Elektromobilitätsgegner in Stadt & Ländle

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Re: Elektromobilitätsgegner in Stadt & Land

Beitragvon JuergenII » Mi 24. Jun 2015, 08:59

Herr Fröhlich hat geschrieben:
Hoffnung besteht wenn immer mehr Leute ein eCar kaufen und endlich erleben dürfen wie die Realität aussieht.
Immerhin sprechen mich viele Leute an und hören dann die Infos aus erster Hand. Das überzeugt viel mehr als irgendwelche Spinner die eine ePhobie haben.

Wirklich gut sieht es aber in Deutschland wirklich nicht aus. Nimmt man die Mai Zahlen von 2014 und 2015, dann haben wir in der Tat einen Zuwachs an alternativen Fahrzeugen von über 60% in 2015.

Das Problem dabei, es sind die Hybriden, mit relativ geringer E-Reichweite die das Plus ausmachen. Rechnet man aus den Zahlen von http://ev-sales.blogspot.de die reinen E-Fahrzeuge heraus, ist der Zuwachs gerade mal bei 3%. Und auch das stimmt nicht, weil hier der i3 inkl. REX mit enthalten ist. Rechnet man die reinen i3 BEV, sind wir im Zulassungsminus gegenüber letztem Jahr.

Somit zeigt die Negativ-Presse Wirkung. Das wird sich wohl Ende des Jahrzehnts ändern, aber bis dahin werden die Zulassungszahlen wohl trübe aussehen.

Juergen
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Re: Elektromobilitätsgegner in Stadt & Land

Beitragvon mutle » Mi 24. Jun 2015, 09:18

Ich finde es schwierig den i3 REx in die gleiche Kategorie wie Plugin-Prius und selbst Outlander zu setzen, denn der hat nunmal 95% der e-Reichweite des i3 BEVs und wird auch von den meisten Nutzern so gefahren.
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Re: Elektromobilitätsgegner in Stadt & Land

Beitragvon hartmut49 » Mi 24. Jun 2015, 11:13

mutle hat geschrieben:
Ich finde es schwierig den i3 REx in die gleiche Kategorie wie Plugin-Prius und selbst Outlander zu setzen, denn der hat nunmal 95% der e-Reichweite des i3 BEVs und wird auch von den meisten Nutzern so gefahren.



Hallo,
wie ich schon mal beschrieben, fahre ich seit fast 3 Jahren einen so genannten Plug in Hybriden.
Einen rein elektrischens Auto möchte ich z. Zt. noch nicht haben !
Das resultiert aus meinen Erfahrungen mit den wenigen vorhadenen Ladesäulen !
Sehr oft, ist die Benutzung viel zu teuer.
Vor Allem , das SMS Laden, über den Handyvertrag, und den Grundbetrag, zuzüglich recht hohen Arbeitspreisen , in anderen Vertragsvarianten.
Wie oft habe ich schon mit voller Geldbörse vor Ladesäulen gestanden .
Doch diese seltenen "Schätzchen" waren defekt, oder ich hatte aus irgend einen anderen Grund keinen Zugang
Beim SMS tanken, kostet die Ladung bei meinem Fahrzeug knappt 10 €, plus 4 Std Zeit.
wenn ich aber an einer X beliebigen Tansäule fahre, und für 10€ tanke, bin ich in 5 Minuten . wieder am Rollen,
und ich komme sogar damit weiter, als mit einer solchen Stromladung!
Gruß,
Hartmut
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Re: Elektromobilitätsgegner in Stadt & Land

Beitragvon mutle » Mi 24. Jun 2015, 12:21

Ja, ich denke jeder hier weiss dass tanken schnell geht, viel Reichweite gibt und dass die RWE-SMS-Ladepreise unverschämt hoch sind. Mit BEW Vertrag (ohne Grundgebühr) ist es zum Glück etwas bezahlbarer (und lädt schneller).

Das Problem bei den meisten Plugins ist aber dass sie auch wegen der kürzeren Reichweite häufiger geladen werden müssen. Dieses Problem hat der i3 REx nicht. Man kommt fast soweit wie mit dem BEV mit einer Ladung, und CCS gibt es auch als Option.
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Re: Elektromobilitätsgegner in Stadt & Land

Beitragvon JuergenII » Mi 24. Jun 2015, 13:43

mutle hat geschrieben:
Ich finde es schwierig den i3 REx in die gleiche Kategorie wie Plugin-Prius und selbst Outlander zu setzen, denn der hat nunmal 95% der e-Reichweite des i3 BEVs und wird auch von den meisten Nutzern so gefahren.

Das weiß ich, aber hier im Forum gibt es halt diverse Erbsenzähler, die genau das machen. Für mich gehört der i3 REX zu den E-Fahrzeugen, da der Motor eigentlich nur in ganz wenigen Fällen zur Anwendung kommt. Dann reden wir trotzdem nur über 3% mehr Zulassungen.

Wem ist es hier schon mal aufgefallen, dass es bei den Plug-In Hybriden in der Presse keinerlei Diskussionen über die nicht vorhandene Ladeinfrastruktur gibt? Und ich möchte wetten, dass die Masse der Käufer die nie an der Steckdose nachläd, sondern nur während der Fahrt über den Motor. Das ist dann allerdings eine Ökofarce schlechthin.

