Löst Renault mit dem 400 km ZOE den Tipping Point aus ?

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Re: Löst Renault mit dem 400 km ZOE den Tipping Point aus ?

Beitragvon drilling » So 2. Okt 2016, 16:38

Zoegling hat geschrieben:
Ich hatte in letzter Zeit einige Begegnungen mit Leuten beim Laden, die nach dem Abfragen der üblichen Fragen und meinen Erläuterungen sofort die Idee hatten, das wäre doch ein guter Zweitwagen (für die Frau meistens).


Die Batteriemiete ist da das größte Hemmnis, denn ein Zweitwagen fährt meistens wenige tausend km im Jahr. Deshalb sind ja die Drillinge immer noch so gefragt, bei dem günstigen Preis und ohne Batteriemiete sind sie ideale Zweitwagen für viele (das war genau der Grund warum wir den gekauft haben).
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Re: Löst Renault mit dem 400 km ZOE den Tipping Point aus ?

Beitragvon umberto » So 2. Okt 2016, 16:40

Derpostler hat geschrieben:
Es ist nichts zu machen. Ich weiss nicht, wie die E-Autos ohne politischen Druck jemals den tipping point erreichen sollen.


Es ist eine Zeitfrage. Die neuen Autos vergrößern die Zielgruppe, die Marktdurchdringung steigt, mehr Leute nehmen E-Mobilität (positiv) wahr usw.

Öl wird teurer werden, wenn die Marktverzerrungen, die wir gerade haben, wieder auf die andere Seite schwingen. Schadstoffe von Verbrennern werden weiter in den Fokus rücken und zu politischen Entscheidungen führen.

Durch die steigenden Stückzahlen können Hersteller die Produktion besser industrialisieren und die Preise sinken, was wieder die Zielgruppe vergrößert.

Das Forum hier ist halt einfach nur zu ungeduldig. Beim Auto sind einfach andere Zeitkonstanten wirksam als bei Smartphones. Wie viele Häuser mit Einfachverglasung gibt es noch? Zu viele. Bei Immobilien sind die Zeitkonstanten noch größer.

Beispiel ABS: 1978 konnte man das in der S-Klasse bestellen, 1985 hatte der Scorpio als Mittelklasse-Fahrzeug ABS serienmäßig und um 2000 herum war ABS Usus. 22 Jahre später.

Wenn ich den Leaf mit Einführung 2010 als erstes alltagstaugliches E-Auto in bezahlbaren Segmenten annehme, dauert's eben noch, weil parallel auch noch der Infrastrukturaufbau erfolgen muss.

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Re: Löst Renault mit dem 400 km ZOE den Tipping Point aus ?

Beitragvon Karlsson » So 2. Okt 2016, 16:55

Zoegling hat geschrieben:
die Idee hatten, das wäre doch ein guter Zweitwagen (für die Frau meistens).

Dem würde ich dann voll zustimmen und ergänzen, dass der im Alltag die absolut erste Geige spielt, meist übers mehr Kilometer fährt als der andere und sich vor allem auch wesentlich angenehmer fährt.

Und mit dem neuen Akku wird er auch bei Strecken bis 300km die erste Geige spielen.

drilling hat geschrieben:
Deshalb sind ja die Drillinge immer noch so gefragt, bei dem günstigen Preis und ohne Batteriemiete sind sie ideale Zweitwagen für viele (das war genau der Grund warum wir den gekauft haben).

Das ist mit Zitronen gehandelt bei dem teuren Ersatzteilpreis. Selbst wenn die Miete dann doch teurer kommen sollte, kriegt man dafür den größeren Akku, hat kein Risiko und muss nichts vorfinanzieren.

Bei einem Kaufakku mit Preis im Rahmen sieht es aber anders aus, stimmt.
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Re: Löst Renault mit dem 400 km ZOE den Tipping Point aus ?

Beitragvon Schneemann » Mo 3. Okt 2016, 01:08

umberto hat geschrieben:

Es ist eine Zeitfrage. Die neuen Autos vergrößern die Zielgruppe, die Marktdurchdringung steigt, mehr Leute nehmen E-Mobilität (positiv) wahr usw.

Öl wird teurer werden, wenn die Marktverzerrungen, die wir gerade haben, wieder auf die andere Seite schwingen. Schadstoffe von Verbrennern werden weiter in den Fokus rücken und zu politischen Entscheidungen führen.

