Tesla will Supercharger-Netz bis Jahresende verdoppeln

Bild: Tesla

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Bis Ende des Jahres wollen die Amerikaner die Anzahl ihrer Supercharger fast verdoppeln – von jetzt 5.400 Ladepunkten auf mehr als 10.000. Hinzu kommen noch etliche Destination Charger.

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Allein in den USA will man die Anzahl der Supercharger um 150 Prozent erhöhen. Wie viele neue Ladepunkte in Deutschland hinzukommen werden, ist noch nicht bekannt.

Die Kalifornier wollen zum einen bestehende Standorte mit weiteren Ladesäulen ausstatten und zum anderen Lademöglichkeiten abseits von Autobahnen errichten. Eine von Tesla veröffentliche Grafik zeigt hier Supercharger mit Solardach und ein kleines Häuschen – wahrscheinlich eine Art Warteraum.

In Punkto Destination Charger will man von jetzt 9.000 Ladepunkten weltweit auf 15.000 aufstocken. Auch hier ist die Standortverteilung noch nicht bekannt.

Zudem hat Tesla ein Patent für die Akkukühlung während des Ladevorgangs angemeldet. Das System wird im Boden verbaut. Der Fahrer parkt darüber und aktiviert so die Ladestation. Neben einem Stecker gibt es auch eine „Flüssigkeitsversorgung“, die durch den Ladevorgang entstehende Hitze abführen soll. So sollen die Stromer in Zukunft mit noch mehr Leistung laden können, ohne dass die Batterie ins Schwitzen gerät.

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20 Gedanken zu “Tesla will Supercharger-Netz bis Jahresende verdoppeln

  1. Wow Tesla & Elon Musk , Respekt & Wahnsinn – aber nur so geht es wenn man es mit der Elektromobilität ernst meint. von VW, Bent & Audi hört man nur bla bla – und Tesla macht’s halt!

  2. …und mit der Abwärme des Akkus wird dann der Strore geheizt 🙂

    Klingt gut, aber was wird dann aus dem Stecker? Das lässt sich doch nicht über den normalen Typ2 realisieren? Und Wasser und Strom in einer Leitung? Ob das gut geht?

  3. Wo war in dem Artikel von Wasser die Rede? Flüssigkeiten gibt es weitaus mehr als Wasser, viele davon elektrisch nicht leitfähig. Wie eben ohnehin in der Tesla Batterie, deren Temperaturmanagement bereits über eine Flüssigkeit geschieht.

  4. Das mit der Kühlung hab ich aber so verstanden das es im Boden unter den Fahrzeug quasi unterm Asphalt gebaut.

  5. @ Marius:
    Wie im Text schon erwähnt, sorgt die Technik im Boden erstmal nur für die Aktivierung. So richtig Sinn macht dieser Weg aber erst, wenn die Betankung danach auch automatisch weitergeht. Sobald ein Mensch einen Stecker benutzen muss, ist der große Vorteil dahin. Man spart sich dann nur die Ladekarte oder ähnliches ein für viel Geld, dass man in die Bodentechnik investieren muss damit es auch funktioniert.

    Ich glaube eher, dass diese Aktiverungs-Idee dem Patent geschuldet ist. Klingt einfach etwas innovativer. 🙂
    Sobald der Ladevorgang per Roboter-Arm oder ähnliches weitergeht, macht die Boden-Aktivierung schon wieder viel Sinn. Allerdings ist ein Roboter-Arm selbst in der einfachsten Form aufwendig und teuer. Er wäre außerdem auf neue Teslas beschränkt; besonders wenn man die Konstruktion nicht zu kompliziert machen will.

    Ich stell mir das so vor, dass nach der Aktivierung eine Bodenluke aufgeht und ein Roboterarm einen Bereich am Unterboden sucht und dann dem Auto mitteilt, dass es die Schutzklappe öffnen soll. Da durch die Technik im Boden die grobe Position bereits bekannt ist, braucht der Roboterarm auch nicht kompliziert aufgebaut zu sein und kann so kostengünstiger werden als die aktuelle Technik.

    Oder Tesla setzt den flexiblen Roboterarm ein, den sie schon mal demonstriert haben:
    https://www.youtube.com/watch?v=uMM0lRfX6YI
    Nur das Preisschildchen dürfte etwas zu hoch sein um den Roboter in Masse zu produzieren. Daher halte ich die Variante mit einem Anschluss an der Unterseite für einfacher umzusetzen.

    Tesla traue ich zu das Thema schneller umzusetzen als die Konkurrenz. Aber es ist ja im Rahmen eines Patentes beschrieben worden, daher wird es noch ca. 5 Jahre dauern bis man mehr als Experimental-Varianten davon sehen wird.

  6. Und Daimler spielt mit induktivem Laden herum. Da kann man sehen wer sich wirklich ernsthaft mit Elektromobilität befasst und wer nicht. Auch das ganze Gefasel von extremem Schnellladen mit bis zu 350kW ist bei allen anderen Autoherstellern reine Makulatur. Tesla sind die einzigen die da nicht nur einen konkreten Plan haben wie die Leistung in die Batterie rein kommt, sondern auch wie die Abwärme raus. Sind auch die einzigen die bereits ein Auto bauen was 120kW laden kann. Und über das Supercharger-Netzwerk und Destination Charging braucht man schon kein Wort mehr verlieren: da stehen allen anderen ohne Unterhosen da.

