VW mit neuer Minibus-Studie in Detroit

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Die Wolfsburger wollen im Januar ein selbstfahrendes Minibus-Konzept auf der Detroit Auto Show vorstellen – natürlich rein elektrisch.

Bild: Volkswagen

Der I.D. Bus ist das zweite Elektroauto, das auf Volkswagens neuem „Modularen Elektrifizierungsbaukasten“ (MEB) aufbaut und soll über Allradantrieb verfügen – genau wie der bereits Anfang 2016 präsentierte BUDD-e. Fraglich ist deswegen, ob es sich hier um ein Update der Studie handelt. Allerdings lassen erste Teaserbilder mehr Ähnlichkeit mit der Microbus-Studie erahnen, wie z.B. die ikonenhafte senkrechte Frontscheibe. Seine Zweifarblackierung scheint der neue Elektrobus vom T1 geerbt zu haben.

Im Gegensatz zum I.D. Kompaktwagen, der Ende September in Paris vorgestellt wurde, verfügt der Kleinbus über zwei Elektromotoren. Einen auf der Hinter- und einen auf der Vorderachse. Das heißt allerdings nicht gleich doppelte Leistung. Der I.D. soll 170 PS auf die Straße bringen, beim I.D. Bus ist mit circa 200 PS zu rechnen.

Die Batterie sitzt auch hier zwischen den Achsen. Der lange Radstand und fehlende Verbrennungsmotor ermöglichen einen größeren Innenraum, der laut Volkswagen multifunktional und variable sein wird. Das Lenkrad lässt sich auf Knopfdruck einfahren, denn dieser Elektro-Bus soll auch autonom fahren und könnte u.a. für VWs neuen Mobilitätsdienst MOIA zum Einsatz kommen.

Das futuristische Modell hat nur einen Haken: Mit der Serienproduktion ist vor 2022 nicht zu rechnen.

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26 Gedanken zu “VW mit neuer Minibus-Studie in Detroit

  1. „Mit der Serienproduktion ist vor 2022 nicht zu rechnen.“

    Das bestätigt mal wieder: VW = Ankündigungsweltmeister

  2. Was soll man da kommentieren?

    Ein paar heiße Fotos, markante Wörter wie autonom rein elektrisch oder Zukunft und schwubs ist die Werbebotschaft fertig. Nur was sieht man, wenn man die Hallen von VW betritt? Gelsenkirchner Barok. Die Kundschaft scheint wohlwissend darauf zu stehen.

  3. Zitat Geschäftsführung VW: Wir wollen der Welt größter Hersteller von E-Auto werden.
    Bleibt wohl beim wollen. Wenn die endlich kommen, haben alle anderen bereits alles an den Kunden gebracht.

  4. Ihr täuscht Euch gewaltig. Renault war auch der erste Hersteller mit Autos wie Scenic oder Espace, richtig Kohle haben aber dann Modellen wie Sharan oder Galaxy eingebracht. In den Chefetaggen arbeiten zwar selbstverliebte arogante Trüffelschweine mit Kravattten, aber keine Deppen!

  5. Es kann ein tödlicher Fehler sein, zu glauben, wenn etwas einmal gelang,
    dass dies automatisch auch ein zweites Mal gelingt (Scenic/Espace-Sahran/Touran)!
    Mich hat der VW Konzern inzwischen als Kunden verloren, denn ich möchte mein Elektroauto jetzt oder wenigstens bald, nicht erst am St. Nimmerleinstag !

  6. Statt abgehobener Studien sollten sie mal einen elektrischen „Volkswagen“ (im Sinne von Wagen für ’s Volk“ auf die Straße bringen, der auch in ländlichen Gebieten alltagstauglich ist.
    Wie wär’s statt Hochglanz mit einer Kooperation mit Kreisel, um dem eGolf und dem Bully Reichweite beizubringen?

  7. >>>Mich hat der VW Konzern inzwischen als Kunden verloren<<<

    und?

    wir hatten mal 5 VW Fahrzeuge. Nach diversen Service Problemen haben wir gewechselt. Dennoch hat VW nach unserem Entschluß einen Rekord nach dem nächsten im Umsatz gemacht.

    Was sagt uns das?

