Manchmal sagt Greenpeace auch was sinnvolles...

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Re: Manchmal sagt Greenpeace auch was sinnvolles...

Beitragvon Jarod » Di 23. Aug 2016, 21:43

mweisEl hat geschrieben:
[
Wegen dieser jahrzehntealten VCD-Träume von "anderer Mobilität" wird z.B. in Nürnberg die Elektromobilität sabotiert. Faktisch bedeutet das ein Fahrverbot für Elektroautos in der Stadt, während Diesel+Benzinkutschen weiterhin problemlos in die Innenstadt fahren können.


Da bin ich schon voll bei dir, momentan sind die Alternativen, wenn man sie denn Überhaupt so nennen mag, einfach unattrativ. Beispiel von mir: Mit ÖPNV brauche ich mehr als doppelt so lang als per PKW. Und auch dann nur wenn es keine Verspätung gibt. Und komfortabel sind viele Bus-/Bahnstationen oder Busse/Bahnen auch nicht, wobei man den Unternehmen Vandalismus nicht ankreiden kann.

Das änder aber nichts daran, dass ich auf der anderen Seite das Vollstellen der Innenstädte und Parkplätze mit grossen Blechkisten auch für wenig Innovativ halte.

Ein Mann darf ja noch Träume haben :) Und so hoffe ich, dass irgendwann mal eine gescheite Lösung mit geringerem Komfortverlust als jetzt kommt.
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Beitragvon meikel66 » Di 23. Aug 2016, 21:55

@ DonDonaldi

die Zahlen steigen doch enorm an. Und das ist doch ein toller Erfolg. Bei den Zahlen handelt es sich ausschließlich um reine E-Autos, keine Roller, keine Fahrräder, keine Motorräder.

Wo ist denn das Problem bei Eurem Autokauf? An einer zu großen Auswahl an Modelle kann es ja kaum liegen. Mehr als rund 1 Dutzend Neuwagen stehen ja nicht bereit.
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Re: Manchmal sagt Greenpeace auch was sinnvolles...

Beitragvon meikel66 » Di 23. Aug 2016, 21:58

@ Jarod

für die Stadt finde ich Fahrrad und Moped am sinnvollsten. Auto oder Bus/Straßenbahn sind weniger optimal.
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Re: Manchmal sagt Greenpeace auch was sinnvolles...

Beitragvon Alex1 » Di 23. Aug 2016, 22:03

So viel Unsinn kann nicht unwidersprochen stehen bleiben :roll: :lol:
DonDonaldi hat geschrieben:
Auch wenn ich das Ziel den Umstieg auf die E-Mobilität genauso ganz oben auf der Agenda habe sollte man nicht vergessen das Greenpeace am Ende des Tages auch nichts anderes als ein Lobbyist ist. So wie die OPEC, der ADAC, usw.
Hmm ja, wenn Du platt verallgemeinerst, sind Bankräuber auch nur Lobbyisten :roll:
Norwegen ist als Beispiel zudem nur bedingt tauglich. Zum einen sind es verhältnismäßig wenig Einwohner und sie sind sehr wohlhabend.
Wohlhabender als Deutschland?
Wohlhabend weil Norwegen vom Export vom Gas und Öl sehr gut lebt. Andere verfeuern das in Norwegen gekaufte Gas und Öl und die Wikinger finanzieren damit ihren Wechsel aufs E-Auto. Das ist schon recht speziell.
Oh je, ad hominems statt Argumenten :roll:
Selbst wenn in Norwegen ab 20xx keine Verbrenner mehr fahren dürfen hätte das nicht zwangsläufig einen Effekt auf andere Staaten. Norwegen ist kein Transitland und auch als Reiseland nicht unersetzbar.
Ach was :lol: Zur Info: M.W. geht es um NEU ZUGELASSENE Autos, nicht wahr?
Zudem wird zwischen den Lobbyisten immer noch heftig gestritten wie groß der Einfluss des Menschen auf das Klima ist.
Die Öl- und Kohle-Lobbyisten kämpfen gegen unbequeme Wahrheiten, die Wissenschaft ist sich praktisch einig.
Hier im Forum erst kürzlich wieder. Daher auch gleich an die "Wir haben immer Recht und nur unsere Daten und Studien sind valide"-Fraktion spart Euch den Schaum und die Mühe ich habe Ignore 3000 installiert :lol:
Schon klar, Kreationisten sind auch unbelehrbar :lol:
Selbst wenn man davon ausgeht das der Mensch den größten Anteil hat wäre der PKW Verkehr in Europa global betrachtet ein kleines Licht.
Ausreden wie von Mittelschülern. Nichts ist - global betrachtet - ein großer Licht :roll:
Flugreisen, Schiffsverkehr, LKW, Industrieanlagen, Landwirtschaft, Haushalte (Heizungen) usw. emittieren ebenfalls und müssten auch erheblich zur Reduktion mit beitragen um überhaupt etwas zu verändern.
Noch mehr Mittelschüler-Ausreden. Ein durchschnittlicher Pkw in D emittiert ca. 3 Tonnen CO2 pro Jahr, so viel wie 3 Afrikaner insgesamt.
Wenn man dann den europäischen Rahmen verlässt sollte jedem klar sein, dass unsere Einflussmöglichkeiten auf die div. Schwellenländer sehr gering ist. Die Menschen in Indien wollen auch mobil sein so wie wir.
Schon wieder die selbe Mittelschüler-Ausrede in grün. Weder wir noch die Inder dürfen mittelfristig auf eMobilität und CO2-Reduktion verzichten. Sei ehrlich, Du schiebst die Inder doch nur als Ausrede vor Dir her.
Und schon hierzulande tun sich Politiker schwer mit Einschnitten. Die wollen wieder gewählt werden die leben davon. Wir sind als Wähler zumindest noch nicht attraktiv genug. Nicht mal Autohändler wollen uns als Kunden, weil die angeschlossene Werkstatt mit uns nichts verdient.
Und Du verteidigst diese Haltung noch mit allen Mitteln :roll:
Das Menetekel Tesla bzw. Modell 3 immer wieder zu beachwören scheint auch nur bedingt zu verfangen. Um da genug Druck zu erreichen müsste es auch preislich massentauglich sein und das es das wird da habe ich zumindest Zweifel. Warten wir 2018 einfach mal ab.
Ja genau, abwarten und mit den alten umweltschädlichen Verfahren weitermachen. Nur ja nicht irgendwas ändern :roll:

