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Re: Elektromobilität vorstellen - Tipps und Ratschläge welco

Beitragvon green_Phil » Fr 18. Jul 2014, 10:15

Was man natürlich machen könnte, wäre eine Gegenüberstellung der Kosten der Energieträger pro 100 km, gerade im Bezug auf die vielen (noch) kostenfreien Ladepunkte und das hier ansässige Projekt E-Wald, wo man derzeit für 50 € eine Ladeflat für sau viele Ladesäulen im bayr. Wald bekommt. Auch die Werkstattkosten könnte man gegenüberstellen.
Da der Akku aber mal gemietet, mal gekauft ist, würde ich ihn der Einfachkeit halber einfach mit in den Kaufpreis einrechnen und gut.
Die recht komplexen Hochrechnungen über 10 Jahre oder 100.000 km muss dann jeder selbst machen, die Bedingungen sind eh viel zu unterschiedlich. Klingt nach einem guten Plan. Danke für den Denkanstoß.
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Re: Elektromobilität vorstellen - Tipps und Ratschläge welco

Beitragvon redvienna » Fr 18. Jul 2014, 10:30

Hier findet man meiner Meinung nach noch immer den besten Rechner im Netz.

http://www.e-connected.at/content/e-calculator
Focus Electric: 10/13 +47.000 km,Tesla S70D 3/16 +23.000km + Tesla M3 reserv.
http://www.goingelectric.de/garage/redv ... Focus/205/
ELECTRIC CARS WORLD NEWS
https://www.facebook.com/ELECTRIC-CARS- ... 768868062/
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Re: Elektromobilität vorstellen - Tipps und Ratschläge welco

Beitragvon green_Phil » Fr 18. Jul 2014, 10:41

Guter Tipp. Funzt ganz ordentlich. Spuckt ähnliches aus, wie meine private Berechnung. Danke.
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Re: Elektromobilität vorstellen - Tipps und Ratschläge welco

Beitragvon JuergenII » Fr 18. Jul 2014, 11:01

green_Phil hat geschrieben:
Sind wir mal ehrlich, wir wissen doch alle, dass man bei der derzeitigen Situation der Preise (Neuwagen, Strom, Benzin) mit dem Elektroauto nur sehr schwer in den Bereich "sparen" hineinkommt.

Das Thema "Sparen" dürfte bei den EV's zur Zeit in der Tat keine so große Rolle spielen. Das Thema Fahrfreude /-feeling dafür umso mehr.

Allerdings habe ich im Laufe meiner Autokäufer immer eins festgestellt: Der Autokauf ist ein Thema, die Unterhaltskosten ein anderes. Vor dem Kauf ist ja immer auch der Preis ein entscheidender Faktor, allerdings relativiert der sich danach deutlich. Hängen bleibt danach meist der laufende Unterhalt, sprich Treibstoff und Wartung. Und da dürfte der EV-Fahrer deutlich glücklicher sein.

Wenn es zum Thema Reichweite kommt, frage ich meistens erst, an wie viel Tagen im Jahr man mit dem Zweitwagen denn mehr als 150 km weit am Tag fährt. Die Antwort ist meist immer die selbe: nie außer ein paar Mal um den Motor auszufahren.

Das zweite Sorgenkind heißt dann Akku. Da sehen die meisten nur ihre kleinen Akkuzellen, die dank billiger Ladegeräte kaum lange halten. Wenn man ihnen aber klar macht, das moderne Fahrzeugakkus zwischen 1.500 und 2.000 Ladezyklen halten, was multipliziert mit der Reichweite mehr als 200.000 km bedeutet, ist auch da sehr schnell die Skepsis vorbei.

Und spätestens, wenn man sie zu einer Probefahrt einlädt, strahlen sie über das ganze Gesicht. Das sie dann trotz allem wieder einen Verbrenner kaufen, steht auf einem anderen Blatt. Ich deute das mal eher nach einem bekannten Slogan eines Autoherstellers: Da weiß man was man hat.......

Bis sich neues durchsetzt dauert es halt immer so seine Zeit.

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Re: Elektromobilität vorstellen - Tipps und Ratschläge welco

Beitragvon green_Phil » Fr 18. Jul 2014, 11:24

Danke Jürgen! ;)
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Re: Elektromobilität vorstellen - Tipps und Ratschläge welco

Beitragvon Cavaron » Fr 18. Jul 2014, 11:37

Meine Berechnung siehe Anhang. Grundlage: gebrauchter Zoe mit Kaufpreis + Akkumiete für ein Jahr. Förderung sind KFZ-Steuer, günstigere Versicherung und Zuschuss vom Ökostromanbieter (alles auf ein Jahr gerechnet). Alternativmodell wäre wohl ein e-Up Jahreswagen gewesen. Fazit: Ersparnis stellt sich innerhalb des ersten Jahres ein :)

Wirklich sparen kann man natürlich nur ganz ohne Auto, ist klar.

Edit: Whops, hatte Versicherungsersparnis zwei mal abgerechent, dafür gab es ja schon ein ausgefülltes Feld. Ist korrigiert, Ergebnis bleibt.
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Re: Elektromobilität vorstellen - Tipps und Ratschläge welco

Beitragvon Hinundher » Fr 18. Jul 2014, 11:44

Wenn es nach einer Probefahrt nicht KLICK macht dann ist der Interessent noch nicht soweit ;) es Plopppt dann halt etwas Später :twisted: wenn zb. der Nachbar ihm SEIN Elektroauto vorführt und ihm die Reserve Diesel/Benzin Kanister anbietet gut gefüllt für den Notfall ,Strom von der Pv die schon lange am Dach werkelt liefert nun Energie für die Batterien :mrgreen:

Lg.
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Re: Elektromobilität vorstellen - Tipps und Ratschläge welco

Beitragvon Hinundher » Sa 19. Jul 2014, 16:35

Morgen geht es los hast schon alles vorbereiter? Wichtig ist auch das reichlich Strom vorhanden ist , nix ist schlimmer wenn pausenlos die Sicherungen fliegen , in so einem Fall ist es besser ( auch wenn es knapp wird ) nicht zu Laden ! Dann sind die anderen Schuld .

