TRANSFORM 2025+ – Volkswagen wappnet sich für eine neue Autoindustrie

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Volkswagen hat seine Strategie „Transform2025+“ vorgestellt. Diese soll die Wolfsburger zum Weltmarktführer im Bereich Elektromobilität machen und gleichzeitig die Sympathie seiner Kunden zurückgewinnen.

Bild: Volkswagen

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Eine Million Elektroautos im Jahr will Volkswagen ab spätestens 2025 verkaufen und es somit an die Weltspitze einer „neuen Autoindustrie“ schaffen. Bereits bis 2020 will man neun neue Elektro- und Hybridfahrzeug-Varianten vorstellen. Ziel ist es, für den Umbruch in der Branche gewappnet sein und auch verlorenes Vertrauen zurückgewinnen. Klingt, als ob die Diesel-Affäre den Ball tatsächlich ins Rollen gebracht hat.

Um das nötige Kleingeld für die Umsetzung der Strategie aufzubringen, will man weniger erfolgreiche (Verbrenner-)Modelle von der Produktionsliste streichen. 2,5 Milliarden Euro sollen so frei werden.

Bereits Ende der vergangenen Woche hatte Volkswagen bekanntgeben, eine Pilotanlage für die Fertigung von Batteriezellen und Zellmodule in Salzgitter aufbauen zu wollen. Allerdings heißt es jetzt, man wolle dort erst einmal in die Zellforschung einsteigen. Ob man langfristig auch in die Produktion investiert, hänge unter anderem davon ab, ob sich die Lithium-Ionen- oder die Feststoff-Batterietechnik etabliert.

Man kann nur hoffen, dass sich der Wille, die Elektromobilität voranzutreiben, auch in Managerkreisen durchsetzt. Wie VW-Chef Matthias Müller in einem Interview am Wochenende vernehmen ließ, ist er der Meinung, es liege am Kunden und nicht am Hersteller, dass die Elektromobilität nicht in Fahrt kommt. „Am Angebot mangelt es nicht, sondern an der Nachfrage“, sagte Müller der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Das lassen wir jetzt mal (fast) kommentarlos so stehen…

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28 Gedanken zu “TRANSFORM 2025+ – Volkswagen wappnet sich für eine neue Autoindustrie

  1. Erste mal abwarten was passiert. Den man sollte immer als an den Taten nicht an den Worten messen 😉

    Bis jetzt ist 2017 nicht wirklich gutes für 2017 schon mal angekündigt von VW höchstens ein CC GTE (Plug in Hybrid) mit bestimmt alten GTE Strang was wir von Passat GTE und Golf GTE kennen.
    16 KWh Akku wäre in allen GTE wichtig schon mal, schnelleres Laden der GTE.

    Und eGolf so wie eUP! mit 22KWh Laderegler und etwas günstiger anbieten, schon wäre VW 2017 besser aufgestellt, nicht gut, aber besser. Nur aktuell sind sie schlecht aufgestellt.

  2. Tesla will die Million schon 2020 erreichen.
    Laberbacke Matthias Müller kann noch nicht mal den neuen eGolf liefern, geschweige denn ein eigenes Ladesäulennetz wie Tesla. Und daran sollen die Kunden schuld sein?!

  3. @Robert, dieses Wunschdenken kann aber derzeit kein einziger Hersteller erfüllen. Nicht Renault, nicht Nissan, nicht Kia und auch nicht Hyundai. Von daher ist so eine Forderung einfach unrealistisch. VW wird sich bei der E-Mobilität nicht als das neue Dacia definieren.

    Wenn es darum geht Verbrenner auszusortieren würde ich folgende Modelle streichen:
    – Käfer
    – Lupo
    – Phaeton
    Ach die gibt es alle schon nicht mehr? Dann muss das wohl im Rausch der Elektronen an mir vorbei gegangen sein. 😀

  4. Lächerliche Winterreichweiten , horrende Preise , aber der Kunde ist schuld ……….. Und so jemand ist Chef bei Volkswagen ?????????? Spätestens nach dieser arroganten Aussage muss für alle klar sein : Nie wieder VW !!!!!!!!!!!!