  7. Die aktuelle elektrische E-Klasse kann ja nicht einmal DC Schnellladung. Ein reines Alibi-Auto

  8. Nunja, wenn die ganzen neuen M3s bald kommen, brauch man zwangsläufig neue und viel mehr Lademöglichkeiten, sonst stehen die Kunden Schlange. Eine logische und zwingend erforderliche Maßnahme.

    @Priusfahrer: Die Teslafahrer im sonnigen Kalifornien werden sich über beheizte Stores freuen. 😉

    @orinoco: Sie kennen scheinbar alle Entwicklungsaktivitäten der jeweiligen Hersteller, dass Tesla der Einzige ist der sich mit den richtigen Entwicklungen beschäftigt. Ich kenne Forschungsprojekte von VW, die sich schon mit dem Thermomanagement von E-Autos beschäftigt haben, da gab es noch nicht mal den e-Golf. Bei den anderen wird es nicht anders ausschauen. Nur weil die anderen nicht mit allem herumposaunen, heißt das nicht, dass man nicht daran arbeitet. Ich persönlich finde auch das induktive Laden ein tolle Sache. Einfach ranfahren oder in die Garage fahren, Laden startet automatisch, keine nervigen Kabel. Überall wo Stellflächen sind in den Boden integriert, ohne störende Säulen. Wenn Tesla das voranntreiben würde und einfach machen würde, wäre es natürlich das genialste auf der Welt, aber so ist es eine Spielerei. Kann ja auch nicht angehen, dass die ganzen E-Autos mit Stecker irgendwann mal auf das Abstellgleis kommen. Aber vielleicht gibt es in 50 Jahren auch mal EU-Gesetze und Steuern, die das Laden per Kabel verbieten, um die sturen Inovationsresitenten E-Autofahrer zu einer besseren Technologie zu zwi…. äääh davon zu überzeugen.

  9. Je nach Blickwinkel kann sich zum Glück jeder heraussuchen, welche er als Trollkommentar wertet. Wählen Sie also zwischen Donald Trump (alternative Fakten) oder Elon Musk (visionär).

  10. Ich frage mich, was dazu die Ladesäulenverordnung sagt? Dann müsste bei neuen Stalls doch auch CCS angeboten werden. Oder in Deutschland wird nichts gebaut. Oder es gibt ein „Schlupfloch“ wie bei der Umweltprämie.

  11. Solche Nachrichten sollten nun auch in D. aus den Grossesprueche-Nix-Dahinter Konzernen kommen. Leider wartet wieder Jeder dass es ein Anderer macht. Nicht zu vergessen die sinnfreien Subventionen wo sich alle wie die Geier darauf stuerzen und dann sagen sie sind die Groessten und Besten… dabei verbrennen wir so wieder mal unsere Steuergelder die dann in den Firmenzentralen zu Bonis umgewandelt werden…

  12. Vielleicht ist die Kühlung auch einfach nur, dass kalte Luft von unten an den Akku „geblasen“ wird. Dann macht das mit der Flüssigkeit aber keinen Sinn 🙁

    An ein automatisches Steckersystem, welches automatisch von unten die richtige Position sucht und einfährt, glaube ich nicht. Das ist sicher viel zu teuer und komplex.

    Denn Akku während der Ladung über die eingebaute Klimaanlage zu kühlen, sollte ja auch reichen, oder?

  13. @Priusfahrer: Die Akkus werden ja aktuell schon von der Klimaanlage gekühlt. Bei viel mehr als 120 kW reicht das aber nicht mehr aus. Da muss dann von extern Kühlmittel zugeführt werden.

  14. „Wie viele neue Ladepunkte in Deutschland hinzukommen werden, ist noch nicht bekannt.“

    Ich denke kaum, dass da (dank Ladesäulenverordnung) in Deutschland noch viel bei den SuC passiert. Man war glücklicherweise schneller als die dt. Bürokratie und hat ein praktikables Netz stehen. Das M3 erhält CCS und nutzt damit auch diese Infrastruktur und fertig.

    Oder man kombiniert halt zwangsweise SuC+CCS an einem neuen Ladepunkt und sperrt elektronisch andere Nutzer aus – wie es bei den Destination-Chargern ja auch praktiziert wird. Denn nur die Tesla Wall-Boxen (gleiches Design, anderes Innenleben /Firmware) sind (trotz normalem Typ2-Anschlusskabel) für „fremde“ E-Autos nutzbar.

  15. So geht Zukunft! Ihr zieht das konsequent durch, Tesla. Man kann auch sagen: alternativlos.

  16. Finde ich gut, denn da weis man was man bekommt wenn man hin fährt.Blöd ist nur, dass es Tesla-Only ist. Würde mir auch von Nissan, Daimler, BMW, etc solche „Tankstellen“ wünschen. Nur sollte es einen festen Anteil an Ladestellen geben, die auch Markenfremden Autos die Möglichkeit bieten zu laden. 5 – 10% je nach Menge der Ladestellen sollten offen für alle sein! Wenn jeder nur sein eigenes, exclusives Süppchen kocht ist es am Ende nur zum Nachteil der Nutzer.

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