Der will's wissen: e-Importeur sucht Investoren..

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Re: Der will's wissen: e-Importeur sucht Investoren..

Beitragvon PowerTower » Mi 25. Dez 2013, 21:13

Hinundher hat geschrieben:
Bitte ein paar Beweise :!:

Ich kenne viel Bleiakku/Fahrer ( Stapler ) ohne Probleme , manche fahren den ganzen Arbeitstag andere nur sporadisch einige sind Super gewartet viele sehen aus wie der Kuh aus dem A..h gezogen und alle verrichten ihren Dienst :twisted:

Es gibt mehrere Gründe, warum Gabelstapler mit Bleiakkus gut funktionieren. Dazu habe ich mal das Datenblatt eines beliebigen Elektrostaplers gesucht: Datenblatt Elektrostapler
- Die Belastung des Akkus ist mit maximal C/3 sehr gering. Beim genannten Elektroauto hat man eine Belastung von bis zu 1,5C was verglichen mit dem Stapler der fünffachen Akkubelastung entspricht.
- Gabelstapler werden für gewöhnlich in gut temperierten Lagerhallen eingesetzt. Es gibt zwar auch Lagerhallen mit -20°C oder noch kälter, aber der Stapler wird dann außerhalb geparkt. Man kann also sicherstellen, dass die Akkutemperatur immer in einem gesunden Arbeitsbereich liegt. Beim Elektroauto kann es passieren, dass der Akku auch mal -20°C hat.
- Dazu kommen noch andere Faktoren wie Akkuqualität (Stärke der Bleiplatten) sowie die tatsächliche Entladetiefe (Stapler hat 44-56 kWh, das betroffene Auto nur 11,5 kWh).

Auf jeden Fall werden Bleiakkus im Auto deutlich stärker beansprucht und altern dadurch unverhältnismäßig schnell. Die Fahrer von CityEL, Hotzenblitz, Citystromer, Volta und Co. kennen die Problematik. Der große Vorteil ist, dass wenn man diese Fahrzeuge auf Lithium umrüstet, durchaus Reichweiten von 100-200 km drin sind bei gleichem oder sogar geringerem Gewicht und längerer Lebensdauer.
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Re: Der will's wissen: e-Importeur sucht Investoren..

Beitragvon ssalbach » Mi 25. Dez 2013, 22:33

Hallo,
nun muss ich mich hier auch mal zu Wort melden.
Ich selber fahre seit 2006 ein City El mit einer Reichweite von ca 200km!!
Leider ist mir vor zwei Wochen einer in die Seite gefahren...(einige hier kennen sicher die Fotos)nun stehe ich vor der Entscheidung, wieder nen EL (Im Winter warm und mit wenig Energie zu heizen und Stromverbrauch von gerade mal 1,2€/100Km) oder eben diesem Utah (Stromverbrauch leider 2,40-3€/100)
Was für mich keinesfalls in Frage kommt sind Saxo, Citystromer, Tazzari, Twizy etc pp
Ganz einfach, weil der utah in der Anschaffung billig ist, die Akkus danach vom meinem EL in den Utah wandern würden + 16 weitere 160Ah Winston Zellen und so 160km Reichweite habe.

Leider ist es im utah nicht so warm wie im El...aber vielleicht täusche ich mich da auch, da das El schwer ganz dicht zu bekommen ist, der Utah es aber ist, läßt der sich vielleicht auch halbswegs heizen.
Sitzheizung muss natürlich rein, habe ich im El auch.
Ach ja, im El bin ich übrigens 70.000km gefahren...
Im utah könnte ich 32x200Ah Winston LiFepo4 verbauen und hätte dann gute 200km Reichweite (ist beim Tazzari und Twizi nicht möglich)
Der Stromverbrauch der großen Fahrzeuge steht in keinem Verhältnis zu den L7e oder Cityel...da kann ich auch gleich auf Autogas umsteigen...
Das Problem des hohen Verbrauchs ist, das es kaum bezahlbar ist, auf eine vernünftige Reichweite zu kommen
Nen Saxo bekommt man kaum unter 16kwh
Zum Vergleich
City El F4 max 5kwh 1,20€/100km ca 3500€ für 160-240km
L7e ca.10kwh 2,40€/100km ca 7500€ für ca 200km
Saxo etc ca 15-16kwh 3,60+/100km ca.12000€ für nichtmal 200km!!

