Dt. Hersteller legen Entwicklung von Elektromotoren auf Eis

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Re: Dt. Hersteller legen Entwicklung von Elektromotoren auf

Beitragvon xado1 » Do 20. Nov 2014, 15:09

es geht nicht um besser,sondern um einheitlich und gut.
und das tesla momentan das beste am markt ist,ist wohl unumstritten .
vw und bmw wollen mit ccs ihr eigenes süppchen kochen,was aber ein weiterer schuß in den ofen wird,da tesla außer supercharger auch mit chademo adapter laden kann.
auch ist der hauptmarkt der e-fahrzeuge nun mal die USA,und das wird den kaufwillen der amis sicher auch fördern.
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Re: Dt. Hersteller legen Entwicklung von Elektromotoren auf

Beitragvon JoySpell » Do 20. Nov 2014, 15:30

und das tesla momentan das beste am markt ist,ist wohl unumstritten .


Dann bestreite ich mal folgende Punkte. Das Gesamtkonzept ist sehr gut, insbesondere das schnelle Laden unterwegs.
Und für die Konsequenz der Erichtung der Supercharger (flächendeckend) spreche ich Tesla auch ausdrücklich meine Anerkennung aus! :)

Aber was Kosten betrifft ist Tesla nicht so top. ;)

- Hohe Kaufpreise
- Hohe Unterhaltskosten
- Für ein E-Auto vergleichsweise hoher Energieverbrauch

Somit kann es nicht das Beste auf den Markt sein, zumindest nicht das Beste für alle. Für eine wenige mag das sein, für die Geld nicht so die Rolle spielt.

Klar ist der Tesla in der oberen Mittelklasse. Dennoch müssen auch hier die Wirtschaftlichkeit gegeben sein. 78.000 Euro sind kein Pappenstil, auch in der oberen Mittelklasse.
Und ja, man kann "kostenlos" laden, das stimmt. Aber das Geld muss erst mal da sein, um sich einen Tesla kaufen zu können. ;)

Sagen wir mal der durchschnittliche Tesla kostet 80.000 Euro. Das Geld kann man auch anders anlegen, wo man mehr Geld wieder heraus bekommt...

So schlecht sind die deutschen E-Cars auch wieder nicht!
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Re: Dt. Hersteller legen Entwicklung von Elektromotoren auf

Beitragvon midimal » Do 20. Nov 2014, 16:08

JoySpell hat geschrieben:
Was kann die B-Klasse denn besser als der e-Golf oder der i3?

Warum unbedingt Tesla-Technik?


Weil MB so Unmengen von Entwicklungskosten(im Milliardenbereich) gespart hat!
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Re: Dt. Hersteller legen Entwicklung von Elektromotoren auf

Beitragvon JoySpell » Do 20. Nov 2014, 16:36

Glaubst du das wirklich? Den E-Motor können sie auch selbst bauen.

Die Batterien der anderen E-Autos mit 200km Reichweite stammen auch nicht von Tesla und sind nur zugekauft.
Und trotzdem kommt der B nicht weiter als ein E-Golf oder ein i3. Oder lädt schneller zu Hause.

Und nun?

Daimler hat vor allem mit dem Geschäft der Tesla-Aktien ein Gewinn gemacht. ;)

Zweifellos kann BMW oder Mercedes auch ein E-Auto mit 500km Reichweite bauen, der Akku ist einfach zu vergrößern. Das wollen sie aber vielleicht (noch) nicht!

Versteht doch, um einen Akku in Tesla-Größe einzubauen bedarf es ein ganz neues Auto zu entwickeln, weil die Energiedichte der Akkus derzeit noch nicht hoch genug ist.

Nun hat aber BMW einen anderen Weg eingeschlagen, Autos für Metropolen wo Millionen von Menschen leben.

Insofern kann man nicht sagen, der Tesla ist besser als ein i3, oder umgekehrt. Beide Fahrzeuge wurden für ganz unterschiedliche Nutzung konzipiert.

Warum aber die deutschen Hersteller kein vernünftiges Ladenetz wie Tesla aufbauen, das sollten sie sich mal fragen! Weil das kann man schon jetzt gebrauchen.

Und man darf nicht vergessen, Tesla stellt auch keine Zellen selbst her, sondern kauft diese bei Panasonic, ein die mit Sanyo und Samsung den Markt total diktieren!

Den Zugriff auf Panasonic, Sanyo und Samsung haben aber auch andere Hersteller.
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Re: Dt. Hersteller legen Entwicklung von Elektromotoren auf

Beitragvon Rudi L. » Do 20. Nov 2014, 17:32

xado1 hat geschrieben:
es geht nicht um besser,sondern um einheitlich und gut.

Ja, das wäre in der Tat gut.


xado1 hat geschrieben:
vw und bmw wollen mit ccs ihr eigenes süppchen kochen,was aber ein weiterer schuß in den ofen wird,da tesla außer supercharger auch mit chademo adapter laden kann.

Tesla macht es vernünftig und richtig, Model S kann nämlich fast überall laden. Genauso wie ich einen Benziner oder Diesel an jeder Tankstelle nachtanken kann. Da haben sich die Leute die richtigen Gedanken dazu gemacht wie man ein Auto weltweit einsetzbar konstruiert.

Warum die Deutschen es so kompliziert machen kann ich nur mit Verhinderungsstrategie erklären. Denn technisch ist das wohl kein großes Problem es anders zu gestalten. Nämlich, daß ein CCS Auto auch an andere Steckdosen ran kann, ohne indiskutabel lange Ladezeiten!

