Manchmal sagt Greenpeace auch was sinnvolles...

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Re: Manchmal sagt Greenpeace auch was sinnvolles...

Beitragvon Karlsson » Mo 22. Aug 2016, 19:22

Warum erst 2016?
Vor einiger Zeit hieß es noch, dass Elektroautos auch keine Lösung seien und die E-Minis wurden als Klimaschweine kritisiert.

Für mich sind das weiterhin Bremser, die jetzt vielleicht auch mal was raffen.
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Re: Manchmal sagt Greenpeace auch was sinnvolles...

Beitragvon meikel66 » Mo 22. Aug 2016, 20:18

Wieso prügelt Ihr denn jetzt auf den VCD ein? Sie setzen sich doch für das E-Auto ein!

Zitat aus der Umweltliste 2016-2017: "Ende des Verbrenners naht. Erst stirbt der Diesel, dann der Verbrenner: Nicht nur der Abgasskandal läutet diese Entwicklung ein – sie ist auch nötig, um die Klimaziele einzuhalten. Nach 2030 sollte gelten: null Emissionen bei Neuwagen."

siehe: https://www.vcd.org/fileadmin/user_uplo ... 6-2017.pdf

Das klingt doch recht positiv!!!!
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Re: Manchmal sagt Greenpeace auch was sinnvolles...

Beitragvon TeeKay » Mo 22. Aug 2016, 20:42

Ja, wenn man wie du und der VCD Elektromobilität erst ab 2030 sehen will.
Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
kW ≠ kWh ≠ kW/h
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Re: Manchmal sagt Greenpeace auch was sinnvolles...

Beitragvon m.k » Mo 22. Aug 2016, 20:51

Ja finde ich auch sehr schade. Wenn Greenpeace für was ist heißt das für normale Menschen, hui nimm Abstand da sind die Spinner. Die sollen wieder zu dem "Akkus verursachen auch CO2" und "EVs fahren mit Kohlestrom, nehmt den Dieselbus". Dann würden sie die lästigen Ökospinner bleiben und Elektromobilität hätte eine Chance auf einen guten Ruf...
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Re: Manchmal sagt Greenpeace auch was sinnvolles...

Beitragvon meikel66 » Mo 22. Aug 2016, 21:14

Ich fände, es wäre ein großer Erfolg, wenn wir in rund 13 Jahren nur noch alternative Antriebe bei den Neuzulassungen hätten. Bis dahin dürften auch die Reichweiten- und Ladeprobleme der E-Auto beseitigt sein. Welchen Zeitraum haltet Ihr denn für realistisch?
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Re: Manchmal sagt Greenpeace auch was sinnvolles...

Beitragvon Helfried » Mo 22. Aug 2016, 21:34

meikel66 hat geschrieben:
Welchen Zeitraum haltet Ihr denn für realistisch?


Mit ein wenig mehr Ladestellen, etwa in Mietshaus-Garagen, würde es ja jetzt schon keine Probleme mehr geben. Ok, die Autos könnten noch 20% billiger werden und gewisse Strommonopole müsste man noch auflösen, aber in Summe dürfte gerade der Knick in der exponentiellen Wachstumskurve nach oben beginnen.

Angeblich bekommen sogar Österreichs Grüne, klare E-Auto-Gegner, gerade einen auf den Deckel von der EU, die nämlich fordert, dass der fossile Autoverkehr in Österreich geringer werden muss. Es tut sich was, und schon in wenigen Jahren dürften mit der Generation der Jugend viele E-Fahrer heranwachsen.

Akkus waren noch nie so gut und langlebig wie heute, während unsere Generation früher noch mit ständigen Akkudefekten leben musste (in Kleingeräten wie Bohrmaschinen, Fotoapparaten, Modellflugzeugen, Handys und Taschenlampen). Die heutigen Kinder kennen solche Defekte nicht mehr und gehen entsprechend entspannt an die Sache ran.

Wie sollen Kinder, die einen Twizy oder einen i3 cool finden, jemals in einen eigenen Stinker einsteigen? Ein Problem sehe ich allenfalls in den bildungsfernen Schichten (bei den sogenannten Auto-Prolos sowie bei den wenig finanzkräftigen Zuwanderern), da könnte es eine Weile dauern, bis die reif werden für den Umstieg auf E-Autos.
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Re: Manchmal sagt Greenpeace auch was sinnvolles...

Beitragvon meikel66 » Mo 22. Aug 2016, 22:22

Also, die einfachste Sache wäre, die Straßenlaternen zu Ladestationen umzubauen. Das wäre technisch gar kein großen Thema, nur wäre eine Schnellladung aufgrund der Leitungsquerschnittes nur eingeschränkt möglich. Aber warum nichts nachts in aller Ruhe und akkuschonend mit 16 A laden? Genügend Ladestationen gäbe es dann zumindest.

Mit der Lebensdauer der Akkus ist das so eine Sache. Der Akku meines DELL-Schlepptops war nach 1,5 Jahren hin. Der Akku meines E-Fahrzeugs nach knapp vier Jahren. Der Akku meines Akku-Schraubers hat immerhin 4,5 Jahre gehalten. Also, eine etwas langlebigere Qualität würde ich mir da schon wünschen ...

Also, die Leistungsdaten der E-Fahrzeuge dürfte auch bei den Prolls ankommen. Zumindest von der Beschleunigung schlagen sie die meisten Verbrenner.
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Re: Manchmal sagt Greenpeace auch was sinnvolles...

Beitragvon Karlsson » Mo 22. Aug 2016, 22:23

meikel66 hat geschrieben:
Ich fände, es wäre ein großer Erfolg, wenn wir in rund 13 Jahren nur noch alternative Antriebe bei den Neuzulassungen hätten. Bis dahin dürften auch die Reichweiten- und Ladeprobleme der E-Auto beseitigt sein. Welchen Zeitraum haltet Ihr denn für realistisch?

Wenn wir 2025 auf 30% und 2030 auf 50% BEV bei den Neuzulassungen kämen, wäre das schon super. Fürs Klima gleichwohl reichlich spät.

Helfried hat geschrieben:
Wie sollen Kinder, die einen Twizy oder einen i3 cool finden, jemals in einen eigenen Stinker einsteigen?

Sind wir bald da? Ist es noch weit? Wo ist denn der Strand? Krieg ich ein Eis?

Ich denke die Argumente finden die ganz schnell selbst raus.
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Re: Manchmal sagt Greenpeace auch was sinnvolles...

Beitragvon Alex1 » Mo 22. Aug 2016, 22:38

meikel66 hat geschrieben:
Also, die einfachste Sache wäre, die Straßenlaternen zu Ladestationen umzubauen. Das wäre technisch gar kein großen Thema, nur wäre eine Schnellladung aufgrund der Leitungsquerschnittes nur eingeschränkt möglich. Aber warum nichts nachts in aller Ruhe und akkuschonend mit 16 A laden? Genügend Ladestationen gäbe es dann zumindest.
Naja, aber nur die Laternen, die direkt am Straßenrand stehen. Sonst gibt es Stolperfallen und Jede Menge Einladung zum Vandalismus :roll:
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Manchmal sagt Greenpeace auch was sinnvolles...

Beitragvon ufty » Mo 22. Aug 2016, 23:23

Alex1 hat geschrieben:
Vor Allem, weil deutsche Autos ja im Schnitt 14 Jahre(?) alt sind. Da hängen noch viele Stinker über... :|


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