Fernreisen mit dem E-Auto, wie schnell kann es gehen?

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Fernreisen mit dem E-Auto, wie schnell kann es gehen?

Beitragvon NotReallyMe » So 10. Aug 2014, 14:54

Angeregt durch diesen Artikel ( http://adacemobility.wordpress.com/2014/07/25/selbstversuch-im-elektro-golf-von-munchen-nach-leipzig/ ) habe ich einmal überlegt, wie schnell man denn mit einem E-Auto über weite Strecken kommen kann, wenn alles passt, wie man dann die Geschwindigkeit bzw. den Verbrauch wählen muss und in welcher Entfernung die Ladestationen liegen sollen. Im Artikel wurde im optimalen Fall eine Reisezeit von 8:15 Stunden für 450 km benötigt, was mir auch auf den zweiten Blick unnötig lang erschien. Ich habe deshalb spontan einen Selbstversuch gemacht um auszuloten, was ohne Vorbereitung und ohne weitere Planung der optimalen Geschwindigkeit möglich ist. Die Details zu den Ladungen findet ihr im CCS-Thread.

Gestartet bin ich mit 89% Akku, Außentemperatur knapp unter 20 Grad, viel Regen und viel Wind. Ich habe die Geschwindigkeit jeweils so gewählt, daß ich mit fast leerem Akku an der nächsten Station bzw. am Ziel ankomme, sofern nicht andere Gründe wie z.B. Geschwindigkeitsbeschränkungen dagegensprachen. Hier die Fahrt in Stichworten, der Schnitt in der Liste bezieht sich auf die reinen Fahrzeiten ohne Stillstand:

1. Teil, 99 km bis Hondsiep Haps: Gesamtverbrauch 15,0 kWh/100 km, Schnitt 96,4 km/h, Ankunft bei 1:03 Stunden. Geladen dann in ca. 28 Minuten (mit Rüstzeit) von 12% auf 76%.
2. Teil, 90 km bis Geulenkamp Didam: Gesamtverbrauch 15,1 kWh/100 km, Schnitt 99,1 km/h, Ankunft bei 2:30 Stunden. Geladen in ca. 21 Minuten (mit Rüstzeit) von 16% auf 74%.
3. Teil, 55 km bis De Paal Wilp: Gesamtverbrauch 15,7 kWh/100 km, Schnitt 95,7 km/h, Ankunft bei 3:30 Stunden. Geladen in ca. 23 Min. (mit Rüstzeit) von 26% bis 86%.
4. Teil, 83 km bis Hondsiep Lokkant: Gesamtverbrauch 16,4 kWh/100 km, Schnitt 94,5 km/h, Ankunft bei 04:20 Stunden. Geladen in ca. 27 Min. (mit Rüstzeit) von 10% bis 87%.
5. Teil, 97 km bis nach Hause mit 1% verbliebenem SOC: Gesamtverbrauch 16,2 kWh/100 km, Schnitt 91,5 km/h, Ankunft bei 6:15 Stunden.

Gesamtfahrstrecke also 424 km, zurückgelegt in 6:15 Minuten, Schnittgeschwindigkeit incl. Laden 67,8 km/h. Damit habe ich ohne besondere Überlegungen zur Geschwindigkeit mehr als 1,5 Stunden weniger gebraucht, also die Journalisten im oben verlinkten Test. Was ich wohl gemacht habe ist, soweit ich das von der nächsten zu überbrückenden Strecke her konnte, die Ladung möglichst bald nach Einsetzen der Drosselung zu beenden.

Soviel zu meinem schnellen Praxistest, unter vom Wetter her nicht optimalen Bedingungen. Wenn man so eine Reise langfristig plant, wie müsste man die Geschwindigkeit auf den Ertappen in Abhängigkeit vom Abstand der Schnelladestationen, der Ladedauer bis zum Ziel-SOC und der Verbrauchstabelle optimal wählen? Hat dazu schon mal jemand ein Spreadsheet angelegt, in dem man die Kennzahlen eintragen und die optimale Reisestrategie anhand der gegebenen Parameter ermitteln kann?

