Die MEB Plattform von VW steht – es kann losgehen

Foto: Volkswagen AG

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Die Volkswagen Gruppe hat die Entwicklung seines Modularen Elektrifizierungsbaukastens MEB fertiggestellt, so dass nun auch andere Marken der Gruppe mit dem Bau von Elektroautos loslegen können.

Bild: Volkswagen AG

Die Wolfsburger selbst wollen zunächst den jüngst vorgestellten Volkswagen I.D. ab 2020 auf dem MEB aufbauen. Darauf folgt ein SUV. Ein Konzept des letzteren soll im April in Shanghai Prämiere feiern. Aber auch die anderen Marken der VW Gruppe können von der Architektur-Plattform profitieren.

Laut Frank Welsch, Leiter des Geschäftsbereichs Entwicklung bei VW, seien sogar rund die Hälfte der geplanten Modelle keine VWs. Skoda, z.B. plane fünf reine E-Autos und Plug-in-Hybride bis 2025. Seat denke derweil noch darüber nach, ob man sich zunächst an Hybridfahrzeuge oder doch gleich an ein Elektromobil wagen solle.

Am Anfang werden so oder so zunächst nur VW-Modelle aus der I.D.-Reihe mit dem Baukasten auf die Straße gebracht, bevor man ein komplett neues Fahrzeug einer anderen Marke aufsetzt. So habe man das mit anderen Plattformen, wie etwa dem modularen Querbaukasten (MQB), auch gehandhabt, heißt es bei Volkswagen. Also erstmal mögliche Problemchen glattbügeln.

Der Audi e-tron quattro sowie der Porsche Mission E werden die Plattform nicht nutzen. Allerdings ist es möglich, dass Audi die MEB-Plattform in Zukunft für kleinere E-Modelle nutzen wird.

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69 Gedanken zu “Die MEB Plattform von VW steht – es kann losgehen

  1. Das wird der Todesstoss für Tesla und alle anderen elektro Opfer. VW rollt das ganze Feld auf.

  2. <>
    Liest sich als bräuchten die nur die heutigen Karrosserien mit diesem Chassis verheiraten, fertig. Warum das bis 2020 oder länger dauern wird, darüber werde ich mir wohl vergebens das Hirn zermartern. Aber egal, bis dahin hab ich dann meine erste Generation E-Auto abgeritten, und bei der rasanten Entwicklung bei den anderen Herstellern bin ich mir nicht sicher, ob es dann ein E-VW wird.

  3. <und bei der rasanten Entwicklung bei den anderen Herstellern bin ich mir nicht sicher, ob es dann ein E-VW wird.<

    Zitat:

    "Aufgrund der starren Übersetzung und des hohen Drehmoments wird bis 100 km/h fast linear mit ca. 10,288 m/s² beschleunigt, was sogar den freien Fall übertrifft (9,81 m/s²). Ein Tesla Model S P100D beschleunigt also auf der Straße in kürzerer Zeit auf eine Geschwindigkeit von 100 km/h, als wenn man es aus einem Flugzeug werfen würde."

    ————

    Wenn Murkswagen in 10 Jahren was liefern wird, dann wird das die gleiche depperte Schummelei, wie aktuell beim Stinke-Diesel. Meister bleib bei Deinen Leisten. Veränderung würde nur die Kundschaft erschrecken – und das kann sich VW nicht erlauben…

    Ich sehs vor meinem Auge, wie hardcore VW brains solche Artikel lesen und mit feuchter Hose auf 2025 warten…. *lol*

    Ausser dem Corrado und dem Scirocco hat VW doch noch nie was "abseits der Spur" in den showrooms gehabt.

  4. Rasante Entwicklung bei den anderen? Wer soll das sein?

    Für alle die sich wundern das vor 2020 keine Autos fertig sein würden. Es sind nur noch drei Jahre. Es dauert halt seine Zeit bis ein Auto verkaufsfertig wird. Ist ja nicht nur Design und Entwicklung, dann muss es getested, geprüft und zugelassen werden. Und dann muss man noch die Fertigung aufbauen und die Vertriebswege pflastern.

  5. @bp

    Richtig.

    nur hat man 10 Jahre vorher was von Tesla gehört, oder von Renault das die eine ZOE bringen wollen? Hat man irgend etwas gehört, das Tesla einen 100 kWh Akku raus bringt, oder in der ZOE 41 kWh möglich sind – sogar im Austausch zur „alten“? Da wurde kurz was gemeldet, und 3 Monate später war das aaaach soooooo unglaublich brianfulle Akk´lein Auto am Markt…

    Genau da liegt der Unterschied.

    Die anderen machen was. und zwar täglich und ständig.

    Der Begriff „Ankündigungsweltmeister“ kommt ja nicht ohne extreme Anstrengungen der angesprochenen Unterlassungsfirma.

  6. Es wird lustig.

    Ankündigung folgt Ankündigung.
    Viele versprechen – sonst NICHTS

    In JAHREN wollen sie was bringen und in paar Jahren sogar Marktführer sein.
    Wen wollen sie beeindrucken ? Die meisten lachen drüber, zurecht.
    Mehr wie Krücke, die schon wieder veraltert ist, bevor sie überhaupt auf den Strassen rollt, kann es nicht sein.
    VW kriegt technisch heute schon nichts hin und ihre ersten Krücken e up und e Golf zeigen das Desaster nur zu gut.

    Es wird böse enden, denn weder die Ladestruktur ist vorhanden, noch zeigt es echten Willen und keine echte Innovation.

    Sie haben es verpennt. Das wissen sie auch und #Dieselgate ist noch lange nicht vorbei.

  7. Interessanterweise scheint VW hauptsächlich einen Heckantrieb vorzusehen (alternativ: Allradantrieb), aber keinen Vorderradantrieb. Momentan hat VW doch gar keine Fahrzeuge mit Heckantrieb; korrekt?

  8. Ach Herbert, VW hat schon E-Autos im Angebot. Tesla kündigt seine Autos/Strategie auch schon Jahre vorher an. Tesla hält seine Angekündigten Termine nicht mal ein. Bei denen ist es dann aber alles toll bei VW schlecht.

  9. So schön die neue Plattform ist, schon hab ich einen Fehler darin gesehen.

    Die Anschlussbuchse ist wie bei normalem Auto mit Verbrennermotor hinten rechts, ganz falsch, Renault und Nissan zeigt was richtig ist…vorne in der Mitte, kurze Kabelwege, optimal beim Einparken zur Ladesäule.

    Roland

  10. Was für ein Wirbel um ein Nichts.
    Eine Platform (engl.) ist eine platte Form, die alle Komponenten vereinheitlicht, Schalter, Steuerungen, Komponenten, Maße.
    Das machen doch alle Firmen für ganze Serien mit deren unterschiedlichsten Varianten in Leistung, Form und Preis.

  11. Ok, VW hat zwei elektrisch angetriebe Fahrzeuge im Angebot,
    eins mit 160 km NEFZ und eins mit 190 km NEFZ.
    Natürlich, wie die neuen Smart, reine City-Autos :-))
    Ich denke das sagt alles !

  12. Na was sagt das denn? Kommt da mal was außer die immer gleichen Plattitüden?
    Das nächste Auto mit ca. 300 NEFZ steht vor der Tür und ist damit in der gleichen Liga wie alle anderen auch, stand der Technik. Tesla baut Schlitten die mindestens das doppelte kosten, technisch aber auch nicht wirklich innovativ sind, nur halt größer. Selbst das heranzüchten kritikloser Jünger ist nichts neues.

    Der Artikel ist eine gute Nachricht für alle E-Auto Fans.

  13. ähhh. das Doppelte?

    Dafür haste dort ein Auto das 3 Ligen höher angesiedelt ist, und gut 5 Personen locker min. 400 KM weit trägt und das mit dem Laden ist ein Kinderspiel.

    klar hat T. den Model 3 angekündigt. Das war vor zwei Jahren und geht dieses Jahr los. Murkswagen redet über Fahrzeuge die etwa vielleicht ganz bestimmt wenns klappt 2020 oder auch 2025 kommen werden.

    VW könnte die E-Moblität von der Portokasse finanzieren!

    Wenn man einem 14 Mio. Euro/Jahr Vorstandskasperle sogar noch eine Koi Teich Heizung für 65.000 Euro als Spende am Finanzamt vorbei schenken kann, kann man auch bei dem hier ausgebreitenem Thema etwas Gas (ääh, Strom) geben..

