Mit E-Kennzeichen kostenlos in Göttingen parken

Foto: GoingElectric.de

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Die Stadt Göttingen macht nun vom E-Mobilitätsgesetz (EmoG) gebrauch und befreit Elektrofahrzeuge seit dem Wochenende von Parkgebühren im öffentlichen Raum. An die Parkdauer müssen sich aber alle halten.

Seit dem 1. Juli ist es soweit. Elektrofahrzeuge mit E-Kennzeichen dürfen auch in Göttingen kostenlos parken. Und das auf allen gebührenpflichtigen, von der Stadt betriebenen Parkplätzen im öffentlichen Raum. Es genügt eine Parkscheibe auszulegen und die Parkhöchstdauer nicht zu überschreiten.

Um Elektroautofahrer (und Fahrer von Verbrennern) über die Maßnahme zu informieren, wurden alle städtischen Parkscheinautomaten mit Aufklebern versehen.

Allerdings ist das freie Parken eher ein symbolischer Schritt, denn in Göttingen sind gerade mal 58 Stromer gemeldet. Vielleicht hat man es auch genau deswegen überhaupt gewagt, den Schritt zu machen. Ob die Handvoll E-Autos kostenlos parkt oder einen Parkschein zieht, sollte unterm Strich keinen Unterschied machen.

Interessant wird es, wenn mehr Fahrzeuge mit E-Kennzeichen auf die Straße rollen. Für den Fall hat sich Göttingen aber ein kleines Schlupfloch geschaffen – die Änderung in der Parkgebührenordnung ist zunächst auf drei Jahre befristet.

Das Elektromobilitätsgesetz ist vor zwei Jahren, im Juni 2015, in Kraft getreten. Seitdem gibt es das E-Kennzeichen für alle Elektroautos mit externem Ladeanschluss und Städte und Gemeinden dürfen selbst entscheiden, welche Privilegien sie Elektroautofahrern einräumen wollen. Freies Parken ist dabei eine beliebte Maßnahme. Hamburg und Stuttgart waren zum Beispiel ganz vorne mit dabei.

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12 Gedanken zu “Mit E-Kennzeichen kostenlos in Göttingen parken

  1. Und wenn ich mich mit meiner österreichischen E-Kennzeichentafel dort parke? Die ist daran erkenntlich, dass die Schrift der Buchstaben grün ist.

    Gilt das dann, oder bekomm ich eine Strafe?

  2. Na wenn dort wirklich das oben gezeigte Auto mit Stecker auf dem Parkautomaten klebt, erfüllst du ja die Bedingung. Da „E“ ist ja in Deutschland auch nicht Pflicht.

  3. Viel coller wären ja Parkhäuser mit min. 10 Stellplätze für E-Autos. 4 Plätze mit 22 kw AC, 3 Plätze mit DC 25 KW und dann noch 3 Plätze mit 3,6 kw für die Schnarchlader Typ Twizzy oder Panamera und das ganze Hybrid Zeugs was 21 KM elektrisch „weit“ fahren kann. Dazu müssten die Böden von den Stellplätze grün oder blau vollflächig markiert sein, dazu grossdimonsierten Schilder an der Wand, das hier nur E-Autos stehen und laden dürfen. Finanziert sollte das zu 1/3 Staat, Kommune und dann noch der Einzelhandel im Umkreis von 500 Metern. Wenn sich solche Parkhäuser oder Parkflächen etabliert haben, dann wird das auch was mit Muttis feuchtem Traum von eine Millionen E-Autos…

    Wegen 2 Euro Parkticket gespart fährt doch niemand bei Verstand in die Stadt! Entweder hab ich dort was zu erledigen, oder eben nicht…

  4. Der Twizy lädt an Schuko. Ist es echt zu viel verlangt sich vorher zu informieren bevor man schreibt? So was in der Art hast Du vor kurzem doch auch anderen vorgeworfen und jetzt entblödest Du dich auch beider erst besten Gelegenheit.
    Und warum DC nur 25kW? Damit die ZOE nicht zu alt aussieht?

  5. In Österreich haben wir Stromladedosen in den Parkhäusern. Leider jedoch zahlt man zusätzlich zur Parkgebühr die Gebühr für das Stromladen – aber pro Stunde, nicht pro verbrauchter Energie.
    Zu den 3.4 pro Tag fürs Parken zahlt man dann bis zu 9.60 pro Stunde:

    https://www.tanke-wienenergie.at/tarifubersicht/

    Das ist nicht sehr hilfreich, zumal diese Parkhäuser dafür gedacht sind, in der Früh reinzufahren, mit der U-Bahn weiter zur Arbeit und am Abend wieder nachhause.

  6. Bei uns kann man an fast allen Ladesäulen in der Stadt seit über einem Jahr kostenlos für 4h parken. Insbesondere in der Innenstadt und am Bahnhof eine tolle Sache.

  7. Hallo,
    in Gütersloh, Paderborn und Herford kann man mit E Kennzeichen auch ohne Parkschein parken.
    Leider gibt es keine deutschland, bzw. europaweite Datenbank über bereits eingerichtete Parkgebührbefreiungszonen, auch nicht im goingelectric Atlas.
    Wie wäre es damit?

  8. Das ist ein guter Ansatz. Aber mehr Ladestationen bringen mehr E Autos.

  9. Und was ist mit E-Autos ohne E-Kennzeichen?
    Wiedereinmal typisch für Deutschland. Langsam sollte man in Deutschland doch in der Lage sein ein E-Auto zu erkennen!

  10. Ab dem 1.9.2017 wird man auch in Mainz auf allen Parkplätzen, für die man ein Parkticket braucht, mit E-Kennzeichen und Parkscheibe parken. Befristet bis zum 31.8.2022.

    Nur ein kleiner Schritt, doch die Richtung stimmt.

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