ChargePoint kommt nach Europa

Bild: Daimler AG

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Insgesamt 82 Millionen Dollar hat ChargePoint im First Closing der aktuellen Finanzierungsrunde bereits erhalten. Der Löwenanteil stammt von Daimler, mit denen man zusammen den Sprung auf den alten Kontinent wagen möchte.

Bild: ChargePoint

Mit dem gezielten Aufbau von Ladeinfrastruktur und Dienstleistungen will man der Elektromobilität zum Durchbruch verhelfen. Ein Ziel, das Daimler mit seiner strategischen Beteiligung an dem amerikanischen Ladelösungsanbieter klar verfolgt. Es lege, so der Autobauer, den Grundstein für ein umfassendes, kundenorientiertes Ladeangebot.

Beim Schnellladen setzen die Amerikaner auf das Combined Charging System (CCS). Erst Anfang des Jahres hatte ChargePoint eine neue modulare Ladestation mit bis zu 400 kW Leistung in Las Vegas vorgestellt. Das passt zu Daimlers Plan zusammen mit den Autobauern BMW, Ford und dem VW-Konzern ein ultraschnelles Ladenetz mit bis zu 350 kW in Deutschland aufzubauen.

Und ChargePoint hat bereits angekündigt, dass man in Europa sowohl öffentliche Ladestationen entlang der Autobahnen und bei Geschäften aufbauen als auch Ladelösungen für den Arbeitsplatz und zuhause anbieten wolle.

Die Rolle des Lead-Investors garantiert Daimler natürlich auch einen Sitz im Board of Directors bei ChargePoint. Einnehmen wird diesen Axel Harries, Leiter „CASE“ (Connected, Autonomous, Sharing & Services, Electric Drive) bei der Daimler AG und damit verantwortlich für alles rund um die Elektromobilität.

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8 Gedanken zu “ChargePoint kommt nach Europa

  1. Bitte so schnell wie möglich und ein guten Preis und Angebot wie bei Fastned aus den Niederlande (die übrigens auch mal ihr Netz auf Europaebnene ausbauen könnten).
    Wird langsam mal Zeit das was passiert hier !!!!

  2. Doch, auch CHAdeMO; das ist jetzt in Europa jetzt Pflicht: immer drei Standards: Combo, CHAdeMO und AC. Sonst bekommt man keine Subventionen.

  3. Klingt erstmal gut, jede Lademöglichkeit ist eine Gute. Ich werde bloß immer hellhörig wenn Daimler irgendwie drin rum fingert. Für Kostentreiberei und Ausgrenzung sind die großen Deutschen ja alle bekannt. Warten wir es mal ab. Bisher war es ja so, dass die Autokonzerne Autos bauen und die Minaralölgesellschaften das Tankstellennetz hatten. Beim E-Auto könnte auch passieren, dass die Autokonzerne auch das Ladenetz unter sich haben. Weiss nicht ob das so gut ist. Und für die Übergangszeit wäre es schön, wenn an mehr klassischen Tankstellen auch mal Ladesäulen auftauchten.

  4. Jahrelang wird von vielen hier gefordert dass die deutschen Hersteller doch gefälligst dem Tesla Beispiel zu folgen haben und ein gleichwertiges Ladenetz aufzubauen hätten und jetzt wo diese anfangen selbiges zu machen passt es auch wieder nicht. Aber irgendwie müssen doch die Konzerne die wegbrechenden Gewinne aus Wartung und Service kompensieren. Freut mich aber schon das einige erkennen, dass Teslas Ladenetzwerk nicht ganz uneigennützig angelegt ist.

  5. Um die Aussage hinsichtlich CHAdeMO mal richtig zu stellen:
    Wie im Text schon steht, wird DC-seitig CSS (auch Combo2 genannt) unterstützt. AC seitig ist Typ2 dabei. Steht zwar nicht da, muss aber so sein. Beides ist gemäß der Ladesäulenverordnung für jeden neu errichteten Ladepunkt vorgeschrieben.
    CHAdeMO kann, muss aber nicht. In einer größeren Abbildung der Säule konnte ich auch nur CSS und Typ2 sehen.

  6. Und wer soll die Infrastruktur nutzen, wenn man alles mit Chademo außen vor lässt?

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