    >>>Das nächste Auto mit ca. 300 NEFZ steht vor der Tür<<<

    Welches soll das sein? das schafft eine ZOE heute schon, teils im REALEN Winterbetrieb – sofern man auf der Landstraße oder in der STadt unterwegs ist.

    nochmal: Wo ist die dolle Ing. Kunst geblieben?

  14. Liebe Volkswagenentwickler, Ladestationen sind zu 90% so eingerichtet, dass diese im Frontbereich zugänglich sind und ihr baut die Steckdose ein wo der Tankstutzen sitzt. Leiht euch doch einfach mal ne ZOE aus und lernt etwas!

  15. Wahnsinn ! Ich bin geplättet.

    Gut, dass ich mir nochmal einen ZOE400 bestellt habe. Dann geht sich nächstes Mal, 2023 ?, vielleicht schon der VW electric Bulli aus. Ach, immer diese feuchten Tagträume…. 😉

  16. Das Problem ist, dass VW in den letzten Jahren sooooo viel angekündigt hat, was bis heute nicht auf der Straße fährt. Daher ist man naturgemäß nun sehr Skeptisch, was das betrifft. Bei Tesla fährt alles was angekündigt wurde. Und es wurde im laufe der Zeit weiter verbessert. Auch wenn manchmal die Termine um einige Monate nicht gehalten wurden. So gesehen hält VW die Termine um mehrere Jahre nicht.

    Trotzdem hoffe ich, dass der MEB die Elektromobilität voran bringt und alltagstaugliche bezahlbare Fahrzeuge hervorbringt. Und wenn das erst 2020 der Fall ist, dann ist das Schade aber besser als nie.

  17. Wer im Laufe des Jahres 2017 ein Elektroauto der Kompaktklasse mit 300 km NEFZ herausbringt, ist meiner Meinung nach nicht auf der Höhe der Zeit.
    Wenn der ZOE als Kleinwagen, inzwischen schon mit 4oo km NEFZ zu haben ist und der Opel Ampera der in etwa in der gleichen Klasse wie der Golf spielt mit 500 km NEFZ in den USA schon unterwegs ist, dann ist dies einfach für den „Weltgrößten“ Autokonzern sowas von einem Armutszeugnis, dass man eingentlich nur zu dem Schluss kommen kann:
    Die wollen das alles gar nicht ! Die wollen weiter ihre Verbrenner verkaufen – basta !

  18. Na damit wird wohl ab 2020 die große E-Schwemme bei VW, und seinen Vasallen wie Skoda und Seat losgehen. Kann’s kaum erwarten! Hust! Hust!

  19. Aktuell gibt es übrigens nur ein Modell von V(erarsch)Wagen.
    Der E-Golf ist seit etlichen Wochen nichteinmal mehr im Konfigurator zu finden.

    Soviel zum Thema Angebotspalette vom VW.

  20. Was bedeutet denn Höhe der Zeit? Den Opel gibt es noch nicht, der wird vermutlich ca. 5000€ mehr kosten als der Golf. Wann und wie er hier zu kaufen sein wird, steht noch in den Sternen.
    Der Zoe mit größerer Reichweite ist preislich nicht weit weg vom Golf, ist aber deutlich kleiner und ausstattungstechnisch auf Minimum getrimmt. In Deutschland bisher sogar nur 22KW Ladung möglich.
    Es gibt so wenig E-Modelle sollen die wirklich alle die gleiche Reichweite, Austattung und dann hohen Preis haben? Ist es nicht besser wenn die wenigen gestreckt sind, damit je nach Bedarf und Geldbeutel eher was dabei ist? Werft ihr VW wirklich vor nicht das teuerste Auto zu bauen? Das wäre der Golf mit der Ampera-E Akku. Dann würdet ihr doch auch meckern. Reichweite ist momentan noch der Preistreiber.

    @ello Niemand kauft ein Auto im Konfigurator. Man kann bei Händlern noch E-Gölfe neu kaufen, die alte Version. In einigen Ländern ist der neue bereits im Konfigurator. Wird hier wohl auch bald passieren sobald die Preise ausgewürfelt wurden. Oder ist es wirklich kriegsentscheidend ob ein Auto ein paar Monate mal nicht im Internet verfügbar ist? Auf den Tesla 3 wird Jahre gewartet und keiner meckert, aber wehe ein VW ist mal kurz nicht im Internet konfigurierbar.

    @Ich und wer auch immer

    „Die wollen das gar nicht.“ VW hat schon in den 70er E-Autos gebaut. E-Autos sind für alle Hersteller immer noch nicht wirklich interessant. Wer mal einen realistischen Blick darauf wirft kann das erkennen. Welcher Hersteller will denn? Selbst Tesla schafft es auch nicht das Auto zu bauen, das ihr von VW erwartet. Und die wollen doch wirklich, oder?
    Opel wird nun zum Held, weil sie demnächst vielleicht mal ein E-Auto verkaufen, vielleicht auch nur verleasen. Andere haben schon länger (Jahren) E-Autos im Angebot. Nun wift man denen vor das ihr Auto nicht mehr auf dem Stand der Technik ist. „Hey, das neu entwickelt Fahrzeug das vielleicht demnächst mit höheren Preis kommt ist besser als das Facelift deines Autos das man schon seid Jahren kaufen kann.“

    @Ich und wer auch immer VW hat aber doch immer auch ein Jahr angegeben wann eine Verfügbarkeit geplant ist, oder? Zumindest die letzten Jahre wenn es um E-Autos ging. Wirfst du ihnen jetzt vor, das sie etwas für 2019/20 Angekündigtes nicht 2017 schon haben? Das macht Tesla übrigens auch? Da hört man keine Vorwürfe, da ist das geil und man gibt ihnen Geld.

    Interessanterweise hat keiner der hier versammelten Experten das eigentlich momentan interessanteste E-Auto erwähnt, den Ionic.
    Immer nur den Zoe (minimal ausgestatteter Kleinwagen mit hohen Preis) und Tesla (ganz andere Preisklasse und dafür dann verarbeitungstechnisch nicht wirklich angemessen und technisch auch nicht wirklich innovativ. Momentan warten die Kunden, dass die Assistenzsysteme wiederkommen [aber das ist natürlich geil 😉 ] ).

    @Herbert Deine vermisste Kunst kannst du vielleicht im Artikel erkennen. Welcher andere Hersteller hat denn eine E-Platform fertig? Und welche Hersteller kann seinen Kunden ein Modell mit allen möglichen Antriebsarten anbieten. So das der Kunde entscheiden kann was er möchte?

    Was momentan E-Auto technisch abgeht ist geplänkel. Ob da mal einer einen Vorsprung hat oder nicht ist total uninteressant. Meist ist es Modellzyklisch bedingt. Momentan muss man wohl die Weichen für die Zukunft stellen. Komischerweise geht es genau darum im Artikel oben…

  21. >>> Paul W. sagte am 28. Januar 2017 um 10:37 :<<<

    Mir ist es völlig wurscht, wer der Erste ist, oder wer den Längsten im Viertel hat!

    Mich als KUNDE interessiert lediglich, was jetzt lieferbar ist, oder was in max. 2 Jahren vom Band läuft. Das ganze Geschrei um VWs Pläne, hat schon etwas von Befruchtungstheater im Affengehege. Klar wird VW auch mal E-Autos haben. VW hat auch 10 Jahre nach Renault Autos wie Scenic oder Espace im showroom gehabt. Da war das Gekreische von den Cheerleaders (Presse – Medien) genauso groß. Auch die Sternsinger (AMS, Autoblöd etc.) sind von Tür zu Tür marschiert um die Ankunft des Messias zu verkünden

    God shaves the queen over Wolfsburg.

  22. >>>@Herbert Deine vermisste Kunst kannst du vielleicht im Artikel erkennen. Welcher andere Hersteller hat denn eine E-Platform fertig? Und welche Hersteller kann seinen Kunden ein Modell mit allen möglichen Antriebsarten anbieten. So das der Kunde entscheiden kann was er möchte?<<<

    VW MUSS in Plattformen denken, weil der Laden eben über 10 verschiedene Marken hat! Ich sehe diesen Umstand nicht zwangsläufig als Vorteil! Vorallem wenn man sich die Einzel Bilanz von VW anschaut (vor dem Diesel Betrug). VW als einzelnes wäre ja kaum zu halten.

    Ob VW wirklich zig verschiedene E-Autos quer beet im Programm führen wird, muss man erstmal live erleben. Viele Werkstätten fragen sich ja heute schon, was man denn am E-Auto reparieren und warten solle.

    Das selbe übrigen bei GM und dem ampera e. nichts weiter als ein Schaufensterauto.