    Es ist völlig Banane, was SIE denken, fühlen oder erleben – oder meine Wenigkeit. Die Masse pilgert doch weiterhin in die Hallen von VW und kauft unendlich langweilige Fischkisten mit downsize brum brum stinke Motoren.

    Einen nachhaltigen Umschwung im Bereich der e Mobilität sehen wir sicher nicht vor einem Gesamtabsatz von minimum 12 Prozent aller Zulassungen. Bis dahin ist alles persönliche Stimmungsmache.

    Sollte VW ein adquates E Wägelchen anbieten, dazu top service – fairen Preis. dann Ja. Aber davon ist der arogante Laden Lichtjahre entfernt. Und das liegt nicht an der Belegschaft im STammwerk, sondern an der ekelhaften Geschäftsführung.

  8. Studie; VW; könnte; nicht vor 2022(+xx);…

    gääähhhhhn

    Wann kommt denn das 1L Auto? Gabs da nicht vor 10 Jahren bereits Studien?

  9. VW baut das was die Masse will – nur damit lässt sich für VW ein Geschäft machen.Tesla kann evtl. damit überleben wenige, völlig überteuerte Fahrzeuge für einige grün angehauchte (reiche) „Spinner“ zu produzieren aber nicht VW. Bei GM ist es auch nicht anders: 10 Millionen produzierte Fahrzeuge und davon wieviele Bolt? Wenn E-Kisten ein Geschäft werden ist VW sicherlich mit einem „E-Volkswagen“ dabei, vorher kaum.

  10. Nett formuliert: „…vorher kaum.“
    Wenn VW wirklich das bauen würde, was die Masse will, denn bräuchte sich VW – Vorstand M. Müller ja nicht über die Kundschaft so herablassend äußern, wie am 19.11. 2016 gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung geschehen.
    Das Paradoxon zwischen Produkt und Käufer ist im Kontext des Dieselskandals und der angekündigten zehntausenden Kündigungen von Arbeitsplätzen in Deutschland ein hausgemachtes Dilemma.
    Das in Deutschland nicht entschädigt wird ist – anders als in den USA – ist ja lt. M.M.: „… kein Nachteil“.
    Sorry. Wer sich sowas bieten lässt, ist selber Schuld.
    Hauptsache: Spinner bleiben immer die anderen. Und die Boni des VW – Vorstandes bleiben unangetastet.

  11. Ich frag mich wann die Entschädigungen von Renault gezahlt werden, deren Diesel ja noch 6x dreckiger sind wie die von VW. „Sorry. Wer sich sowas bieten lässt, ist selber Schuld.
    Hauptsache: Spinner bleiben immer die anderen. Und die Boni des Renault – Vorstandes bleiben unangetastet.“

  12. Für alle die jetzt ein Volks-E-Auto haben wollen können sich ja bei den zahlreichen Alternativen bedienen die den Markt fluten. VW will ja bekanntlich nicht und kündingen nur an wo alle Anderen ein Model nach dem anderen rausklotzen…

  13. „wo alle Anderen ein Model nach dem anderen rausklotzen…“ ???
    Hab ich was verpasst?

    @Herbert: genau das ist der Punkt!

  14. Ach menno, ich würde mich trotzdem über einen elektrischen T1 Nachfolger freuen. Mit AHK und Schlafdach… 🙂 Ich kann ja nicht ewig mit dem Diesel-Camper durch die Weltgeschichte fahren! :-/

  15. Schade eigentlich, die Burschen hätten die Kohle und die Anhängerschaft etwas zu ändern…

  16. Eine Meldung für ein Sommerloch – nur haben wir derzeit Winter. DIe größten Autobauer der Welt haben es derzeit einfach nicht nötig, ordentliche E-Autos anzubieten. Noch verdient man mit breiter Patette der herkömmlichen Modelle genug – auch trotz Dieseltrickserei.

    Man kann nur hoffen, dass man schnell genug die Kurve bekommt, wenn der E-Automarkt zu boomen anfängt. Aber wirklich glauben kann ich es nicht, wenn ich die „Petroheads“ in den Chefetagen bedenke.

