Größerer Akku - wozu eigentlich?

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Wenn mein E-Auto heute einen doppelt so großen Akku hätte, so würde ich ...

Umfrage endete am Sa 12. Mär 2016, 20:44

die zusätzliche Kapazität nutzen um meine Reichweite zu verdoppeln.
107
43%
endlich normalere Geschwindigkeiten auf der Autobahn fahren können (bis zu 120km/h ..140km/h).
64
26%
mich freuen, dass das Laden im Winter nicht mehr so zeitraubend ist.
14
6%
endlich entspannt elektrisch unterwegs sein.
32
13%
.. nie mehr die "Lebenserhaltung in den Antrieb umleiten" müssen :) (Frieren)
31
13%
 
Abstimmungen insgesamt : 248

Re: Größerer Akku - wozu eigentlich?

Beitragvon Karlsson » Fr 12. Feb 2016, 19:52

Das ist eine Typfrage. Manche bleiben auch ohne Benzin liegen, so wie manche auch nie mit ihrem Geld auskommen, auch nicht wenn man es verdoppelt.

Ich bin bislang weder mit Benzin noch mit Strom irgendwo gestrandet.
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Re: Größerer Akku - wozu eigentlich?

Beitragvon campr » Fr 12. Feb 2016, 20:34

Karlsson hat geschrieben:
Ich bin bislang weder mit Benzin noch mit Strom irgendwo gestrandet.

Sondern nur ohne? ;)
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Re: Größerer Akku - wozu eigentlich?

Beitragvon spark-ed » Fr 12. Feb 2016, 21:20

Wozu eigentlich?

Das frage ich mich auch.

Solange man halbwegs günstig wohnt reicht bei einem Smart sogar die Winterreichweite für die normalen Bedarfsstrecken.
Ich freue mich dabei die gebotene Kapazität gut auszunutzen zu können. (Bis jetzt 24Tkm in 19Monaten)

Die handvoll Strecken für die bislang der Verbrenner herhalten musste waren so weit, die hätte mir auch die 2 bis 3-fache Batteriekapazität nicht schmackhaft machen können.
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Re: Größerer Akku - wozu eigentlich?

Beitragvon stefan6800 » Fr 12. Feb 2016, 23:44

Weil man keinen Bock mehr hat die Karre 2* im Tag voll laden zu müssen nur weil man auf der AB die LKW ' s nicht aus bremsen will.
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Re: Größerer Akku - wozu eigentlich?

Beitragvon Karlsson » So 14. Feb 2016, 03:31

campr hat geschrieben:
Sondern nur ohne? ;)

Ne, nur ohne Luft (in den Reifen). Strom- oder Spritmangel war noch nie ein Problem.

spark-ed hat geschrieben:
Die handvoll Strecken für die bislang der Verbrenner herhalten musste waren so weit, die hätte mir auch die 2 bis 3-fache Batteriekapazität nicht schmackhaft machen können.

Bei mir schon. Weil seit letzten Juni (da wurde mein Zoe zugelassen) bin ich keine Strecke mit mehr als 340km am Stück gefahren. Das würde ich dann mit 3-facher Reichweite ja schon ohne Nachladen schaffen.

5x hatte ich Strecken mit 270km, für die wir den Benziner genommen haben, weil wir 2x hätten mit 22kW nachladen müssen und es war kalt. Schon mit doppeltem Akku hätten wir dafür aber nur einmal kurz ein bisschen nachladen müssen, selbst wenn es nur 22kW gewesen wären. Also das hätte da doch sehr den Schrecken verloren.
1350km an die Cote Azur an einem Tag wären allerdings auch mit doppeltem Akku nicht ganz ohne.

Da bräuchte es dann nicht nur den 2-3 fachen Akku, sondern auch die 2-3 fache Ladeleistung. Sprich 60kWh und 100kW. Also ein Tesla S.
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Re: Größerer Akku - wozu eigentlich?

Beitragvon JuergenII » So 14. Feb 2016, 18:05

midimal hat geschrieben:
Ich bin sicher es wird genauso gestrandet wie heute

Da gehe ich auch jede Wette ein, zumal mit den angeblichen 320 km Schönwetter-Reichweiten ganz andere Personengruppen angesprochen werden. Bei ungemütlichem Winterwetter dürfte es schon schwer werden die 2 und die dazugehörigen zwei Nullen zu erreichen. Deshalb wäre es Klasse, wenn ein Hersteller endlich ein > 60 kWh Fahrzeug inkl. kleinem seriellen Hybrid anbieten würde. Das ganze noch als Kombi/Van inkl. vernünftiger Anhängerkupplung. Damit wäre der tägliche Radius und die meisten Wochenendfahrten abgedeckt und für die Urlaubsfahrt hätte man eine langstreckentaugliche Variante, die Reichweiten ohne Ladestress ermöglichen.

Alternativ sehe ich die Bahn für E-Fahrzeugbesitzer als die mobile Langstreckenvariante. Spezielle E-Autoreisezüge die nonstop die wichtigsten Städte oder Urlaubsgebiete bedienen. Geladen wird während der Fahrt. Leider stampft die Bahn diese Variante gerade gnadenlos ein. Eine Fahrt an die Côte d'Azur könnte man damit schon heute von Flensburg aus unternehmen und wäre wahrscheinlich sogar schneller am Ziel als so mancher Verbrennerfahrer.

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Re: Größerer Akku - wozu eigentlich?

Beitragvon 2moose » So 14. Feb 2016, 18:18

STEN hat geschrieben:
Wichtigste Features der neuen E-Autos sind natürlich ein größerer Traktionsakku und eine verbesserte Ladefähigkeit.
Aber wofür nutzt ihr diesen Vorteil eigentlich?


Gar nicht. Eben ein zu großes Auto mit zu kleiner Batterie bestellt (e-nv200). Warum? hier in Ö im Schnitt alle 60km ein Schnelllader steht. Und wenn ich an das entspannte Reisen im Railjet denke ... dann ist ein Pkw dagegen keine Langstreckenalternative. Das will und bloss der Ami vermitteln - bei deren Öffis auch voll verständlich. Daher Bahncard und Sixt-Karte als E-Auto-Ergänzung.
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Re: Größerer Akku - wozu eigentlich?

Beitragvon Twizyflu » So 14. Feb 2016, 18:34

Damit ich meine 170 km Pendelstrecke nicht mit 100 kmh und mit zwischenladen fahren muss
Denn so brauche ich statt 1:20 für die Strecke 2:30 Stunden :/
Blog auf http://www.we-drive.at und http://www.elektroautor.com
01/14 bis 08/15 - Renault ZOE Intens Q210 | 08/15 bis 01/17 - Nissan Leaf | 01/17 bis 04/17: Renault ZOE Intens Q90 | seit 04/17: Hyundai Sangl IONIQ Style - Phoenix Orange
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Re: Größerer Akku - wozu eigentlich?

Beitragvon 2moose » So 14. Feb 2016, 19:23

Dein Job wohnt eindeutig am falschen Ort ;-)
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Re: Größerer Akku - wozu eigentlich?

Beitragvon Torquemada » So 14. Feb 2016, 21:25

Nach dem ersten Winter (11tkm seit Ende August) mit der 210er Zoe ist in mir die Erkenntnis gewachsen, daß mir eine größere Akku-Kapazität weniger brächte als eine heizbare Batterie.
Denn mit der Reichweite komme ich klar, auch wenn hier mehr natürlich schöner wäre.
Es ärgert mich aber kolossal, von den Aussentemperaturen zum Schnarchlader degradiert zu werden.

Gruß,
T.
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