    Aber letztlich und endlich entscheidet der Kunde ob er sich einen E-Wagen kauft. Wenn die Ladesäulenverordnung weiter so primatenhaft gehandhabt wird – wovon ich leider ausgehe – wird sich das e-Auto auch noch auf viele Jahre im Bereich von max. 2 – 5 Prozent der Zulassungen halten.

    Mich juckt das alles kaum noch, wir haben bis auf ein Fahrzeug den gesamten Fuhrpark elektrisch.

    Sollte der E-Master von Renault wirklich 1,5 Tonnen ziehen können, geht auch unser letztlich Auto mit Fred Feuerstein Antriebsquelle in den Gebrauchtwagenmarkt.

    Wir sind weg vom Verbrenner.

  23. >>>Bei Tesla fährt alles was angekündigt wurde.<<<

    NEIN!!!!!

    Tesla wirft man vor, dass Ankündigen frechweise erst ein Jahr später tatsächlich auf den Straßen rumfahren. So ein langes warten ist einfach unerträglich! So geht das auf keinen Fall. Der ganze Laden ist einfach nur fake. Sicher bald pleite. Elon wird das ganze Geld der Aktionäre einfach hintenrum einsacken, und mit seiner tollen Rakete die Erde für immer verlassen…

    😉

  24. >>>Der Zoe mit größerer Reichweite ist preislich nicht weit weg vom Golf, ist aber deutlich kleiner und ausstattungstechnisch auf Minimum getrimmt. In Deutschland bisher sogar nur 22KW Ladung möglich.<<<

    Der Golf ist deswegen außen größer als die ZOE, weil es eben ein Verbrennerfahrzeug ist, und kein E-Auto.

    In der ZOE sitzen Erwachsene gut so wie im Renault, der Kofferraum vom Golf ist gigantische 10 Liter größer als im Renault.

    22 kw Ladung ist für Deutschland warum auch immer das maximum. Vermutlich, weil außer die ZOE kein einziges Auto 43 kw Typ 2 überhaupt laden kann. Die Typ 2 Ladesäulen mit 43 KW werden in spätestens 3 Jahren alle ins Museum gestellt.

    Renault hat ja bereits angekündigt, CCS mitanzubieten.

    Das alles sind untragbare nachteile für ein E-auto. Aber letztlich ist es jetzt schon lieferbar.

  25. Wirklich nur noch eines:

    Wenn der E-Golf Stand aktuell knapp 38.000 Euro kostet, wird das Model 3 selbst für 45.000 oder mehr Euro absolut leichtes Spiel haben. 345 KM in der kleinsten Version, 6 Sekunden und Supercharger europaweit. Preise für den Strom sind bekannt und belaufen sich auf max. 4 Euro je 100 KM.

    Da kann VW Plattformen bauen bis der Arzt kommt…. Das wird nie ein Konkurrent werden.

  26. Ich treibe es mal auf die Spitze. Mir ist ehrlich gesagt egal was der / die Kunde(n) (wir alle) wollen oder nicht. Ich erwarte einfach, dass die von der Wissenschaft und der Politik erkannte Notwendigkeit auf zu hören Öl für Fortbewegung zu verbrennen, so konsequent umgesetzt wird, dass gar nichts anderes als E-Autos mehr hergestellt und zum Verkauf angeboten werden. Und das alles möglichst zackig ! Wenn jeder Hersteller jedes seiner Modelle ab jetzt nach einander elektrifiziert, kann das 2020 komplett abgeschlossen sein. Die Modellvielfalt wäre wie Heute, die Preisstaffelung auch, aber alles führe elektrisch. Basta. Dieses dem Verbrenner hinterher Gewinsel geht mir auf den Sack. Übrigens damit genau das oben Beschriebene passiert gibt’s Förderpuder für uns und die Hersteller. Also gefälligst mitmachen und anfangen !

  27. Leute, jetzt mal ehrlich. Man kann die gesamte Verbrenner Produktion nicht von heute auf morgen auf Elektro umstellen, weil dafür *derzeit* die weltweite Produktionskapazität von Li-Ionen Zellen bzw. Batterie-Packs nicht ausreicht, schon weil nun alle richtig große Packs wollen. Woher soll das kommen? Tesla hat nicht grundlos die Gigafactory mit Panasonic in Nevada gebaut. Erst müssen die Produktionskapazitäten aufgebaut werden. Manche haben damit erst recht spät angefangen, manche nur halbherzig und brauchen daher dafür auch länger. Davon unberührt wird das erhebliche Einschnitte in die Industrie und Wirtschaft bedeuteten. Für den Bau von Elektroautos braucht man wesentlich weniger Teile und Leute, für den Service auch. Was machen die Leute, die bisher Teile für Verbrenner (zusammen) gebaut und gewartet haben?

  28. Kann man nicht im Forum diskutieren?
    Was machen bloß die Leute die mal bei Nokia, Grundig, im Bergbau oder im Stahlwerk gearbeitet haben?
    Wenn VW auch in 5 Jahren keine Konkurrenzfähigen Autos anbieten kann, dann wird es schwierig mit dem Export. Und dann werden noch mehr Mitarbeiter freigestellt. Und das will keiner.
    Holland und Norwegen haben jetzt schon zum Teil 30% elektrische neuzulassungen.

  29. Absehbar, dass ich irgendwann einen Nachfolger für mein Model S benötige. Wie wäre es, um bei VW zu bleiben, mit einem e-Passat oder e-Phaeton oder eTouran ???

    Tja, wird aber lange nicht kommen. Da ich das im Urin habe, habe ich vorsichtshalber zwei Model 3 bestellt. Und wenn die abgeritten sind, dann schauen wir mal weiter.

    Ich wette nach 2020 sieht meine Hitliste/Wahrscheinlichkeit für einen Nachfolger so aus:

    50% chinesisch
    25% indisch
    10% französisch
    15% koreanisch, japanisch etc.
    0% deutsche Ankündigungsblasen

    Ach ja, ich muss noch eine weitere Mercedes E-Klasse ablösen, die nur noch (da doofes Auto) als Zweitauto in der Stadt genutzt wird , denn der Tesla bei allen Strecken ausschließlich genutzt. Evtl. wird die Ablöse ein Sonomotors sein. Das nenne ich einen VW Killer.

  30. Ich gebe euch recht, dass das gravierende Veränderungen nach sich zieht. Aber je früher wir ernsthaft einsteigen um so mehr Zeit haben wir das verträglich zu regeln.
    Und genauso wie gilt, dass wir 60% der Leute nicht mehr brauchen, gilt auch dass wir die letzten 40% auch nicht mehr brauchen wenn wir nicht ernsthaft mitmischen. Wer wenn nicht die cleveren Deutschen sollten das Ding wuppen? Doch was tun wir? Ignorieren, blockieren, verzögern und verpennen. Wir haben aber nicht ewig Zeit so lange rumzudaddeln. Im Gegenteil, wenn wir mal davon ausgehen, dass um die letzten Rohstoffe heftig gekämpft werden wird, dann müssen wir mit der E-Mobilität sogar so weit sein, dass wir das gegebenenfalls mit elektrischen Militärfahrzeugen könnten. Da sind leichte PKW mit 200 Km Reichweite noch kein echtes Vorankommen.

  31. Nachtrag: Ich verstehe auch nicht, dass überhaupt irgend ein Hersteller, wenn er was Neues bringt noch Modelle mit Benzin- oder Dieselmotor rausbringt. Neuvorstellungen dürften nur noch elektrisch betrieben sein. Schon Hybrid erachte ich als Festhalten am Althergebrachten (Wegen dem enthaltenen Verbrenner). Einzig für Handelsreisende die ihr Geld auf der Autobahn verdienen würde ich das noch akzeptieren.

  32. Ich bin hier im Forum noch keinem begegnet, der so naiv ist zu glauben, man könne sofort die Produktion aller Verbrenner stoppen und stattdessen auf den gleichen Bändern Elektroautos produzieren.
    Aber genau deshalb, weil die Umstellung bzw. der Aufbau einer Produktion (siehe Tesla)
    ein immenser Aufwand ist, kann nicht früh genug, nämlich möglichst sofort, damit angefangen werden. Und dieses Anfangen ist es was unsere deutschen Autohersteller versuchen immer weiter hinauszuschieben. Es gibt dann mal ein Jahr lang keinen Elektro-Smart, die Produktionskapazität braucht Daimler für den Stinker-Smart,
    Oder der E-Golf kann über Monate nicht bestellt werden, es kommt im Laufe des Jahres ja die „größere“ Batterie. Oder jetzt ist der Baukasten fertig, irgendwann kommt dann dieses tolle Auto und später dann jenes wunderbare Fahrzeug.
    Diese Halbherzigkeit hat Prinzip und soll den Autokonzernen ermöglichen ihre Stinkerproduktion noch so lange wie irgend möglich aufrecht zu erhalten.
    Und aus diesem Grund bringt vielen hier im Forum dieses permanente Angekündige
    zB. von VW inzwischen dermaßen auf die Palme.
    Und meiner Meinung nach zu Recht !

