Der Erfolg des E-Autos lässt sich nicht mehr aufhalten

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Re: Der Erfolg des E-Autos lässt sich nicht mehr aufhalten

Beitragvon Wolfgang VX-1 » Mi 7. Sep 2016, 19:09

meikel66 hat geschrieben:
..., weil die Technik den Verbrennern endlich überlegen ist. Jetzt müssen nur noch die Preise stimmen ...
Für Pendler wie mich mit meistens 60 bis 70 Kilometern arbeitstäglich stimmen die Preise schon jetzt. Und für die paar Fahrten, die noch länger sind, rechnen sich gemietete Fahrzeuge allemal.
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Beitragvon Alex1 » Do 8. Sep 2016, 22:19

Karlsson hat geschrieben:
Alex1 hat geschrieben:
PHEV ist die Übergangstechnologie. Mehr nicht.
Aber auch nicht weniger. Das E-Auto mit kleinem RE hat die nächsten 10 Jahre noch verdammt viel Potential, solange die Akkus noch so teuer sind und die Infrastrutur nicht so doll.
Also 10 Jahre fände ich eine durchaus überschaubare Übergangszeit... :lol:
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Der Erfolg des E-Autos lässt sich nicht mehr aufhalten

Beitragvon Karlsson » Do 8. Sep 2016, 23:12

Kommt auf die Perspektive an. Wenn man gerade was sucht/braucht, kommt es einem gefühlt ewig lang vor. Im Nachhinein wird es uns sicherlich als schneller Wandel vorkommen, ähnlich wie bei der Verbreitung von Internet und Mobiltelefonen, wo wir heute kaum noch verstehen, wie die Leute früher klar kamen.

Nichtsdestotrotz fehlt heute die bezahlbare E-Alternative zum Golf Variant 1.6TDI einfach noch.
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Re: Der Erfolg des E-Autos lässt sich nicht mehr aufhalten

Beitragvon eve » Fr 9. Sep 2016, 05:25

Karlsson hat geschrieben:
Alex1 hat geschrieben:
PHEV ist die Übergangstechnologie. Mehr nicht.

Aber auch nicht weniger. Das E-Auto mit kleinem RE hat die nächsten 10 Jahre noch verdammt viel Potential, solange die Akkus noch so teuer sind und die Infrastrutur nicht so doll.

Vielleicht in größeren PKWs, Kleinbussen, Lieferwagen, etc. Es gibt aber ja auch von Kreisel den Sprinter als Demofahrzeug. Hängt demnach IMHO stark davon ab, wie sich die Akkupreise entwickeln. Wenn dann erstmal die ersten Motorenteilezulieferer insolvent gehen, Zapfsäulen außer Dienst gestellt werden und niemand sich mehr fragen muss ob er in der Stadt XY laden kann, dann macht man lieber den Akku 20-30 kWh größer als noch so ein kompletten Motor mit allem Pipapo einzubauen.
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Re: Der Erfolg des E-Autos lässt sich nicht mehr aufhalten

Beitragvon Schneemann » Fr 9. Sep 2016, 07:32

Als ich in dieser Woche ein paar Holzteile für meinen Kofferraum-Umbau im Baumarkt zurechtschneiden ließ, kam ich mit dem Mitarbeiter an der Holzsäge ins Gespräch. Es kamen die üblichen Argumente wie "ich muss damit ohne Pause von Hamburg nach Berlin fahren können" - "Das E-Auto ist auch nicht umweltfreundlicher" - "Ich solle beweisen, dass mein Stromanbieter nur Ökostrom subventioniert" und "Aus meiner Steckdose käme ja auch Atomstrom".

Da war schon klar, dass er nicht zu meiner Zielgruppe gehört. Er leierte stoisch die üblichen Medien-Vorurteile herunter und auf Nachfrage kam dann "weiß ich nicht" oder "glaube ich nicht".

Das Gespräch war dann auch beendet. Im Freundlichen natürlich. Wenn Nachbars Tochter mein Auto nicht hört und das toll findet, dann weiß ich wieder, wo die Zielgruppe der nächsten Jahre liegt. Wenn ich beim Laden am Auto bleibe und nach kurzer Zeit meinen neuen doppelten Kofferraumboden auch als Rednerpult für die Vorträge an die interessierten Passanten benutzen könnte, dann weiß ich wieder, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Mit den Technik-affinen und den flexiblen Menschen werden wir die E-Mobilität vorantreiben. Wir werden die Gesellschaft infiltrieren - geräuschlos. Wenn an allen Ecken die Ladesäulen sprießen, weil die Nachfrage steigt, dann werden die Menschen aufmerksam und tun es nicht mehr als lächerlich ab.