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Re: Elektromobilitätsgegner in Stadt & Land

Beitragvon Spürmeise » Mi 24. Jun 2015, 14:09

Um kurz zurück zum Thema zu kommen, hätte jemand noch Infos/Gegeninfos zu der auf S. 16 dargestellten US-Studie zu Unfallzahlen aus dem Jahre 2009, vielleicht aus Norwegen?
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Re: Elektromobilitätsgegner in Stadt & Land

Beitragvon Turbothomas » Mi 24. Jun 2015, 14:26

Lt. EU-Verordnung müssen E-Fahrzeuge unter 30km/h einen Signalton abgeben (teilweise abschaltbar). Auch rennen "Ohrhörermenschen" in Strassenbahnen und Fahrräder.

Seine Datenbasis ist aus 2010, da gibt es neueres.

Zur PV-Anlage: Mein Solarmodulhersteller hat angegeben, dass nach seinen Berechnungen die CO2-Neutralität nach 2 Jahren erreicht (Bosch) ist.

Weitere Infos:

hier:
http://klik-co2.de/html/mobilitat.html

und hier:
http://klik-co2.de/Vortrag_bittl_mueller.pdf
Ciao
Thomas
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- Wer DC-Lader (CCS) kauft unterstützt die Abzocke zukünftiger E-Mobilisten (wie bei Benzin und Diesel)

SMART... = Spionage => zurück zu "Finger weg von meine Daten!"
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Re: Elektromobilitätsgegner in Stadt & Land

Beitragvon redvienna » Mo 6. Jul 2015, 20:36

Die sauberste Energie ist die Windenergie und die Wasserkraft.
Erdwärme ist auch interessant.

Dann folgt mit Abstand die Solarenergie.
Focus Electric: 10/13 +50.000 km,Tesla S70D 3/16 +36.000km + Tesla M3 reserv.
http://www.goingelectric.de/garage/redv ... Focus/205/
ELECTRIC CARS WORLD NEWS
https://www.facebook.com/ELECTRIC-CARS- ... 768868062/
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Re: Elektromobilitätsgegner in Stadt & Land

Beitragvon Spürmeise » Mo 6. Jul 2015, 22:37

Hier ein Update der Diskussion:
Herr Dipl. Biol. T. vom UPI Heidelberg hat für die Ausschusssitzung noch einen Foliensatz nachgelegt, wohl als er von abweichenden Meinungen Kenntnis bekam.
https://ww1.heidelberg.de/buergerinfo/getfile.asp?id=254133&type=do

Ich als Nicht-Heidelberger war nicht in der Ausschusssitzung anwesend, hatte aber einen Teil der Damen und Herren Räte vorab mit meiner Stellungsnahme beglückt (die sich i.W. an meinen Eingangspost anlehnen). Antworten bekam ich nur von ein paar "Bürgerlichen" (da haben eh wenige eine Emailadresse) sowie "dem" Piraten, von den beiden Grünen Fraktionen kam keine Antwort; von letzteren wurde Herr T. wohl auch beauftragt.

Mir geht es bei der Diskussion insbesondere um die Thesen gegen Elektromobilität als Teil des Stadtverkehrs, die Herr T. im Einklang mit einem Großteil der der Bürgerschaft aufzustellen scheint (um seine anderweitige Wunschförderung zu motivieren). Er zieht gerne scheinbar willkürlich Sätze aus Studien heran, z.B. im neuen Foliensatz auf S. 22

Geräuschemissionen im Straßenverkehr können durch einen steigenden Anteil an Elektrofahrzeugen kaum reduziert werden, da bei neuen Kfz bereits ab niedrigen Geschwindigkeiten das Motorgeräusch durch das Fahrgeräusch übertroffen wird.

Wir wissen alle, das das Quatch ist. Meine Punkt dazu wäre etwa:

im Stadtbereich ist der Elektroantrieb insgesamt natürlich deutlich leiser; zwar nicht notwendiger Weise bei konstanter, niedriger Geschwindigkeit, hier kann ein moderner Benziner sogar einmal ruhiger als ein anderes Elektroautomodell sein. Aber vor allem leiser im Vergleich zum unvermeidlich höhertouriger Motordrehzahl zwischen den Schaltvorgängen beim Beschleunigen von Verbrenner-PKW, insbesondere an Straßenkreuzungen, die es in der Stadt bekanntlich öfter gibt...


Vielleicht hat noch jemand eine Meinung zu T.s Thesen; die Tel. Nr. des Herrn T. findet sich im Link ganz oben.
Spürmeise
 

Re: Elektromobilitätsgegner in Stadt & Land

Beitragvon graefe » Mi 8. Jul 2015, 12:31

Spürmeise hat geschrieben:
im Stadtbereich ist der Elektroantrieb insgesamt natürlich deutlich leiser; zwar nicht notwendiger Weise bei konstanter, niedriger Geschwindigkeit, hier kann ein moderner Benziner sogar einmal ruhiger als ein anderes Elektroautomodell sein.

Wie soll ein Benziner bei gleicher niedriger Geschwindigkeit ruhiger als ein Elektroauto sein können??

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