Inselwerke wagen Schritt aufs Festland

Bild: Inselwerke eG

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Es soll keine Insellösung bleiben. Die Usedomer Energiegenossenschaft Inselwerke eG will anlässlich des neuen Förderprogramms für Ladeinfrastruktur ihr Ladekonzept ab sofort bundesweit anbieten.

Bild: Inselwerke eG

In Kooperation mit anderen regionalen Genossenschaften will man z.B. Gemeinden, aber auch Freizeit- und Gewerbebetrieben ermöglichen, Ladestationen der Inselwerke eG zu installieren und so auch die Fördermittel der Bundesregierung in Anspruch zu nehmen. Hierfür bietet das Unternehmen ein Komplettpaket: Beantragung und Abrechnung der Fördergelder sowie die Planung, Installation und den Betrieb der Ladesäule.

Das Angebot der Inselwerke ist überschaubar. Es gibt 22-kW-Ladesäulen mit ein oder mit zwei Typ-2-Steckdosen sowie ein Solarcarport, der mit zwei „Normalladestation“ mit einer Leistung von ebenfalls je 22 kW ausgestattet ist.

Ganz so „preiswert“, wie die Inselwerke es bewerben, ist das Ladekonzept allerdings nicht. Die sogenannte „Ein-Ladende“, also eine 22-kW-Säule mit einem Ladepunkt, fängt bei 990€ an. Laut dem Kleingedruckten ist die „Bundesförderung [von] 40% bereits berücksichtigt“ (Preisliste). Eine Vergleichbare Ladelösung von New Motion kostet 825€ – und da ist noch keine Förderung mit drin (Preisliste).

Der Mehrwert liegt also klar beim Service: Regelmäßige Wartung und Updates sowie der Antrag der Fördergelder. Zudem erstatten die Inselwerke 100 Prozent des getankten Stroms und ermöglicht Kunden, sich an den Einnahmen und der Preisgestaltung zu beteiligen.

Alles aus einer Hand und dann auch noch regional – eine Kombination, die hoffentlich viele Einrichtungen dazu bewegt, Ladelösungen vor Ort anzubieten.

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5 Gedanken zu “Inselwerke wagen Schritt aufs Festland

  1. tolle idee eigentlich!
    womit muss ich dann solch eine säule freischalten? oder sind das endlich mal welche, die ohne karte gunktionieren?

  2. Bei The New Motion ist man aber auf Gedeih und Verderb an die Solvenz von The New Motion gebunden. Gehen die Pleite, hat man Elektroschrott im Garten. Die eBee Wallbox der Inselwerke kann auch in andere Netzwerke eingebunden werden.

  3. @teekay: wobei eine insolvelnz von tnm ja eher unwahrscheinlich ist. ist ja schon ein super großes netzwerk!

  4. Größe hat aber nichts mit Solvenz zu tun. Im Zweifelsfall ist dann eben ein großes Netzwerk offline, weil die Authorisierungsserver abgeschaltet wurden und selbst kostenlose Ladungen eine Authorisierung erfordern.

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