Der Erfolg des E-Autos lässt sich nicht mehr aufhalten

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Re: Der Erfolg des E-Autos lässt sich nicht mehr aufhalten

Beitragvon xado1 » Di 6. Sep 2016, 08:32

also in meinem umfeld hat der vw skandal die vw fahrer und vw käufer völlig kalt gelassen.die werden weiter vw kaufen,egal was kommt.
da zählt der service.
bei uns ist es üblich,dem im ort wohnenden vw mechanikre morgens das auto zum service mitzugeben,abends bringt er es wieder zurück.
da in jedem ort vw mechaniker wohnen,ist das eigentlich in der ganzen region üblich.
wird natürlich auch mit anderen marken gemacht,bei uns fahren die bauern aber fast durchgehend vw.
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Beitragvon Volker.Berlin » Di 6. Sep 2016, 08:44

Das ist gar nicht so "schlimm" wie man denken könnte: Auch VW wird ja die gesamte Flotte nach und nach durchelektrifizieren. Auf dem Lande kommen halt technische Neuerungen traditionell etwas später an, aber das wird die Entwicklung im Großen nicht wesentlich aufhalten.
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Re: Der Erfolg des E-Autos lässt sich nicht mehr aufhalten

Beitragvon xado1 » Di 6. Sep 2016, 09:05

ich glaube es werden sich phev fahrzeuge durchsetzten.
wenn der neue volt in europa angeboten würde,wäre der das ideale fahrzeug für mich.
und die us verkaufszahlen sprechen auch für sich.
ich bin immer noch der meinung,die ampera technik in der kombi karosse des insignia wäre der verkausrenner in europa.
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Re: Der Erfolg des E-Autos lässt sich nicht mehr aufhalten

Beitragvon AndiH » Di 6. Sep 2016, 09:24

xado1 hat geschrieben:
also in meinem umfeld hat der vw skandal die vw fahrer und vw käufer völlig kalt gelassen.die werden weiter vw kaufen,egal was kommt.
da zählt der service.


Es geht ja auch weniger um VW als um das Märchen vom sauberen, starken und sparsamen Verbrennungsmotor. VW ist nur das Aushängschild, nahezu alle anderen betrügen genauso bei den Abgasen oder dem Verbrauch, die haben sich nur cleverer angestellt:
Fiat : Schaltet die Abgasreinigung nach der Testdauer gleich ganz ab
Opel : Kreative Auslegung des Thermofensters und anderer Umgebungsparameter (Luftdruck)
Mercedes : Ebenfalls Schönwetter Reinigung

http://www.t-online.de/auto/news/id_776 ... delle.html

Gruß

Andi
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Re: Der Erfolg des E-Autos lässt sich nicht mehr aufhalten

Beitragvon Greg68 » Di 6. Sep 2016, 09:31

xado1 hat geschrieben:
ich glaube es werden sich phev fahrzeuge durchsetzten.

Kurzfristig, vielleicht. Auf Dauer sehe ich das nicht. Schließlich ist das PHEV ein Kompromiss, und den will man ja nicht ewig eingehen und zwei Systeme mit sich rumschleppen. Da gehen mir ja viele Vorteile des EV bzgl weniger Wartungsaufwand erst mal wieder flöten.

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Re: Der Erfolg des E-Autos lässt sich nicht mehr aufhalten

Beitragvon Greg68 » Di 6. Sep 2016, 09:47

meikel66 hat geschrieben:
@ Volker.Berlin
Die Frage ist, wann wir die Preisparität erreichen. Und das ist maßgeblich von den Akkukosten abhängig. Spätestens beim gleichen Neupreis wäre die Anschaffung eines neuen Verbrenners ja sinnlos. Vielleicht schaffen wir es ja auch schon 1 bis 2 Jahre früher ...


Brauchen wir die Preisparität, also gleicher Anschaffungspreis, wirklich? Derzeit ist der Abstand sehr groß und hält neben den echten oder vermeintlichen EV-Nachteilen viele vom Kauf eines EV ab. Kommen sich die Preise aber näher und ist das EV bald nur noch, sagen wir, 10 % teurer in der Anschaffung, könnte das schon für einen ersten Marktdurchbruch reichen, wenn auch andere Rahmenbedingungen wie Reichweiten und (Schnell-) Ladeinfrastruktur nachziehen. Denn z.B. der Diesel ist/war auch deutlich teurer als sein jew. Benziner-"Bruder" und wurde dennoch massenweise gekauft, weil er ab einer bestimmten Fahrleistung (man sagte immer so ab 20.000 km/Jahr) günstiger auskommt.

