Kaufberatung Zoe vs. Yaris Hybrid

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Re: Kaufberatung Zoe vs. Yaris Hybrid

Beitragvon Karlsson » Fr 29. Jan 2016, 14:32

eMarkus hat geschrieben:
Was ist hier der Punkt mit Afrika Karlsson ? Weil in Afrika wahrscheinlich noch bleihaltiger Sprit verfahren wird ? Oder weil ihn die vielleicht zerlegt hätten ? Oder sich das Mädel sonst für einen Neuwagen entschieden hätte ?

Das Mädel hätte sich nicht für einen Neuwagen entschieden, aber wer anders in der Kette. Es ist halt ein gewisses Mobilitätsbedürfnis im Land vorhanden und wenn Fahrzeuge das Land verlassen, erhöht das die Nachfrage nach neuen Fahrzeugen.
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Re: Kaufberatung Zoe vs. Yaris Hybrid

Beitragvon Glanter » Fr 29. Jan 2016, 15:17

Klebaer hat geschrieben:
Heutige Verbrennungsmotoren (Benzin mit Turbo) können froh sein wenn sie 100k schaffen.

Mein 2000er Impreza GT hat 286t km auf dem Tacho und wird jetzt gerade nochmals der Rost repariert, damit er nochmals für 2-3 Jahre zugelassen werden kann. Wenn es in 2-3 Jahren wieder nur der Rost ist wird der Motor gegen die 400tkm machen!
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Re: Kaufberatung Zoe vs. Yaris Hybrid

Beitragvon Klebaer » Fr 29. Jan 2016, 16:55

HEUTIGE!
Aber da kenn ich mich zu wenig aus. Hab das nur von mehreren Bekannten gehört dass der Turbo beim Benziner die Laufzeit erheblich reduziert. Angeblich sind solch hochgezüchtete Motoren nach 90tkm bereits gefährdet.
Nissan Leaf Acenta Baujahr 2014 :D
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Re: Kaufberatung Zoe vs. Yaris Hybrid

Beitragvon Karlsson » Fr 29. Jan 2016, 18:45

Glaube ich nicht. Kannst ja mal nach den Ford Ecoboost Motoren schauen mit 125PS aus 1.0 Liter mit 3 Zylindern. Der läuft schon ein paar Jahre. Auch Opel bietet jetzt über 100PS aus 1.0 und bei VW ist der 1.0 TSI mit ebenfalls über 100 PS der neue Basismotor im Golf.
Die 1.4er TSI waren da ja so ein bisschen der Anfang. Meines Wissens lagen die Probleme da aber mehr im Bereich Steuerkette, die halt anfangs schlecht konstruiert war. Hat aber mit dem Downsizing nichts zu tun.

Automotoren müssen meist keine hohe Dauerlast bringen, da ist Downsizing schon der richtige Weg.

Die durstigen alten großen Motoren, die kaum mal in den Bereich vernünftiger Wirkungsgrade kamen, sind da doch keine Alternative.
Da mag mancher jetzt eine Verschwörung wittern vom bösen Kapitalismus, aber ich kann das weder aus technischer noch aus Umweltsicht nachvollziehen.
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Re: Kaufberatung Zoe vs. Yaris Hybrid

Beitragvon Zoeteaser » Fr 29. Jan 2016, 19:19

Hallo Karlson,

Langfristige Erfahrungen mit downsizing Motoren gibt es doch kaum. Kleiner Hubraum, viel Leistung, dazu noch Turboaufladung beim Benziner, dann wegen der "super" Laufkultur nur drei Zylinder. Nicht mein Ding...

Da bin ich mir ganz sicher, das so ein Maschinchen nicht über 200.000 km macht. Und wenn, dann mit viel Verschleiß und Ölverbrauch ab 150.000km. Von Turbokollaps will ich gar nicht erst reden.

Ein "großer" Motor muss nicht zwingend viel Sprit fressen, im Gegenteil. Wenn man einen modernen Mazda 2.0 Liter mit 120 PS (was leistungsmäßig moderat ist) als Beispiel nimmt, so läuft dieser Motor bei normaler Fahrweise mit gutem Durchzug und mit geringen Drehzahlen und - wegen der hohen Verdichtung von 14:1 - auch sparsam und das OHNE Turbo....Geht alles

Ganz zu schweigen davon, daß ein Hybrid wie der Toyota Yaris keine echte Alternative zum reinen Elektroauto ist. Das war vor 10 bis 15 Jahren ok, heute nicht mehr.
Der Zoe ist das derzeit vom Preis-Leistungsverhältnis gesehen erste Wahl, finde ich.

Was den Zoe angeht, bin ich voll und ganz bei Dir. Nur nicht, was die aufgeblasenen kleinen "Turbomaschinchen" angeht.
Zoeteaser
 
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Re: Kaufberatung Zoe vs. Yaris Hybrid

Beitragvon Alex1 » So 31. Jan 2016, 00:19

Karlsson hat geschrieben:
campr hat geschrieben:
Der Autor beschreibt das Hauptproblem des Kapitalismus darin, dass er immerwährend wachsen muss (Stichwort: Wirtschaftswachstum). Ohne oder mit negativem Wirtschaftswachstum gilt ein Staat oder Unternehmen als gescheitert.
Ist halt eine Unterstellung, die man nicht teilen muss.
Ist aber der absolute Mainstream. Kennst Du irgendeinen Volkswirtschaftler oder gar Betriebswirtschaftler, der das anders sieht?
campr hat geschrieben:
Der Kapitalismus interessiert sich per se nur für Gewinn - Umweltschutz oder staatliche Regulierungen sind da nur hinderlich.
Auch das ist kein Naturgesetz. Und selbst wenn - nur weil Autofirmen dicke Schleudern mit V8 bauen, muss die keiner kaufen. Es gibt auch nachhaltige Produkte und auch mit denen werden Gewinne erwirtschaftet. Zb Solaranlagen.
In Einem hat er schon Recht: Zu 99% wurden und werden Umweltschutzauflagen von der Industrie nur nach äußerstem Widerstand und völlig unwillig eingehalten. Fast Alles in der Richtung musste vom Gesetzgeber durchgeprügelt werden. Und vorher versuchte die Industrie dann meistens, das durch "freiwillige Selbstverpflichtungen" auszubremsen. Siehe Flottenverbrauch :roll:
campr hat geschrieben:
Der Autor kritisiert nicht direkt den Kapitalismus, sondern den durch ihn erzeugten irrwitzigen Konsumwahn.
Den Konsumwahn gibt es genauso auch ohne Kapitalismus. Nur kann er sich in den anderen (Mangel-) Systemen nicht so ausleben. Mangels Konsumwaren. Alte DDR-Erfahrung... :lol:
campr hat geschrieben:
Er gibt aber auch Vorschläge, wie man aus dieser mehr-stärker-höher-schneller-weiter-Spirale rauskommen kann: in dem man seine Ansprüche zurückschraubt.
Ja, mein jetziges Auto ist schwächer und viel langsamer. Dafür aber erheblich sparsamer, leiser und sauberer.
Geht mir genauso. Wäre schön, wenn noch mehr Leute so dächten. Oder gar täten... :roll: Tun sie aber nicht.
Herzliche Grüße
Alex
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