  5. Und der „neue“ e-up ? Preis : wie vorher-zu hoch !!! Reichweite : wie vorher- zu niedrig !!! DAS ist die Realität ………. Einfach nur mehr lächerlich

  6. Mal wieder großes Kino hier im Experten Forum.

    Alle anderen Hersteller haben ja inzwischen ihre komplette Fahrzeugpalette auf elektrisch umgestellt und bieten Fahrzeuge in allen Preisklassen mit bliebiegen Reichweiten mit 3Phasen AC und Chademo bis zum Abwinken an. Nur VW bekommt es einfach nicht gebacken…

  7. Jetzt schiebt man den Konzernumbau nach verpennten Jahren wieder mal der Belegschaft als Innovation unter… und mit den 2,5 Miliarden wird dann ein Strohfeuer im Konzern gestartet… Immer weiter so mit halber Kraft ins Aus… und wer meint er muss 2 Verbrenner umbauen, dass sie als Elektroautos durchgehen setzt auf das falsche Pferd. Aber die Devise bei VW:
    WIR SCHUMMELN UNS MIT VOLLER KRAFT DURCH.
    Komme was wolle…

  8. Eine Pilotanlage für Batteriezellen. Aha. Warum nicht gleich eine richtige Akkufabrik? Die zu bauen und dann die Produktion hochzufahren dauert 3-5 Jahre. Also warum schon wieder Zeit verschenken, wenn man Weltmarktführer werden will?

    Sollte sich irgendwann eine andere Zellchemie als Zukunft herausstellen, ist die Änderung der Produktion in wenigen Monaten erledigt. Aber jetzt erst langsam anzufangen forschen zu wollen? Was haben die in den letzten Jahren eigentlich gemacht? Geschlafen?

  9. Bis zu seinem Kundenbashing neulich war ich ja noch guter Dinge, dass VW aus den Pushen kommen wird, aber jetzt bin ich eher skeptisch. Auch sieht es ziemlich mau aus, was Ankündigungen für 2017 angeht, wenn ZOE R400 und Ampera-e kommen… Da kommt der I.D. (oder wie der heißen soll) 2020 einfach zu spät.

  10. @Gregor Glaubst du wirklich, das bis 2020 alle E-Autos verkauft sein werden und danach Schluß ist? Es sieht eher so aus, dass es dann eigentlich erst interessant wird.
    Da VW bis 2020 9 Autos vorstellen möchte könnte auch vorher das einen oder andere noch erscheinen.

    Der Zoe R400 ist auch auch kein Schnäpchen. Mit Kaufbatterie nicht weit weg vom Golf dafür aber weniger Auto (ich weiß dafür bekomme ich gleich eins auf die Mütze, ist aber so).

    Beim Ampera-e wissen wir den Preis noch gar nicht. Auch wann und in welchen Mengen er hier aufschlägt steht in den Sternen. Sieht momentan leider nicht so vielversprechend aus.

    Für mich sieht es eher so aus als ob auch 2017 E-Autos nicht so richtig aus dem Quark kommen. Und nein, das ist sicherlich nicht VWs Schuld, sie sind einfach noch nicht soweit. 😉

  11. Zellforschung soll heissen. wir kaufen eine Tesla Batterie und schauen was da drinnen ist.

  12. @bp Sicherlich warten wir auch bei anderen Herstellern auf E-Autos. Allerdings reißen die nicht dauernd das Maul auf, scheißen auf ihre Kunden, machen alle anderen außer sich selber für die Misere verantwortlich. VW ist schlicht ein bockiges Kindergartenkind, dessen Sympathie genau wie der Strampler am Boden ist.

  13. Audi kündigt auch dauernd an und liefert nichts. Ach so, die gehören ja auch zum VW-Konzern. Scheint eine Art Kinderkrankheit da zu sein.

    Das gute an Dieselgate: Wäre es nicht gekommen wäre VW in den nächsten Jahren ungebremst an die Wand gefahren (vor lauter Arroganz und Missmanagement). Nach Dieselgate steht immerhin eine Strategie samt Vision im Raum, die sich erst mal gut anhört. Aber mit Leuten wie Müller ist das nicht umzusetzen. Wenn sie Glück haben fahren sie gebremst gegen die Wand und es bleibt bei etwas Blechschaden.

