Größerer Akku - wozu eigentlich?

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Wenn mein E-Auto heute einen doppelt so großen Akku hätte, so würde ich ...

Umfrage endete am Sa 12. Mär 2016, 19:44

die zusätzliche Kapazität nutzen um meine Reichweite zu verdoppeln.
107
43%
endlich normalere Geschwindigkeiten auf der Autobahn fahren können (bis zu 120km/h ..140km/h).
64
26%
mich freuen, dass das Laden im Winter nicht mehr so zeitraubend ist.
14
6%
endlich entspannt elektrisch unterwegs sein.
32
13%
.. nie mehr die "Lebenserhaltung in den Antrieb umleiten" müssen :) (Frieren)
31
13%
 
Abstimmungen insgesamt : 248

Re: Größerer Akku - wozu eigentlich?

Beitragvon Twizyflu » So 14. Feb 2016, 22:22

2moose hat geschrieben:
Dein Job wohnt eindeutig am falschen Ort ;-)


Ich fahre ja nur wöchentlich. Aber auch da muss mit Leaf gehaushaltet werden.
100 km/h ECO heizung aus, dann geht es sich gut aus mit 1 Mal 20 Min laden CHAdeMO
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Re: Größerer Akku - wozu eigentlich?

Beitragvon 2moose » So 14. Feb 2016, 23:17

Torquemada hat geschrieben:
... , daß mir eine größere Akku-Kapazität weniger brächte als eine heizbare Batterie.
Wie stark wirkt sich die Temperatur aus? Steht mir das im e-nv200 auch bevor?
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Re: Größerer Akku - wozu eigentlich?

Beitragvon Twizyflu » So 14. Feb 2016, 23:18

Obwohl ich den Leaf mag muss ich es sagen:
Ja das steht dir wohl auch bevor.

eNV200 und Leaf teilen sich die technische Basis.
Und der Leaf hat zwar Heizplatten aber die helfen eher zur Not glaube ich und so nicht.
Beim normalen Laden wirds eh keinen Unterschied machen aber sehr wohl bei 50 kW CHAdeMO DC.
Es ist nicht so arg finde ich aber nur rumstehen und dann laden wollen wird länger dauern als im Sommer.
Das ist bei allen Autos außer Soul EV und Tesla so.
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Re: Größerer Akku - wozu eigentlich?

Beitragvon Torquemada » So 14. Feb 2016, 23:32

Das ist wohl bei allen Autos ohne wirksame Batterieheizung so.
Bei der Zoe fällt es halt besonders auf.
Langsamer als 6,6kw wird es auch nicht werden, aber wenn man sonst 22kw als das unterste der Gefühle ansieht, dann tun die Standzeiten schon weh.

Gruß,
T
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Re: Größerer Akku - wozu eigentlich?

Beitragvon Super-E » Mo 15. Feb 2016, 09:57

Es fehlt: Endlich ein BEV kaufen dürfen ;-)

Der Ampera-E ist das erste EV, bei dem meine Frau sagt, der wäre OK. Sobald es den gebraucht unter 20k gibt, fängt bei uns auch das elektrische Fahren an...

Ich könnte zumindest im Sommer am Wochenende das Fahrzeug bei meinen Eltern auf dem Land mit PV Strom laden und damit den größten Teil der Mobilität abdecken. Zusätzlich könnte ich ab und zu bei Bedarf in der Arbeit laden, da ich in der TG keinen Ladeanschluss habe (ich fahre normalerweise nicht mit dem Auto in die Arbeit). Ansonsten gibt es bei mir in der Nähe zahlreiche CCS Lader.

(die sind für mich übrigens deutlich besser positioniert als die SC)
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Re: Größerer Akku - wozu eigentlich?

Beitragvon 2moose » Mo 15. Feb 2016, 12:48

Und ich Fang mit dem Lauftraining an, wenn die hier endlich den Anstieg zu unserem Haus eingeebnet haben und die Klimaerwärmung auch im Winter das Laufen mit kurzer Hose ermöglicht.

Bis dahin hab ich hoffentlich genug Zeit, mir weitere Ausschluss-Gründe zu überlegen ;-)
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Re: Größerer Akku - wozu eigentlich?

Beitragvon Karlsson » Mo 15. Feb 2016, 13:09

Super-E hat geschrieben:
Es fehlt: Endlich ein BEV kaufen dürfen ;-)

Der Ampera-E ist das erste EV, bei dem meine Frau sagt, der wäre OK. Sobald es den gebraucht unter 20k gibt, fängt bei uns auch das elektrische Fahren an...

Jo, wäre bei uns auch so. Nur dass es um Ersatz für den verbliebenen Benziner geht. Einen Großteil unserer Kilometer fahren wir ja schon elektrisch. Ob der Ampera-E das Potential hat, werden wir dann sehen. Hängt ja auch von der reellen Reichweite, dem Lader und der Infrastruktur zu der Zeit ab.

2moose hat geschrieben:
Bis dahin hab ich hoffentlich genug Zeit, mir weitere Ausschluss-Gründe zu überlegen

Auch solche Typen gibt es wohl. Einer meiner Nachbarn hat sich kürzlich einen Mustang gekauft. Dem geht wahrscheinlich immer einer ab, wenn die Höllenmaschine wieder losfaucht. Uns nervt es einfach nur, wenn um 22:30h die Kiste noch mal ums Eck fährt und das wirklich jeder in der Straße mitkriegt.