Aber wenn CCS ähnlich wie die SC ausgebaut wird, dann gewinnen die CCS Modelle stark an Attraktivität. Nur, daß ist wohl ein deutsches Phänomen, ausgebaut wird wenn es dafür Subventionen vom Staat (also uns) gibt, sonst nicht.

Dann soll die Regierung Geld in die Hand nehmen und dafür sorgen, daß an den Fernstraßen Triplelader gebaut werden, für Chademo,CCS und AC43KW. Das gibt es scheinbar in Holland schon so. Also, wo ist das Problem? Ach so die Finanzierung, na da heben wir die Mineraölsteuer an und fertig ist der Lack!

Grüße
Rudi
Rudi L.
 

Re: Dt. Hersteller legen Entwicklung von Elektromotoren auf

Beitragvon TeeKay » Do 20. Nov 2014, 19:27

JoySpell hat geschrieben:
- Für ein E-Auto vergleichsweise hoher Energieverbrauch

Das die anderen Elektroautos allesamt umgebaute Kleinwagen sind, dafür kann ja Tesla nichts.
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Re: Dt. Hersteller legen Entwicklung von Elektromotoren auf

Beitragvon TeeKay » Do 20. Nov 2014, 19:37

Rudi L. hat geschrieben:
. Also, wo ist das Problem? Ach so die Finanzierung, na da heben wir die Mineraölsteuer an und fertig ist der Lack!

Die Kosten für ein umfassendes Schnellladenetz sind so winzig, dass da nichts angehoben werden muss. Wir haben 63.000km Autobahnen und Bundesstraßen. Alle 80km eine Lademöglichkeit a la 8-fach Supercharger (540kW Ladeleistung, 8-10 Säulen) gebaut, benötigt 63.000/80 * 250.000 Euro (kosten für einen Supercharger-Standort mit 540kW Ladeleistung) = 200 Mio Euro.

Größe des Bundeshaushalts 2014: 295.000 Millionen Euro. Einmalig 0,67% des Bundeshaushalts reichen also aus, um Deutschland alle 80km an allen relevanten Straßen mit Schnellladern mit zusammen 540kW Ladeleistung zu pflastern. Nun kämen pro Jahr vielleicht noch 10 Mio Euro für Wartung hinzu. Macht jedes Jahr 0,003% des Bundeshaushalts. Das ist etwas weniger als die im Haushalt veranschlagte Jahresmiete für das Statistische Bundesamt...
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Re: Dt. Hersteller legen Entwicklung von Elektromotoren auf

Beitragvon JoySpell » Do 20. Nov 2014, 20:17

TeeKay hat geschrieben:
JoySpell hat geschrieben:
- Für ein E-Auto vergleichsweise hoher Energieverbrauch

Das die anderen Elektroautos allesamt umgebaute Kleinwagen sind, dafür kann ja Tesla nichts.


Habe ich das geschrieben? ;) Nein.

Ganz ehrlich. Die deutschen Hersteller WOLLEN es einfach nicht, sie KÖNNTEN es aber.

Ich finde die Taktik der deutschen Hersteller erst mal besser. Man baut Mega-Citys EV.
150-200km in Peking, Shanghai, Tokyo, Mexico City, oder im Großraum London sind mehr als genug!

Genau hier ist das Smog-Problem aber sehr ausgeprägt und die Staus sind im 2-3 stelligen Kilometerbereich.

Und wenn die Entwicklung so weit ist (Erhöhung Energiedichte von Batterien) dann gibt es auch Kompaktwagen mit 400km rein elektrischer Reichweite.

Das hat was mit Wirtschaftlichkeit zu tun. ;) BMW hat jetzt den i3 und wird erstmal keine große Limousine bauen, nur damit ein Monsterakku reinpasst, der 600kg wiegt und 46.000 Euro kostet. Das ist eigentlich weder ökologisch noch effizient.

Um das Gewicht ein wenig einzudämmen, ist der 2,1 Tonnen schwere Tesla fast ausgehend aus Aluminium!

Und der deutsche Markt ist eh nicht im Fokus von E-Mobilität, da Geschäft wird wo anders gemacht. In paar Jahren ist der schwere und große Akku des Tesla nicht mehr viel wert und es gibt leistungsfähigere Akkus, die weniger wiegen, kompakter als auch kostengünstiger sind.

Für die Batterie des Tesla kriegt man einen i3 mit guter Aussattung, gibt das einen nicht zu denken? Die Batterie im i3 kostet nicht mehr als ein moderner Austausch-Verbrenner + Einbau.


Ich meine diesen Sachverhalt muss man doch als neutral denkender Mensch erkennen können. :!: Deswegen finde ich auch das Konzept des Model S nicht sonderlich wirtschaftlich, effizient und ökologisch.

BMW und VW sind mindestens genauso gut aufgestellt wie Tesla, mit Ausnahme auf das schnelle Laden unterwegs.
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Re: Dt. Hersteller legen Entwicklung von Elektromotoren auf

Beitragvon TeeKay » Do 20. Nov 2014, 20:43

Jajaja, und für den Preis meines 200kg schweren V8 in meinem BMW bekomme ich drei VW Polo. Und?
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Re: Dt. Hersteller legen Entwicklung von Elektromotoren auf

Beitragvon Robert » Do 20. Nov 2014, 21:39

Die 24 kWh/ 100 km vom Tesla Model S finde ich absolut in Ordnung, wenn ich das mal mit meinen 16 kWh/ 100 km meines ZOE vergleiche. (Ja. Ich schaffe auch 12 kWh, aber es machen die 16 kWh schon nicht sonderlich Spass.) 8 kWh / 100 km würde ich glatt ertragen um dem Wahnsinn der Microbatterie samt Ladeinfrastruktur-Kasperletheater zu entkommen.
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