Ich habe jetzt mal meine Erfahrungswerte vom Cityel hochskaliert..
Der F4 kann unter 5kwh gefahren werden, beim Utah und Saxo weiß ichs nicht, tippe aber beim saxo auf ca 14kwh beim utah dann eben auch noch weniger.
Die Werte sollten also gut die Praxiswerte bei 20°C wiedergeben

Desweiteren spricht für den utah das er nur aus Standarteilen besteht!!
Genau wie beim El ist viel von der Stang..
Steuerung ist Standard und eben ein Verschleißteil.
Motor Standard.
Lader Stadnad.

Beim Golf Citystromer, Saxo, Tazzari greift man malwrichtig in die Scheiße wenn die Steuerung fällig ist...
Die preise für die Utah Steuerung und vom El sind unter 1000€
Beim Saxo, golf etc bekommt man hier wohl gerade mal die Reapartur, je nachdem was es zerelgt hat...+ Ausfallzeit!
Daher scheiden die Fahrzeuge ebenfalls aus und der Utah erscheint gleich sympatischer, das gillt auch für By02 und andere China cars.
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Re: Der will's wissen: e-Importeur sucht Investoren..

Beitragvon Kelomat » Mi 25. Dez 2013, 22:52

ssalbach hat geschrieben:
Der F4 kann unter 5kwh gefahren werden, beim Utah und Saxo weiß ichs nicht, tippe aber beim saxo auf ca 14kwh beim utah dann eben auch noch weniger.


Mein Vater fährt nen Saxo mit Lithium 200Ah und kommt auf 12kWh auf 100km in der warmen Jahreszeit. Er schafft auch weniger Verbrauch doch das ist schon eher Pensionistenfahrstiel :mrgreen:

Als ich noch meinen Peugeot 106 hatte (mit Lithium) kam ich auch auf ca. 12kWh auf 100km bei normaler Fahrweise.

Diese 12kWh sind allerdings nicht ab Steckdose! Die ergeben sich rechnerisch nach BMS angaben.
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Re: Der will's wissen: e-Importeur sucht Investoren..

Beitragvon ssalbach » Mi 25. Dez 2013, 23:00

naja, ich denke der utah lässt sich acuh mit 8kwh fahren..wieviel weniger nich geht?? er ist halt sehr schmal da geht evtl. noch was..der BY02 ist recht breit..da gehts wohl nicht mehr groß drunter..
Aber ich denke so pie mal Daumen passt die geschätzte Reichweite vom Saxo-oder?

Aber die Werte meinte ich auch eher so im Alltag, normale Fahrweise in der Stadt ohne angehupt zu werden und andere zu nerven..ansonsten ist beim EL auch noch mehr drin :-)

Natürlich meine ich auch nicht die Werte ab Steckdose, da spielen sonst zu viele Faktoren mit rein
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Re: Der will's wissen: e-Importeur sucht Investoren..

Beitragvon Kelomat » Mi 25. Dez 2013, 23:31

Also mit 200Ah im Saxo kommst du auf 250km Reichweite...
Das wären knapp 30kWh im Akku, mit 12kWh auf 100km kommt man auf 250km

Die Akkus haben so um die 8.500€ gekostet, das war vor ca. 2-3Jahren.
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Re: Der will's wissen: e-Importeur sucht Investoren..

Beitragvon ssalbach » Mi 25. Dez 2013, 23:46

Puh...200Ah im Saxo sind aber auch schon ne Hausnummer und würde ich nicht mehr investieren wollen...
Spricht also doch wieder für den utah..
Beim Utah werden "nur" 32x Zellen benötigt... Beim City El 16

Bleibtnoch die Abhängigkeit von den Werkskomponenten ..
Der einzige Vorteil ist,das für die Saxos natürlich Fahrwerksteile leichter zu beschaffen sind also für die China Teile..
Und die Spannung von 100V ist mir ebenfalls erheblich sympatischer..alles nicht so einfach mit dem ganzen für und wieder...
Zuletzt geändert von ssalbach am Do 26. Dez 2013, 00:02, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Der will's wissen: e-Importeur sucht Investoren..

