden (geregelt in den TAB der Netzbetreiber). Dass sich da einige wenig oder gar nicht drum scheren (Tesla Roadster, Mercedes B-eD, BMW i3, vielleicht einige Backöfen) hat nichts damit zu tun, dass es nicht relevant wäre.

Aber die Maximallast ist auch dreiphasig wichtig. Bis auf weiteres basiert unser Stromnetz auf "Standard-Lastprofilen", unsere Haushalte haben i.d.R. das Profil "H0", gute Erklärung in der Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Standardlastprofil.

Vor allem der Ladebeginn und das abrupte Ladeende eine Elektroautos geben schon ganz gehörige Leistungsspitzen auf das Netz. Mal ein Beispiel von meinem Hausanschluss gestern:
Screenshot 2016-01-16 12.25.05.png
Lastprofil 15.1.2016

Von 2:14 bis etwa 4:00 Uhr hat meine ZOE mit (verminderter) ca. 6 kW Leistung geladen, danach noch bis etwa 7:00 ballanciert. Um 8:40 kam ich von einer ca. 44 km Tour zurück, ich wußte heute brauch ich das Auto noch ganz schön, also Wallbox auf 22 kW eingestellt und bis 9:30 geladen (Spitzenleistung beim Laden war nur bis etwa 9:00 Uhr). Abends bin ich um 18:45 mit fast leerem Auto heimgekommen und musste nochmal fort. Also wieder Ladung mit 22 kW für etwa eine Stunde.

Im Vergleich zu den Ladephasen ist mein Hausverbrauch fast lächerlich. Natürlich verletze ich das Standardlastprofil in eklatanter Art und Weise. Nur durch die Mittlung mit meinen Nachbarn im gleichen Netzsegment fällt das nicht mehr so stark ins Gewicht.

Unser Ortsnetztrafo wird das abkönnen. Aber was ist wenn in meinem Netzabschnitt mal 10 oder 20 Elektroautos abends heimkommen und nur mal schnell einen "Schluck aus der Pulle" wollen? Dann geht das Netz in die Knie, völlig unnötig, weill die allermeisten Autos müssen erst morgens um 6 oder 7 wieder voll sein.

Natürlich kann man sich auf die Position zurückziehen, dass es nicht verboten sei, außerdem technisch möglich, also mache ich es auch ständig und immer. Einfach keine Gedanken machen ist ja ohnehin das einfachste. Dabei entsteht dann so ein Gewohnheitsrecht, das später mal sehr lästig abzuschaffen sein wird.

Ich verstehe mich als Elektrofahrer auch damit, dass ich wissen will was passiert und welche Auswirkungen mein Verhalten hat. Da kann ich doch schon mal mit sinnvollem Verhalten anfangen, auch wenn es technisch noch unvollkommen ist und auch ein klein wenig Beachtung verlangt.
Gruß

tango

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