  33. Obwohl ich wie die meisten hier stinksauer auf VW und Konsorten bin, darf man die Schuld am (vor allem in Deutschland) schleppenden E-Auto-Absatz nicht nur den Herstellern in die Schuhe schieben. Wenn ich mit meinem Volvo PlugIn an der Ladesäule stehe, sprechen mich fast jedes Mal Menschen an, die von E-Mobility überhaupt noch nichts gehört haben, geschweige denn sich damit auseinander gesetzt haben. Für die meisten gilt doch: Warum denn auch? „Bitte nix Neues!“ „Ich bin zwar erst 40, aber das ist nur was für junge Leute, da setze ich mich nicht mehr mit auseinander.“ Haarstäubend. Also warum sollen diese Leute sich verändern? Sprit ist billig. Luft verpesten tun vor allem die anderen: „Schauen Sie mal auf die Kreuzfahrschiffe!“ „Schauen Sie mal auf die LKWs und Taxis“ usw usw.
    Da ist mehr nötig als gute Technik. Da muss in den Köpfen was umgeschaltet werden und das geht nur und ausschließlich über die Geldbörse.

  34. @Wagner: Wer spricht denn von stoppen. Alles was es gibt kann man ja noch bauen, nur wenn man was Neues bringt, dann eben nur noch elektrisch.

  35. Redling, ich darf mal frei übersetzen: Wagners Kernaussage ist, dass VW sich mächtig Zeit gelassen hat, das Baukastenprinzip zu „entdecken“+fertigzustellen. Wir erinnern uns – Tesla ist damit seit 2012 unterwegs, also seit 5 Jahren…während VW noch immer auf concept-Niveau herumwerkelt und ankündigt, ankündigt, ankündigt… Und warum? Nicht etwa weil sie es nicht früher konnten, sondern weil sie es nicht früher wollten; das ist der Vorwurf.

  36. @mitleser Wo hat Tesla einen Baukasten und warum dauert dann das Model 3 dann so lange?
    Das Problem ist das E-Autos noch nicht zu entsprechenden Preisen produziert werden, dass man einen signifikanten Umsatz damit machen kann. Daher gibt es so wenig Modelle, von allen Herstellern. Und das wird sich vor 2020 (oder vieleicht sogar noch später) auch nicht wesentlich ändern. Daher was sollte VW mit einen Baukasten, der eventuell auf veralteten Komponenten basiert, heute machen. Einen Haufen verschiedener Modelle anbieten, die kaum gekauft werden, da zu teuer bzw. eingeschränkt?
    Niemand macht das, selbst die E-Auto Pioniere, Nissan, die Chinesen, Tesla, … Soll ausgerechnet VW den Stein der Weisen gefunden haben, der alle Probleme löst, jetzt und sofort? Ernsthaft?

  37. VW löst ja nicht, sondern behindert. Was haben VW und die anderen üblichen Verdächtigen in den letzten 5 Jahren gemacht, während Tesla (wenn auch teure aber taugliche) E-Fahrzeuge auf den Markt gebracht haben? – sie haben E-Mobilität kleingeredet,kleingehalten,angekündigt. Gäbe es Tesla nicht, hätten wir heuer noch nichts von VWs „Elektrifizierungsbaukasten“ erfahren. Und ich spreche noch immer von Ankündigung. Mein Vorwurf steht oben. Oder nochmal Wagners Beitrag lesen.

  38. Das Hauptproblem scheint zu sein, dass nicht alle an einem Strang ziehen. Traurig ist nur immer, dass es nicht mal reicht wenn Menschen irgendwo auf der Welt an Abgasen ersticken, sondern das einzelne Individuum erst reagiert, wenn es selbst das Röcheln kriegt. Dabei haben wir nach dem Pariser Abkommen eigentlich die besten Voraussetzungen diesmal rechtzeitig zu reagieren. Aber weder die Politik noch die Hersteller und auch nicht der Kunde sind bereit endlich gemeinsam die Rahmenbedingungen zu wollen die für den Umstieg nötig sind. Das System „alternativer Antrieb“ bräuchte : Tempolimit auf Autobahn (noch keiner in Nachbarländern dran gestorben), höhere Treibstoffpreise, geänderte KFZ-Steuer-Formel (bei der die Schlimmsten auch am heftigsten blechen müssten), Fahrverbote bei Grenzwertüberschreitungen von NOx , und zusätzlich zur Kaufprämie eine Verdoppelung dieser, wenn jemand zeitgleich seinen Verbrenner ausmustert. Oben drauf brauchen wir noch von den Herstellern und auch vom Staat eine massive Werbekampagne für E-Mobilität. Und wie beim Rauchen auch ein Werbeverbot für Verbrenner. Und wir als Kunden müssten uns mal fragen, was eigentlich so schlecht daran wäre, wenn wir in Zukunft mehr soziale (persönliche) Gesprächskontakte hätten, wenn Ladeparks wie Begegnungsstätten einen echten Wohlfühlfaktor hätten. Zudem müssten wir uns eingestehen, dass 95 Prozent von uns Reichweiten grösser 400 Km gar nicht lebensnotwendig benötigen. Wir sind aber so verbohrt, dass es uns blöd erscheint einen 350 KG schweren Akku spazieren zu fahren, um danach dann in unseren anachronistischen 2,5 Tonnen-SUV (Scheiß Unnützes Vehikel) zu steigen, obwohl die höchste Erhebung mit der wir im Straßenverkehr zu tun haben die Bordsteinkante ist. Die Politik muss als erstes dringend damit beginnen sich ihr Handeln nicht von der Autolobby vorschreiben zu lassen.

  39. @mitleser Sie verkaufen seit einigen Jahren E-Autos, die dem jeweiligen Stand der Technik entsprechen (VW hat sein den 70er immer mal wieder E-Modelle aufgelegt). Aber das ist kein gewinnbringendes Geschäfstmodell für einen Massenhersteller.
    Und der Druck das zu machen kommt nicht von Tesla sondern eher entsprechenden Gesetzen zur Reduzieruzng von Schadstoffen. Oder sie machen es um falls es mal wirklich ein Geschäftsmodell für einen Massenhersteller wird, dabei sein zu können. Oder beides. Weiß man nicht, ersteres ist aber wohl wirkungsvoller. Oder warum konzentrieren sich alle auf Kalifornien um da E-Autos zu verkaufen?
    Wenn man E-Autos jezt schon zum Durchbruch verhelfen will muss man entweder die Umwelteinschränkungen so weit erhöhen, das massiv mehr E-Autos verkauft werden müssen. Die Konsequenz wäre deutlich höhere Autopreise.
    Alternativ wären massive Subventionen für den Kauf um sie für Käufer, aber auch für Hersteller aktraktiv zu machen. Das wird denn aus Steuergeldern bezahlt. Dazu kann man auf seinen Abgeordneten Druck ausüben bzw. im Herbst ein Kreuz entsprechen setzen, falls man jemanden findet der das umsetzen will.
    Die E-Auto Techink, aka die Akkus, sind zum heutigen Zeitpunkt noch nicht so weit entwickelt, das man E-Autos in größeren Masstab verkaufen kann.

    @Redlin, Stefan Die aktuellen Reichweiten würden vielen wohl schon reichen. Aber diese Erkenntnis muss sich erst durchsetzen, bzw. offensichtlich sein, das man leicht nachladen kann wenns mal weiter gehen soll. Aber der Preis ist trotzdem noch zu hoch. Solange das sich nicht ändert werden die Stückzahlen nicht so steigen wie sie müssten. Da könnt ihr VW noch tausendmal verfluchen.

    Btw. Kauft doch alle das entsprechende Modell von Tesla. Die machen ja bereits schon was ihr von VW verlangt.

  40. Ich hätte da mal eine Idee, falls man wirklich in Deutschland etwas ändern möchte.
    Wirkt aber wirklich hauptsächlich in Deutschland:
    Tempolimit auf den Autobahnen von 120 km/h, besser 100 km/h.
    .
    .
    .
    .
    .
    Außer für E-Autos.
    Wirkt garantiert kurzfristig.

