Die größte Tour mit dem Elektroauto?

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Re: Die größte Tour mit dem Elektroauto?

Beitragvon redvienna » Di 7. Apr 2015, 15:20

Ich habe mit keinem Wort von der Zoe gesprochen. ;)

Wie gesagt ich kann nur von den Daten der E-Autos ausgehen, die ich kenne.

Der Tesla S benötigt im Idealfall auf 500 km nur 15% mehr Zeit als ein Verbrenner.

Andere E-Autos zumindest 50% Mehrzeit.

Bin trotzdem optimistisch, dass die nächste Kompaktklasse diese Differenz auf ca. 30% senken kann.
(Stärkere Batterien und schnellere Ladung)

Kalkulator:
http://electricar.guru/#/intro

Für meinen Focus habe ich nur die 250 km gerechnet. (Eine Vollladung dauert bei mir ja 3,5 h schneller geht es noch nicht, wobei in den USA bereits mit Chademo experimentiert wird.) :lol:

Ganz unten der Tesla S 85.
Dateianhänge
Ford Focus 250 km.png
Renault ZOE 500 km.png
Tesla 500 km.png
Focus Electric: 10/13 +51.000 km,Tesla S70D 3/16 +38.000km + Tesla M3 reserv.
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Re: Die größte Tour mit dem Elektroauto?

Beitragvon lingley » Di 7. Apr 2015, 16:01

Karlsson hat geschrieben:
Es gibt hier diverse Zoe Fahrer, die in >1 Jahr noch nicht einmal mit 43kW laden konnten ...

HIER !!! fast zwei und noch nie auf Tour erlebt :roll:
redvienna hat geschrieben:

ZOE mit 109km/h -> 147km ... ?
Du bist Optimist, habe ich recht ?
lingley
 

Re: Die größte Tour mit dem Elektroauto?

Beitragvon redvienna » Di 7. Apr 2015, 16:03

Die Werte und auch der Verbrauch sind ja einstellbar.

Sogar wenn der Zoe 7 oder 8h braucht ist es nicht schlecht im Vergleich zum Verbrenner. (Bei zB 220 Wh Verbrauch je km)

PS: Unser Focus braucht ca. 160 Wh / km bei 100 km/h. Also kommen die Werte schon hin.
Achtung in der Ebene und bei guter Witterung ! ;)

EINFACH NACHRECHNEN.

Auch der SOUL liegt bei ca. 6h.


Hier noch der Tesla S 60 nur mit Chademo gerechnet. (Ähnlich könnten die next Generation Autos funktionieren)

PS: Es klafft schon noch eine große Lücke zwischen dem Tesla S und der Kompaktklasse.
Wenn diese aber bald 44 kW oder 50 kW-Batterien hat und zumindest mit 50 kW (oder besser mit 100 kW) laden kann, schaut es viel besser aus !
Dateianhänge
Tesla Model S 60 500 km.png
Zuletzt geändert von redvienna am Di 7. Apr 2015, 16:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die größte Tour mit dem Elektroauto?

Beitragvon Karlsson » Di 7. Apr 2015, 16:19

Du gehst da aber auch immer davon aus:
- dass die Ladesäulen auf der Strecke vorhanden sind
- dass kein Umweg deswegen gefahren werden muss
- dass die Ladesäulen nicht besetzt sind
- dass die Ladesäulen nicht defekt sind
- dass das Abfahren von der BAB zur Säule keine extra Zeit kostet
- dass die Freischaltung des Ladevorganges sofort klappt, bzw überhaupt klappt
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Re: Die größte Tour mit dem Elektroauto?

Beitragvon redvienna » Di 7. Apr 2015, 16:21

Ja ist beim Verbrenner ja auch so, dass die Tankstelle offen sein muss. ;)

Mit dem gleichen Energiegehalt wie beim E-Auto würde der Verbrenner nicht wirklich weit kommen. :lol:

PS: Im Ernst - ich vergleiche 2x die idealen Bedingungen.
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Re: Die größte Tour mit dem Elektroauto?