  14. Müller hat seine Autos in den USA vorgestellt, allein das ist schon ein Armutszeugnis und zeigt, dass er tatsächlich so denkt wie er sagt. „Die geringe Nachfrage in Deutschland ist schuld“
    Natürlich muss wieder eine Superlative herhalten um die eigene Misere zu übertünchen – Weltmarktführer – dass kann man natürlich nicht von heute auf morgen werden und so hat man sich wieder Zeit verschafft, mit Pauschalausrede auf alle Fragen die da kommen werden.
    Nach dem Motto: Hallo VW, warum hat der Golf nicht zeitgemäße Lademöglichkeiten? – Antwort: Wir denken weiter und wollen Weltmarktführer werden, da können wir nicht auf so ein Kinderkram wie 22Kw Dc zurück… wir wollen 220 oder mehr usw.usw.usw…
    In dieser Zeit wo VW seine Pauschalreden schwingt, hat China bestimmt schon 20 Mio. e-Autos mit Mercedes Hilfe gebaut!
    Größenwahn lässt grüßen, der hat VW schon einmal viel Geld und Sympathie gekostet…

  15. @akg Was außer das Ziel die Nummer eins bei E-Autos zu werden sollte sich der zweitgröße/größte (wechselt ja hin und wieder) Autokonzern setzen?
    Bayern Münschen geht ja auch nicht in die Saison mit dem Ziel einen Europapokalplatz zu erreichen.
    Die Nachfrage in Deutschland ist tatsächlich gering. Schau auf die Zulassungeszahlen. Jetzt schreit ihr natürlich die sollen eine preisgüstiges E-Auto bauen damit sich das ändert. Komischerweise kann das aber wohl niemand.

    Ihr müsst euch mal entscheiden: erst hieß es VW macht gar nichts. Jetzt machen sie was und es ist auch nicht richtigt. Braucht ihr wirklich ein Feindbild?

    @ralbus Lol, Du hast nicht mal ansatzweise eine Ahnung wie viele E-Autos in China verkauft werden. Und 22KW DC ist doch wirklich Kinderkram, oder? 😉

    Zum Thema Anküdigungen: Es gibt es einen kalifornischen Autohersteller, der regelmäßig seinen Ankündigungen nicht einhalten kann bzgl. Preise und Termin. Der erhöht kontinuierlich sogar seine Preise. Baut Funktionen aus und verspricht sie später wieder einzubauen, irgendwann, verspricht illusorische Möglichkeiten (Auto verdient in naher Zukunft Geld für einen), Jubelgeschrei. Der wird heilig gesprochen, das ist der Underdog, der darf alles. Dem geben wir sogar Geld für seinen Ankündigungen.

    Kommt einfach mal in der Realität an und hört mit dem präpupertären Genöle auf. „Die bauen keinen 22KW AC Lader ein, die sind doof“, „Die wollen Geld verdienen, mit den spiele ich nicht“.

  16. @bp: Wenn die Argumente ausgehen, wird man persönlich, das kennen wir schon. Anscheinend fährst du wohl aktuell kein eAuto, sonst wüstest du, dass mit 22Kw der kleinste Nenner gemeint ist.
    Meinungen von anderen sind eben mal nicht leicht zu ertragen. Was meinst du wohl mit:
    „Ihr müsst euch mal entscheiden: erst hieß es VW macht gar nichts“(…) genau das ist Thema, die machen tatsächlich nichts, die reden nur und alle Diskussion ist ein Fremdschämen!

  17. @ralbus Komischerweise haben die meisten E-Autos deutlich weniger als 22KW AC Ladung, kleinster gemeinsamer Nenner ist da 3,6KW. Falls DC gemeint war hat der Golf ja deutlich mehr als 22KW. In dem Fall läuft die Kritik ins leere. Also wo ist das Problem mit dem Aufladen von E-Golf und E-Up?
    Ich lese hier überhaupt keinen Argumente. Was ich kritisiere sind auch keine Meinungen.
    „Die machen nichts“, haben aber zwei E-Autos im Programm und einen Plan für die nächsten Jahre. Klar mehr machen kann man immer, aber nichts?
    Wie muss es aussehen damit VW was macht?

  18. @bp Du scheinst einfach nicht zu verstehen, dass VW als eben einer der größten Fahrzeughersteller due Zukunft verpennt und damit Wohlstand und eine gesunde Wirtschaft gefährdet! Das ist das Problem! Du hängst dich an so einem Pillepalle wie Aufladetechnik? Wenn VW baden geht oder signifikant zerbröselt, dann haben wir ganz andere Probleme in diesem Land. An diesem Laden hängen hundertausende Arbeitsplätze.

    Aber für Leute mit kleinem Horizont sind derlei Dinge offenbar nicht handhabbar.