Mein Gefühl sagt mir, daß es konkret für den I3 optimal wäre Ladestationen in einem Abstand zu haben, den man jeweils mit 80% SOC (- Reserve) bei LKW-Geschwindigkeit sicher erreichen kann. Rechnen wir da im Sommer mal mit 11 kWh/100 km, 19 kWh realer Kapazität und 80% SOC nach den Ladungen sowie 25 Min. Laden incl. hantier. Mein tatsächlicher Schnitt bei LKW-Geschwindigkeit auf 179 km beim letzten Urlaub war 78 km/h, rechnen wir deshalb einfach mal damit. Zur Sicherheit möchte man eine SOC-Reserve am Ende der Etappe für den Fall haben, daß irgendetwas schiefläuft. Ich nehme das mal mit 10% an. Wenn ich vollgeladen starte ergibt sich folgende Etappenliste:

1. Startzeit: 0:00, SOC verbraucht: 90%, Distanz Etappe: 155 km, Distanz gesamt: 155 km, Dauer: 2:00, Endzeit: 2:00
2. Startzeit: 2:25, SOC verbraucht: 70%, Distanz Etappe: 120km, Distanz gesamt: 275 km, Dauer: 1:30, Endzeit: 3:55
3. Startzeit: 4:20, SOC verbraucht: 70%, Distanz Etappe: 120km, Distanz gesamt: 395 km, Dauer: 1:30, Endzeit: 5:50

Das ergibt für dieses Beispiel einen Schnitt von 67,7 km/h. Verblüffend, das ist ja fast exakt der Schnitt, den ich mit der Taktik "so schnell wie möglich zur nächsten Säule" erzielt habe :)? Was wir bei der Taktik "der Weg ist das Ziel" aber vielleicht sehen werden ist, daß die weniger Ladehalte je nach zu überbrückender Strecke irgendwann ein Vorteil sein werden. Der Nachteil ist, daß die Ladestationen in einem eng begrenzten Abstand zueinander liegen müssen. Und wenn wir hier einmal vom Verbrauch im Winter ausgehen, dann müssten die Stationen entsprechend des höheren Verbrauchs sogar enger aneinanderrücken ;-). Was sind eure Praxiserfahrungen zum Schnitt auf der Langstrecke?
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Beitragvon ac-dc » So 10. Aug 2014, 19:50

155 km am Stück? Mit dem i3??
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Re: Fernreisen mit dem E-Auto, wie schnell kann es gehen?

Beitragvon NotReallyMe » So 10. Aug 2014, 20:02

ac-dc hat geschrieben:
155 km am Stück? Mit dem i3??


Ja, ist erlaubt und funktioniert. Wie im Posting erwähnt sind wir auch einmal 179 km am Stück mit dem I3 gefahren.
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Re: Fernreisen mit dem E-Auto, wie schnell kann es gehen?

Beitragvon ac-dc » So 10. Aug 2014, 21:15

Da würde ich gern mal mitfahren.
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Re: Fernreisen mit dem E-Auto, wie schnell kann es gehen?

Beitragvon Hasi16 » Mo 11. Aug 2014, 20:37

ac-dc hat geschrieben:
Da würde ich gern mal mitfahren.

Auf der Autobahn bei 120 km/h kommst du 126 km weit (und das mit der schweren Rex-Version). Etwas langsamer und die 30 km mehr sitzen doch drin...
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Re: Fernreisen mit dem E-Auto, wie schnell kann es gehen?

Beitragvon midimal » Di 12. Aug 2014, 01:05

NotReallyMe hat geschrieben:
Angeregt durch diesen Artikel ( http://adacemobility.wordpress.com/2014/07/25/selbstversuch-im-elektro-golf-von-munchen-nach-leipzig/ ) habe ich einmal überlegt, wie schnell man denn mit einem E-Auto über weite Strecken kommen kann, wenn alles passt, wie man dann die Geschwindigkeit bzw. den Verbrauch wählen muss und in welcher Entfernung die Ladestationen liegen sollen. Im Artikel wurde im optimalen Fall eine Reisezeit von 8:15 Stunden für 450 km benötigt, was mir auch auf den zweiten Blick unnötig lang erschien. Ich habe deshalb spontan einen Selbstversuch gemacht um auszuloten, was ohne Vorbereitung und ohne weitere Planung der optimalen Geschwindigkeit möglich ist. Die Details zu den Ladungen findet ihr im CCS-Thread.

Gestartet bin ich mit 89% Akku, Außentemperatur knapp unter 20 Grad, viel Regen und viel Wind. Ich habe die Geschwindigkeit jeweils so gewählt, daß ich mit fast leerem Akku an der nächsten Station bzw. am Ziel ankomme, sofern nicht andere Gründe wie z.B. Geschwindigkeitsbeschränkungen dagegensprachen. Hier die Fahrt in Stichworten, der Schnitt in der Liste bezieht sich auf die reinen Fahrzeiten ohne Stillstand:

1. Teil, 99 km bis Hondsiep Haps: Gesamtverbrauch 15,0 kWh/100 km, Schnitt 96,4 km/h, Ankunft bei 1:03 Stunden. Geladen dann in ca. 28 Minuten (mit Rüstzeit) von 12% auf 76%.
2. Teil, 90 km bis Geulenkamp Didam: Gesamtverbrauch 15,1 kWh/100 km, Schnitt 99,1 km/h, Ankunft bei 2:30 Stunden. Geladen in ca. 21 Minuten (mit Rüstzeit) von 16% auf 74%.
3. Teil, 55 km bis De Paal Wilp: Gesamtverbrauch 15,7 kWh/100 km, Schnitt 95,7 km/h, Ankunft bei 3:30 Stunden. Geladen in ca. 23 Min. (mit Rüstzeit) von 26% bis 86%.
4. Teil, 83 km bis Hondsiep Lokkant: Gesamtverbrauch 16,4 kWh/100 km, Schnitt 94,5 km/h, Ankunft bei 04:20 Stunden. Geladen in ca. 27 Min. (mit Rüstzeit) von 10% bis 87%.
5. Teil, 97 km bis nach Hause mit 1% verbliebenem SOC: Gesamtverbrauch 16,2 kWh/100 km, Schnitt 91,5 km/h, Ankunft bei 6:15 Stunden.

Gesamtfahrstrecke also 424 km, zurückgelegt in 6:15 Minuten, Schnittgeschwindigkeit incl. Laden 67,8 km/h. Damit habe ich ohne besondere Überlegungen zur Geschwindigkeit mehr als 1,5 Stunden weniger gebraucht, also die Journalisten im oben verlinkten Test. Was ich wohl gemacht habe ist, soweit ich das von der nächsten zu überbrückenden Strecke her konnte, die Ladung möglichst bald nach Einsetzen der Drosselung zu beenden.

Soviel zu meinem schnellen Praxistest, unter vom Wetter her nicht optimalen Bedingungen. Wenn man so eine Reise langfristig plant, wie müsste man die Geschwindigkeit auf den Ertappen in Abhängigkeit vom Abstand der Schnelladestationen, der Ladedauer bis zum Ziel-SOC und der Verbrauchstabelle optimal wählen? Hat dazu schon mal jemand ein Spreadsheet angelegt, in dem man die Kennzahlen eintragen und die optimale Reisestrategie anhand der gegebenen Parameter ermitteln kann?

Mein Gefühl sagt mir, daß es konkret für den I3 optimal wäre Ladestationen in einem Abstand zu haben, den man jeweils mit 80% SOC (- Reserve) bei LKW-Geschwindigkeit sicher erreichen kann. Rechnen wir da im Sommer mal mit 11 kWh/100 km, 19 kWh realer Kapazität und 80% SOC nach den Ladungen sowie 25 Min. Laden incl. hantier. Mein tatsächlicher Schnitt bei LKW-Geschwindigkeit auf 179 km beim letzten Urlaub war 78 km/h, rechnen wir deshalb einfach mal damit. Zur Sicherheit möchte man eine SOC-Reserve am Ende der Etappe für den Fall haben, daß irgendetwas schiefläuft. Ich nehme das mal mit 10% an. Wenn ich vollgeladen starte ergibt sich folgende Etappenliste:

1. Startzeit: 0:00, SOC verbraucht: 90%, Distanz Etappe: 155 km, Distanz gesamt: 155 km, Dauer: 2:00, Endzeit: 2:00
2. Startzeit: 2:25, SOC verbraucht: 70%, Distanz Etappe: 120km, Distanz gesamt: 275 km, Dauer: 1:30, Endzeit: 3:55
3. Startzeit: 4:20, SOC verbraucht: 70%, Distanz Etappe: 120km, Distanz gesamt: 395 km, Dauer: 1:30, Endzeit: 5:50

Das ergibt für dieses Beispiel einen Schnitt von 67,7 km/h. Verblüffend, das ist ja fast exakt der Schnitt, den ich mit der Taktik "so schnell wie möglich zur nächsten Säule" erzielt habe :)? Was wir bei der Taktik "der Weg ist das Ziel" aber vielleicht sehen werden ist, daß die weniger Ladehalte je nach zu überbrückender Strecke irgendwann ein Vorteil sein werden. Der Nachteil ist, daß die Ladestationen in einem eng begrenzten Abstand zueinander liegen müssen. Und wenn wir hier einmal vom Verbrauch im Winter ausgehen, dann müssten die Stationen entsprechend des höheren Verbrauchs sogar enger aneinanderrücken ;-). Was sind eure Praxiserfahrungen zum Schnitt auf der Langstrecke?


Gut gemacht! Viel schneller geht es mit den jetzigen (bezahlbaren) ElektroAutos nicht!
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Re: Fernreisen mit dem E-Auto, wie schnell kann es gehen?