  41. Erstaunlich was hier abgeht wenn VW mal ne Skizze seines MEB veröffentlicht. Da kann man glasklar erkennen was für uns Elektrofahrer wirklich wichtig ist: VW und sein Produkte, auch wenn es diese noch gar nicht gibt.
    Spass beiseite, glaubt hier wirklich ernsthaft jemand dass VW wegen seiner Vorgehensweise in der Elektromobilität irgend etwas verpasst, den Anschluss verliert oder zu spät kommt?
    Meiner Meinung nach werden weder der kommende Opel-e noch der angekündigte Mini-Tesla den grossen Durchbruch bewirken, sondern bestenfalls einige noch unentschlossene Elektrofreunde dazu bewegen eines dieser Fahrzeuge zu kaufen.
    Warum werden Sie jetzt fragen – ganz einfach.
    Unsere E-Fahrzeuge sind noch nicht massentauglich weil die Akkutechnik einfach unzureichend ist.
    Fahre ich auf der A-Bahn mit gemütlichen ca. 120-150km/h dahin, braucht jedes e-auto min. 30kwh für 100km. Will ich 400km am Stück fahren (wie bei jedem Verbrenner möglich und üblich) und nur 60% meiner Akkukapazität nutzen (wegen der Haltbarkeit) brauche ich einen Akku mit ca, 200kwh Inhalt.
    Kosten geschätzt ca. 30000€, Gewicht ca .1,6 to, Ladezeit 2Std.
    Warum soll die grosse Masse bei solchen Eckdaten von Ihren geliebten billigen Stinkern umsteigen?
    Wer elektrisch fahren will kann das jetzt schon sehr gut, wenn es halbwegs zu seinem Fahrprofil passt – da brauchts kaum grossartige neue Fahrzeuge, und wer nicht will findet auch noch in 10Jahren genügend Gründe warum e-Autos für ihn nicht passen.
    Eine schnelle Änderung gibt es nur wenn die EU-Richtlinie AG 4/0815 vom 1.4.2007 nach jetzt 10 Jahren endlich in die Tat umgesetzt wird.
    Danach ist jeder Emissionsverursacher für die Beseitigung derselben verantwortlich. Für den Kfz-Bereich heisst dass, dass (bei neuen Fahrzeugen der Schadstoffklassen ab 6) der Auspuff vom Heck des Fahrzeuges an die Fahrzeugfront vor die Lufteinlässe verlegt werden muss, damit die Gase (etwas angereichert mit Frischluft) ungehindert in den Innenraum gelangen und dort gespeichert werden können.
    Dabei entstehen natürlich keinerlei gesundheitsschädliche Beeinträchtigungen der Insassen, da die Abgase der neuen Fahrzeuge der Schadstoffklasse ab 6 völlig ungefährlich sind.
    Lediglich Dieselfahrer sollten mit einer leichten dunklen Tönung ihrer freien Hautstellen rechnen – aber dies liegt ja momentan im Trend und gilt eher als sportlich – so long

  42. Ich bin mir sicher, dass der Zuwachs der Elektroauto-Zulassungszahlen nicht im laufleeren Raum stattfinden wird. Er wird sich entlang der bestehenden und hinzukommenden Modelle entwickeln.
    So wirkt sich sicher ZOEs größerer Akku in höheren Verakufszahlen aus.
    Auch der i3 (BEV) wird seine Vorjahreszahlen erreichen.
    Ebenso wird der Ioniq in diesem Jahr Käufer finden, die 2016 noch keines der lieferbaren Elektroautos gut fanden.
    Im Frühjahr sollen dann die neuen Smart ED in den Verkauf kommen. Smart ED fortwo war schon mal der Bestseller unter den Elektroautos.
    Der findet auch diesmal wieder seine Freunde. Elektrisch Cabriolet fahren in der City – könnte ich mir vorstellen, dass dies gefällt !
    Im Frühsommer dann der Golf mit der „GROßEN“ Batterie. Wird sicher nicht der Bringer, aber immerhin hat er dann etwas was „Reichweite“ genannt werden kann.
    Im Sommer müssten dann die ersten Ampera in Deutschland eintreffen.
    Wenn der zu einem akzeptablen Preis angeboten wird, können davon bestimmt mehr verkauft als von GM geliefert werden ! Und im besten Falle, muss vielleicht Renault den ZOE preislich nachjustieren, was das Kostenproblem vieler Kaufinteressenten etwas entschärfen würde.
    Im Spätsommer kann dann noch mit dem aufgerüsteten Kangoo gerechnet werden.
    Dank Schnarchlader, wird der sicher wieder kein Kassenschlager.
    Dies wäre das Elektromobilitätsprogramm für 2017.
    Gut auch der Soul und Leaf wird noch Käufer finden und auch ein paar Drillinge, Daimler B-Klasse und e-Up werden noch verkauft werden. Und natürlich die großen Tesla nicht vergessen, das Modell 3 wird wohl erst 2018 in Deutschland lieferbar sein.
    Wenn die Bezinpreise nicht signifikant steigen, deutsche Städte kein Fahrverbot verhängen und die Regierung weiterhin nicht viel in Richtung Elektromobilität unternimmt, kann anhand dieses Fahrzeugangebots überschlagen werden, dass vielleicht 20.- 25.000 Elektroautos zugelassen 2017 werden.
    Und schon sind wir wieder bei VW angekommen.
    Mit ihrem Angebot, trägt VW als weltgrößter Automobilkonzern bisher so gut wie nichts dazu bei, dass Elektromobilität in Deutschland vorankommt.
    Zukunftsweisend + verantwortungsbewußt ist dieser Beitrag sicher nicht.
    Und bis es mit der MEB Plattform „losgeht“ werden Millionen neu verkaufte Volkswagen noch viel Abgas in die Athmosphäre blasen.

  43. Sirius sagte am 29. Januar 2017 um 19:41

    spricht nix dagegen heute schon 100 kmh zu fahren. da brauchts kein Gesetz dazu.
    ist auch viel entspannter.
    und auf Strecken unter 300 KM ist der Zeitvorteil beim Rasen eh unter 10 Min. – bei 30 Porzent mehr Verbrauch..

    so what?

  44. @bp: Mir erschliesst sich nicht warum Sie beim ZOE von minimalistischer Ausstattung sprechen. ABS. ESP, ASR, Licht-, Regensensor, 4x elektr.Fensterheber, Rückfahrkamera, Multimedia-Panel (bis hin zur Abfrage und vorlesen von E-Mails), Navi, Tempomat, Tempobegrenzer. Und dazu noch Dienste die es möglich machen das Auto von Ferne (PC, Handy, oder KFZ-Schlüssel) vorzuheizen oder zu kühlen. Das Ding sendet auch SMS wenn Akku voll geladen ist. In dieser Ausstattung mit großem, gemietetem Akku, nach Förderung für unter 22000 Euro. Ist nicht überteuert und kostet gebraucht im nächsten Jahr (wie bei allen PKW) ca. nur noch etwas mehr als die Hälfte.
    Übrigens Golf ist 4.15m lang, ZOE 4,09m (bei jedoch kürzerer Haube innen größer). Das mal an alle die immer behaupten Golf sei nicht das Vergleichsfahrzeug zum ZOE.
    Nur der kostet 13000 Euro mehr (allerdings bei gekauftem Akku, den gemieteten beim ZOE rechne ich bei 1000 Km /Monat zum Verbrauch und nicht zum Anschaffungspreis).

  45. stoner sagte am 29. Januar 2017 um 21:37 :

    400 KM am Stück gemütlich mit 130 – 150 kmh? Wo willste das jemals gefahren haben? Auf dem Rogers Dry Lake in Kalifornien vielleicht? Selbst mit meinem P85D komm ich kaum auf deinen 120 kmh Schnitt in Schlaaaand. Um Stuttgart rum, bin ich schon froh, wenn sich die Reifen überhaupt um die eigene Achse drehen..

  46. >>>Mir erschliesst sich nicht warum Sie beim ZOE von minimalistischer Ausstattung sprechen.<<<

    Weil der Typ noch nie im Leben eine ZOE gesehen hat!

    Ein Golf ist DAS Auto, DAS Maß aller Dinge!

  47. Ich fahre einen Peugeot Ion. Auch jetzt im Winter. Aber das tue ich viel lieber als den Passat Diesel. Der steht nur noch rum. Eigentlich bin ich kein Asket aber beim Elektroauto habe ich mich definitiv vom Verbrenner geistig abgekoppelt. Ich warte sehnsüchtig auf ein vollwertiges eAuto. Wann gibt es endlich ein eAuto mit Anhängerkupplung. Den ungeliebten Passat habe ich nur wegen Anhängerfahren 🙁
    Wer kann was zur AHK bei MEB sagen? Ist eine AHK vorgesehen oder wieder tote Hose? Auch daran wird die Ernsthaftigkeit von VW gemessen.

