Gedanken zur Zukunft von Tesla

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Re: Gedanken zur Zukunft von Tesla

Beitragvon Andi_ » Mo 4. Apr 2016, 17:47

graefe hat geschrieben:
Mit dieser Argumentation (Batterien ineffizient) vor zehn Jahren hätten wir heute noch kein einziges Elektroauto.

Nein, ein Akku ist schon seit Jahrzehnten uneinholbar effektiver als der zusätzlicher H2-Kreislauf, selbst die Pb-Akkus waren das schon immer.
Und vor 10 Jahren gab es auch schon Li-Akkus, und auch damals deutlich über 70% Effizienz (eine Marke die der H2-Kreislauf wohl physikalisch nie erreichen kann, von Strom zu Strom).

graefe hat geschrieben:
Dieses ausschließende Lagerdenken (entweder Elektro oder H2) ist nur dumm.

Man muss sich halt ein wenig mit der Materie beschäftigen. Ein H2-Fzg. hat z.B. auch Akku UND zusätzlichen uneffektiven H2-Range-Extender.
Les dich ein wenig ein, damit Du verstehst wie es funktioniert und warum es einfach keinen Sinn macht:
https://www.tatup-journal.de/tatup061_boss06a.php

Und, den Machern von diesem H2-Schmarrn war eigentlich auch vor über 10-20 Jahren klar, was die für ein Irrsinn machen. Mitdenkender Physiker gibt es und gab es auch bei Daimler oder Toyota.

graefe hat geschrieben:
PHEVs sind derzeit die einzige bezahlbare Möglichkeit, im Nahverkehr emissionsfrei unterwegs zu sein (und die besonders problematischen Innenstädte zu entlasten) und gleichzeitig Reichweite zu haben. Genau das wollen die Käufer, insofern eine völlig folgerichtige Logik, der die Hersteller da folgen.

Wenn man keine Ladeinfrastruktur liefert und nur teuere EV´s produziert die 130-200 km weit fahren, und gleichzeitig an das gute Gewissen von dem PHEV-Fahrer glaubt (dass er immer anstöpselt und fast nie den Verbrenner nutzt) dann vielleicht... so sind aber die PHEV´s nicht dimensioniert, die haben meist nur einen kleinen Akku und einen viel zu überdimensionierten Verbrenner.
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Re: Gedanken zur Zukunft von Tesla

Beitragvon Rolf » Mo 4. Apr 2016, 18:00

meine Gedanken zu Tesla: ich denke, dass die Investoren bei Tesla nicht so viel Geduld haben werden wie die Kunden und wenn Tesla die Anleihen nicht pünktlich zurückzahlen kann bleibt nur die Insolvens
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Re: Gedanken zur Zukunft von Tesla

Beitragvon Majaleia » Mo 4. Apr 2016, 18:41

Du bist doch nur neidisch, dass du noch keinen Tesla hast. ;)
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Re: Gedanken zur Zukunft von Tesla

Beitragvon Hachtl » Mo 4. Apr 2016, 19:05

mikrolinux hat geschrieben:
Moin!

ja natürlich steigt bei einem E-KFZ der (Eigen-)Verbrauch beim Strom. Nur wenn ich den Energiegehalt gegeneechne, fahre ich ein 1 - 1,5l Auto. Mit anderen Worten, was kosten 15-20kWh Strom (Praxiswert) auf 100km und was 4-5l Diesel (Prospekt-Mondwert) bei einem Verbrenner? An der Stelle verstehe ich die Rechnung nicht.
Eine Pendelstrecke von 40 km ist elektrisch ohne Probleme zu schaffen, Im Winter wie im Sommer und auch mit Autobahn. Das mache ich jetzt seit ich mein E-Auto habe.
Nur: mit 200 zur Arbeit ist nicht nötig. So wichtig kann kein Problem sein.
Nie - wenn man nicht gerade Notarzt ist.
Gerade die extremen Geschwindigkeitsunterschiede machen die BAB so gefährlich und forcieren das extrem aggressive Fahrklima auf den BAB. So gesehen, eine Stimme mehr für eine flächendeckende 130er Begrenzung.

Selbst als Notarzt fährt man keine 200 (geht sowieso nicht, weil das Blaulicht ganz schön Leistung zieht - cw-Wert und so). Und aus meiner Erfahrung aus dem Rettungsdienst muß ich sagen lieber sicher ankommen, dafür nicht soooo schnell.
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Re: Gedanken zur Zukunft von Tesla

Beitragvon Karlsson » Mo 4. Apr 2016, 19:38

Robert hat geschrieben:
Aber salopp formuliert: Der Verbrenner ist jetzt schon tot, nur weiß er es noch nicht.

Gemessen an der Verbreitung ist er lebendig wie nie.
Gemessen an aktuellen Verkäufen ist er ebenfalls äußerst lebendig.

Er ist nicht tot, er ist aber im Alter. Heute gibt et absolut den Ton an, in 10 Jahren hat er bei den Neuverkäufen aber 30-50% eingebüßt und wo er noch unter der Haube steckt, muss er sich den Platz meist mit einem Elektromotor teilen.
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Re: Gedanken zur Zukunft von Tesla

Beitragvon umberto » Mo 4. Apr 2016, 19:40

Karlsson hat geschrieben:
muss er sich den Platz meist mit einem Elektromotor teilen.


Macht er doch heute schon. Aber der Nanohybrid* mit 1 kWh Akku und 700W Antriebsleistung reicht halt nur zum Rangieren.

Gruss
Umbi

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