Gruß,
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Re: Der Erfolg des E-Autos lässt sich nicht mehr aufhalten

Beitragvon Wolfgang VX-1 » Di 6. Sep 2016, 11:16

Neue E-Autos halte ich heute schon für günstiger als neue Verbrenner, wenn man, so wie ich, arbeitstäglich 60 bis 70 Kilometer fährt. Nur für Kurzstrecken sind "alte" Verbrenner, die ohne teure Reparaturen laufen, preislich immer noch unschlagbar. (Unser Drittfahrzeug, nach Leaf und Vectrix, ist ein 14 Jahre alter T4 für "Spezialaufgaben", der hat den Wertverlust als teuersten Kostenblock hinter sich, liesse sich aber als Neuanschaffung nicht mehr schönrechnen.)
65.000 Kilometer mit Vectrix VX-1 seit 09/2011 und 35.000 Kilometer mit Nissan Leaf seit 04/2015
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Re: Der Erfolg des E-Autos lässt sich nicht mehr aufhalten

Beitragvon meikel66 » Di 6. Sep 2016, 21:35

@ Wolfgang VX-1
Neue E-Autos halte ich heute schon für günstiger als neue Verbrenner

Diese Rechnung gilt nur, wenn wir die Akkukosten ausblenden. Heutige Akkus werden nicht ewig halten, dafür ist deren kalendarische Lebensdauer noch zu gering. Leider schlagen viele Autobauer mehrere hundert Prozent auf die Einkaufspreise ihres Akkus drauf, so dass die Gesamtkosten sehr hoch ausfallen. (Citroen und Peugeot schießen hier den Vogel ab mit ihrem Verkaufspreis in Höhe von 18.000 Euro für ihren 14,5 kWh-Akku, den sie für rund 1.885 Euro einkaufen.) Berücksichtigt man die Akkukosten, so liegen die Betriebskosten je 100 km zurzeit noch höher als beim Verbrenner.
Hinzu kommt, dass wir in Deutschland im Jahr über 7 Millionen Gebrauchtwagen kaufen und nur rund 1 Million Neuwagen. Der typische deutsche Autofahrer ist Gebrauchtwagenkäufer. Und hier hat sich noch kein wirklicher Markt bei Elektrofahrzeugen etablieren können. Und kostenmäßig werden gebrauchte Verbrenner weitaus günstiger gehandelt als die wenigen gebrauchten E-Autos. Es wird also schon noch ein wenig dauern. Aber der Erfolg des EV ist sicher ... ;)
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Re: Der Erfolg des E-Autos lässt sich nicht mehr aufhalten

Beitragvon meikel66 » Di 6. Sep 2016, 21:39

@ Greg68
Brauchen wir die Preisparität, also gleicher Anschaffungspreis, wirklich?

Vermutlich hast Du recht, dass der "Funken" schon früher zum E-Mobil überspringt :D Voraussetzung ist, dass bis dahin eine konkurrenzfähige Modellpalette verfügbar sein wird. Zurzeit ist die Angebotsvielfalt noch zu begrenzt, um die vielseitigen Fahrerbedürfnisse zu befriedigen.
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Re: Der Erfolg des E-Autos lässt sich nicht mehr aufhalten

Beitragvon umberto » Di 6. Sep 2016, 21:57

meikel66 hat geschrieben:
(Citroen und Peugeot schießen hier den Vogel ab mit ihrem Verkaufspreis in Höhe von 18.000 Euro für ihren 14,5 kWh-Akku, den sie für rund 1.885 Euro einkaufen.)


Nicht auf jede Falschmeldung reinfallen. Wie Du bei ca. 200 Euro/kWh für die ZELLE (die 145$/kWh für den Bolt sind auf einer ganz anderen Stückzahlbasis) einen kompletten 15 kWh-Akku für unter 10000 Euro mit Marge anbieten willst (bei den Stückzahlen) mußt Du mir vorrechnen. Beim Media Markt bekommst Du auch nicht die Einkaufspreise.

Hinzu kommt, dass wir in Deutschland im Jahr über 7 Millionen Gebrauchtwagen kaufen und nur rund 1 Million Neuwagen.


3 Millionen Neufahrzeuge, aber zum Großteil auf Firmen, die sich das in der Regel genau durchrechnen und das Auto nur leasen.
Bei den Leasingfirmen (auch denen der Hersteller selber) sitzt der Schlüssel. Nach Ende der Akkugarantie ist das gebrauchte E-Auto halt eine Zeitbombe. Noch - bis die Zellpreise sinken und ein zweiter Markt entsteht wie bei den Notebookakkus. Da hat das übrigens auch gedauert.
Und: das einzige wirklich Geschäftswagen-taugliche E-Auto ist der >80000 Euro-Luxus-Wagen. Noch - das Angebot in der Klasse wird größer und günstiger.

Aber der Erfolg des EV ist sicher ... ;)


Da geh ich mit. Dauert aber leider noch. Wir können das nur im Kleinen beeinflussen, in dem wir unseren Nachbarn und Kollegn zeigen, das es geht. Und uns die richtigen Politker wählen.

Gruss
Umbi
Du fragst nach meiner Reichweite? Reden wir doch mal über das, was bei Dir hinten rauskommt.
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