Und in 10-15 Jahren sind wir dann so weit, dass Motorengeheul und Abgase nur noch eine Angelegenheit der biologischen Halbwertszeit ihrer Besitzer sind.

Ich würde mich freuen, wenn die kommende Generation mit der E-Mobilität und damit auch mit einem Umdenken und Nachdenken über ihre eigene Mobilität aufwächst.
Meine Erfahrungen mit der E-Mobilität auf Kennzeichen E

In the year 5555
Your arms hanging limp at your sides
Your legs got nothing to do
Some machine’s doing that for you
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Re: Der Erfolg des E-Autos lässt sich nicht mehr aufhalten

Beitragvon Karlsson » Fr 9. Sep 2016, 10:50

eve hat geschrieben:
, dann macht man lieber den Akku 20-30 kWh größer als noch so ein kompletten Motor mit allem Pipapo einzubauen.

Ja, in den 2020ern vielleicht. Heute haben wir weder preislich attraktive BEV noch eine vernünftige Auswahl an Phev. Die Käufer wählen weiterhin zwischen Benzin und Diesel.
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Re: Der Erfolg des E-Autos lässt sich nicht mehr aufhalten

Beitragvon Bernd_1967 » Fr 9. Sep 2016, 11:53

Sagen wir es so:
Die Anzahl der Leute, für die sich ein E-Auto lohnt, wächst ständig.
Golf7 Variant 2,0 TDI HS zu verkaufen, Bj 12/2015, 5J Garantie
PLZ 55471 10.000km Pacific Blue Metallic, AHK, siehe Mobile
Bald e-Golf bestellen, Passat Variant GTE ist bestellt
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Re: Der Erfolg des E-Autos lässt sich nicht mehr aufhalten

Beitragvon Taxi-Stromer » Fr 9. Sep 2016, 15:46

:lol:

Ich bin die Sache komplett von der anderen Seite angegangen:

keinerlei Wirtschaftlichkeitsberechnung angestellt, ich *wollte* einfach ein E-Auto und habe den günstigsten Vorführ-Leaf Tekna genommen den ich finden konnte....

8-)
Seit 11.11.2015 Leaf Tekna (EZ 3/2015), bis zum Jahrestag (11.11.2016) 22.300 selbst gefahrene (und jeden Einzelnen davon genossenen!) Kilometer! 8-)
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Re: Der Erfolg des E-Autos lässt sich nicht mehr aufhalten

Beitragvon Karlsson » Fr 9. Sep 2016, 16:09

Taxi-Stromer hat geschrieben:
keinerlei Wirtschaftlichkeitsberechnung angestellt, ich *wollte* einfach ein E-Auto und habe den günstigsten

So hab ich es auch gemacht.

Bernd_1967 hat geschrieben:
Sagen wir es so:
Die Anzahl der Leute, für die sich ein E-Auto lohnt, wächst ständig.

Da müsste man erst lohnen definieren. Bei mir
- unter dem Aspekt billig, einfach und schnell von a nach b => hat sich überhaupt nicht gelohnt
- unter dem Aspekt Spass für den Mehrpreis => hat sich total gelohnt
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Re: Der Erfolg des E-Autos lässt sich nicht mehr aufhalten

Beitragvon Jarod » Fr 9. Sep 2016, 17:08

Wolfgang VX-1 hat geschrieben:
Für Pendler wie mich mit meistens 60 bis 70 Kilometern arbeitstäglich stimmen die Preise schon jetzt. Und für die paar Fahrten, die noch länger sind, rechnen sich gemietete Fahrzeuge allemal.


bernd_1967 hat geschrieben:
Sagen wir es so:
Die Anzahl der Leute, für die sich ein E-Auto lohnt, wächst ständig.


Ich weiss ja nicht in welchen Preisregionen ihr euch komfortabel bewegt, aber ich finde die Preise der E-Karren sind schon eine ordentlich Hausnummer die man bereit sein muss zu stemmen.

Wollte ich nicht E-PKW fahren wollen, dann wären alle Modelle momentan für mich schon rein preislich gestorben. Mit Akkumiete kommt man beim Anschaffungspreis in Regionen wo ich etwas weniger nervös zucke, aber dann zahlt man halt monatlich und der Betrag erscheint nur nicht ganz so gewaltig.

Und von dem was ich so im Kollegen und Bekanntenkreis mitbekomme, bin ich da längst nicht der einzige.
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