Und ja, Tesla hat die Oberklasse gerockt. Hoffentlich schaffen sie das auch in der Mittelklasse :mrgreen:
Was ich tun kann ist im Umfeld werben für E-Autos, selbst mit einem zu fahren und mein Kreuzchen da machen wo ich diese Idee am besten verwirklicht sehe. Aber realpolitisch gebe ich zumindest mich keinen allzu großen Illusionen hin.
Jaja, das berühmte ich-bin-doch-nur-ein-kleines-Licht-Gambit :roll:

Ja, es ist sehr gut, dass Du ein eAuto fährst. Und es ist auch sehr gut, wenn Du für eAutos in Deinem Umfeld wirbst. Und vielleicht noch bei der einen oder anderen CF-Säule investierst :mrgreen:

Es ist allerdings nicht sehr zielführend, wenn Du offensichtlich den Agitationen der Klimaleugner aufsitzt und sie auch noch - wider Wissen? - verbreitest. Oder glaubst Du das wirklich, was die Klimaleugner da sagen?
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Manchmal sagt Greenpeace auch was sinnvolles...

Beitragvon Alex1 » Di 23. Aug 2016, 22:20

meikel66 hat geschrieben:
lso, wenn ich mir die Kurve der E-Fahrzeug-Neuzulassungen anschaue, dann sieht es aus wie eine e-Funktion. Und diese steigt bekanntlich steil nach oben an. Wenn ich den Bestand der letzten Jahre sehe (550.000 - 780.000 - 1.300.000), dann lässt das für die Zukunft mehr als nur hoffen.
Hach, könnte ich das nur auch glauben :roll: Ich wünschte es mir sehr, allein mir fehlt die Zuversicht :cry:

Hier kann ich Dir allerdings nur vollstens beipflichten:
Du sprichst natürlich ein heikles Thema an. Von den 2012 errechneten CO2-Ausstoß jedes Bundesbürgers beträgt der Anteil für Auto und Motorrad nur 12% (1,36 Tonnen CO2 von insgesamt 11,1 Tonnen CO2). Der Anteil für Konsumgüter ist mit 3,75 Tonnen (34 %) am höchsten. Und hier lauert ein problematischer Widerspruch. Einerseits sollen wir kräftig konsumieren, damit die Wirtschaft wächst, andererseits sollen wir CO2 einsparen. Wen die anderen Werte interessieren: Heizen 2,47 Tonnen, Strom 0,76 Tonnen, öffentlicher Nahverkehr 1,1 Tonnen, Fliegen 0,95 Tonnen, Ernährung 1,35 Tonnen, öffentliche Emissionen 1,1 Tonnen (siehe auch http://web.de/magazine/wissen/co2-verbr ... r-16730110).
Noch nicht mit eingerechnet sind die rund 1 Tonne CO2, die wir durch unser Atmung freisetzen. (siehe auch http://www.co2online.de/service/klima-o ... -aus-8518/)