Aber deswegen behalten wir nicht unseren Benziner, sondern weil Langstrecken einfach noch sehr zäh sind. Im Winter um so mehr. Wer meint, das hätte was mit sexuellen Gelüsten an der Verbrennung von Fossilien zu tun, sei herzlich eingeladen, mit der Wanderdüne mal um den Block zu fahren.
Aber er schafft trotzdem 1.000km in 10 Stunden und es gibt dafür eine gut ausgebaute und absolut zuverlässige Infrastruktur.
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Re: Größerer Akku - wozu eigentlich?

Beitragvon Super-E » Mo 15. Feb 2016, 13:38

2moose hat geschrieben:
Und ich Fang mit dem Lauftraining an, wenn die hier endlich den Anstieg zu unserem Haus eingeebnet haben und die Klimaerwärmung auch im Winter das Laufen mit kurzer Hose ermöglicht. Bis dahin hab ich hoffentlich genug Zeit, mir weitere Ausschluss-Gründe zu überlegen


Hallo 2moose,

wenn Du etwas gegen den Klimawandel tun willst, dann wäre das mit dem Lauftraining ratsam. Am Besten so machen wie ich. Ich gehe zu Fuss in die Arbeit (die Nähe von Wohnung und Arbeit ist kein Zufall) und im Winter fahre ich die zwei Stationen mit der Ubahn, da im immer eine Monatskarte habe (also auch elektrisch unterwegs). Meine Frau ist im homeoffice. Unser Verbrenner steht sich nur für Mittel/Langstrecken in der Garage die Räder platt. Ein Kurzstrecken und Pendelfahrzeug ist bei uns daher gar nicht vorhanden und das selten gebrauchte Langstreckenfahrzeug durch die heutige Generation an EVs zu ersetzen ist reichlich sinnlos. Mein CO2 Ausstoß liegt garantiert deutlich unter dem Mittel der E-Mobilisten hier im Forum. BEVs sind NICHT umweltfreundlich, sondern nur deutlich weniger umweltschädlich und ich finde es toll, dass hier so viele versuchen ihren Anteil zu leisten (bei denen das fahrprofil passt), aber man muss auch nicht so tun, als würde man jetzt soooo umweltfreundlich sein und jemand, der wenig fährt, aber dafür Verbrenner, ist der Klimasünder.
Auch ich werde das tun, sobald es die entsprechenden Angebote gibt, und der Ampera-E mit großem Akku könnte das werden (passt ja auch zu meinem Avatar, wie mir gerade auffällt ;-).

Mir geht es tierisch auf den Senkel, dass alle Leute, die nicht Hurra schreien und sich ein BEV kaufen hier mit "Ausreden" abgestempelt werden. Unter den Hurraschreiern findet man dann ja auch einige prominente Abgänger, die dann erklären, warum es bei Ihnen nicht geklappt hat, bzw. wie der Ehepartner manchmal geschimpft hat obwohl man das auch hätte vorher wissen können.

In den Urlaub fliegt auch keiner, oder?
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Re: Größerer Akku - wozu eigentlich?

Beitragvon 2moose » Mo 15. Feb 2016, 13:58

@Karlsson

Hier steht auch noch ein Diesel rum ... aber der wird hier nicht alt. Ne Kuh zu halten für 2 Liter Milch im Jahr ist in jeder Hinsicht unbefriedigend, speziell mit Laktoseintoleranz. Das können die Bahn und der nächstgelegene Autovermieter besser.

Selbst wenn die Reichweiten der E-Mobile steigen ... ich würd nie wieder solche Langstrecken-Orgien hinlegen oder - wie in meinem "besten" Jahr 80.000 km abspulen. Das steht diametral zu dem, was ich unter Lebensqualität verstehe. Mit großen Batterien versucht die E-Mobilität bloss, Verbrenner nachzuahmen. Mit gewaltigem Aufwand werden so Nischenlösungen produziert ... wenn man sich durchschnittliche tägliche Kilomterleistungen ansieht, isses ned mehr als ne Nische.
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Re: Größerer Akku - wozu eigentlich?

Beitragvon Karlsson » Mo 15. Feb 2016, 14:22

2moose hat geschrieben:
... ich würd nie wieder solche Langstrecken-Orgien hinlegen oder - wie in meinem "besten" Jahr 80.000 km abspulen. Das steht diametral zu dem, was ich unter Lebensqualität verstehe

Und? Ich lag bei maximal 30tkm/a und bin jetzt runter auf unter 12tkm/a. Ein erheblicher Anteil davon bleiben trotzdem Langstrecken.
Früher ist man vielleicht im selben Dorf geboren, groß geworden, da geblieben und später auch dort gestorben. Die meisten meiner Schulkameraden haben aber studiert und sind fernab der Heimat. Oft auch weil sie in der Heimat gar keine Arbeit kriegen würden.
Die haben Frauen geheiratet, die ebenfalls studiert haben und fernab der Heimat der Heimat sind. Freunde und Verwandte sind quer über das Land verstreut. Darf man da jetzt nicht mehr hinfahren?

Und muss ich jetzt das Sauerland als Urlaubsort toll finden, weil ich mit einem Mal laden hinkomme?

Soll ich den Flugsport aufgeben, weil die Berge zu weit weg sind?
Und nicht eine alte Jolle kaufen, weil segelbare Gewässer zu weit weg sind und Elektroautos keine Anhänger ziehen dürfen?

...also manche haben schon sonderbare Vorstellungen.
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