  48. VW streut zwar vor allem aus nachvollziehbaren Imagegründen in letzter Zeit reichlich Ankündigungen, aber dennoch sieht man, wie weit VW hinter den anderen Herstellern, vor allem Tesla, steht. Dass wieder einmal eine Entwicklung verschlafen wurde, sieht man schon daran, das das erste dediziert als Elektroauto entwickelte Fahrzeug erst 2020 auf den Markt kommen soll, wobei noch unklar ist, ob diese Ankündigung überhaupt zu halten ist. Das bedeutet: 8 Jahre nach einem Model S, 7 Jahre nach einem i3, und auch ein Leaf und die Zoé sind schon ähnlich lang am Markt. Ein E-Golf und ein e-up waren alles, was VW da bisher zu bieten hatte, beides Fahrzeuge, die auf dem fragwürdigen Konzept aufbauen, ein Verbrennerfahrzeug durch Austausch der Antribseinheit zu einem Elwktroauto zu machen. Die Tochtermarken Audi und Porsche stehen noch schlechter da, von denen werden noch nicht einmal reine E-Fahrzeuge angeboten. So schick ein Audi A3 e-tron auch wirken mag, er ist ein Schritt in die falsche Richtung, auch hier wurde einfach ein E-Motor noch ch zusätzlich zum konventionellen Antribsstrang eingebaut, die rein elektrische Reichweite ist vernachlässigbar.
    VW befindet sich gerade in der Phase des bösen Erwachens, bleibt zu hoffen, dass es nicht schon zu spät ist.

  49. @Herbert:
    VW ist so gut wie Pleite! Das wird nur noch etwas kaschiert. Von was wollen sie denn die ganzen Schadenersatzvorderungen bezahlen? Lass nur einen Gerichtsurteil in Europa mit Schadenersatzanspruch gültig werden, und das war es auch schon.

    VW kann nur noch mit massiven Preisabschlägen ihre Fahrzeuge verkaufen, aber sie verdienen damit kein Geld mehr. Frag doch mal in Emden nach, wie die Passatproduktion so läuft. Sieht nicht so wirklich prickelnd aus.

    Plattformen sind das eine, aber woher will den VW die ganzen Zellen bekommen? Schließlich sind sie ja nicht alleine auf der Welt. Ich kenne bis jetzt nur einen Hersteller der da auf der sicheren Seite ist.

    Und selbst wenn sie das alles mit Ach und Krach hinbekommen. Ist da immer noch das Damoklesschwert der Altlasten, das alle konventionellen Hersteller haben. Millionen fossile Fahrzeuge wollen gewartet und mit Ersatzteilen versorgt werden. Das verschlingt Geld ohne Ende, das mit dem Ertrag von E-Fahrzeugen nur schwer zu finanzieren ist. Da sehe ich schon wieder Subventionskosten auf den Steuerzahler zukommen, dass es nur so kracht.

  50. @Mirko, früher dachte ich wie du, aber nun fahre ich so ein Auto und stelle fest: das klappt ganz gut mit dem Conversion Car. Wobei der MQB ja bereits in der Entwicklung darauf ausgelegt wurde, elektrifiziert werden zu können.

    Ob man eine eigenen E-Plattform baut oder nicht hat allein etwas mit den Kosten zu tun und mit der Batteriekapazität, die man installieren möchte. Mit 36 kWh beim e-Golf und 27 kWh beim e-up! (Vorstellung für Februar geplant) liegt man da momentan gut im Mittelfeld. Der Kunde merkt davon aber ohnehin nichts, nur die Anschaffung ist eben recht teuer. Aber sonst? Während z.B. beim ZOE eine Kante im Kofferraum wegen dem Akku ist, bleibt dieser bei den VW Modellen unberührt. Ich sehe da jetzt keinen Vorteil. Das Fahrverhalten ist auch bei VW ausgewogen, die Akkus liegen ja trotzdem schwerpunktgünstig im Unterboden.

    Tesla ist ein schlechter Vergleich, weil ganz andere Preisklasse und ein völlig unvorbelastetes Unternehmen. Da haben alle konventionellen Hersteller zu kämpfen, dagegen zu brillieren.

  51. @JuergenII:
    —- Millionen fossile Fahrzeuge wollen gewartet und mit Ersatzteilen versorgt werden. Das verschlingt Geld ohne Ende, das mit dem Ertrag von E-Fahrzeugen nur schwer zu finanzieren ist.—–

    Nirgendwo in der Automobilindustrie wird mehr Geld verdient als beim Verkauf von Zubehör und Ersatz/Wartungsteilen für Altfahrzeuge. Die Halter dieser Fahrzeuge zahlen (fast) jeden Preis für Originalteile, da sie nicht einfach auf einen anderen Hersteller ausweichen können.

    ——VW kann nur noch mit massiven Preisabschlägen ihre Fahrzeuge verkaufen, aber sie verdienen damit kein Geld mehr——

    Bitte mal eine Adresse angeben wo ich mir mit massivem Preisabschlag (aber weit über das Übliche hinaus) ein Fahrzeug kaufen kann – Danke

  52. Michael P.

    Ja, die ZOE hat im Kofferraum eine Kante, dafür ist der Akku nach max. 50 Min. wieder voll. Das merkt der Fahrer deutlich häufiger, als 4 cm im Kofferraum. Akku Größen unter 40 kwh dürften Stand 2017 eigentlich garnicht mehr drin sein. Außer man nutzt das Auto lediglich zum ins Büro gondeln…

  53. >>>Millionen fossile Fahrzeuge wollen gewartet und mit Ersatzteilen versorgt werden. Das verschlingt Geld ohne Ende, das mit dem Ertrag von E-Fahrzeugen nur schwer zu finanzieren ist.<<<

    Denkfehler!

    Früher haben wir die Wäsche von Hand gewaschen, die Post dauerte 4 Wochen, Autos gab es garkeine, dafür sind wir wegen einem leichten Husten fast gestorben.

    Hätte man ALLES so weiter machen sollen?

    Nur weil ein paar Arbeitsplätze evtl. in Gefahr wären? typische german Angst Logik.

  54. Eine extra Plattform für Elektrofahrzeuge zu bauen hat natürlich den entscheidenden Vorteil, dass das Auto für diese Technik optimiert werden kann.
    Wie man beim ZOE oder beim Ampera sieht passen dann trotz kleineren Außenmassen größere Akkus ins Auto und trotzdem bleibt noch viel Platz für den Innenraum.
    Dies ist sicher der maßgebliche Vorteil.
    So beeinflußt der tiefliegende Masseschwerpunkt zwischen den Achsen, das Fahrverhalten deutlich positiv.
    Verglichen damit verschlechtert der Masseschwerpunkt im Bereich der Rücksitze,
    wie bei Umgerüsteten Verbrennern üblich, die Traktion beim Vorderradantrieb.
    Ein umgerüsteter Verbrenner bleibt eben immer ein Kompromiss.

  55. >>>Akku Größen unter 40 kwh dürften Stand 2017 eigentlich garnicht mehr drin sein.<<26.000 KM runter – ohne einmal zu Tankstelle zu müssen.

  56. @Herbert, warum sollte ich über Ladezeiten von 50 Minuten staunen? Zumal die mit dem R90 nicht möglich sind und beim Q90 scheinbar auch nicht erreicht werden entsprechend den Erfahrungsberichten im Forum. Der e-up! schafft 80% in 20 Minuten mit 40 kW. VW ist nicht so rückständig, wie viele immer meinen. Die Aussage mit der Akkugröße ist auch Quark. Ja der 18 kWh Akku ist nicht mehr zeitgemäß, aber selbst mit dem habe ich schon 550 km Touren absolviert und dafür 9 Stunden benötigt. Der ZOE schafft es im besten Fall eine halbe Stunde schneller. Gegen den e-Golf mit 36 kWh sieht ZOE auf Langstrecke keinen Stich, egal mit welchem Motor und Akku.

    Es bleibt dabei, ZOE ist nett, spielt aber keine plattformbedingten Vorteile aus. Ok es passen 10% mehr Akkukapazität rein – geschenkt. Platzverhältnisse auf der Rückbank sind mit dem e-up! vergleichbar. Ich kenne beide Fahrzeuge aus der Praxis, VW Bashing ist ebenso fehl am Platz wie ZOE Lobhudelei.