Und obwohl der Verkehr nur einen kleinen Teil ausmacht, ist es sinnvoll, auch hier Einsparungen zu realisieren.
Der Verkehr ist eben der einzige Anteil, den ich sofort fast auf null setzen kann. Wenn das Auto erst einmal gebaut ist (8 Tonnen CO2 gegen 7 Tonnen bei einem Verpester).

Das Zweite ist der Strom: Durch echten Ökostrom kannst Du auch diese 3/4 Tonne praktisch auf null setzen.

Ernährung wird schon schwieriger, aber vegetarisch brauchst Du nur noch 1/10 der Ackerfläche eines Fleischfressers. Besonders problematisch ist Rindfleisch (13,5 kg CO2-Äquivalent pro kg), Milch (1 kg/Liter) - und Orangensaft(!): 1,8 kg CO2-Äquivalent pro Liter!

Der Gebäudebestand kann natürlich nicht schnell in Passivhäuser umgewandelt werden. Aber ich wundere mich, warum man heute überhaupt noch Häuser genehmigt, die nicht Passivhausstandard vorweisen?
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Manchmal sagt Greenpeace auch was sinnvolles...

Beitragvon meikel66 » Di 23. Aug 2016, 22:38

@ Alex1
Noch mehr Mittelschüler-Ausreden. Ein durchschnittlicher Pkw in D emittiert ca. 3 Tonnen CO2 pro Jahr, so viel wie 3 Afrikaner insgesamt.


Also, bisher hast Du mich ja in vielen Dingen überzeugt, aber Deine Angabe zum CO2-Ausstoß eines PKWs erscheint einen Tick zu hoch. Im Durchschnitt stoßen unsere Fahrzeuge 180 g CO2 pro km aus. Dann macht das bei Deinen 3 Tonnen:

3 Tonnen = 3.000 kg = 3.000.000 g

Bei rund 180 g Co2 pro km macht das:

3.000.000 g / 180 g pro km = 16.667 km

Ich muss gestehen, auf die 16.667 km komme ich nicht im Durchschnitt pro Jahr. Mein Corsa wird bald volljährig und hat jetzt 42.000 km auf der Uhr.

Aber im Durchschnitt fährt jedes deutsche Auto 14.259 km (siehe http://www.auto-motor-und-sport.de/news ... 30895.html)

Dann würde jedes Fahrzeug im Durchschnitt 2,57 Tonnen ausstoßen. Du siehst, schon haben wir 0,43 Tonnen CO2 eingespart! :D :D :D

In dem Text zum Durchschnitts-CO2-Ausstoß jedes Bundesbürgers wird auf die vielen Lebensmittel hingewiesen, die nicht gegessen, sondern vermüllt werden. Da wären schon erhebliche Einsparungen möglich. Wie bekommt man aber die Konsumenten dorthin? Und eine Verringerung im Konsumverhalten hat auch immer Auswirkungen auf die Wirtschaft. Und die will man gar nicht haben. Im Zweifelsfall siegen Wirtschaftsinteressen leider immer wieder über ökologische Ziele.
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Re: Manchmal sagt Greenpeace auch was sinnvolles...

Beitragvon Alex1 » Mi 24. Aug 2016, 08:42

meikel66 hat geschrieben:
Du siehst, schon haben wir 0,43 Tonnen CO2 eingespart! :D :D :D
Exakt :mrgreen:
In dem Text zum Durchschnitts-CO2-Ausstoß jedes Bundesbürgers wird auf die vielen Lebensmittel hingewiesen, die nicht gegessen, sondern vermüllt werden. Da wären schon erhebliche Einsparungen möglich. Wie bekommt man aber die Konsumenten dorthin?
War da nicht letztens eine Initiative irgendeines Ministeriums (Umwelt-, Verbraucher-?)?

Und die aktuelle(?) Debatte um das Mindest-Haltbarkeitsdatum geht ja in die selbe Richtung :mrgreen: :D

Heute früh sah ich wieder eine Dame im Müll am Bahnhof wühlen. DAS ist gesellschaftlich sehr wünschenswert :mrgreen: :mrgreen: :D
Herzliche Grüße
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Re: Manchmal sagt Greenpeace auch was sinnvolles...

