Hessen lädt auf

Zwei neue Lademöglichkeiten im Mainzer Parkaus „CityPort“. Foto: © Greg68

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Der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Hessen nimmt weiter Fahrt auf. Sowohl die Überlandwerk Groß-Gerau GmbH (ÜWG), als auch die Konzernmutter Mainzer Stadtwerke haben sich Zuschüsse vom Bund gesichert.

Bild: ÜWG

Im Kreis Groß-Gerau sind insgesamt elf neue AC-Säulen mit je zwei Ladeanschlüssen geplant, verteil über neun Städte und Gemeinden. Dort können Elektromobilisten dann mit bis zu 22 kW laden und das bis Ende des Jahres sogar kostenlos.

Ab 2018 wird dann nach Stromverbrauch abgerechnet und nicht nach Zeit. Das ist natürlich besonders für Autos interessant, die nicht mit 22 kW AC laden können.

Die ÜWG plant auch schon weiter. Laut dem Ersten Kreisbeigeordneten Walter Astheimer (Grüne) mache Elektromobilität langfristig nur Sinn, wenn die Ladestationen mit Solar- und nicht Graustrom aus dem Netz betrieben werden.

Auch in Mainz hat man sich Zuschüsse für neue Lademöglichkeiten gesichert. Noch in diesem Jahr werden sechs neue Säulen in der Mainzer Altstadt errichtet sowie je zwei Wallboxen in insgesamt drei Parkhäusern. Für 2018 sind noch weitere Lademöglichkeiten im öffentlichen Raum sowie in sieben Parkhäusern geplant.

Für den diesjährigen Ausbau investieren die Stadtwerke Mainz insgesamt 82.000 Euro. Unterstützung kommt vom Bundesförderprogramm (54.000 Euro) sowie der Mainzer Stiftung für Klimaschutz.

Erst im Februar hatte der Darmstädter Energieversorger ENTEGA sein Projekt „Elektromobilität in Südhessen“ bekannt gegeben, im Rahmen dessen 100 neue Ladesäulen mit einer Leistung von 22 kW und jeweils zwei Ladepunkten errichtet werden sollen. Gemeinden können sich für eine Säule bewerben.

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6 Gedanken zu “Hessen lädt auf

  1. Ladestationen, was wir brauchen sind Ladestationen!
    (Die Abrechnung dann bitte über die üblichen Roaming Karten…)

  2. Endlich tut sich was in Mainz (und Umgebung)! Danke, weiter so! Die Ladeinfrastruktur ist m.E. viel wichtiger als die Kaufprämie. Wenn die Leute mitkriegen, wo man alles laden kann (auch wichtig: Hinweise auf Ladesäulen z.B. an der Autobahn, nicht nur per App oder GE-Verzeichnis! Sichtbarkeit!!!), dann sind sie eher gewogen, über die Anschaffung eines EV nachzudenken. Bisher ist die Sichtbarkeit vieler Ladesäulen mangelhaft. Kein Wunder, wenn sie für komische Parkuhren oder sonstiges gehalten und zugeparkt werden!

  3. Ja die Erkennbarkeit für Verbrennerfahrer muss dringend verbessert werden. Manche sind sogar so unscheinbar, dass diese regelmäßig umgefahren werden. Eine dünne Säule mit 2 Typ2 Dosen in schlichtem Grau und nur 1,20m hoch.

  4. Juchhu. Mainz bekommt endlich mehr Säulen. Gut gemacht. Vielleicht nimmt sich Wiesbaden auch endlich mal ein Beispiel.

  5. Da muss ich Priusfahrer beipflichten. Habe schon zu oft erlebt, dass Verbrennerfahrer sowas zuparken. Und meiner Meinung nach SEHR oft gar nicht böswillig, sondern die habens einfach nicht erkannt. Viele parken dort schon seit Jahren und wenn da so ein unscheinbarer grauer/schwarzer Kasten und eine unscheinbare graue Bodenmarkierung hinkommt, merkt man das halt nicht unbedingt!

  6. die Vertreter der E-Modilität haben offenbar keine Ahnung, wie ein Ladekabel benutzt wird.
    schauen sie sich doch mal die Stecker auf dem Bild an.

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