  57. Im Schnitt hat Jemand der sich ein Auto kauft das so 5-7 Jahre.
    Also immer wenn Jemand ein konventionelles Auto kauft entspricht das schon wieder 5-7 Jahre keine Erholung bezüglich Luft, Lärm und Erdöl-Ressourcenschonung für uns und unseren Planeten. Das ist warum ich so enttäuscht bin von uns allen. Da stellen fähige Leute inzwischen wirklich gute E-Autos her, und weil dafür keine offensive Werbung gemacht wird (teilweise sogar auch von diesen Leuten), und wir uns geistig nicht bewegen, vergehen täglich tausendfach die nächsten 7 Jahre ohne das was anders wird. Wann machts denn mal klick in unseren Köpfen? Statt dass wir die Chance, mit ganz viel sinnvoller Arbeit für uns alle nutzen um hinterher besser zu leben, vergiften wir weiter uns und unsere Kinder und finden das dabei aus dem Auspuff gebrüllte „BRUMM, BRUMM“ auch noch geil. Wir kaufen gebrauchte KFZ mit 4 Jahre alter Technik für 17000 Euro (Neupreis ca. 40000 Euro) und behaupten E-Autos gebraucht 10000, Neu 28000 Euro seien unbezahlbar teuer. Wir diskutieren darüber, warum der Umstieg auf gar keinen geht, statt dass jeder mal für sich guckt wie und wieviel man wirklich fährt. Dabei käme zu Tage wie es wirklich aussieht, und unsere Selbstlüge würde endlich sichtbar.

  58. Es ist immer wieder lustig anzusehen, wenn VW mal ne Meldung rausbringt, wie schon ein regelrechter Shitstorm hier losgeht. Man brauch nur mal hier die Kommentarzahlen zu vergleichen. Volvo KÜNDIGT ein E-SUV an, 4 Kommentare. VW KÜNDIGT den E-Bus an 43 Kommentare. VW gibt die FERTIGSTELLUNG des MEB bekannt 63 Kommentare. Es ist bei vielen Phasenweise nicht mehr wirklich sachlich. Man regt sich über VW oder andere deutsche Hersteller auf, über deren Ankündigungen und bennent im gleichen Kommentar ein Sono Start-Up als VW Killer. Bitte? Nichts gegen diese 3 jungen Leute. Großen Respekt, dass sie überhaupt den Mut zu so einer Unternehmung haben, aber die sehen nicht wie die Autoschrauberfreaks aus, kaum Kapital in der Hinterhand und erst recht keine Infrastruktur mit der man Fahrzeuge bauen kann. Der nächste beschwert sich, das aktuell kein E-Golf verfügbar ist, hat aber nen Tesla vorbestellt, auf das er auch 2 Jahre WARTEN muss. WTF? Objektivität scheint ein Fremdwort für viele zu sein. Einige die sich den Niedergang der deutschen Autobauer scheinbar schon sehnlich herbeiwünschen, sollten mal überlegen ob sie sich überhaupt ihren vorbestellten Tesla 3 leisten könnten, wenn es dieser Autobauer nicht gebe. Geht die Autoindustrie den Bach runter, dann reißt das Zulieferer, Anlagenbauer, Hersteller von Werkzeugmaschinen etc. mit. Da hängt ein großer Rattenschwanz dran. Sehr wahrscheinlich, dass das den ein oder anderen Untergangsbeschwörerer hier dann mit in die Arbeitslosigkeit reißt. Dann ist E-Bus statt E-Auto fahren angesagt und zwar mit den ÖPNV. 😉

    Ich hab von Tag zu Tag immer mehr das Gefühl, dass sich hier viele abgehobene, arrogante Eigenheimbesitzer, mit PV-Anlage auf dem Dach, befinden, welche einfach nicht wissen wohin mit ihrem Geld. Leute kommt mal runter von eurem Tron. Schätzt euch glücklich, dass ihr in der Lage seid euch ein E-Auto leisten zu können. Der Großteil der Leute kann das nicht! Viele sind froh, wenn sie sich einen gebrauchten für 5 bis 10 T€ leisten können. Oder sparen sich über Jahre hinweg einen Neuwagen vom Mund ab. Ja und der wird dann eben 10 Jahre oder auch länger gefahren. Das ist echt hohes Niveau auf dem hier gejammert wird. Eben typisch deutsch. Aber das ist das gleiche wie bei unseren Politikern und abgehobenen VW-Vorständlern. Die sich dann darüber beschweren, dass keiner die E-Autos kauft. Bekommt halt nicht jeder mal 12 Millionen Abfindung für ein Jahr „Arbeit“.

    Und wenn ich durch die „Ghettos“ der Großstädte fahre frag ich mich immer, wo sollen all die Autos die hier in Reihe und Glied stehen, von heute auf morgen geladen werden? Selbst wenn sich also jemand einen gebrauchten Stromer leisten könnte, brauch er immer noch die Lademöglichkeiten dafür! Das wird dauern Leute. Wenn man nicht mal den Ausbau von Stromtrassen oder Breitbandinternet hinbekommt, wo soll dann die ganze Ladeinfrastruktur so schnell herkommen? Aber das müssen ja die bösen Autohersteller übernehmen, genau so wie die ganzen Smartphonehersteller damals auch überall Lademöglichkeiten installiert haben, als sich Smartphones etabliert haben. Wo der Akku nur noch einen „halben“ Tag hält, statt wie früher bei den Handys eine Woche.

    Wenn man sich die großen Autobauer anschaut sind alle in etwa gleich auf und jeder könnte, wenn er es denn gewollt hätten schon längst maßig E-Auto Modelle haben. Aber sie haben es nicht, weil sie damit KEIN GELD VERDIENEN.
    Zudem dauert die Umstellung einer Produktion, das Einführen neuer Modelle. Macht am besten mal Praktikum bei einem Autobauer. Allein die Umformwerkzeuge fertigen und Einarbeiten dauert Monate. Der ganze Produktionsanlauf etc.
    Tesla (Elon Musk) konnte bei Null anfangen und muss nichts umstellen, hat aber auch nichts anderes womit man Geld verdienen. Er muss also vorstürmen, sonst ist das sein Untergang. Und das funktioniert nur in dem man großspurig und größenwahnsinnig aggiert. Und wenn ich jetzt sehe wie ein Elon Musk im Beraterteam von Donald Trump auftritt, wo er doch vorher gegen ihn gewettert hat, dann wird mir nur noch übel. Schön die Fahne in den Wind drehen, die einem die meisten Gelder und Subventionen verschaffen kann. Andernfalls wäre Tesla schon lange weg vom Fenster.

    Man muss auch immer wieder Lesen, dass die Vorstände der deutschen Autobauer die E-Autos blockieren würden und die E-Mobilität schlecht reden. Könnte man dafür mal Quellen bekommen? Auf den Tagungen, Messen und Podiumsdiskussionen der letzten 5 bis 10 Jahre wo ich diese Leute hab reden hören, habe ich etwas anderes vernommen. Die Chancen der E-Mobilität ist denen sehr wohl bewusst, ABER auch die RISIKEN. Die Risiken (für ein Unternehmen) sieht hier aber keiner, weil nur alle mit ihrer rosaroten E-Autobrille durch die Gegend laufen oder aber keinen Blick für das Gesamtsystem haben.
    Der Grundton der Autobauer lautet schon seit Jahren: Ein zu später Einstieg in die E-Mobilität kann „tötlich“ sein, aber auch ein zu früher Einstieg! Aber hier sind natürlich die totalen E-Mobilitätsexperten unterwegs die alle ganz genau wissen, dass man am besten schon vor 5 Jahren hätte längst alles auf E-Autos umstellen müssen, um am Markt in Zukunft bestehen zu können.

  59. Ich kann nur für mich sprechen. Ich fahre seit 3 Jahren E-Auto, ausschliesslich. Ich bin kein Ökospinner, nicht reich, kein Hauseigentümer sondern Mieter. Ich bin abhängig beschäftigter Angestellter, aber ich hab mal Werkzeugmacher gelernt und kenn mich mit Werkzeugbau aus. Ich fuhr davor PKW mit Benzin, LPG und Diesel. Alle waren schneller und alle fuhren weiter. Und alle waren (störte mich früher weniger wusste es aber) dreckig und laut. Vor allem waren sie im Unterhalt teuer. Mein ZOE ist langsamer, fährt nicht weit mit einer Ladung, und ist in Summe betrachtet nicht wirklich billiger. Nur nicht teurer. Dafür entschädigt mich das Fahrzeug durch entspanntes ruhiges abgasfreies Fahren, bei niedrigeren Inspektionskosten und Steuerfreiheit. Meine vorhergehenden Fahrzeuge entschädigten mich gar nicht, und das ist der Grund warum E-Auto-fahren DAS Fahren ist. Es tut fast medizinisch gut wie Wellness. So jetzt könnt ihr mich für bekloppt halten, aber ich will für die Zukunft, dass sich alle so wohlfühlen können wie ich gerade.