Beitragvon mweisEl » Mi 24. Aug 2016, 08:56

Alex1 hat geschrieben:
Der Gebäudebestand kann natürlich nicht schnell in Passivhäuser umgewandelt werden. Aber ich wundere mich, warum man heute überhaupt noch Häuser genehmigt, die nicht Passivhausstandard vorweisen?

Im Mehrfamilienhäusern sehe ich keine Vorteile durch den Passivhausstandard.

Ich wohne in einem zum Passivhaus umgewandelten Bestandsgebäude. Der auf der Heizkostenabrechnung ausgewiesene Energiebedarf (inkl. Warmwassererzeugung) ist nicht wesentlich niedriger als im zuvor bewohnten Niedrigenergiehaus (49 kWh/m²a vs. 55 kWh/m²a). Ein Vorteil ist die (meist - nachbarliche Raucher!) frische Luft durch die KWL, ein Nachteil die Überhitzung des Gebäudes im Sommer durch von den Nachbarn zur Abschattung nicht verwendeten Jalousien sowie durch Fensterlüftung gerade während der heißesten Tagestunden (im Hochsommer abends).
Zuletzt geändert von mweisEl am Mi 24. Aug 2016, 09:03, insgesamt 1-mal geändert.
1 smart fortwo electric drive, 3 Fahrräder und 0,0 Verbrenner.
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Re: Manchmal sagt Greenpeace auch was sinnvolles...

Beitragvon DonDonaldi » Mi 24. Aug 2016, 08:59

Alex1 hat geschrieben:
So viel Unsinn kann nicht unwidersprochen stehen bleiben :roll: :lol:
DonDonaldi hat geschrieben:
Auch wenn ich das Ziel den Umstieg auf die E-Mobilität genauso ganz oben auf der Agenda habe sollte man nicht vergessen das Greenpeace am Ende des Tages auch nichts anderes als ein Lobbyist ist. So wie die OPEC, der ADAC, usw.
Hmm ja, wenn Du platt verallgemeinerst, sind Bankräuber auch nur Lobbyisten :roll:
Norwegen ist als Beispiel zudem nur bedingt tauglich. Zum einen sind es verhältnismäßig wenig Einwohner und sie sind sehr wohlhabend.
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Wohlhabend weil Norwegen vom Export vom Gas und Öl sehr gut lebt. Andere verfeuern das in Norwegen gekaufte Gas und Öl und die Wikinger finanzieren damit ihren Wechsel aufs E-Auto. Das ist schon recht speziell.
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Selbst wenn in Norwegen ab 20xx keine Verbrenner mehr fahren dürfen hätte das nicht zwangsläufig einen Effekt auf andere Staaten. Norwegen ist kein Transitland und auch als Reiseland nicht unersetzbar.
Ach was :lol: Zur Info: M.W. geht es um NEU ZUGELASSENE Autos, nicht wahr?
Zudem wird zwischen den Lobbyisten immer noch heftig gestritten wie groß der Einfluss des Menschen auf das Klima ist.
Die Öl- und Kohle-Lobbyisten kämpfen gegen unbequeme Wahrheiten, die Wissenschaft ist sich praktisch einig.
Hier im Forum erst kürzlich wieder. Daher auch gleich an die "Wir haben immer Recht und nur unsere Daten und Studien sind valide"-Fraktion spart Euch den Schaum und die Mühe ich habe Ignore 3000 installiert :lol:
Schon klar, Kreationisten sind auch unbelehrbar :lol:
Selbst wenn man davon ausgeht das der Mensch den größten Anteil hat wäre der PKW Verkehr in Europa global betrachtet ein kleines Licht.
Ausreden wie von Mittelschülern. Nichts ist - global betrachtet - ein großer Licht :roll:
Flugreisen, Schiffsverkehr, LKW, Industrieanlagen, Landwirtschaft, Haushalte (Heizungen) usw. emittieren ebenfalls und müssten auch erheblich zur Reduktion mit beitragen um überhaupt etwas zu verändern.
Noch mehr Mittelschüler-Ausreden. Ein durchschnittlicher Pkw in D emittiert ca. 3 Tonnen CO2 pro Jahr, so viel wie 3 Afrikaner insgesamt.
Wenn man dann den europäischen Rahmen verlässt sollte jedem klar sein, dass unsere Einflussmöglichkeiten auf die div. Schwellenländer sehr gering ist. Die Menschen in Indien wollen auch mobil sein so wie wir.
Schon wieder die selbe Mittelschüler-Ausrede in grün. Weder wir noch die Inder dürfen mittelfristig auf eMobilität und CO2-Reduktion verzichten. Sei ehrlich, Du schiebst die Inder doch nur als Ausrede vor Dir her.
Und schon hierzulande tun sich Politiker schwer mit Einschnitten. Die wollen wieder gewählt werden die leben davon. Wir sind als Wähler zumindest noch nicht attraktiv genug. Nicht mal Autohändler wollen uns als Kunden, weil die angeschlossene Werkstatt mit uns nichts verdient.
Und Du verteidigst diese Haltung noch mit allen Mitteln :roll:
Das Menetekel Tesla bzw. Modell 3 immer wieder zu beachwören scheint auch nur bedingt zu verfangen. Um da genug Druck zu erreichen müsste es auch preislich massentauglich sein und das es das wird da habe ich zumindest Zweifel. Warten wir 2018 einfach mal ab.
Ja genau, abwarten und mit den alten umweltschädlichen Verfahren weitermachen. Nur ja nicht irgendwas ändern :roll:

Und ja, Tesla hat die Oberklasse gerockt. Hoffentlich schaffen sie das auch in der Mittelklasse :mrgreen:
Was ich tun kann ist im Umfeld werben für E-Autos, selbst mit einem zu fahren und mein Kreuzchen da machen wo ich diese Idee am besten verwirklicht sehe. Aber realpolitisch gebe ich zumindest mich keinen allzu großen Illusionen hin.
Jaja, das berühmte ich-bin-doch-nur-ein-kleines-Licht-Gambit :roll:

Ja, es ist sehr gut, dass Du ein eAuto fährst. Und es ist auch sehr gut, wenn Du für eAutos in Deinem Umfeld wirbst. Und vielleicht noch bei der einen oder anderen CF-Säule investierst :mrgreen:

Es ist allerdings nicht sehr zielführend, wenn Du offensichtlich den Agitationen der Klimaleugner aufsitzt und sie auch noch - wider Wissen? - verbreitest. Oder glaubst Du das wirklich, was die Klimaleugner da sagen?


Inhaltlich kann ich leider nicht auf dich gehen, weil schlicht nicht gelesen. Aber ich mache eine Ausnahme gebe Dir einen Rat geh noch mal zu einem anderen Arzt. Man sollte wirklich nichts unversucht lassen. Bludrucksenker alleine reichen sicher nicht aus. Mach ihm das einfach nal klar ....
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Re: Manchmal sagt Greenpeace auch was sinnvolles...

Beitragvon Alex1 » Mi 24. Aug 2016, 09:35

Interessante Einschätzungen!
mweisEl hat geschrieben:
Im Mehrfamilienhäusern sehe ich keine Vorteile durch den Passivhausstandard.

Ich wohne in einem zum Passivhaus umgewandelten Bestandsgebäude. Der auf der Heizkostenabrechnung ausgewiesene Energiebedarf (inkl. Warmwassererzeugung) ist nicht wesentlich niedriger als im zuvor bewohnten Niedrigenergiehaus (49 kWh/m²a vs. 55 kWh/m²a).
Wau, das ist wirklich nicht gerade viel. Da fallen mir als Gründe ein:
- Warmwasser wird so und so gebraucht und ist - da gleichbleibend - ein umso größerer Anteil, je weniger Heizenergie, es sei denn, WW kommt aus dem Kollektor. Oder habt Ihr stattdessen Fotovoltaik? Ist auch energetisch günstiger.
- Merkmal eines "richtigen" Passivhauses ist ja eigentlich, dass es gar keine Zentralheizung mehr braucht. Das ist im Nachhinein schlecht zu realisieren.
- Ein Mehrfamilien-/Reihenhaus ist eh energetisch besser, die Mittellage sowieso, aber auch die Enden. Insofern ist da nicht mehr so viel zu holen.
Ein Vorteil ist die (meist - nachbarliche Raucher!) frische Luft durch die KWL, ein Nachteil die Überhitzung des Gebäudes im Sommer durch von den Nachbarn zur Abschattung nicht verwendeten Jalousien sowie durch Fensterlüftung gerade während der heißesten Tagestunden (im Hochsommer abends).
Jaja, die berühmten Anwenderfehler... Einen 3-Liter-Lupo kann man auch mit 5 l/100 km fahren :roll:
Herzliche Grüße
Alex
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