Beitragvon NotReallyMe » So 15. Mär 2015, 12:39

Ich habe den CCS-Test gestern mit einem kurzen Test zur Durchschnittsgeschwindigkeit in der Praxis im Asi-Modus gemacht. Asi-Modus bedeutet ich habe die schnelle Variante gewählt, nach 60 km mit 100 km/h habe ich auf 120 km/h erhöht. Die Heizung war immer schön an, das Wetter war mies und regnerisch unter 5 Grad. Die Gesamt-Strecke betrug 249 km und der Verbrauch laut BC 19,6 kWh/100 km. Das hat meinen Langzeitschnitt ganz schön versaut, aber was tut man nicht alles für die Wissenschaft :-).

Ich habe dreimal CCS geladen (Start der Tour war mit 80 % SOC). Die Tour hat insgesamt 3:45 h gedauert, bei einer Ladung musste ich 5 Minuten warten weil noch ein Zoe die Säule belegte. Ich habe jeweils mehr als nötig gewesen wäre geladen, weil die Reise mehrere Forschungsziele hatte und ich jeweils noch Reserve brauchte um notfalls zur nächsten CCS-Säule zu kommen. In den Niederlanden ist das Netz aber so dicht, dass man da nicht viel Reserve braucht ;-). Die reine Fahrzeit betrug 2:32 h, was einen Schnitt bezogen auf die Zeit in Bewegung von 100,1 km/h ergab. Wenn man die Gesamtzeit incl. der Ladungen heranzieht betrug der Schnitt 66,4 km/h und bestätigt damit recht gut meine theoretischen Berechnungen (siehe erstes Posting im Thread). Es wurde also wieder bestätigt, Rasen lohnt sich nicht :-).

Als nächstes kommt dann die langsame Tour mit der Taktik "der Weg ist das Ziel". Diese Tour werde ich dann aber länger gestalten, da ja ansonsten auch bei Schmuddelwetter nur eine Ladung ausreichen würde.
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Re: Fernreisen mit dem E-Auto, wie schnell kann es gehen?

Beitragvon NotReallyMe » Sa 11. Apr 2015, 13:43

Und gestern gab es einen weiteren Test zum Thema, bei dem ich aus Unsicherheit über den Weg und den Zustand der CCS-Stationen jeweils bis 90 % SOC geladen habe. Wegen Stau auf dem ersten Abschnitt gab es eine längere Passage über Land. Deswegen war der Schnitt insgesamt etwas schlechter als nötig. Start war mit 85 % SOC, am Ende kam ich mit 50 % SOC wieder zu Hause an. Gesamtstrecke war 436 km, zum Laden gestanden habe ich ingesamt 84 Minuten. Als Gesamtschnitt incl. der Ladezeiten ergab sich mal wieder: 65,4 km/h. So langsam wird ein Trend daraus :-).
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Re: Fernreisen mit dem E-Auto, wie schnell kann es gehen?

Beitragvon Michael99 » Mo 13. Apr 2015, 21:50

NotReallyMe hat geschrieben:
Und gestern gab es einen weiteren Test zum Thema, bei dem ich aus Unsicherheit über den Weg und den Zustand der CCS-Stationen jeweils bis 90 % SOC geladen habe. Wegen Stau auf dem ersten Abschnitt gab es eine längere Passage über Land. Deswegen war der Schnitt insgesamt etwas schlechter als nötig. Start war mit 85 % SOC, am Ende kam ich mit 50 % SOC wieder zu Hause an. Gesamtstrecke war 436 km, zum Laden gestanden habe ich ingesamt 84 Minuten. Als Gesamtschnitt incl. der Ladezeiten ergab sich mal wieder: 65,4 km/h. So langsam wird ein Trend daraus :-).



Also wenn ich an meinen Urlaub mit den Kindern denke habe wir mit dem Hubzerknallschüttler für die ca. 580 km Strecke in den Sommerurlaub inklusive Kinderpausen und ohne Tanken auch ca 9 Stunden benötigt (macht also auch so um die 65 km/h Schnitt). Ich kann den Trend also voll bestätigen :mrgreen:

... und da soll noch einer sagen, das Fahren in den Urlaub geht mit Verbrennern schneller :lol:
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Re: Fernreisen mit dem E-Auto, wie schnell kann es gehen?

Beitragvon umberto » Mo 13. Apr 2015, 23:03

NotReallyMe hat geschrieben:
Als Gesamtschnitt incl. der Ladezeiten ergab sich mal wieder: 65,4 km/h. So langsam wird ein Trend daraus :-).


Die Grafik kennst Du?

allgemeine-themen/die-groesste-tour-mit-dem-elektroauto-t4437-10.html#p187476

Die ideale Geschwindigkeit hängt nur von Ladeleistung. Luftwiderstand und Luftdichte ab.

Und wie man sieht, sind die Kurven flach, d.h. für 80 und 120 kommt die gleiche Durchschnittsgeschwindigkeit unweit des Maximums raus.

Gruss
Umbi
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