E.ON folgt dem Ruf der Elektromobilität

Bild: E.ON

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Der Stromanbieter hat eine eigenständige Einheit für den Aufbau von Ladeinfrastruktur gegründet, um auch in Deutschland ein Stück vom Ladesäulen-Kuchen abzubekommen.

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Ziel ist es, umfassende Dienstleistungen für E-Auto-Fahrer anzubieten. Dazu zählt u.a. der Betrieb der Säulen oder das Angebot von „innovativer Ladetechnik“. Zudem will E.ON Laden mit Ökostrom und beispielsweise Flatrates in sein Portfolio aufnehmen.

Neu in der Welt der Elektromobilität ist E.ON nicht. Der Konzern bietet Unternehmen hierzulande Ladesäulen zum Kauf oder als Pachtmodell an und betreibt in den Niederlanden bereits rund 2.500 Ladestationen. Dort sei man mit 300.000 Ladevorgängen in diesem Jahr sogar Marktführer, berichtet der Stromanbieter. Auch in Großbritannien und in Schweden ist E.ON seit Herbst beim Aufbau der Ladeinfrastruktur mit dabei.

Warum also eine eigene Einheit nur für Elektromobilität? Die deutsche Bundesregierung hat in diesem Jahr ein 300 Millionen Euro schweres Förderpaket für Ladesäulen bekanntgeben. Und da will E.ON natürlich nicht außen vor sein. Denn wie andere Unternehmen auch, hat man erkannt, dass die Elektromobilität nun doch ins Rollen kommen wird und sich damit langfristig Geld verdienen lässt.

Erst vorige Woche hat RWEs Ökostromtochter innogy angekündigt, dass man die Aktivitäten rund um die Elektromobilität ab Januar im neuen Geschäftsbereich E-Mobility bündeln werde.

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10 Gedanken zu “E.ON folgt dem Ruf der Elektromobilität

  1. Bitte keine irsinnigen tripple Lader an destination Ladepunkte, ähnlich Ikea oder so! Das macht die ganze Sache nur unnötig teuer. Für den Anbieter, sowie den Nutzer. Wäre ja mal schön, in öffentlichen Tiefgaragen min. 5 gut markierte Ladepunkte zu finden.

    Und eine Bitte!

    bitte bitte biiiittteee, macht gleich die Stecker an die Ladesäule dran! Wenn Ihr Typ 2 Ladesäulen hinstellt, welchen Stecker braucht man dann dort???? Genau!

    Es ist nervig das Kabel ausm Kofferraum zu holen.

  2. @Herbert: Teuer sind solche Triple-Dinger schon, aber da es Ladesäulenverordnung Teil 1 und 2 gibt (Regelflut hin oder her, wohl doch nicht unsinnig), die regelt, dass Ladestationen diskriminierungsfrei sein müssen (gibt Autoseitig leider nunmal Chademo,CCS und AC), werden es meist genau solche. Ich find es auch nicht so toll (vom Finanziellen her), aber zum einen erfüllen die die Auflagen, laden schnell (wenn auch beim shoppen nicht unbed. nötig) und das Kabel ist wie bei einer Zapfsäule fest dran. In sofern freue ich mich zunächst über jeden Lader der da kommt. Und gegen schnell hab ich auch nichts, ich könnte es ja auch mal eilig haben. Langsamere Lader in Tiefgaragen a la Holland wünsche ich mir natürlich auch. Auf Marktplätzen und in Innenstädten würden es 11 oder 22 KW natürlich auch tun. Jedoch muss man dann das Kabel dabei haben, und es passt auch nur zur Zeit noch, da es auch von der Akkugröße abhängt, ab wann man von schnell- oder langsamladen sprechen würde. Zudem ist da noch die Individual-Entscheidung gar nicht immer voll laden zu wollen oder müssen. Schwierig allen alles recht zu machen.

  3. Es wurde Zeit, das der größte Stromanbieter E.ON nun auch ein Ladenetzwerk europaweit mit Deutschland gestaltet, nur in Bayern existiert bisher das Netzwerk München Umland von E.ON Bayernwerk und im restlichen Bundesgebiet fand man nur vereinzelt Ladesäulen, die von anderen Anbieter übernommen wurden. Laut E.ON e-Mobility App gibt es jetzt zwei E.ON Ladesäulen mit Aktivstatus in Gelsenkirchen und Lüneburg.

  4. Redlin…

    seit wann gibts unterschiedliche Typ2 Ladekabel für Tesla, für 43 kw und und für 11 kw?
    komm da jetzt nicht gerade mit….

    Was ich meinte, wir brauchen nicht ÜBERALL 70 tausend Euro teure Ladesäulen. Dort wo man vorweilt tut es auch 11 kw oder 22 kw. oder eben 50 kw CCS. Wenn du in einem shopping center biste, musste dort nicht nach 25 min. wieder zwanghaft weg.

    Beim einkaufen wäre 15 „normale“ ladesäulen günstiger, als diese deppeten tripple hardcore lader.

    auf der Autobahn sieht es anders aus.

  5. @Herbert: Ich sprach von Chademo, CCS und AC 43 als 3 verschiedenen Stecker-Formaten.
    Das man alles mögliche an AC 43 hängen könnte, davon sprach ich nicht.
    Übrigens gibt’s sehr wohl Unterschiede bei den Typ2-Kabeln. Das mitgelieferte beim ZOE z.B. konnte immer schon nur bis 22 KW. Darum benötigt man ja auch fürs 43KW-Laden der Version Q210 die Säule mit festem Kabel, da sind die Querschnitte entsprechend. Die Kabelage bei Tesla kenn ich komplett nicht, ist nicht meine Gehaltsklasse.

  6. Das meinten Sie. Ja das stimmt.
    Beim SuC von Tesla kann man von Kabel kaum noch sprechen, ist eher ein kleiner Löschschlauch von der Feuerwehr.

  7. Ansonsten passt bei Tesla das gleiche Kabel für Typ 2 (max. 22 kW) wie beim Renault ZOE. Standard ist sogar „nur“ 11 kW. Derzeit optional max. 16,5 kW. 22 kW können die nicht. Fürchte das wird beim Model 3 nicht anders aussehen.

  8. Du brauchst mich nicht aufklären, hab beide Autos und noch paar andere auch…

    Bei der Gelegenheit sieht man auch deutlich, das selbst Tesla fürs häusliche Schnellladen kaum etwas übrig hat. Dort reichen eben 11 kw dicke und locker aus. Das sei für die ganz eiligen hier im Forum kurz erwähnt – die mit ihrer 110 km Reichweiten ZOE fast schon zwanghaft Fahrrekorde aufstellen wollen.

  9. Es kommt langsam die Zeit wo nicht nur 2-3 Ladeanschlüsse je Stadort ausreichend sind. Dann wird man neben dem Tripple noch so einige 11-22KW Typ 2 Anschlüsse bereithalten, für die, die es nicht ganz so eilig haben oder den Akku schonen wollen oder ohnehin nicht schneller laden können, wie die meisten PlugIn Hybriden,

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