  60. Ich fahre auch gern E-Auto, es macht riesig Spaß, allerdings finde ich die Diskussionen teilweise sehr unsachlich. Nur weil man selbst mit einem E-Auto auf Kurzstrecke super klar kommt, muss dass nicht für jeden gelten. Auf den Strecken auf denen ich so unterwegs bin ist es schon grenzwertig und wenn der Termin dann doch kürzer ausfällt als gedacht, dann wartet man erst einmal, bis die Reichweite bis zur Rückfahrt passt. Solange die Reichweiten zu akzeptablen Preisen nicht höher sind oder nicht schneller geladen werden kann, haben beide Antriebskonzepte bzw. Hybride eine Daseinsberechtigung. Jeder hat eben andere Anforderungen und Bedürfnisse. In Europa sind die Entfernungen vergleichsweise gering und alles dicht besiedelt. Wie schaut es aber in Afrika, Russland, China, Australien, Nord- und Südamerika aus? Gigantische Entfernungen, das brauch alles seine Zeit. Aktuell sind einfach mal auch die Kapazitäten nicht vorhanden, entsprechende Mengen an Akkus zu fertigen, um alles vollständig umzustellen. Die nächsten kommen gleich wieder und wollen die eierlegende Wollmilchsau. Da werden E-Autos mit Anhängerkupplung für den Wohnwagen gefordert, natürlich mit großer Reichweite. Wenn ich mir die Diskussionen in den Foren dazu anschaue muss ich immer Schmunzeln. Mit einigen E-Autofahrern ist es wie mit Veganern, radikal allen das Fleischessen verbieten wollen. Weniger Fleich essen ist richtig und gesündern, aber sich als Moralapostel hinstellen und alle belehren wollen nervt. Mir persönlich gehen diese Verbote, die in erster Linie den kleinen „Bürger“ treffen und der es am Ende bezahlt auf den Nerv. Sollte man mal über die Verlagerung von Güterverkehr auf die Schiene nachdenken, statt mit Gigalinern noch mehr auf die Straße zu verlegen. Darüber hört man nichts. Stattdessen Zulassungsverbot von Verbrennern als Neuwagen. Dabei gibts noch nicht mal die Infrastruktur und keiner weiß genau wie lange es dauert. Pläne sind schön und gut, aber wie weit unserer Politiker immer von ihren Planungen entfernt sind wissen wir ja nur zu gut. Würden mal alle Gemeinden, Städte und der Bund mit guten Vorbild vorangehen und sich E-Autos für die kurzen Strecken zulegen statt wie bei uns geschehen neue Verbrenner und Hybride. Kein einziges E-Auto in der Verwaltung, was für Vorblder. Aber seitens Politik große Ziele von 1 Mio. E-Autos stecken. Das wiederspricht sich alles und zeugt nur von Planlosigkeit unserer Politik.

  61. @Martin
    Diesen Tonfall kenn ich noch. Als es um das Ausbremsen der Energiewende ging,
    da kamen auch die, die sonst eher als Freunde der Reichen bekannt waren und hatten plötzlich das Herz für die kleinen „Bürger“ entdeckt. Da die Energiewende zu Gunsten
    der Reichen Einfamilienhausbesitzer und auf dem Rücken der armen Mieter ausgetragen
    würde. Auf die Idee von Mieterstrommodellen uä. sind die natürlich nicht gekommen.
    Mit dem kleinen Bürger, kann man ja so schön Stimmung manchen.
    Arme Opfer gegen reiche Solarstrombesitzer !
    Und jetzt lese ich wieder diese Geschichte vom kleinen Bürger, der sich kein ElektroAuto leisten kann und von den Reichen Eigenheimbesitzern mit Solaranlage
    – die ihm was böses antun wollen – wirklich billige Stimmungsmache.
    Ich erlebe hier im Forum überwiegend Leute, denen Elektromobilität wichtig ist und die sich deshalb mit dem Thema befassen und sich dafür engagieren.
    Der Ton ist gelegentlich kernig, aber das liegt wohl am Internet.
    Auch verirrt sich hi und da ein Troll in dieses Forum, gibts auch seit Internet.
    Es ist aber leider so, dass die Verbrennung fossiler Energieträger mit zunehmendem Wohlstand und zunehmender Erdbevölkerung ein zunehmend größeres Problem wird.
    Weshalb es ein Gebot der Stunde ist, Möglichkeiten zu finden, wie dieses globale Treiben schnellst möglich beendet werden kann. Und Elektromobilität ist ein Baustein
    hierzu. Stures Beharren auf dem Althergebrachten dagegen genau das Falsche.
    Aus diesem Grund regen sich viele eben besonders über „unsere“ Automobilindustie auf, weil sie glauben, dass sie den Anschluss verpasst und weil jeder weiß: wer hier den Anschluß verpasst, hat in Zukunft ein Problem. Und gerade, da wir wissen, dass Probleme unserer Automobilindustrie auch schnell ein Problem für Deutschland sind,
    ist das Interesse natürlich größer als an Volvos SUV usw..
    Auf einen Beitrag, der nicht auf eine Bildschirmseite passt und viele Themen polemisch anschneidet umfassend zu antworten, will ich mir und den anderen Lesern ersparen.
    Nahezu jedes Thema wird hier im Forum behandelt und wer eines nicht findet eröffnet es einfach – so gehts und so machts sinn und auch Spaß !

  62. @Thomas Wagner Wie passt die Aussage „die verpassen was“ zum Artikel. Dieser enthält das VW seinen E-Platform zusammengestellt hat. Wir E-Mobilität in den nächsten zwei Jahren entschieden? Die Verkaufszahlen sprechen nicht dafür.
    Die Polemik mit dem kleinen Bürger ist ja wohl nicht dein ernst. E-Autos sind teuer und limitiert. Auch liegen keine Erfahrungswerte über Haltbarkeit und Zuverlässigkeit vor. Da zu erwarten das sich alle in das Abenteuer stürzen ist schon stark abwegig. Und was hat das alles mit VW’s E-Platform zu tun, die ja zum Teil die Probleme zumindest mindern soll?

  63. Zitat: “ euroxxx : Hier spielt die Zukunft,nicht in der deutschen Automobilindustrie –

    Der E-Auto-Verkauf stieg in China 2016 um 53 Prozent. Die große Mehrheit der E-Fahrzeuge war rein elektrisch, der Rest Hybride. Allein rund 115.000 verkaufte Elektrobusse zeigten, „dass die Nachfrage vieler chinesischen Metropolen nach lokal emissionsfreiem ÖPNV hoch ist“, schreibt Bratzel. „Es spricht vieles dafür, dass China mit Abstand der Leitmarkt für E-Mobilität bleiben wird.“ Das Land will ein Quotensystem für Hersteller einführen, das vorschreibt, dass ab 2018 acht Prozent der verkauften Neuwagen elektrisch angetrieben werden. Die meisten in China verkauften E-Autos stammen von heimischen Autoherstellern, unter den Top 20 findet sich nur Tesla als ausländischer Anbieter.
    In den USA stieg die Zahl der zugelassenen Elektroautos im vergangenen Jahr um 38 Prozent auf mehr als 157.000. In Norwegen, wo E-Autos dank der staatlichen Förderung schon einen Marktanteil von fast 30 Prozent haben, wurden 45.000 neue Elektroautos zugelassen, in Großbritannien 37.000 und in Frankreich 29.000.“

  64. Halleluja!
    Während andere längst serienfertige Mobile verkaufen, hat VW einen Plan fertig. Glückwunsch!
    Das erinnert mich an den Anfang der 80-er, als VW jahrelang mit dem kommenden serienmäßigen 4-ventiler Motor warb.
    Als er dann tatsächlich kam, hat Oettinger seine eigene Konstruktion schon fast 6 Jahre lang verkauft. Und Toyota den AE86, den ich 1983 kaufte und der 17 Jahre und 344 Tausend km tadellos lief. Bis die Karosserie langsam dem Rost zum Opfer fiel….
    Gut Ding will Weile haben, sagt der Volksmund. Langsames Denken und Schaffen auch…

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