Ford will auf elektrifizierte Antriebe setzen

Bild: Ford Deutschland

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Ford-Chef Mark Fields hat bekannt gegeben, dass der Autobauer 13 neue elektrische, hybride und autonome Fahrzeugmodelle herausbringen will. Darunter auch ein rein elektrisches SUV sowie eine Hybrid-Version des legendären Ford Mustang.

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Zudem investieren die Amerikaner 700 Millionen Dollar (rund 670 Mio. Euro) in ihre Fabrik in Flat Rock in Michigan. Der Standort soll u.a. die Zentrale für elektrische und autonome Fahrzeuge werden. Der Ford-Präsident ist sich sicher, dass elektrische Motoren die Verbrenner in den kommenden 15 Jahren ablösen werden.

Soweit so gut. Eine zweite amerikanische Revolution wird es aber wohl nicht geben. Zumal wir uns noch mindestens zwei Jahre gedulden müssen.

Das rein elektrische SUV ist für 2020 geplant und soll eine Reichweite von umgerechnet 480 Kilometern haben. Neben dem sportlichen Mustang, der dann zumindest in den USA mit einem Doppelherzen auf den Markt kommen soll, bekommt dann auch der F-150, Fords beliebtester Truck, einen Hybridantrieb. Ein selbstfahrender Hybridwagen soll 2021 auf die Straße kommen und hauptsächlich Sharing-Dienste wie z.B. Uber ansprechen.

In Europa könnten wir schon etwas früher von Ford elektrifizierten Plänen profitieren. Hier soll bereits 2019 das Nutzfahrzeug Transit Custom mit Plug-In-Hybridantrieb auf den Markt kommen.

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3 Gedanken zu “Ford will auf elektrifizierte Antriebe setzen

  1. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass zwar die meisten Hersteller die Zeichen der Zeit erkannt haben, aber die Sache nur halbherzig vorantreiben. Es wird vor allem noch auf Verbrennungsmotoren gesetzt. Im Vergleich zu den Stromern auch noch günstiger. Da wird es bestimmt noch ein Jahrzehnt dauern, bevor Elektroautos auch nur in vernünftiger Zahl verkauft werden. Bis dahin „dürfen“ wir weiter verstärkt Feinstaub aus den ach so sauberen Dieselantrieben einatmen.

  2. Ja, so sind wir Menschen eben, erst wenn man uns zwingt beginnen wir nach zu denken.
    Und ich befürchte das wird so kommen. Stichwort „blaue Plakette“, Steuererhöhungen entweder bei KFZ-Steuer oder beim Treibstoff. Oder Quote für Hersteller und so weiter.
    Dabei wäre es so einfach (wie es bei mir auch war): Fahrprofil über ein Jahr analysieren, und wenn Reichweite und Topspeed für 95 von 100 Fahrten passt, umsteigen auf Elektro. Bezüglich Preis dann entscheiden ob Neuwagen oder gebrauchtes Auto.
    Habs vor 3 Jahren gemacht, bin durch mit Verbrenner-Thema. Das neue Fahren ist einfach nur toll.

  3. Wir haben bis jetzt ingesamt 5 E-Autos im Betrieb. und das auch nur, weil ich bei einem Service Besuch einen ZOE als Werkstattwagen bekommen hab. Ich geb ja zu, das Langstrecken mit 1.000 KM am Stück nicht drin sind (bin das früher öfters gefahren), jedoch geniesse ich als Vollgas Depp seit dem die Gelassenheit.

    obwohl ich seit dem jährlich 35.000 KM elektrisch fahre, hab ich noch niemals 5 min. wie ein Depp neben dem Auto stehen müssen, und zuschauen wie Dinosaurier Pisse aus Arabien oder aus Russland in mein Auto reinläuft.

    Das alleine war schon den Umstieg aufs E-auto wert!

    von den 200 anderen Vorteilen spreche ich lieber erst garnicht…

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