  19. Bitte in der Suchfunktion „Autolobby“ und/oder „Schwarzbuch“ eintragen.
    Man scheint sich mit der (ungeheuren) Wahrheit zu schämen und zu genieren….
    Dieses deutsche Schweigekartell ist grausam!

  20. @akg Ich bin es nicht der sich an der Ladetechnik aufhängt. Ich wollte bloß verstehen was gemeint ist, da die VWs mit deutlich mehr als die hier in den Raum geworfenen 22KW laden kann, die hier als kleinster gemeinsamer Nenner in den Raum geworfen wurden.

    Ja, VW verpennt was. Das liest man hier dauernd, aber keiner kann mir sagen was genau verpennen sie denn? Sie haben E-Autos die sich nicht wesentlich von denen der anderen Unterscheiden. Das kann es also nicht sein, oder? Sie planen in den nächsten Jahren 9 Autos mit E-Antrieb (inklusive Plug-In). Die Autos kennne wir nicht wirklich. Also können die es auch nicht sein, aber offensichtlich machen sie etwas? Also wo ist da das verpennen?

    Was fällt mir noch ein. Ok, sie wollen eine Akkuforschungsfabrik (oder so ähnlich) errichten, nicht gleich eine vollständige Fertigung. Gut kann man kritisieren, aber können wir das hier wirklich beurteilen ob mehr ökonomisch ist? Aber verpennen sie dadurch wirklich was?

    Was haben wir noch? Ladenetz. Klar ist was, dass man durchaus kritisieren kann. Aber eigentlich gibt es nur einen der da was gemacht hat. Aber Tesla musste etwas machen, um ihre Autos an den man zu bekommen. Wozu sie auch verdammt waren/sind um zu überleben. Und natürlich sind die Teslas im Vergleich zu der Golfklasse langstreckentauglich. Aber andere Hersteller mache es auch nicht. Außerdem haben sie doch gerade einen Initiative gestarte(oder sind beigetreten) die das ändern will. Also verpennen sie da was?

    Erweitert doch bitte meinen Horizont und werft nicht einfach nur irgendwelche Hülsen in den Raum. Andere müssen ja schon wesentlich weiter sein. Aber wer ist das und wo sind sie? Bitte gerne konkret werden.

  21. 50kW DC Laden hilft nicht wirklich, weil keiner einen DC-Lader zuhause hat, 22kW AC allerdings machbar ist, und selbst 11kW AC deutlich schneller sind als alles, was ich zuhause in einen VW reinpumpen kann. Und ja, E-Autos sind im Moment hauptsächlich für (Reihen-)Hausbenutzer relevant – zuhause laden und voll getankt damit weg fahren. Hätte ich einen E-Golf, ich hätte echte Probleme. Ich komme meist leer mit der Zoe nach Hause, und nach kurzer Zeit muss ich wieder weiter für kurze Fahrten. Mit einem VW unmöglich (genau so nicht mit einen Leaf, etc.). Daher ist 22kW in der Übergangsphase, in der wir jetzt sind, eigentlich unerlässlich. Selbst BMW hat das erkennen müssen (i3, neuer Akku, zumind. 11kW).

  22. Also doch das übliche AC laden Thema. (gähn)

    @GW Ja, dann ist der Golf halt nichts für dich. Aber vielleicht musst du ja weniger nachladen durch die größere Reichweite.
    Komischerweise macht keiner außer Renault 22KW, alle blöd? Und Renault macht in Deutschland nur 22KW. Mal sehen was sie machen, wenn sie CSS integrieren.

    E-Autos sind noch alle eingeschränkt. Es gibt nicht viel Variationsmöglichkeiten bei den Modellen was Lademöglichkeiten und Kapazität angeht. Das ist so und sicherlich den Kosten geschuldet.
    Wenn es nicht passt, dann passt es nicht. Aber deshalb VW so zu verteufeln und vorzuwerfen sie verpennen alles. Schon komisch, oder?

  23. @bp
    Nein, nicht nur Renault bietet 22kW /mehr als 22kW Ladeleistung an AC, auch der BYD E6 kann mit 40kW an AC laden. Aber das ist gar nicht das richtige Thema. Denn wenn ein flächendeckendes DC-Ladenetz für den „europ. Ladestandard“ (von VW maßgeblich mit durchgedrückt) gegeben wäre, verlöre die AC-Ladung >22kW deutlich an Reiz.

