Kommt der Umstieg auf Elektro schneller als gedacht ?

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Re: Kommt der Umstieg auf Elektro schneller als gedacht ?

Beitragvon eDEVIL » So 9. Okt 2016, 13:40

An Smart_EVSE sieht man, dass lastmanagement kaum etwas kostet.
Es muss eine masterlogik geben, die den stromverbrauch misst und dann mit den boxen kommuniziert.
Das kostet weniger als eine 3,7 kw box
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Re: Kommt der Umstieg auf Elektro schneller als gedacht ?

Beitragvon Karlsson » So 9. Okt 2016, 13:44

Bei 20x22kW macht Lastmanagement richtig Sinn. Da könnte man sogar noch 2 oder 4x 43kW dazu packen (festes Kabel).
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Re: Kommt der Umstieg auf Elektro schneller als gedacht ?

Beitragvon eDEVIL » So 9. Okt 2016, 14:08

Was für einen Stromanschluss haben denn üblicher Wiese Discounter wie Aldi/Lidl ? Ist das 63A Drehstrom oder mehr?
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Re: Kommt der Umstieg auf Elektro schneller als gedacht ?

Beitragvon Tho » So 9. Okt 2016, 15:22

Deutlich mehr. Die haben in der Regel auch Lastgangmesseung.
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Re: Kommt der Umstieg auf Elektro schneller als gedacht ?

Beitragvon eDEVIL » So 9. Okt 2016, 15:32

Da macht sich dann Lastmangement auch positiv bemerkbar. ein kurzzeitiges herunter regeln der Ladeleistung kann da erheblich Geld sparen. Wenn man es eh kostenlos anbietet sind vielleicht 5min mehr Ladezeit im Schnitt durchaus verkraftbar
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Re: Kommt der Umstieg auf Elektro schneller als gedacht ?

Beitragvon umberto » So 9. Okt 2016, 15:46

eDEVIL hat geschrieben:
An Smart_EVSE sieht man, dass lastmanagement kaum etwas kostet.


Du bietest sowas incl. deutschlandweiter Wartung als schlüsselfertige Lösung an? Oder werden da wieder OpenSource-Eigenbau-Preise gegen kommerzielle Projekte gerechnet?

Gruss
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Re: Kommt der Umstieg auf Elektro schneller als gedacht ?

Beitragvon iOnier » So 9. Okt 2016, 16:40

Ich denke, die wesentlichen Argumente sind ausgetauscht, nur auf ein paar Punkte möchte ich noch eingehen:
Karlsson hat geschrieben:
Als Steuerzahler geht mir da das Messer in der Tasche auf. 98% einer teuren Infrastruktur bleiben völlig nutzlos. Solange wir auch nur einen Euro Staatsschulden haben, will ich das nicht.

Sie blieben nicht lange "nutzlos", da ihr Vorhandensein zu zunehmender Nutzung führen würde. So ja meine Annahme, und nur unter dieser Annahme macht das Sinn. Darüber hinaus sprach ich nie von "Vollfinanzierung", sondern von "Förderung". Und "Förderung" forderst Du ja auch. Ja, Du hast eine andere Vorstellung von "sinnvoller" Förderung. Gibt aber (auch außer mir) Leute, die Deine Vorstellung für das falsche Konzept halten (wahrscheinlich sogar unser beider Vorstellungen :-)).

Unnötiges Zwischenladen ist doch doof, vergeudete Zeit. Am Ende noch mit Umweg, auf jeden Fall braucht man aber extra Zeit zum Starten und Beenden der Ladung. Mit Pech ist die Infrastruktur noch gerade belegt. Wenn die Strecke ohne Zwischenladung erreichbar ist, ist das eindeutig vorzuziehen.

Es wäre genau das, was Du derzeit machst und propagierst: Laden am öffentlichen (Schnell-) Ladepunkt. Hier aber nur als Fallback, wenn der Schnarchladepunkt abends mal belegt gewesen sein sollte. Nein, nicht "mal", sondern zweimal (man sollte das Auto schon so wählen, dass 2x Pendeln mit einer Akkuladung drin ist und man z.B. bei Schietwetter nicht unbedingt - wie von Dir bemängelt - jeden Abend das Kabel in den Dreck legen und morgens schmutzig wieder einrollen muss). Beim Diesel habe ich zum Tanken übrigens immer ein paar siffige Arbeitshandschuhe im Kofferraum mitgeführt. Sowas kann man sich auch zum Kabel in die Kabeltasche / -kiste legen. Dann bleiben die Hände sauber. Tasche / Kiste (von innen) halt nicht, und? Der Rest vom Kofferraum schon. Das Wehklagen über die lästige Kabelei finde ich schon Jammern auf hohem Niveau.
Die Laternenparker kommen um den 22kW 3 Phasenlader eh nicht drum herum, wenn sie sich nicht mit DC komplett versorgen können (aua, teuer!) oder beim Arbeitgeber AC 8 Stunden am Tag laden können.