Durch die steigenden Stückzahlen können Hersteller die Produktion besser industrialisieren und die Preise sinken, was wieder die Zielgruppe vergrößert.

Das Forum hier ist halt einfach nur zu ungeduldig. Beim Auto sind einfach andere Zeitkonstanten wirksam als bei Smartphones. Wie viele Häuser mit Einfachverglasung gibt es noch? Zu viele. Bei Immobilien sind die Zeitkonstanten noch größer.

Beispiel ABS: 1978 konnte man das in der S-Klasse bestellen, 1985 hatte der Scorpio als Mittelklasse-Fahrzeug ABS serienmäßig und um 2000 herum war ABS Usus. 22 Jahre später.

Wenn ich den Leaf mit Einführung 2010 als erstes alltagstaugliches E-Auto in bezahlbaren Segmenten annehme, dauert's eben noch, weil parallel auch noch der Infrastrukturaufbau erfolgen muss.

Gruss
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Re: Löst Renault mit dem 400 km ZOE den Tipping Point aus ?

Beitragvon Karlsson » Mi 5. Okt 2016, 20:21

Ich hab beim Rewe Gewinnspiel mitgemacht, da gibts nen i3 zu gewinnen....dachte vor 2 Wochen noch wenn ich den Gewinne, behalte ich ihn...coole Kiste 8-)
Aber jetzt 41kWh vs 33kWh.....hmmmm...
Naja gut, wenn er den RE + CCS hätte wäre er vielleicht eine Option.

Und in dem Roman, den ich gerade lese, haben welche Gold gefunden für ein paar Millionen...ich musste mir sofort die Frage stellen, ob es dann ein Tesla X würde wegen der AHK, obwohl ich SUV doof finde. Oder ob man ans Model S auch nen Haken dran kriegen würde. Und als Zweitwagen den Ampera-E. Und neben meinen 2T Gleitschirmmotor käme noch eine dieser neuen elektrischen Aufstiegshilfen, die leider nur für 30 Minuten Flugzeit reichen.
Und den elektrischen BMW Roller noch für sonnige Tage.

Also mit hinreichend Kohle, wäre bei mir der Tipping Point schon längst erreicht, die Verbrenner lösen absolut kein haben-will-Gefühl aus.
Naja, aber leider stellen sich diese Fragen mir ja nicht und ich muss noch auf den Tipping Point für mein Budget warten.
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Re: Löst Renault mit dem 400 km ZOE den Tipping Point aus ?

Beitragvon Tho » Do 6. Okt 2016, 09:05

Karlsson hat geschrieben:
Also mit hinreichend Kohle, wäre bei mir der Tipping Point schon längst erreicht, die Verbrenner lösen absolut kein haben-will-Gefühl aus.

Und gerade das glaube ich, wird der wirkliche Anfang vom Tipping Point wenn sich diese Einstellung verbreitet.
Der größte Anteil der Fahrzeuge wird doch nicht es Bedarf gekauft, sondern weil das "Haben-will Gefühl" etwas neues will.
Ich ringe auch mit mir im nächsten Frühjahr das 6-zylindrige Cabrio zu verkaufen, weil ich dieses Jahr nur zweimal damit gefahren bin. :roll: Irgendwie macht es keinen Spaß mehr, zum persönlichen Lustgewinn 15L auf 100km zu verfahren...
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Re: Löst Renault mit dem 400 km ZOE den Tipping Point aus ?

Beitragvon Robert » Do 6. Okt 2016, 09:20

Rate mal wie es meinem V8 Dinosaurier in seiner Garage geht. Der ahnt wahrscheinlich schon, dass ihm Übles bevorsteht. :mrgreen:
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Re: Löst Renault mit dem 400 km ZOE den Tipping Point aus ?

Beitragvon stromer » Do 6. Okt 2016, 10:48

Zum Thema passt vielleicht auch dieses Interview mit dem Chefingenieur der Daimler AG.

http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/tech ... y/28218700
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Re: Löst Renault mit dem 400 km ZOE den Tipping Point aus ?

Beitragvon Mei » Do 6. Okt 2016, 11:00

Karlsson hat geschrieben:
....Das ist mit Zitronen gehandelt bei dem teuren Ersatzteilpreis....


Sind die bei irgend einem Neuwagen billiger?
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Re: Löst Renault mit dem 400 km ZOE den Tipping Point aus ?

Beitragvon Tho » Do 6. Okt 2016, 11:01

Mindestens 2 Jahre zumindest sind die Ersatzteile kostenlos. :lol:
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