Supercharger: Das Laden bleibt doch gratis – erstmal

Bild: comobility

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Eigentlich wollte Tesla das gratis Laden schon im Januar abschaffen, verschob dann aber die Deadline auf den 20. Mai. Jetzt hat der Hersteller bekannt gegeben, dass alle Model S und Model X, die vor dem 31. Dezember 2017 gekauft werden, weiterhin kostenlos laden können.

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Alle Tesla-Stromer, die hingegen ab dem 1. Januar 2018 gekauft werden, bekommen gratis nur noch 400 Kilowattstunden im Jahr. Danach müssen die Fahrer selbst in die Tasche greifen.

Das Ganze ist schon eine Marketing-Strategie. Wer jetzt kauft, muss nie für eine Batterieladung bezahlen – das ist schon ein Argument. Übrigens, das Recht auf Gratisstrom ist ans Auto gekoppelt und nicht an den Besitzer. Verkauft man seinen Tesla, kann der neue Besitzer lebenslang kostenlos am Supercharger laden.

Aber die neue Regelung hat noch einen weiteren Hintergrund. Viele hatten befürchtet, dass die Schlangen am Supercharger einfach zu lang werden, wenn immer mehr Model S und X verkauft werden und dann noch der Model 3 auf die Straße rollt. Mit der Limitierung will man Fahrer also dazu bewegen, auch zu Hause oder an Säulen von anderen Anbietern einzustöpseln.

Und wo wir schon beim Model 3 sind: Tesla hat am Wochenende mit der Zellproduktion für den kleinen Stromer in seiner Gigafactory in Nevada begonnen. Noch hat der Autobauer keine genauen Angaben zur Energiedichte oder chemische Zusammensetzung gemacht. Bekannt ist nur, dass die Zellen rund 35 Prozent kostengünstiger sein sollen, als die, die derzeit im Model S und X verbaut werden.

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4 Gedanken zu “Supercharger: Das Laden bleibt doch gratis – erstmal

  1. Also bei aller Liebe und Respekt zu den Verdiensten von Tesla um die Elektromobilitätswende (im Gegensatz zu Daimler-Chef Zetsche, der diese mit Billigsprit torperdiert wissen möchte, natürlich rabulistisch verklausuliert – aktuelles Interview mit Automobilwoche) aber mit dieser Rumeierei bei der Supercharger-Flatrate tun sie sich und ihren (potentiellen) Kunden keinen Gefallen. Erst bis Ende 2016, dann verlängert bis Mitte Januar, jetzt doch wieder bis Ende 2017. Ja, was soll ich als potentieller Tesla-Kunde denn davon halten, außer mich verarscht vorkommen, vor allem wenn ich mich Mitte Januar quasi unter Zeitdruck für einen Kauf entschieden habe und eigentlich auf den 100D gewartet hätte. Es war klar wie Klosbrühe, dass danach die Verkaufszahlen einbrechen würden. Tesla hat es leider verbaselt einen fairen, kundenfreundlichen Übergang von der Gratis-Mentalität der Flatrate zu einem Abrechnungsmodell hinzukriegen. Der Überganz von AP1 zu AP2 wäre eine gute Gelegenheit gewesen und schon vorher wären Fair-use Regeln für die Flatrate sinnvoll gewesen um übermäßiger Schnorrer-Mentalität vorzubeugen, denn eigentlich waren die Supercharger, ja schon immer nur als ca. 10% Ergänzung zum Heimladen vorgesehen, es wurde aber als All-you-can-eat vermarktet. Das konnte nicht gut gehen. Und jetzt hängen sie endgültig in der Klemme und keiner weiß mehr auf was er sich bei Tesla in der Superchargerfrage noch verlassen soll.

  2. Ich schalte meinen Solarrechner auch nie aus… Die SuC Technik ist installiert und kostet so oder so Geld. Ob da jetzt 100 am Tag laden oder doch keiner. Der reine Strom ist so von Belanglosigkeit, da können nur die Deutschen drüber philosphieren!

  3. Ich hoffe die zukünftigen Teslafahrer kommen nicht auf die Idee mit ihrem Chademo Adapter ewig die Lader bei Tank und Rast zu blockieren, nur weil es noch kostenlos ist.

  4. Wenn man vorher in einer Stadt war und nicht laden konnte, ist es nicht ganz abwägig mit einem Tesla den ersten Rastplatz anzufahren und an Chademo zu laden – vorallem wenns nicht bis zum nächsten SuC reicht, oder man eh was im Auto zu tun hat (Büro). Ob bezahlt oder kostenfrei ist völlig egal. Schlimm sind eigentlich nur Schnarchlader mit 3,7 kw an den Typ 2 Säulen mit 43 kw.

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