Wieso das, wenn sie verlässlich zu Hause 8-12 Stunden 10-16A einphasig laden können? Für die allermeisten Alltagssituationen reicht diese Strommenge. Wenn man mal mehr braucht ist der Weg zum Schnelllader IMO zumutbar.

[Besuch bei Oma]
Vielleicht ist die auch nur 100km weg, aber die ruft auch spontan an und braucht Hilfe und die 2 Kinder musste vorher noch in der Kita aufgabeln. Und zwar mit dem Kram, den die an dem Tag gebastelt haben.

Wenn das eine Ausnahmesituation ist: dann findet sich ein Weg. Z.B. an der Autobahn schnell mal 20 Minuten an den CHAdeMO oder CCS. Wenn das die Regel wäre, weil Oma schon so klapprig ist: würde ich da auch mit einem Langstrecken-Kombi (egal ob E- oder Verbrenner-) nicht lange mitspielen. Dann muss an der Situation was geändert werden (Umzug der Oma zu mir oder ins PH oder sonstwas). Danach würde ich mir jedenfalls nicht meine Mobilität gestalten. Aber jede Jeck ist anders.
Abgesehen davon hatte ich bereits gesagt, dass es Mobilitätsanforderungen gibt, die sich auch mit vor-Ort-Ladepunkten plus Schnellladeinfrastruktur derzeit nicht (für Otto Normalverbraucher bezahlbar) erfüllen ließen. Und "bezahlbar" heißt eben immer noch: mit möglichst kleinem Akku. Den will man aber überwiegend langsam und schonend laden. Sonst wird der Wagen halt durch den früher nötigen Ersatz doch teuer ...
Ein Hersteller, der von 12 bis Mittag denken kann, sollte auch etwas nach vorne schauen.

Hersteller halten sich sehr gern an Mindestanforderungen, besonders wenn es darum geht, Fördermittel abzugreifen ...
Aber das muss sich dann zunehmends selbst tragen.

Da sind wir uns eh einig :-)
Gruß
Werner
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Re: Kommt der Umstieg auf Elektro schneller als gedacht ?

Beitragvon iOnier » So 9. Okt 2016, 16:45

Karlsson hat geschrieben:
Bei 20x22kW macht Lastmanagement richtig Sinn. Da könnte man sogar noch 2 oder 4x 43kW dazu packen (festes Kabel).

bei 100x 3,7 kW macht das auch Sinn. Dann kommt man nämlich sehr wahrscheinlich schon mit den bereits liegenden Hauptkabeln hin und muss nur Abzweigleitungen ziehen. Da zieht ja schon der Herd mehr.
Gruß
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Re: Kommt der Umstieg auf Elektro schneller als gedacht ?

Beitragvon iOnier » So 9. Okt 2016, 16:50

umberto hat geschrieben:
eDEVIL hat geschrieben:
An Smart_EVSE sieht man, dass lastmanagement kaum etwas kostet.

Du bietest sowas incl. deutschlandweiter Wartung als schlüsselfertige Lösung an? Oder werden da wieder OpenSource-Eigenbau-Preise gegen kommerzielle Projekte gerechnet?

Vermutlich letzteres. Aber: die Wartung ihrer Infrastruktur obliegt den EVUs eh, und die holen sie über die Strompreise 'rein. Und die Produktion einer solchen Lösung, wenn sie tatsächlich massenweise deutschlandweit vermarktet wird wird doch genau dadurch eher noch günstiger werden als die handgeklöppelte Lösung, die man derzeit aufsetzen müsste. Ein Markt entsteht genau dann, wenn es durch eine darauf ausgelegte Fördermaßnahme für die EVUs attraktiv wird, in größerer Zahl Ladepunkte kleiner Leistung da zu errichten, wo sie benötigt werden.
Gruß
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Re: Kommt der Umstieg auf Elektro schneller als gedacht ?

Beitragvon umberto » So 9. Okt 2016, 17:06

iOnier hat geschrieben:
Und die Produktion einer solchen Lösung, wenn sie tatsächlich massenweise deutschlandweit vermarktet wird wird doch genau dadurch eher noch günstiger werden als die handgeklöppelte Lösung, die man derzeit aufsetzen müsste.


Einverstanden. Aber es muß jetzt halt jemand ins Risiko gehen und sowas schlüsselfertig entwickeln.

Ich kann mir vorstellen, wenn die Durchdringung mit E-Autos in den nächsten 10 Jahren deutlich steigt, wird die bisher gegen Null tendierende Nachfrage nach solchen Lösungen entstehen.

Gruss
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