    Übrigens hat Renault für die neue Zoe neben 22kW AC 100kW CCS/Combo2 angkündigt. Und VW?!? Man bleibt trotz größerem Akku bei ca. 40kW DC-Ladeleistung, obwohl eine Aufrüstung lediglich in etwas dickeren Kabeln und etwas Software besteht …

    Dafür liefert VW m.W.n. nicht ein einziges Modell aus welches serienmäßig mehr als 3,6kW laden kann. Die CCS/Combo2-Ladebuchse für den „europ. Ladestandard“ kostet generell Aufpreis. Mit dem größeren Akku gibt es aber dann wenigstens 7,4kW zweiphasige AC Ladung. Allerdings ist selbst BMW da konsequenter und bietet neu 11kW Drehstrom …

    Dass E-Autos derzeit „eingeschränkt“ sind, liegt neben den Kosten doch vor allem am WOLLEN der Hersteller! Wer hindert denn VW daran, einen E-Golf-Kombi mit (dank größerem Unterboden) größerem Akku anzubieten – oder mal eine AHK für den „E-Golf als Golf wie jeder andere VW Golf“?!? Von Tesla aus den USA wird es wohl kaum einen E-Kombi geben – einen E-PickUp dagegen wohl eher …

    Ach ja: Natürlich „war Tesla dazu verdammt“ für ausreichend Lademöglichkeiten für seine E-Autos zu sorgen – sie wollten diese Auto ja tatsächlich auch verkaufen. Aber angeblich will VW das ja auch und sie sind ein halbstaatlicher Konzern. Warum sorgt VW dann nicht dafür, dass es ausreichend Lademöglichkeiten CCS/Combo2 in Deutschland gibt?!?
    Oder eine (halb-)Staatliche Lösung für den Zugang zu den Ladesäulenwie in den Niederlanden?

    Aber weder hier noch bei der Umsetzung von vollmundigen Ankündigungen hat man sich bisher positiv hervorgetan. Den „Vorsprung durch Technik“ (bspw. A1e-Tron) konnte man ausschließlich auf AutoShows begutachten, aber nicht kaufen …

    „Wenn es nicht passt, dann passt es nicht.“
    Ah ja. Man kann zwar jahrelang ein defizitäres Oberklassemodell und irgendwelche Nischenmodelle durchziehen, aber Anfangsverluste in einem Zukunftsmarkt querzufinanzieren im (zeitweise) größten Autokonzern der Welt , das geht nicht? Soll Toyota beim Prius jahrelang praktiziert haben …

    Verteufeln will ich hier VW nicht. Aber wenn ein deutscher Konzernmanager die Ursache für das eigene Versagen bei den Kunden sucht, dann mache ich mir Sorgen. Erst Recht, wenn ein anderes Unternehmen >400.000 Vorreservierungen für ein noch nicht lieferbares E-Modell sicher hat und wieder ein anderes großes Land eine E-Auto-Quote einführen will, deren Erfüllung auf einem seiner Hauptmärkte VW schwer fallen dürfte …

  24. @Joe-Hotzi Welche Zoe soll das sein und steht es wirklich fest das er auch 22KW AC kann. Dann ist ja gut, aber wann kommt dieser? Etwas was in Zukunft kommt mit dem jetzt zu vergleichen ist irgendwie sinnlos. Wir wissen ja nicht was die nächste VW generation anbietet.

    Was soll denn der Kombi mit großen Akku kosten? Was würde der dann besser machen? Da würden dann alle stöhnen wie teuer der wäre. Und ob der wirklich wesentlich mehr Akku aufnehmen kann ist auch fraglich, da ja vorhandener Raum für den Akku genutzt wird.
    Du hast ja selbst erkannt das Kombis ein europäisches Ding ist, also lohnt sich der noch weniger. Sie haben ihr meist verkauftes Model elektrifiziert, das wirfts du ihnen vor.

    Der E-Automarkt ist doch noch total am Anfang. Sie erreichen Stückzahlen nur mit ordentlicher Subventionierung. Als Autohersteller sollte man zur Zeit vielleicht ein zwei Modell haben, um dabei zu sein und zu lernen. Einige haben noch gar keine.

    Was ihr VW vorwerft ist nicht jetzt das Auto zu bauen was ihr wollt. Das ist aber bei zwei Modellen irgendwie nicht machbar. Aber mehr Modelle lohnen sich nicht, siehe Stückzahlen.

    Ich warete auch auf einen Kombie, befürchte aber das es noch ein paar Jahre dauern wird bis irgendein Anbieter da was liefert. Es ist Geduld gefragt.

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