    An begeisterten Entwicklern und Konstrukteuren hat es Nokia damals auch nicht gemangelt. Aber man hatte als vorrangige Aufgabe vorgegeben bekommen, die damals übliche Ladebuchse zu verkleinern, nicht ein neues Smartphone zu entwickeln …

  17. Ich lach mich scheckig, drei Klicks weiter noch eine „Meldung“ von VW:
    https://heise.de/-3589808

    VWs I.D. soll ab 2020 … Ab 2025 soll er auch … Die Reichweite peilt VW mit bis zu 600 Kilometern an. … soll der I.D. voraussichtlich 30.000 Euro kosten …

    Bisher hat man ja Audi als „Weltmarktführer bei (unrealisierten) Ankündigungen“ gekannt. Im Zuge der VW-Dieselaffäre scheint man diese Spietzenposition mit dem Gesamtkonzern erkämpfen zu wollen.

    Es ist schon lustig, wenn bei Tesla (>60% Wachstum) das knappe Verfehlen der sehr hochgesteckten Ziele kritisch gesehen wird, VW aber für „Zukunftsvisionen“ fast schon gefeiert wird. Kleine Nachfrage an die dt. (E-)Autobauer:
    – wo bleibt die deutsche Zellfertigung?
    – wo bleibt eine der Gigafactory ebenbürtige Batteriekonfektion?
    – wo bleibt die flächendeckende Schnellladeinfrastruktur >50kW ?

    2020 /2025 sind schneller erreicht als man denkt, wenn der Aufbau der nötigen Strukturen naturgemäß einige Jahre in Anspruch nimmt. 2025 will VW Weltmarktführer bei E-Mobilität sein? Bei PlugIn-Hybriden könnte m.E.n. es evtl. noch klappen …

  18. Hat VW nicht schon vor 10 Jahren oder so (?) den Microbus als evolutionäre Entwicklung des legendären T1 angekündigt mit modernem Antriebskonzept? Das ist eben das Manko deutscher Hersteller: Immer tolle Ideen mit zukunftsweisender Technik, aber nur ein Bruchteil davon oder eben gar nichts kommt am Markt an. Die Produkt-Manager fangen offensichtlich immer an, sich die Hosen voll zu sch… und am Ende bleibt nur das Bewährte übrig. Bei VW ist das nicht anders. Ich kann diese ganzen Ankündigungen wirklich nicht mehr sehen oder hören.

  19. Das ist ja genau der Plan hinter allem. Die Leute sollen hingehalten werden mit schmackhaften Ankündigungen, die noch so lange dauern werden, dass die erneut einen Stinker kaufen, wenn sie jetzt ein neues Auto bräuchten. Das machen die großen deutschen Hersteller allesamt gut, deren Rechnung geht bis jetzt prima auf.
    Allerdings finde ich könnten auch mal die potentiellen Konsumenten anfangen ihr Fahrverhalten zu analysieren. Dann würden sie sehen, dass das Zeugs was ab 2017 angeboten wird in Wahrheit völlig ausreicht. Und das wiederum würde endlich dazu führen den Plan der Großen zu durchkreuzen, so dass sie sich endlich bewegen müssten. Ich warte darauf, dass es mir noch viele endlich nachmachen. Fahre schon drei Jahre E-Auto. Und im Gegensatz zu allen Unkenrufen der Hersteller, Medien und der Presse geht es mir dabei super. Am Gerede über das Darben, die Entbehrungen, dem Liegenbleiben und der ewigen Sehnsucht nach der ehemaligen Raserei ist nichts dran.

  20. Hallo Leute ich halte von den tollen Ankündigungen ja auch nichts. Nicht mal das Batterieupdate auf 33kWh ist wirklich greifbar. Auch halte ich nicht viel von VW Chefs. Allerdings hat VW wenigstens 2 Vollelektrische und einige Hybride. Mit meinem Up kann ich mich über Arroganz und fehlendem Service bisher auch nicht beklagen. Gr Wolfgang

  21. Ich bin echt enttäuscht von den deutschen Herstellern. Die trennen sich meiner Meinung nach viel zu spät von den herkömmlichen Motoren. Die Zukunft gehört dem Osten, sprich, Japan, Korea und China, die heftigst in den E-Motor investieren.

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