Lg.
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Re: Elektromobilität vorstellen - Tipps und Ratschläge welco

Beitragvon Pivo » Sa 19. Jul 2014, 20:34

Hier noch ein paar Dinge, die ich immer gerne sage.

Auf die Frage nach der Reichweite, antworte ich nicht in km sondern mit einem Beispiel:
"Wenn ich vollgeladen von hier nach XY losfahre, komme ich mit genau halbvollen Akku in XY an."
XY sollte dann, je nachdem wie sicher man mit wie wenig kWh/100km fahren kann und welchen Akkiu man hat, in etwa 80km Entfernung liegen.
XY sollte auch eine Stadt sein, die jeder kennt und in der man einigermassen öffentlich laden kann.
Dann ergänze ich noch, dass ich vor meiner Elektrozeit mit dem Verbrenner nie aus dem Landkreis und den Nachbarlandkreisen heraus gefahren bin, weil ich für alles weitere eh schon die Bahn genommen habe.

Gerne hebe ich das schöne leise, vibrationsfreie Fahren hervor.
Wenn dann der Einwand mit der Gefährlichkeit, wg. nicht hörens kommt, gebe ich den Leuten immer zu bedenken, das wir (DE) jetzt schon durch Verbrenner 30000 Unfälle pro Jahr haben an denen Fussgänger beteiligt waren.
Die Laustärke ist nicht die Ursache dafür, dass die Leute sich nicht umdrehen, bevor sie die Strasse überqueren.
Eigentlich müsste man dann ja sogar die Verbrenner lauter machen.
Gegen Geistesabwesendheit wg. mp3 im Ohr, Handy am Ohr, Kind mit rollenden Ball über die Strasse hilft auch kein noch so lautes Auto.
Und jeder Richter wird erstmal fragen warum einer das Auto nicht gesehen hat...
Abgesehen davon könnte man es immer noch technisch lösen.

LBV?
Seitdem ich das EV habe, sehe ich bei mir viel öfters Tiere.
Früher mit dem Verbrenner waren die Rehe immer weg, wenn ich bloss die Einfahrt zum Haus (Stadtrand/Waldrand) gefahren bin.
Nun sehe ich die immer öfter und ein Mäusebussard kommt jetzt auch manchmal, ein Specht war schon da.

Weiterhin versuche ich den Leuten immer klar zu machen, dass ich ein EV nicht aus irgendwelchen Umwelt- oder Wirtschaftlichkeitsgründen fahre.
Solange dieses "Elektroautos sind nur gut, wenn sie umweltfreundlich und/oder wirtschaftlich sind" in den Köpfen der Leute rumschwirrt wird daraus nichts.
Wieviele fahren einen "Roadster", also grosse Motorhaube, kaum Kofferraum und nur 2 Sitze?
Das hat auch nichts mit Wirtschaftlickeit oder Öko zu tun, trotzdem verkaufen sich solche Autos ganz gut.

Scheinheiligkeit:
Man verbraucht für alles mögliche Strom. Computer, TV, Trockner, Spülmaschine, manche haben eine elektrische Sauna, die Wohnungen werden im Schnitt immer grösser etc..
Nimmt man aber den Strom um damit zu fahren, kriechen immer welche aus den Löchern und reden was vom bösen Kohlestrom.
Während bei ihnen zu hause alles mögliche mit Strom läuft. Wenn manche davon überzeugt sind, dass ein Verbrenner umweltfreundlicher/wirtschaftlicher sei frage ich sie, warum sie nicht ihre Waschmaschine mit einem kleinen Benziner betreiben.

Und dass das Elektroauto nichts dafür kann, wo der Strom herkommt. Denn das entscheiden andere...
Nicht vergessen: Auch Benzin braucht Strom/Energie schon in der Herstellung/Gewinnung.
Einzig der Strom wird zunehmend sauberer.

Bestes Überzeugungsmittel ist immer eine Probefahrt.

Viel Erfolg!
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Re: Elektromobilität vorstellen - Tipps und Ratschläge welco

Beitragvon JuergenII » Mo 21. Jul 2014, 10:31

Pivo hat geschrieben:
Seitdem ich das EV habe, sehe ich bei mir viel öfters Tiere.
Früher mit dem Verbrenner waren die Rehe immer weg, wenn ich bloss die Einfahrt zum Haus (Stadtrand/Waldrand) gefahren bin.
Nun sehe ich die immer öfter und ein Mäusebussard kommt jetzt auch manchmal, ein Specht war schon da.

Der ist wirklich gut, der EV-Fahrer als Tierfreund..... :lol:


Während bei ihnen zu hause alles mögliche mit Strom läuft. Wenn manche davon überzeugt sind, dass ein Verbrenner umweltfreundlicher/wirtschaftlicher sei frage ich sie, warum sie nicht ihre Waschmaschine mit einem kleinen Benziner betreiben.

Bei der Argumentation würde ich aufpassen. Es gibt z.B. Wäschetrockner, die mit Gas betrieben werden. Die sind deutlich sparsamer als die E-Variante, sofern letztere nicht mit einer effizienten Wärmepumpe arbeiten.

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