Beitragvon Karlsson » Di 7. Apr 2015, 16:28

redvienna hat geschrieben:
Ja ist beim Verbrenner ja auch so, dass die Tankstelle offen sein muss. ;)

Der Vergleich hinkt, da es ERHEBLICH mehr Tankstellen gibt und selbst wenn da schon einer steht, blockiert er die Säule nur 5 Minuten.
Meinen letzten Tankvorgang hab ich mal gestoppt - 4 Minuten von Anhalten bis Losfahren inklusive bezahlen.
Wenn die Tankstelle zu voll ist, nimmt man halt die nächste. Auf 500km muss ich aber eh nicht tanken, obwohl wir auf der Ostertour den versoffenen Benziner meiner Frau genommen haben.
Und ich habe es in 20 Jahren noch nie erlebt, dass an einer Tankstelle mal was nicht funktioniert hätte.
Auch gibts viele, wo man nachts mit EC Karte tanken kann. Auf jeden Fall braucht man keine komische Zugangskarte inklusive Überwachungsmöglichkeit, die dann noch oft nicht funktioniert.

Also bitte fair bleiben beim Vergleich.
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Re: Die größte Tour mit dem Elektroauto?

Beitragvon redvienna » Di 7. Apr 2015, 16:42

Natürlich ist man beim E-Auto noch abhängig davon wo die (wenigen) Ladestationen vorhanden sind.

Beim Tesla S ist aber das Superchargernetz schon sehr dicht.
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Re: Die größte Tour mit dem Elektroauto?

Beitragvon Karlsson » Di 7. Apr 2015, 16:53

Auch da ist dicht relativ. Es ist für den Tesla dicht genug, da die Reichweite entsprechend groß ist. Für den gesammelten Rest der E-Mobilität ist es eher nicht dicht genug.
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Re: Die größte Tour mit dem Elektroauto?

Beitragvon mark32 » Di 7. Apr 2015, 17:20

Karlsson hat geschrieben:
Und ich habe es in 20 Jahren noch nie erlebt, dass an einer Tankstelle mal was nicht funktioniert hätte.
Auch gibts viele, wo man nachts mit EC Karte tanken kann. Auf jeden Fall braucht man keine komische Zugangskarte inklusive Überwachungsmöglichkeit, die dann noch oft nicht funktioniert.

Also bitte fair bleiben beim Vergleich.

Gerade in den letzten zwei Jahren hat sich die Situation der Ladeinfrastruktur deutlich gebessert. Der Aufbau des Tankstellennetzes in der Nachkriegszeit ist auch nicht perfekt innerhalb eines Jahres gelaufen.
Man sollte sich die Kosten aller Tankstellen, die aktuell in Betrieb sind, im Vergleich zu den geradezu lächerlichen Kosten der bestehenden Ladesäulen vor Augen halten: Da geht es um Milliarden Euro gegenüber Millionen Euro.
Tesla Model X Signature ab 2015 *****Tesla Model S 85P rot seit Nov. 2013****** Ampera E-Pionier weiß seit Juni 2012******Drehstromkiste 32A Plus 63A Typ2*****8,1 kWp Photovoltaik*******16 kWh PV-Speicher von E3DC seit Dez. 2013*****nano-BHKW 1kW
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Re: Die größte Tour mit dem Elektroauto?

Beitragvon Rudi L. » Di 7. Apr 2015, 17:22

Karlsson hat geschrieben:
Auch da ist dicht relativ. Es ist für den Tesla dicht genug, da die Reichweite entsprechend groß ist. Für den gesammelten Rest der E-Mobilität ist es eher nicht dicht genug.


Auch da kannst Du in Nöte kommen,weil die SuC nicht immer optimal zur Strecke und Fahrstil stehen. Zum Glück hab ich noch einen Verbrenner in der Garage, sonst hätte ich auf einer Strecke tatsächlich ein Problem gehabt. :D

Mit dem letzten Satz hast Du recht, mit einem anderen Elektroauto hast Du ohnehin genug Probleme wenn Du eine Fernstrecke fährst. Ich wundere mich trotzdem nicht, wenn der Zoe nach einem Arbeitstag doch wieder knapp 500km mehr drauf hat. Das liegt daran, daß er Kurzstrecken fährt und zwischendurch schnell geladen werden kann und diese Strom-Zapfstelle immer funktioniert und auch nicht blockiert werden kann. 8-)
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