Beitragvon ssalbach » Mi 25. Dez 2013, 23:48

Mal so als Richtwert liege ich nicht so falsch
http://www.elektroauto-forum.de/Kleinan ... php?id=308

Wie gesagt, sparsmer geht es natürlich bei allen, auch bei City El und Utah hm..hm...hm
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Re: Der will's wissen: e-Importeur sucht Investoren..

Beitragvon molab » Do 26. Dez 2013, 07:04

Ok, Du kommst vom El und gibst Dein Geld lieber für Ersatzteile als für Strom aus ;-)
Auf der Seite wird auch ein neuer Peugeot Ion angeboten für 16 TEUR. Lässt sich recht sparsam fahren. Und es handelt sich um ein Auto...
BildSmart ED3 Cabrio, Rekupaddel, SHZ, TFL, etc.; Lader: RTP Bettermann + HausBus
Eigenstromladung: PV: SMA/Solarwatt 3,2kWp; KWK: EcoPower 1.0; Puffer: SMA SI 6.0, Pb 30(15)kWh nur für KWK
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Re: Der will's wissen: e-Importeur sucht Investoren..

Beitragvon ssalbach » Do 26. Dez 2013, 07:23

" Und es handelt sich um ein Auto..."
Somit scheidet der auch aus...
Alles Fahrzeuge dieser Klasse sind viel zu schwer und Reparaturen in 10 Jahren zu teuer.
Beim El sind die Kosten Überschaubar und immer gleich.
Das Schrauben am EL haält sich nach 25.000km im Rahmen wenn man alles bei der Reparatur verstärkt oder verbessert.
Dafür spart er dann sogar wirklich etwas.
Etwas Bastelei hat man beim El aber schon, das stimmt schon, ist aber im Vergleich zum normalen PKW, beim Saxo etc auch nicht besser, weil diese normalen Serienautos eben permant ne 1/2 Akkus mit sich rumschleppen, was der Benziner nicht tut...
Bei den großen und schweren Fahzreugen ist das nicht wirklich brauchbar...
Der neue von VW angekündigte XL1 hat wieder Sparpotential...aber vermutlich gibt es den, wie viele andere wirklich brauchbare Fahzeuge nie..abgesehen davon das natürlich die Anhscaffungskosten nicht gerade mini sind..irgendwas ist ja immer..
Der Colibri währe auch eine Option...
"Richtige" Autos sind derzeit in dem Preissegment nicht sinnvoll weil eben zu schwer und zu wenig Reichweite.
Bei Spaßautos wie den Tesslamodellen geht es wieder, aber da geht es nunmal nicht um wirtschaftlichkeit sondern Fahrspaß.
Sinvoll sind also nur serielle Hybrid Fahhrzeuge...damit damit das Erstfahzeug ersetzt werden kann.
Als Zweitfahzeuge reichen kleine "Nichtautos", wie Du sie nennst.

http://www.mein-elektroauto.com/2013/05 ... rben/9570/
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Re: AW: Der will's wissen: e-Importeur sucht Investoren..

Beitragvon molab » Do 26. Dez 2013, 10:23

Ich bastele ja selbst gerne und hab an Haus+Auto meine persönliche Energiewende vollzogen - was wegen weitgehend inkompatibler Systeme ganz spannend war/ist. Aber ständig reparieren zu müssen und unsicher zu fahren, wenn ich für das gleiche Geld etwas sicheres und zuverlässiges haben kann? Nee, Zeit hat auch einen Wert, Gesundheit sowieso. Ein chinesisches L7e faltet sich beim Seitencrash nochmal anders als Dein El mit Fahrradhelmkarosse.

PS: XL1 ist ausverkauft - für weit über 100 TEUR pro Stück. Gleiche Technik soll im Up billiger kommen - mit fast gleich niedrigem Verbrauch.
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